„Wir geben uns zu wenig Rechenschaft darüber, wieviel Enttäuschung wir anderen bereiten!“ …

16 Apr
2021

Heinrich Böll • Bild: Marcel Antonisse / Anefo, Heinrich Böll (1983), CC0 1.0

… erkannte schon Heinrich Böll (* 21. Dezember 1917 in Köln / † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich), einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit.

Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, mit dem seine großartige literarische Arbeit gewürdigt wurde, die durch ihren zeitgeschichtlichen Weitblick in Verbindung mit ihrer von sensiblem Einfühlungsvermögen geprägten Darstellungskunst erneuernd im Bereich der deutschen Literatur gewirkt hat. – In seinen Romanen, Kurzgeschichten, Hörspielen und zahlreichen politischen Essays setzte er sich kritisch mit der jungen Bundesrepublik auseinander. Darüber hinaus arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau Annemarie Böll als Übersetzer englischsprachiger Werke ins Deutsche und als Herausgeber.

Mehrere Institutionen tragen den Namen des Schriftstellers; so die der Partei der Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung und das Heinrich-Böll-Archiv, eine Dokumentations- und Informationsstelle über sein Leben und Werk. Bölls Ferienhaus auf Achill Island und sein Haus in Langenbroich dienen als Böll Cottage und Heinrich-Böll-Haus Stipendiaten als vorübergehende Bleibe. Auch zahlreiche Schulen wurden nach dem Dichter benannt. Von der Stadt Köln wird seit 1985 der Heinrich-Böll-Preis für „herausragende Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Literatur“ vergeben.

Das Kölner Museum Ludwig zeigte aus Anlass seines 100. Geburtstages eine Ausstellung mit dem Titel „Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie“ vom 01.09.2017 bis 07.01.2018. Der Nachlass von Heinrich Böll wurde im Kölner Stadtarchiv aufbewahrt und bei dessen Einsturz am 03. März 2009 größtenteils stark beschädigt oder vernichtet. – Noch im Januar 2009 hatte das Stadtarchiv für 800.000 Euro fehlende Teile des Nachlasses angekauft, darunter weitere 6.400 Manuskripte, Briefe und Dokumente Bölls.

Nur ein kleiner Teil konnte vor der Beschädigung bewahrt bleiben. Bölls Nachlass war mit 380 Kartonkisten die größte Sammlung im Bestand des Kölner Stadtarchivs. Die Urkunde von Bölls Literatur-Nobelpreis konnte schon bald nach dem Einsturz geborgen werden. – (wikipedia)

-/gw

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