Dr. Franziska Giffey: ERSTES Förderprogramm der ‚Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt‘ JETZT genau richtig!

10 Nov
2020

Katarina Peranic und Jan Holze, Vorstand Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt  • Bild: obs/Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt/Nils Hasenau

Neustrelitz – „Das große Interesse am ersten Förderprogramm zeigt, dass die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt genau ins Schwarze trifft“, betont Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Stiftungsratsvorsitzende.

Digitalisierung, Nachwuchsgewinnung und die Stärkung von Ehrenamtsstrukturen in ländlichen Räumen sind die drängenden Themen von Engagement und Ehrenamt in Deutschland, nicht nur in Zeiten von Corona.

Das Förderprogramm „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt belegt, wie hoch der Unterstützungsbedarf der Zivilgesellschaft vor allem in Sachen Digitalisierung ist. Bis zum Stichtag am 01. November 2020 sind über 12.500 Anträge aus dem gesamten Bundesgebiet eingegangen.

„Uns war aufgrund von Befragungen bewusst, dass viele gemeinnützige Organisationen gerade vor gewaltigen Herausforderungen stehen, sagt Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt: „Dementsprechend haben wir mit sehr vielen Anträgen gerechnet. Die Anzahl von über 12.500 Anträgen übersteigt allerdings all unsere Erwartungen.“ 

Der digitale Wandel stagniert in vielen Vereinen aufgrund der mangelnden technischen Ausstattung vor Ort. Dabei wollen Engagierte und Ehrenamtliche digitaler arbeiten und kommunizieren. Deswegen nutzen sie häufig ihre privaten Geräte, was nicht nur datenschutzrechtlich problematisch ist“, erläutert Katarina Peranic, Vorständin der Stiftung.

Hilfe zur richtigen Zeit:  Die seit 02. November 2020 geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen viele Engagierte zusätzlich noch einmal hart. Dank der Unterstützung durch die neue Stiftung können Vereine und andere zivilgesellschaftliche Organisationen ihre digitale Infrastruktur auf- bzw. ausbauen, vorhandene Mitglieder und Engagierte halten, mehr Menschen für ihre Arbeit begeistern und Engagementsstrukturen vor Ort stärken und stabilisieren.

Wichtige Bedarfsanalyse in der Zivilgesellschaft:  „Mit dem Förderprogramm können wir vielen Engagierten genau zur richtigen Zeit helfen. Gleichzeitig haben wir zusammen mit ihnen die wohl größte Bedarfsanalyse der Zivilgesellschaft auf die Beine gestellt. … „, so Jan Holze.  —  “ … Der enorme Zuspruch, den wir erfahren haben, ist zugleich ein Signal an weitere potenzielle Unterstützer*innen. Die Vereine und die Engagierten vor Ort benötigen in erster Linie Infrastruktur, um ihre gesamte digitale Kraft zu entfalten“, ergänzt Katarina Peranic.

Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Stiftungsratsvorsitzende, betont: “ … Die Mittel können noch in diesem Jahr vor allem für die Digitalisierung der Zivilgesellschaft eingesetzt werden. Das ist wichtig, um in der andauernden Corona-Pandemie die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und zukunftssichere Strukturen zu schaffen. Der neue Vorstand hat das Förderprogramm in Rekordzeit auf die Beine gestellt. Dass mehr als 12.500 Anträge eingegangen sind, ist ein großer Erfolg. Die Stiftung wird jetzt alles dafür tun, den Engagierten und ihren Organisationen das Geld so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.“ …

Alle Informationen unter:  www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de

ots/-gw

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