„Für die Welt bist du irgend jemand – aber für irgend jemand bist du die ganze Welt!“ …

29 Jun
2021

Erich Fried Bundesarchiv, Bild 183-Z1229-303 / Senft, Gabriele / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-Z1229-303, Berliner Begegnung zur Friedensförderung, CC BY-SA 3.0 DE

… erkannte auch Erich Fried (* 06. Mai 1921 in Wien / † 22. November 1988 in Baden-Baden), österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist, der ab 1938 in London im Exil lebte.

Erich Fried war ein Hauptvertreter der politischen Lyrik deutscher Sprache in der Nachkriegszeit, der T. S. Eliot, Dylan Thomas, Graham Greene, Sylvia Plath, John Synge und andere übersetzte und nach Ludwig Tieck wieder William Shakespeare in lebendiger Sprache ins Deutsche übertrug.

Er schrieb auch einen Roman und Kurzprosa. Mit Elias Canetti, Franz Baermann-Steiner, H. G. Adler, Grete Fischer, Gabriele Tergit und Wilhelm Unger zählte er zum Kreis deutschsprachiger Exilautoren in London und war mit der Übersetzerin Carla Wartenberg befreundet.

Fried beteiligte sich am politischen Diskurs seiner Zeit, hielt Vorträge, nahm an Demonstrationen teil und war mit Rudi Dutschke und Gretchen Dutschke-Klotz befreundet, die wie Hans Magnus Enzensberger, Fritz Teufel und andere Vertreter der Außerparlamentarischen Opposition seine Gäste in London waren.

Nach 1979 und seinem sehr erfolgreichen Lyrikband „Liebesgedichte“ veröffentlichte Fried weitere Gedichtbände über Liebe, Leben, Hoffnungen und Tod, mit Gedichten wie beispielsweise ‚Was es ist‘ oder ‚Als ich mich nach dir verzehrte‘.

Erich Fried starb am 22. November 1988 in Baden-Baden an einem Darmkarzinom. Das Grab befindet sich auf dem Londoner Friedhof Kensal Green. Frieds Nachlass wird im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt. – (wikipedia)

-/gw

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