„Tränen lassen nichts gelingen! – Wer schafft und was erreichen will, muß fröhlich sein!“ …

17 Nov
2020

Theodor Fontane • Bild: Carl Breitbach (1833–1904), Theodor Fontane, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin / † 20. September 1898 in Berlin), deutscher Schriftsteller, Journalist, Erzähler, Theaterkritiker und approbierter Apotheker.

Fontane gilt als der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland. In seinen Romanen, die großenteils erst nach seinem 60. Lebensjahr entstanden, charakterisiert er die Figuren, indem er ihre Erscheinung, ihre Umgebung und vor allem ihre Redeweise aus einer kritisch-liebevollen Distanz genau beschreibt.

Typisch ist die Darstellung einer gepflegten Konversation in einem abgeschlossenen Zirkel (auch als Causerie bezeichnet), etwa bei einem Festessen – die Personen folgen gesellschaftlichen Konventionen und enthüllen doch ihre wahren Interessen, häufig gegen ihren Willen! – Dabei kommt Fontane von einer Kritik an Einzelpersonen oft zu einer impliziten Gesellschaftskritik.

Auffällig an Fontanes Schreibstil ist zudem sein ironischer Humor, den er in seiner Kritik zu ‚Die Ahnen von Gustav Freytag‘ in ‚Der Begriff der Verklärung als Element des Realismus‘ (1889) als „besten Weg“ bezeichnet.

Ein charakteristisches Stilmittel Fontanes ist die leichte, unverbindliche Einstreuung wichtiger Motive in die Erzählung, oft unter alsbaldiger Relativierung und Rücknahme, auf die später wieder Bezug genommen wird und die dadurch eine besondere Betonung erfahren. Dieses Stilmittel kommt besonders in Effi Briest verbreitet vor.

Das Geschichtsbild von der Entstehung der Mark Brandenburg wurde von Fontane stark geprägt. –  (wikipedia)

-/gw

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