„Dankbarkeit muß wie Liebe täglich erneuert werden – sonst stirbt die eine wie die andere!“ …

6 Mai
2021

Graham Greene • Bild: Bassano Ltd, Graham Greene, Bassano, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… betonte schon Graham Greene (* 02. Oktober 1904 in Berkhamsted, Hertfordshire, Großbritannien / † 03. April 1991 in Vevey, Schweiz), britischer Schriftsteller.

Er begann als Journalist und arbeitete dann als Romancier, Dramatiker und Drehbuchautor. Viele seiner Romane, Erzählungen und Theaterstücke wurden verfilmt. Ferner schrieb er Reiseliteratur, Essays und Kinderbücher.

1929 veröffentlichte Greene seinen ersten Roman The Man Within. Die positive Resonanz ermutigte ihn, die journalistische Tätigkeit bei der Times zu beenden und von nun an als Romanschriftsteller zu leben. Die beiden nächsten Versuche, The Name of Action (1930) und Rumour at Nightfall (1931), waren Fehlschläge. Der Durchbruch kam 1932 mit dem Roman Stamboul Train (Titel in den USA: „Orient Express“), der 1934 verfilmt wurde.

Greene wurde von dem ewigen Gefühl der Langeweile getrieben, dem er – lt. seiner Autobiographie ‚Ways of Escape‘ entkommen wollte. Das führte ihn zum Alkohol, der in vielen seiner Romane eine Rolle spielt, so beim „Schnaps-Priester“ in Die Kraft und die Herrlichkeit (oft als sein Meisterwerk bezeichnet) und in der entscheidenden Szene von Unser Mann in Havanna. Greene reiste in die Krisengebiete seiner Zeit, stürzte sich in viele Affären und war auch häufiger Gast in Bordellen. Das Ehepaar Greene trennte sich 1947 wegen der zahlreichen Affären, blieb aber bis zu seinem Tod verheiratet.

In seinen reifen Jahren wurde Greene zu einem scharfen Kritiker der US-Außenpolitik – z.B. in „Der stille Amerikaner“ (1955) – und unterstützte die Politik von Fidel Castro. Das Buch wurde in den USA weithin als antiamerikanisch kritisiert – das und andere US-kritische Äußerungen führten dazu, dass er ab 1950 bis zu seinem Tod praktisch durchgehend unter Überwachung durch US-Geheimdienste stand, was erst im Jahr 2002 bekannt wurde. – Im Roman Die Stunde der Komödianten (1966) stellte Greene das Terrorregime der Tontons Macoutes in Haiti dar und bezeichnete den Staatschef François Duvalier als „Folterer“. Daraufhin wurde er von Duvalier mit Verleumdungen verfolgt.

In dem Film Die amerikanische Nacht von François Truffaut (1973) spielte Greene eine stumme Rolle. – Seinen letzten Lebensabschnitt verbrachte Greene in der Schweiz, in Vevey am Genfer See. Er freundete sich mit Charlie Chaplin an, der ebenfalls dort lebte, und besuchte ihn oft, bis Chaplin 1977 starb. Graham Greene starb 1991 im Alter von 86 Jahren an Leukämie. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Corseaux, Kanton Waadt. Seine Frau Vivien starb 2003 in Oxfordshire im Alter von 99 Jahren. – (wikipedia)

-/gw

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