„Es erfordert mehr Mut, seine Ansicht zu ändern, als an ihr festzuhalten!“ …

1 Okt
2020

Christian Friedrich HebbelBild: Carl Rahl author QS:P170,Q671839, Fritz-Hebbel, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… wusste schon Christian Friedrich Hebbel (* 18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen / † 13. Dezember 1863 in Wien), deutscher Dramatiker und Lyriker.

Sein Pseudonym in der Jugend war Dr. J. F. Franz. Neben seinen Hauptwerken, den beiden Trauerstücken Agnes Bernauer und Maria Magdalena, gehören Liebesgedichte wie „Sie seh’n sich nicht wieder“, „Wenn die Rosen ewig blühten“, Naturgedichte wie „Sommerbild und Herbstbild“ sowie einige Balladen, darunter „Der Heideknabe“ oder „Liebeszauber“ und seine Tagebücher zu den Höhepunkten seines Schaffens wie der Literatur des Realismus. Sein Drama „Nibelungen“  stellt die wichtigsten Bearbeitungen des Epos für das Theater dar.

In den letzten Lebensjahren litt er zunehmend an Rheuma, wahrscheinlich eine Spätfolge der entbehrungsreichen Jahre, bevor er nach Wien gezogen war. Jedoch auch nach seiner Niederlassung in Wien reiste er innerhalb Österreichs. Friedrich Hebbel starb am 13. Dezember 1863 in seiner Wohnung in der Liechtensteinstraße 13, Wien-Alsergrund, im Alter von nur 50 Jahren.

In Wesselburen steht das Hebbel-Haus, das von 1911 bis 1952 das Hebbel-Museum beherbergte, bevor es in ein anderes Haus der Stadt umgesetzt wurde. Davor steht eine Büste Hebbels aus dem Jahr 1913 von Nicolaus Bachmann. Im Jahr 1869 wurde in Wien-Favoriten (10. Bezirk) die Hebbelgasse nach ihm benannt, 2005 der Christine-Enghaus-Weg in Penzing (14. Bezirk) nach seiner Frau. Weiter gibt es im Sommerhaus von Gmunden eine Gedenktafel für Hebbel. Das k.k. Hofburgtheater ließ am Sterbehaus eine Gedenktafel anbringen. – In Berlin gibt es seit 1908 das Hebbel-Theater.

Zahlreiche Gedichte Hebbels wurden vertont. – Die Oper „Genoveva“ von Robert Schumann beruht auf Hebbels gleichnamigem Theaterstück.

-/gw

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