„Der Staat kann uns nichts geben, ohne uns anderer Dinge zu berauben!“ …

13 Okt
2020

Heinrich Heine • Bild: Moritz Daniel Oppenheim artist QS:P170,Q215073, Heinrich Heine-Oppenheim, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… wusste schon Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg / † 17. Februar 1856 in Paris), einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.

Heinrich Heine gilt als einer der letzten Vertreter und zugleich als Überwinder der Romantik. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte, elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont.

Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Im Deutschen Bund mit Publikationsverboten belegt, verbrachte er seine zweite Lebenshälfte im Pariser Exil. Antisemiten und Nationalisten feindeten Heine wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Haltung über den Tod hinaus an. Die Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen Rezeptionsgeschichte.

In der französischen Hauptstadt genoss er das Leben und trat mit den dort lebenden Größen des europäischen Kulturlebens in Kontakt, so mit Hector Berlioz, Ludwig Börne, Frédéric Chopin, George Sand, Alexandre Dumas und Alexander von Humboldt. Allmählich war es selbstverständlich, dass deutsche Schriftsteller von Rang ihn besuchten – wie z.B. Franz Grillparzer oder Friedrich Hebbel. Auch der Komponist Richard Wagner pflegte Umgang mit Heine.

„Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern“,  lobte ihn Kaiserin Elisabeth von Österreich. – (wikipedia)

-/gw

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