„Es ist das Vorrecht der Jugend, Fehler zu begehen – denn sie hat genug Zeit, zu korrigieren!“ …

13 Jan
2021

Ernst Heinrich BarlachBild: anonym, Barlach Selbstbildnis I (1928), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… sagte schon Ernst Heinrich Barlach (*02. Januar 1870 in Wedel / †24. Oktober 1938 in Rostock), deutscher Bildhauer, Schriftsteller und Zeichner.

Barlach ist besonders bekannt für seine Holzplastiken und Bronzen. Außerdem hinterließ er ein vielgestaltiges druckgraphisches, zeichnerisches und literarisches Werk. Seine künstlerische Handschrift, sowohl in der bildnerischen als auch in der literarischen Arbeit, ist zwischen Realismus und Expressionismus angesiedelt. Seine Werke werden unter anderem von der 1946 gegründeten Ernst Barlach Gesellschaft in Hamburg erforscht, betreut und international ausgestellt.

Bereits Barlachs frühe Arbeiten setzen sich mit dem Menschen, seinen Lebensbedingungen und seinen Haltungen zum Leben auseinander. Ab 1910 nahm er regelmäßig an Ausstellungen der Berliner Secession, des Sonderbundes und beim Kunstsammler Paul Cassirer in Berlin teil. Seitdem lebte Barlach gemeinsam mit seiner Mutter Louise († 1920) und seinem Sohn Klaus in Güstrow (Mecklenburg), wo er sich nach seinen Bedürfnissen ein von Adolf Kegebein entworfenes Atelier und Wohnhaus am Inselsee bauen ließ.

Hier entstanden seine Hauptwerke. In Güstrow traf er 1914 auch zum ersten Mal Friedrich Schult, aus dem sich später eine lebenslange Freundschaft entwickelte. In den Gesprächen machte Barlach auch die treffende Aussage: „Zu jeder Kunst gehören zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie braucht.“ – In kurzen Abständen entstanden seine Dramen Der tote Tag (1912), Der arme Vetter (1918), Die echten Sedemunds (1920), Der Findling (1922), Die Sündflut (1924), Der blaue Boll (1926) – 1927 arbeitete er am Drama Der Graf von Ratzeburg.

Nach seiner Einberufung 1915 zum Landsturm beschäftigte er sich besonders mit dem Erlebnis „Krieg“. – 1925 wurde er Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München. … (wikipedia)

-/gw

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