Bedeutendes JUBILÄUM – Vor 25 Jahren ging eines der größten Briefzentren Deutschlands in Betrieb

24 Nov
2021

 

Briefzentrum 60, Gutleutstraße, vor Frankfurter Skyline – Bildrechte/Copyright: Deutsche Post DHL Group/Bernd Georg

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Frankfurt am Main – „BZ 60 wird 25“ – Am 27. November 1996 wurde das Briefzentrum der Deutschen Post in Frankfurt in Betrieb genommen. – Seit 1996 wurden rund 31 Milliarden Sendungen bearbeitet. – Arbeitsplatz für 465 Menschen!                                                                          

Auf den Tag genau – also am 27. November 2021 – vor 25 Jahren startete das Briefzentrum der Deutschen Post in Frankfurt am Main. In der Postsprache kurz „BZ 60“ genannt, ging damals in der Gutleutstraße 340-344 eines der größten Briefzentren Deutschlands „ans Netz“. Seitdem gehört das Zentrum im Gutleutviertel zu den bundesweit 82 Briefzentren der Deutschen Post, die das Rückgrat der Briefpost in Deutschland bilden.

In den ersten 25 Jahren unseres Betriebs haben wir in Frankfurt rund 31 Milliarden Briefsendungen bearbeitet. Von hier aus versorgen wir jeden Tag rund 1,2 Millionen Haushalte mit Briefpost. Bereits diese wenigen Zahlen zeigen, welch wichtiger Knotenpunkt dieses Zentrum ist“, sagt Jochen Stark, stellvertretender Leiter der Postniederlassung Frankfurt. – Die Frankfurter Postniederlassung im Gutleutviertel mit ihren Produktionsstandorten Frankfurt, Offenbach und Obertshausen gehört zu den größten Niederlassungen Deutschlands.

Insgesamt gibt es in Deutschland 82 Briefzentren, 36 Paketzentren sowie zwei Internationale Postzentren. – Im Briefzentrum Frankfurt werden in ein- und abgehender Richtung alle Briefsendungen für die Leitregionen „60“ und „61“ von 465 Mitarbeiter:innen bearbeitet – täglich bis zu maximal vier Millionen Briefsendungen.

Soft- und Hardware wird ständig verbessert – Selbstverständlich wurde das technische Innenleben des Briefzentrums während des 25-jährigen Bestehens kontinuierlich weiter entwickelt. Bereits im Frühjahr 2003 wurde es mit der ersten Generation der sogenannten „Gangfolgesortiermaschinen“ ausgestattet. Dadurch konnten die Briefe bereits auf die spätere Gangfolge der Postbot:innen sortiert werden. Es folgten die teilautomatisierte Briefordnerei, als Weiterentwicklung der bisher üblichen händischen Formattrennung der Briefsendungen nach Größen sowie die Einführung von Integrierten Lese- und Videocodiermaschinen (ILVM). Diese neuartige Sortiertechnik ermöglichte es, dass die Briefe mit einer höheren Zustellqualität und -schnelligkeit genauer und zuverlässiger nach den Anschriften der Empfänger sortiert werden können.

Vor elf Jahren wurde am Standort Frankfurt abermals neue Sortiertechnik eingebaut. Auch wurde damals eine neue Generation von Großbriefsortiermaschinen in der Gutleutstraße aufgebaut. Im August 2021 erfolgte mit dem Einbau eines Multiformatsorters für Briefsendungen (MSB) der neueste Technologiesprung im BZ 60. Damit können stündlich bis zu 10.000 warentragende Sendungen maschinell sortiert werden. Das sind in der Regel Bücher- und Warensendungen, kleinformatige Pakete und Päckchen sowie Groß- und Maxibriefe. – „Durch diese Erweiterung der Sortierkapazität und Erhöhung der Automatisierung ist unser Frankfurter Briefzentrum sehr gut auf die steigenden Sendungsmengen im Bereich warentragender Sendungen vorbereitet“, freut sich Jochen Stark.

High Tech-Briefbearbeitung – Im Briefzentrum durchlaufen Briefe mehrere Stationen. Zunächst werden sie nach Formaten getrennt und in Aufstellmaschinen eingelegt. Eine automatische Abtasteinrichtung erkennt die Briefmarken und dreht und wendet die Briefe so, bis sie in der richtigen Position für den Stempelvorgang sind. Anschließend lesen die ILVM die Anschriften der Sendungen und versehen sie mit einem Strichcode. Dann werden sie  auf alle Orte und Zustellplätze im Bundesgebiet sortiert. Spätestens um 22:30 Uhr verlassen die Briefe das Briefzentrum und werden an die 81 Ziel-Briefzentren in ganz Deutschland weitergeleitet.

„Die Schnelligkeit und die Zuverlässigkeit des Brieftransports in Deutschland generell und hier bei uns im Rhein-Main-Gebiet speziell, sind das Resultat einer ständigen technischen Weiterentwicklung. Rund 89 Prozent aller Inlandsbriefe erreichen ihre Empfänger in Deutschland bereits einen Tag nach der Einlieferung im Briefzentrum und etwa 98 Prozent am zweiten Tag. Diese hervorragende Qualität ist nur mit hoch motivierten Mitarbeiter:innen und mit Hilfe modernster Sortiertechnik möglich. Beides haben wir hier in Frankfurt“, betont Jochen Stark.  –  www.dpdhl.de

sh/-gw

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