Barkeeper Niko Trzic ist einer der „Coronahelden des Alltags“ – ‚Fortuna Irgendwo‘ mit viel Liebe zum Detail

24 Jul
2021

Niko Trzic – VORHER – Foto: Manuel Dorn

Frankfurt am Main – Coole Drinks und feiner Stoff. – Es wird der neue Hotspot für Frankfurts Partygänger und Nachtschwärmer – das ‚Fortuna Irgendwo‘ von Inhaber Ardi Goldmann. – Die selbst ernannte ‚Heilanstalt für Nerven- und Gemütskranke‘ ist ein Entertainmentkonzept im Frankfurter Ostend – hier treffen sich Menschen um zu feiern, tanzen, trinken und zu flirten.

Eine Lokation mit viel Liebe zum Detail, philosophischen Sprüchen an Wänden und Decke, Gemälden, Skulpturen, Design, hunderten Kunstgegenständen und einer einzigartigen Lichtkunstwand. Das Opening plante Ardi Goldman im März 2020. Dann kam COVID-19 und „die Heilanstalt“ musste geschlossen bleiben. Keine bunten Lichter, keine Drinks, kein grooven auf der Tanzfläche.

Niko Trzic (39), gebürtiger Kroate und Vater von zwei Kindern, ist Barkeeper und Betriebsleiter im ‚Fortuna Irgendwo‘. Er wartet seit Beginn der Pandemie auf Gäste, die diese besondere Atmosphäre schätzen lernen, die sich hier angekommen fühlen und nachts einmal die Sorgen des Alltags verdrängen können. Über 400 Cocktails kann Niko Trzic aus dem „FF“. Seit seinem 18. Lebensjahr arbeitete er, zunächst als Runner und Spüler, dann als Barkeeper, im Vorgänger ‚Club Kinkamehameha‘. – „Seit über einem Jahr stehen wir in den Startlöchern für unser Opening. Momentan haben wir wenigstens draußen auf dem Union-Gelände, ‚Irgendwo unter den Kastanien‘, einen Lounge-Betrieb. Hier sind wir jedoch sehr abhängig vom Wetter. Und dies spielt diesen Sommer bisher noch nicht mit“, klagt Niko Trzic.

Niko Trzic – NACHHER – Foto: Manuel Dorn

„Für uns zählen Menschen aus der Clubbranche auch zu den ‚Coronahelden des Alltags'“, betonen die Initiatoren der Kampagne „Kleider machen Leute“ Stephan Görner und Sven Müller: „Sie dürfen nicht arbeiten, sind besonders betroffen von den Auswirkungen der Pandemie. Überlebensangst und Perspektivlosigkeit herrschen seit Frühjahr 2020 und gelockert wird nur sehr langsam“.

Die Kampagne „Kleider machen Leute“ würdigt seit 2020 die „Coronahelden des Alltags“. Der Barkeeper ist nach dem Zustellboten, dem COVID-19- Müllentsorger, der Rettungs- und Pflegekraft, dem Polizisten und dem Veranstaltungstechniker die sechste Berufsgruppe, die im Fokus der Kampagne steht. „Diese Menschen arbeiteten entweder an vorderster Front, während andere Homeoffice betrieben haben oder eben gar nicht, weil die Gesundheitspolitik dies nicht zuließ. Daran wollen wir erinnern, denn es gibt Berufsgruppen, die diese Pandemie besonders hart getroffen hat“, sagt Sven Müller.

Manuel Dorn hat Niko Trzic an seinem Arbeitsplatz hinter der ‚Oktopus Bar‘ fotografiert. Zunächst authentisch im Club-Outfit, dann im Anschluss im Maßanzug von Herrenausstatter Stephan Görner, auf dem Wasser flanierend im Pool des ‚Fortuna Irgendwo‘. – „Der gelbe Anzugstoff stammt aus der Kollektion ‚Sapeur‘. Dieser Begriff tituliert eine Gruppe von Dandys aus dem afrikanischen Brazzaville, die in auffälligen Anzügen als Gentleman in den Slums perfekt gekleidet sind und für diesen aufwendigen Stil auch mal auf das Essen verzichten“, sagt Görner. Am 22. Januar 2022 flaniert Niko Trzic nicht durch den Pool, sondern auf dem roten Teppich. Im ‚Hotel Kempinski Gravenbruch‘ feiern dann hoffentlich wieder Gäste ausgelassen bei gutem Essen, erlesenen Weinen und tollem Showprogramm bei der 6. Charity-Gala „Kleider machen Leute“.

Der Barkeeper ist das sechste und damit letzte Fotomotiv der Kampagne „Kleider machen Leute – Coronahelden des Alltags“. – Die Kampagne „Kleider machen Leute“, bei der seit 2015 Menschen mit außergewöhnlichen oder gefährlichen Berufen vorgestellt werden, geht aber wie gewohnt weiter. –  www.kleider-machen-leute.net

sm-gw

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