Nicht tatenlos zusehen, sondern handeln: Initiative „DAS GUTE FINDET INNENSTADT“ setzt Zeichen und stärkt den Einzelhandel

12 Dez
2020

Der Münsteraner Einzelhändler Jürgen Ludewig von Ludewig Lichtkonzepte ist einer der vielen Unterstützer der Initiative • Bild: obs/Initiative DAS GUTE FINDET INNENSTADT/Sabrina Averbeck / husare GmbH

Münster – Nach nur knapp zwei Wochen hat die Initiative „DAS GUTE FINDET INNENSTADT“ rund zehn Millionen Verbraucherkontakte erreicht.

Seit dem Beginn der Adventszeit ist sie mit der Botschaft, Weihnachtsgeschenke im Einzelhandel vor Ort einzukaufen, auf nahezu allen Kommunikationskanälen präsent – von Tageszeitungen über Hörfunk bis zu sozialen Medien. – Fast die Hälfte der Ober- und Bürgermeister*innen aus der Region Nord-Westfalen und Emscher-Lippe unterstützen die Aktion bereits und ließen sich mit dem Logo der Initiative fotografieren, um damit selbst für den Erhalt des lokalen Einzelhandels zu werben:  www.das-gute-findet-innenstadt.de

Zudem verbreiten zahlreiche Händler den Aufruf der insgesamt fünf Initiatoren, zu denen neben der IHK Nord Westfalen die Handwerkskammer Münster, der Münsterland e.V., die WIN Emscher-Lippe und der Handelsverband NRW gehören. Unterstützt wird die Initiative inzwischen von Sparkassen sowie von Volks- und Raiffeisenbanken der Region. Die Kommunikationsagentur husare (Emsdetten/Münster/Hamburg) setzt die Aktion auf allen Kanälen um.

Die Corona-Pandemie und der aktuelle Teil-Shutdown bedrohen auch im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region den lokalen Einzelhandel in seiner Existenz. Die Initiatoren der Kampagne wollten nicht tatenlos zusehen – sondern gemeinsam mit Kommunen und den Geschäftsinhaberinnen und -inhabern die Menschen in der Region und darüber hinaus aufrütteln. Das mögliche Szenario von massenhaftem Leerstand in den Innenstädten führte vor gut drei Wochen zur Gründung der Initiative, die für den Einkauf vor Ort wirbt – und zwar mit Abstand und unter Einhaltung aller Anti-Corona-Maßnahmen.

„Wir müssen ein stärkeres Bewusstsein dafür schaffen, dass es nicht gleichgültig und folgenlos ist, wo und wie wir einkaufen“, sagt IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer: „Die Attraktivität der Ortszentren und Innenstädte wiederum ist von großer Bedeutung im Wettbewerb der Wirtschaftsregionen. Egal, ob es darum geht Fachkräfte oder Investoren für sich zu gewinnen.“

Michael Radau, Präsident des Handelsverbands NRW und IHK-Vizepräsident, unterstreicht die Rolle der Einzelhändler für die Gesellschaft: Handel in der Innenstadt ist ein Kulturgut, das wir nicht aufs Spiel setzen sollten. Die engagierten Einzelhändler bieten mehr als einfach nur Waren. Sie können auch mit Mundschutz kompetent beraten und sorgen dafür, dass unsere Stadtzentren Anziehungspunkte bleiben.“  –  www.ihk-nordwestfalen.de

ots/-gw

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