„Nur unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen – die inneren nur den Freund!“ …

4 Nov
2020

Heinrich von Kleist • Bild: Anton Graff artist QS:P170,Q310213, Anton Graff Heinrich von Kleist (1), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Heinrich von Kleist (* 10. – nach eigener Angabe – oder 18. Oktober 1777 – laut Kirchenbuch – in Frankfurt (Oder), Brandenburg, Preußen / † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee, Berlin), deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist.

Heinrich von Kleist trat schon als Fünfzehnjähriger in die Preußische Armee ein und scheidet sieben Jahre später als Leutnant wieder aus. Er studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Staatswissenschaft in seiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder) und interessierte sich zeitlebens für Technik, Bildung und Verwaltung.

Kleist ist sein Leben lang gereist und hatte auch zahlreiche, ständig wechselnde Wohnsitze. In seinen erzählenden literarischen Werken und auf dem Theater ragt er durch Extreme heraus – auch in der Darstellung von menschlichen Bindungen und ihrem Scheitern. Kleist war auf vielen Gebieten umtriebig und leidenschaftlich, sein Glücksstreben und sein Ideal, sich als freier Schriftsteller durchzusetzen, trieben ihn an.

Bekannt ist er vor allem für das ‚historische Ritterschauspiel‘ “Das Käthchen von Heilbronn“, seine Lustspiele „Der zerbrochne Krug“, das Trauerspiel „Penthesilea“ sowie für seine Novellen „Michael Kohlhaas“ und „Die Marquise von O …“ – Kleist sehnte sich nach Ruhm – und nach einem Ruhepunkt in seinem Leben, den er erst in seinem inszenierten Freitod fand.

Nach Heinrich von Kleist wurden Straßen, wie z.B. in Mannheim, Bonn, Wien, Potsdam, Köln, Mülheim an der Ruhr, Leipzig, Berlin, Braunschweig, Bad Homburg, Wolfsburg, Limburg (Lahn) und Dresden benannt – ebenso Plätze in Kitzingen, Leverkusen, Würzburg und Wuppertal sowie der Heinrich-von-Kleist-Park in Berlin und der Kleistpark in Frankfurt (Oder) – sowie auch Gebäude, wie z.B. „Das Heinrich-von-Kleist-Forum – ein Kultur- und Bildungszentrum im Bahnhofsquartier von Hamm“ oder „Die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft“, die jährlich den Kleist-Preis verleiht und das Andenken an ihn aufrechterhält.

-/gw

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