Mit dem „Deutsche Romantik-Museum“ ist das „Frankfurter Museumsufer“ um einen Magneten reicher!

15 Sep
2021
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Fassadenansicht des Deutschen Romantik-Museums – Bildrechte/Copyright Freies Deutsches Hochstift, Foto: Alexander Paul Englert

Frankfurt am Main – Kurz bevor das „Deutsche Romantik-Museum“ seine Türen für das Publikum öffnet, führen Prof. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts, Monika Grütters, die Staatsministerin für Kultur und Medien bei der Bundeskanzlerin, Angela Dorn, Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, und Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, durch das neue Ausstellungsgebäude.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien sagte: „Die Romantik gehört zu den bedeutendsten Literaturepochen der deutsch-europäischen Kulturgeschichte. In direkter Nachbarschaft zum Elternhaus Goethes wird sich künftig das Deutsche Romantik-Museum den vielen Facetten des Übergangs von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft widmen. Der Bund hat mit vier Millionen Euro gern ein Drittel der Baukosten für dieses außergewöhnliche Ausstellungshaus zur Verfügung gestellt, mit dem das Freie Deutsche Hochstift neben dem Goethe-Haus und dem Brentano-Haus dieser markanten geistesgeschichtlichen Epoche ein Glanzlicht verleiht.“

Ministerin Dorn unterstreicht: „Ein besonderer Glücksgriff ist die Verbindung exzellenter Wissenschaft im Freien Deutschen Hochstift als außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit der Bewahrung wichtiger Kulturgüter und jetzt auch der verständlichen und genussreichen Vermittlung romantischer Kunst und Kultur. Der Neubau ist die wunderschöne Hülle, in der eine hervorragend kuratierte Ausstellung den Zauber der Romantik zum Leben erweckt. Eine Vielzahl von Stationen lädt ein zur sinnlichen Auseinandersetzung mit dieser Epoche, der die Sinne so wichtig waren. Hier schläft nicht nur ein Lied in allen Dingen, hier fangen Bücher an zu singen.

„Mit dem Deutschen Romantik-Museum erhält unsere Stadt ein weit über die Region hinaus wirkendes Haus. Es freut mich sehr, dass das Museum sich mit seinem Angebot an alle wendet, von den Literatur- und Kunstgeschichtsinteressierten bis hin zu Schülerinnen und Schülern. Vor allem freut mich, dass das Romantik-Museum auch auf die politische Umbruchzeit des Vormärz und die Revolution von 1848 eingeht. Vergessen wir nicht, dass mit Jacob Grimm und Ludwig Uhland zwei berühmte Romantiker gewählte Abgeordnete der Paulskirche waren. Das Träumen dieser Ära hat dafür gesorgt, dass auch die Freiheit in Deutschland einzog, ein Vorbote unserer heutigen Demokratie“, betont Oberbürgermeister Peter Feldmann.

„Der Zauber der Originale schlägt uns in den Bann und die multimediale Museumsgestaltung macht die präsentierten Ideen, Werke und Personenkonstellationen auf einnehmende Weise nahbar. Das Freie Deutsche Hochstift hat in Frankfurt einen Ort geschaffen, der einem vielfältigen Publikum die Möglichkeit gibt, der Romantik zu begegnen und deren Verbindung mit Goethe neu zu betrachten. Die unmittelbare räumliche Nähe des neuen Museums zu Goethes Elternhaus ist hierbei eine überaus glückliche Fügung, erläutert Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Hartwig.

„Ausdrücklich danken wir Bund, Land und Stadt sowie unseren maßgeblich beteiligten privaten Unterstützern für ihre Fördermittel“, hebt Prof. Bohnenkamp-Renken hervor: „Das Deutsche Romantik-Museum wurde ermöglicht durch ein umfassendes, gemeinschaftliches Engagement aus öffentlicher und über 1500 privaten Förder*innen.“ –  www.freies-deutsches-hochstift.de

ffm/-gw

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