„Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung!“ …

22 Feb
2021

Heinrich Pestalozzi • Bild: Albert Anker, upload by Adrian Michael, Pestalozzi Anker, CC BY-SA 3.0

… erkannte schon Heinrich Pestalozzi(*12.01.1746, Zürich / †17.02.1827, Brugg), Schweizer Pädagoge.

Auch machte sich Heinrich Pestalozzi als Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph sowie Politiker einen Namen.

Sein Ziel war es, „den Menschen zu stärken“ und ihn dahin zu bringen, „sich selbst helfen zu können“. Besonderes Augenmerk richtete Pestalozzi auf die Elementarbildung der Kinder, die schon vor der Schule in der Familie beginnen sollte. Dabei kam es ihm darauf an, die intellektuellen, sittlich-religiösen und handwerklichen Kräfte der Kinder allseitig und harmonisch zu fördern.

Heute würde man sagen, Pestalozzi vertrat einen ganzheitlichen Ansatz. Seine pädagogischen Ideen, die er 1801 in seinem Buch Wie Gertrud ihre Kinder lehrt erstmals systematisch darlegte, setzte er ansatzweise schon in seiner frühen Armenanstalt auf dem Neuhof (1774–1780) um, spezifischer dann im Waisenhaus in Stans (1799) und systematisch in seinen Instituten in Burgdorf (1800–1804) und Yverdon (1804–1825). Der Inhalt seiner zahlreichen politischen und pädagogischen Schriften – die heute teilweise altertümlich und pathetisch klingen sind jedoch nach wie vor aktuell.

Viele seiner Grundideen findet man in der modernen Pädagogik wieder. Das Kinderdorf Pestalozzi in Trogen in der Schweiz wurde nach ihm benannt, da die Grundsteinlegung im Jahr 1946 war, dem Jahr des 200. Geburtstages Johann Heinrich Pestalozzis.

Eine Einrichtung in Stockach-Wahlwies in Deutschland wurde ebenfalls nach ihm benannt.

-/gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben