„Zwei Dinge sind schädlich für jeden, der die Stufen des Glücks will ersteigen – Schweigen, wenn es Zeit ist zu reden – und reden, wenn es Zeit ist zu schweigen!“ …

26 Okt
2020

Friedrich von BodenstedtBild: Franz Hanfstaengl, Public domain, via Wikimedia Commons

… erkannte schon Friedrich von Bodenstedt (* 22. April 1819 in Peine / † 18. April 1892 in Wiesbaden), deutscher Lyriker, Übersetzer, Schriftsteller und Theaterintendant.

Ab 1854 war Friedrich von Bodenstedt in München Professor für Slawistik und Altenglisch. Bald darauf ging er nach England, wo er ab 1858 Shakespeare und dessen Werke studierte und ein Shakespeare-Werk in drei Bänden herausgab.

Wegen dieser Studien wurde er 1867 Intendant des Hoftheaters in Meiningen. Er engagierte die Schauspielerin Ellen Franz, die spätere Ehefrau von Herzog Georg II. und Freifrau von Heldburg, worauf er vom „Theaterherzog“ geadelt wurde.

Seine Lieder des Mirza Schaffy (1851) waren ein großer Erfolg; sie erlebten über 160 Auflagen – und waren die erfolgreichste und populärste orientalistische Veröffentlichung des 19. Jahrhunderts überhaupt. Zuerst erschienen sie als „Hegire“ aus den Wirren des Jahres 1848 in dem Buch Tausend und ein Tag im Orient (1850), in dem Bodenstedt seine Reiseerlebnisse in Kaukasien und Armenien schildert.

Für den Kurpark in Wiesbaden schuf der Bildhauer Hugo Berwald eine überlebensgroße Büste, die auf einem Sockel, vor dem von unten zwei Kindergestalten dem Dichter Rosen emporreichen, am 23. April 1904 enthüllt wurde. Vom südöstlichen Ende des Kurparks führt die Bodenstedtstraße zur Bierstadter Straße.

Im Jahre 1901 wurde in seiner Geburtsstadt Peine die Bodenstedtstraße nach ihm benannt, 1909 die Bodenstedtstraße in der hannoverschen Südstadt und 1933 die Bodenstedtgasse in Wien-Floridsdorf (21. Bezirk). In Peine, wo er auch die Ehrenbürgerwürde besitzt, gibt es zudem eine Bodenstedtschule (heute Teil der Bodenstedt-/Wilhelmschule). – (wikipedia)

-/gw

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