„So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut – wird der Mensch verdorben durch seine Gier!“ …

29 Okt
2020

Buddha / Siddhartha Gautama • Bild: Pixabay

… erkannte schon ‚Buddha– der Ehrenname des indischen Religionsstifters ‚Siddhartha Gautama‘ – dessen Lehre die Weltreligion des Buddhismus begründet. Das Wort „Buddha“ bedeutet „der Erwachte“.

Weil ‚Sanskrit‘ eine indogermanische Sprache ist, findet sich die Verbalwurzel budh mit der Bedeutung „erwachen, beachten, aufmerksam machen“ in abgewandelter Form auch in vielen europäischen Sprachen wieder. So sind beispielsweise das deutsche Wort „Gebot“ und das Wort „Buddha“ linguistisch miteinander verwandt.

Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat: Vollkommene Weisheit (Prajna) und unendliches, zugleich aber auch begierdeloses Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen. Er hat bereits zu Lebzeiten Nirvana verwirklicht und ist damit nach buddhistischer Überzeugung nicht mehr an den Kreislauf der Reinkarnation (Samsara) gebunden.

Das Erwachen ist von transzendenter Natur – mit dem Verstand nicht zu erfassen und „tief und unergründlich wie der Ozean“, weshalb sich diese Erfahrung einer Beschreibung mit sprachlichen Begriffen entzieht. Ihre Qualität ist für Menschen, die diese Erfahrung nicht selbst gemacht haben, nicht nachzuvollziehen.

Eine Buddha-Erfahrung tritt nach der buddhistischen Tradition sehr selten auf; daher ist ein Zeitalter, in dem ein Buddha erscheint, ein „glückliches Zeitalter“. Denn es gibt sehr viele „dunkle“ Zeitalter, in denen kein Buddha auftritt und deshalb auch keine Lehre der endgültigen Befreiung befolgt werden kann. Der Buddha des nächsten Zeitalters soll Maitreya sein, während Kashyapa, Kanakamuni und Dipamkara drei Buddhas der Vergangenheit waren. … – (wikipedia)

-/gw

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