„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. – Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“ …

13 Feb
2021

Berthold Brecht • Bild: Paulahjals, Bertolt brecht, CC BY-SA 4.0

… erkannte schon Bertolt Brecht (* 10. Februar 1898 in Augsburg / † 14. August 1956 in Berlin-Ost), einflussreicher deutscher Dramatiker, Librettist und Lyriker des 20. Jahrhunderts.

Die Werke von Bertolt Brecht wurden weltweit aufgeführt. Brecht gründete das epische Theater – beziehungsweise „dialektische Theater“. – Zu seinen bekanntesten Stücken zählen Die Dreigroschenoper„, „Mutter Courage und ihre Kinder“, sowie das Kapitalismuskritische Werk „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“.

Brechts Werk „Das Leben des Galilei“ ist bis heute Schullektüre. – Brecht war nicht nur im Theater aktiv, sondern auch in anderen Sparten, gattungs- und genre-übergreifend. Er verfasste Gedichte, Lieder, Kurzgeschichten, Romane, Erzählungen sowie Hörspiele für den Rundfunk. Mit seinen Werken wollte er gesellschaftliche Strukturen durchschaubar machen, vor allem in Hinblick auf ihre Veränderbarkeit. Literarische Texte mussten für ihn einen „Gebrauchswert“ haben. Dies beschrieb er 1927 detailliert in seinem kurzen Bericht über 400  junge Lyriker.

In Zusammenarbeit mit Kurt Weill entstanden eine Reihe von sogenannten Lehrstücken mit avantgardistischer Musik, zum Beispiel das Stück ‚Lindberghflug‘ 1929, die Schuloper ‚Der Jasager‘ (1930), die er nach Diskussionen mit Schülerinnen und Schülern der Karl-Marx-Schule (Berlin-Neukölln) überarbeitete und um die Alternative ‚Der Neinsager‘ ergänzte, sowie ‚Die Maßnahme‘ (ebenfalls 1930).

1928 feierte Brecht mit seiner von Kurt Weill vertonten ‚Dreigroschenoper‘, die am 31. August uraufgeführt wurde, einen der größten Theatererfolge der Weimarer Republik. Im selben Jahr lernte Brecht Hanns Eisler kennen, der nun zum wichtigsten Komponisten seiner Stücke und Lieder wurde. Aus der Bekanntschaft erwuchsen eine enge Freundschaft und eine der wichtigsten Dichter-Musiker-Partnerschaften des 20. Jahrhunderts. …  (wikipedia)

-/gw

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