Was macht ‚Corona‘ mit der LIEBE? – „Liebesbriefe“ (nicht nur) zum „Valentinstag“ erwärmen die Herzen geliebter Menschen!

12 Feb
2021

Bild: Pixabay

Frankfurt am Main – Liebesbriefe in Krisenzeiten! – Ach, „Könnte ich Dir Kraft zuschicken!“ – so Sophie Scholl am 30. Dezember 1942 an Fritz Hartnagel!

In Krisenzeiten haben Mitteilungen per Brief eine besondere Bedeutung. Briefe können räumliche Distanzen überwinden – und sogar Gefängnismauern. Das zeigen beispielsweise die Briefe von Sophie Scholl an ihren Freund Fritz Hartnagel. Bewegende Liebesbriefe sind das – geschrieben unter schwierigsten Bedingungen. Laut der Wochenzeitung „Die Zeit“ zählen sie zu den ‚ungewöhnlichsten, ergreifendsten Zeugnissen aus jener Zeit der finsteren Barbarei‘. In diesem Jahr, am 09. Mai 2021, wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden.

Auch Feldpostbriefe sind bisweilen herzzerreißende Liebesbriefe. Wenn Eltern, Ehepartner, Verlobte, Verliebte und Kinder zu Hause um die Gesundheit und das Leben ihrer Liebsten in den Einsatzgebieten bangen, dann ist das für beide Seiten – Absender und Empfänger – eine emotionale Ausnahmesituation. Eine Situation, in der sich zeigt, dass das Medium „Brief“ eben doch etwas ganz Besonderes ist und bleibt. Denn natürlich können Soldatinnen und Soldaten per Internet den Kontakt mit Daheim aufrechterhalten.

Doch wenn die Feldpostbriefe vor Ort in den Lagern nahe der Kampflinien eintreffen, dann sind die Momente des Lesens eben doch von solch intensiver Intimität, dass auch die beste Skype-Qualität in Bild und Ton nicht an eine Mitteilung auf persönlichem, parfümiertem Briefpapier heranreicht. Jedenfalls nicht dauerhaft. Gerade vor Ort in den Einsatzgebieten kann man Briefe einstecken und auch in unwegsamem Gelände mitführen, herausholen, betasten – und immer wieder lesen. So entsteht immer wieder aufs Neue „Intimität auf Distanz“.

Eine Krisensituation ganz anderer Art erleben wir zurzeit – die Corona-Pandemie. Auch jetzt – und gerade zum ‚Valentinstag‘ lebt die Kommunikation per Brief auf und Liebesbriefe haben Hochkonjunktur – trotz Internet und SMS. Was Corona tatsächlich mit der Liebe und mit Liebesbeziehungen macht, weiß man ebenso wenig, wie die Anzahl der Liebesbriefe, die in Corona-Zeiten versandt werden. Aber die Vermutung ist nicht allzu gewagt, dass in Zeiten, in denen man liebe Menschen nicht mal drücken darf und auf körperliche Nähe fast gänzlich verzichten muss, wieder verstärkt auf das Medium „Brief“ gesetzt wird, um trotzdem Gefühle auszudrücken und räumliche Distanzen zu überwinden.

Per Brief ins Herz der geliebten Person – das tut gut! Zwar sind die allermeisten der 55 Millionen Briefe, die bundesweit täglich in den Briefzentren der Deutschen Post bearbeitet werden, Geschäftskundenbriefe, die eher etwas mit Zahlen und weniger mit Liebesschwüren zu tun haben. Aber unter den lupenreinen Privatbriefen, etwa fünf Prozent der Sendungsmenge, befinden sich aktuell ganz bestimmt mehr Liebesbriefe als sonst: „Corona“ und besonders der „Valentinstag“ machen es möglich! www.dpdhl.de

sh/-gw

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