Solargewächshäuser bieten optimales Mikroklima für Wachstum von über 300 Millionen Pflanzen pro Jahr

23 Jul
2021
Ein verstecktes Mikroklima in Südosteuropa: / Das grüne Geheimnis der Solargewächshäuser

Ein verstecktes Mikroklima in Südosteuropa: / Das grüne Geheimnis der Solargewächshäuser, Bei der Fotosynthese nehmen die Pflanzen CO2 aus der Luft auf und geben im Gegenzug Sauerstoff an die Atmosphäre ab. / Bildrechte: CuteSolar – Fotograf: Curro Vallejo

Frankfurt am Main – Mit dem Sonnenlicht als Energiequelle und mit Hilfe ihrer Kunststoffabdeckungen bieten die Solargewächshäuser ein optimales Mikroklima für das Wachstum von mehr als 300 Millionen Pflanzen pro Jahr.

Während ihres Lebenszyklus fungieren die Pflanzen neben der Produktion von köstlichem Obst und Gemüse als große grüne Lunge, indem sie mehr als 350.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) pro Jahr absorbieren und enorme Mengen an Sauerstoff (O2) an die Atmosphäre abgeben.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Solargewächshäuser in Südspanien ist ihr Beitrag im Kampf gegen die globale Erwärmung durch die Reflexion eines Teils des Sonnenlichts durch ihre weißen Dächer (Albedo-Effekt).

Die Küstenregion Südspaniens zählt mit mehr als 3.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Regionen Europas. Von dieser naturgegebenen Ressource profitieren die dort ansässigen Landwirte beim Obst- und Gemüseanbau in den Solargewächshäusern. Dabei nutzen sie umweltfreundliche Anbaumethoden und fördern ressourcenschonende Technologien in der spanischen Landwirtschaft.

So stammen 96 % der in den Solargewächshäusern eingesetzten Energie ausschließlich von der Sonne. Dadurch kann auf fossile Brennstoffe als Energiequelle weitestgehend verzichtet werden. Ein weiterer Vorteil: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt in den Solargewächshäusern lassen sich so steuern und regeln, dass die Pflanzen jederzeit unter optimalen Bedingungen wachsen können – auch in den kältesten und sonnenärmsten Wintermonaten.

Die wichtigste Grundlage bilden die besonderen Kunststoffabdeckungen der Solargewächshäuser – sie sind lichtdurchlässig, sodass die Pflanzen das Licht aufnehmen und dadurch Fotosynthese betreiben können. In diesem natürlichen Prozess nehmen die Pflanzen CO2 aus der Luft auf und geben im Gegenzug Sauerstoff an die Atmosphäre ab. Ein Hektar mit Solargewächshäusern absorbiert so bis zu zehn Tonnen CO2 im Jahr. Das heißt: Jeder Hektar absorbiert den täglichen CO2-Ausstoß von bis zu acht Autos! …

„Neben der Qualität und dem Geschmack unseres Obsts und Gemüses liegt uns vor allem der Umweltschutz sehr am Herzen. Deshalb setzen wir bei unseren Anbaumethoden auf nachhaltige Praktiken. Das bedeutet, dass wir mit Hilfe von Kunststoffabdeckungen alle in der Region vorhandenen natürlichen Ressourcen wie Sonnenlicht, Wasser und Ackerland optimal nutzen. Auf diese Weise stellen wir das Funktionieren der Kreislaufwirtschaft und einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck sicher. Mit anderen Worten: Wir fördern eine umweltfreundliche Landwirtschaft und ermöglichen den europäischen Verbrauchern, frisches Obst und Gemüse mit gutem Gewissen zu genießen“, erklärt Francisco Guillén, Direktor von Proyecta Ingenio.

ots/-gw

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