Königsteiner Wahrzeichen – NEUER ‚Hardtbergturm‘ mit faszinierendem Panoramablick über Hügel des Taunus bis weit in die Rhein-Main-Region

21 Jun
2022

 

Der neue Hardtbergturm in Königstein im Taunus – Bildrechte / Foto: Regionalpark RheinMain – Fotograf: Stefan Cop

Königstein im Taunus – Einweihung des neuen Hardtbergturms – Wunderbare Ausblicke vom Taunushang – Nun ist die Region um ein „bedeutendes Erlebnis“ reicher. – Großartiger Erlebnispunkt im Regionalpark RheinMain, attraktives Ausflugsziel und Herzensangelegenheit der Stadt Königstein mit dem Potential, neben den zwei Burgen ein weiteres Wahrzeichen der Kurstadt zu besitzen.

Der neue Hardtbergturm im Wandergebiet zwischen Königstein und seinem Stadtteil Mammolshain als ein spektakulärer Erlebnispunkt entlang der Regionalparkroute Richtung Opelzoo wurde nun am 18. Juni 2022 eingeweiht und für die Öffentlichkeit freigegeben. – Der knapp 32 Meter hohe Turm ist weithin über Königstein hinaus zu sehen und bietet Besucherinnen und Besuchern einen rundum Panoramablick über die Hügel des Taunus und bis weit in die Rhein-Main-Region hinein.

An ein Besteigen des alten Hardtbergturms war viele Jahre lang nicht zu denken. Klima und Zeit hatten der Metallkonstruktion so arg zugesetzt, dass dieses Königsteiner Wahrzeichen 2012 für Besucher gesperrt und schließlich abgerissen werden musste. – Schon bald bildete sich aus der Bevölkerung der Stadt Mammolshain heraus ein Förderverein, der sich seit 2016 für einen Neubau stark machte.

Leonhard Helm, Königsteiner Bürgermeister, verkündet mit Freude:  Mit dem traumhaften Blick von der obersten Aussichtsplattform kann man die gesamte Region erleben und bekommt einen unvergleichlichen Blick auf den Regionalpark RheinMain und den Taunus. Ich freue mich sehr, dass dieses wunderbare Projekt mit Hilfe so vieler Menschen aus der gesamten Region umgesetzt werden konnte. Viele Privatpersonen, Firmen und unsere Nachbarstadt Kronberg haben sich eingesetzt und gespendet, die Stadt Königstein hat mit fast 300.000 € und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieses Projekt gestemmt. –

Insbesondere möchten wir uns aber auch ganz herzlich beim Regionalpark RheinMain, unterstützt durch das Land Hessen und die Fraport AG für die finanzielle Unterstützung bedanken, durch die dieses neue Projekt umgesetzt werden konnte. Der Bau des neuen Hardtbergturms wurde mit 16.650 €  für die Planung und einer Fördermittelzusage über 200.000 €  für die Bauausführung bezuschusst.

Thorsten Schorr, Erster Kreisbeigeordneter und Mitglied des Regionalpark Aufsichtsrats: „Türme haben Menschen schon immer fasziniert. Man betrachtet die Umgebung und bekommt ein Gefühl für die Landschaft. Und so ist der Hardtbergturm nicht nur ein wichtiges touristisches Ausflugs- und Wanderziel, sondern er ist ein Ort, der mit seiner besonderen Aussicht auf die gesamte Rhein-Main-Region einen Beitrag für unsere Identität leistet. – Mit seiner Aussichtsplattform auf fast 27 Metern überragt er die umgebenden Bäume deutlich und wird so zu einer neuen Landmarke am Taunushang.“

Hans-Dieter Hartwich, Vorsitzender des Fördervereins Hardtbergturm: „Mit dem neuen Hardtbergturm schaffen wir ein prägendes Wahrzeichen für Mammolshain, Königstein und die gesamte Region. Der Turm ist weithin sichtbar und vom Turm aus ist der neue Ausblick gigantisch. Wir sind als Förderverein sehr froh und stolz, dass wir zum Gelingen des Projektes nicht unmaßgeblich beitragen konnten. Es waren schon einige Hürden zu meistern bis zum fertigen Bauwerk. – Wir sind ganz besonders unserem Landrat Ulrich Krebs, seinem Vertreter Thorsten Schorr und natürlich unserem Bürgermeister Leonhard Helm dankbar. Sie haben seit Beginn an das Projekt geglaubt und es erheblich unterstützt.“

Die Realisierung des Projekts war nicht einfach, verursachte die Corona-Pandemie gerade in der Bauzeit große Schwierigkeiten. Geschäftsführerin Regionalpark RheinMain Taunushang Sonja Kupfer: Im Lockdown hatten die ausführenden Firmen plötzlich keine Mitarbeiter mehr. Es ging wochenlang nicht voran. Dann kam der große Engpass durch den Abbruch der Lieferketten und ein Problem, das uns bis heute beschäftigt: Stahl, das Material aus dem der Turm gänzlich besteht, war und ist immer noch knapp, bei immens steigenden Preisen. Eine Entwicklung, mit der man in den schlimmsten Befürchtungen nicht hätte rechnen müssen.

Der neue Turm steht an genau der Stelle, an dem im Jahr 1884 der erste Hardtbergturm durch den Taunusclub errichtet wurde. Der hielt nicht lange und wurde 1899 durch eine Eisenkonstruktion ersetzt. Es gab anschließend einen ersten Turm aus Stahl. 2012 musste er wegen Baufälligkeit gesperrt und am 10. Mai 2021 endgültig abgerissen werden, um Platz für den heutigen Turm zu machen. – „Der Hardtbergturm hat eine lange Tradition als beliebtes Ausflugsziel für alle Königsteiner*innen und auch für Gäste aus der gesamten Rhein-Main-Region. Viele verbinden gute Erinnerungen an schöne Ausflüge auf den Königsteiner Hardtberg. Heute sieht man deutlich, dass sich die Kosten und Mühen gelohnt haben und der Hardtbergturm in seiner neuen, außergewöhnlichen Gestalt ein echtes Highlight und ein Leuchtturm für die Kurstadt und die gesamte Region Rhein-Main ist, betont Königsteins Bürgermeister Leonhard Helm. –  www.koenigstein.de

Der Vereinsvorsitzender des Fördervereins Hardtbergturm Hartwich: Wir wollen mit dem neuen Turm nicht nur an die Tradition seines Vorgängers anschließen, sondern ganz bewusst ein neues Kapitel aufschlagen. Deshalb wurde dem Turm auch die Krone aufgesetzt! – Alle Besucher, die die großartige Aussicht in Zukunft genießen, werden den Aufstieg gerne in Kauf nehmen und sicher immer wieder kommen.“ Durch den Beitritt Königsteins 2019 zum Regionalpark RheinMain ist der Turm als weiterer Knotenpunkt an das überregionale Routennetz angeschlossen.

Der Regionalpark RheinMain:  Der Regionalpark RheinMain leistet einen wesentlichen Beitrag zur Naherholung und Erlebbarkeit der Landschaft in der Region. Sein ausgeschildertes Routennetz verbindet zwischen Lorch im Rheingau und Gelnhausen im Kinzigtal sowie zwischen Bad Homburg am Taunus und Groß-Gerau im Ried bereits heute über 350 Erlebnispunkte. Diese eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf eine Landschaft voller spannender Kontraste. –  www.regionalpark-rheinmain.de

SW/-gw

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