„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz – und am Ende wird nicht die Propaganda sein – sondern wieder das Wort!“ …

10 Mrz
2021

Gottfried Benn • Bild: anonym, Stamps of Germany (Berlin) 1986, MiNr 760, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… sagte einst Gottfried Benn (* 02. Mai 1886 in Mansfeld, Brandenburg / † 07. Juli 1956 in Berlin), deutscher Arzt, Dichter und Essayist.

Gottfried Benn gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter der literarischen Moderne. Ein erstes Mal betrat er die literarische Szene als Expressionist mit seinen ‚Morgue-Gedichten‘, die mit herkömmlichen poetischen Traditionen radikal brachen und in denen vor allem Eindrücke aus seiner Tätigkeit als Arzt starken Niederschlag fanden.

In den Jahren der frühen Bundesrepublik erlebte Benn einen rasanten Aufstieg. 1949 erschienen vier Bücher von ihm. Mit der Verleihung des Georg-Büchner-Preises 1951 fand seine Karriere ihren vorläufigen Höhepunkt. 1953, zu seinem 67. Geburtstag, wurde Benn durch Bundespräsident Theodor Heuss das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Diese Verleihung stieß u.a. beim Schutzverband Deutscher Autoren Nordwest e.V. auf Kritik. Benn sprach davon, dass ein „Amoklauf“ gegen ihn stattfinde.

Im September 1950 nahm Dieter Wellershoff, damals Germanistikstudent in Bonn, Kontakt zu Benn auf. Er schrieb in jener Zeit seine Dissertation über Benn, die dieser sehr lobte. Wellershoff wurde später Herausgeber von Benns Gesammelten Werken.

Benns Nachlass liegt im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar – und ein kleiner Teil im Archiv der Akademie der Künste Berlin. Teile aus dem Nachlass im Deutschen Literaturarchiv sind im Literaturmuseum der Moderne in Marbach in der Dauerausstellung zu sehen. – (wikipedia)

-/gw

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