NÄHEN ist das neue YOGA – Handarbeitsbranche gehört zum „Krisen-Gewinner“ – „ZiC’nZaC“ macht’s möglich!

4 Okt
2020

10 Jahre Nähszene-Store ZiC’nZaC® • Bild: ZiC’nZaC®- ganz rechts: Dr. Joachim H. Bürger

Essen „Was der Baumarkt für Männer, ist das Handarbeitsgeschäft für Frauen“, betont ZiC’nZaC-Gründer Dr. phil. Joachim H. Bürger, denn sein Essener „Näh-Erholungsgebiet®ZiC’nZaC®“ boomt.

Während  der stationäre Handel und insbesondere die Bekleidungs-Filialisten in den Lauflagen der Innenstädte massiv von Insolvenzen und Schließungen betroffen sind, konnte sich eine Branche prächtig entwickeln, die nicht im täglichen Rampenlicht der Medien steht: Die Handarbeitsbranche gehört eindeutig zu den Krisen-Gewinnern, besonders jetzt in der Corona-Pandemie. Und darauf sind Joachim H. Bürger und sein kreatives Team sehr stolz, kann doch der vielfach prämierte Nähszene-Store ZiC’nZaC am 01. Oktober 2020 sein 10-jähriges Bestehen feiern. Zum Jubiläum überzeugt der Store mit den besten Umsatz- und Ertragszahlen seit Gründung.

Noch vor zehn Jahren steckte die Handarbeitsbranche in einer tiefen Krise – Nähen galt als altbackene Beschäftigung! – Doch Joachim H. Bürger erkannte, dass hier ein völlig neues Hobby für junge, gebildete, kreative Frauen von großem Interesse ist. Nicht mehr das verstaubte Stoffgeschäft mit Neonröhren an der Decke und Bergen von Stoffen auf schweren Rolltischen war gefragt, sondern eine Art kreatives Fachmarktzentrum mit guter fachlicher Beratung, Wohlfühl-Atmosphäre und Charme.

Von der Näh-Akademie über Näh-Café und Nähtec-Store bis hin zu LesBar und Stoff-Parcour – alles unter einem Dach. Eben trendy, stylish, hip – so der Slogan des Newcomers, der damit eine Branche im Dornröschenschlaf reformierte. In Essen fand er den richtigen Standort auf 400 qm, direkt im Innenstadtbereich – das erste deutsche „Näh-Erholungsgebiet®“ mit dem Markennamen „ZiC’nZaC®“ war geboren. Der Erfolg stellte sich schnell ein, Medien berichteten äußerst positiv über den ideenreichen und innovativen Unternehmer, der auch für die „Nach-Corona-Zeit“ alle Zeichen auf Expansion stellt und nachfolgende zehn Leitsätze prägte:

    1.  Das Thema Handarbeiten „passt“ in die beginnende volkswirtschaftliche Wandlung Deutschlands und der EU zu einem umweltorientierten „grünen“ Lebensstil.
    2.  ZiC’nZaC lebt Achtsamkeit in Bezug auf die Ressourcen-Schonung vor: Selbermachen statt textiles Ex & hopp – Upcycling durch Wiederverwendung von Kleidung, Zubehör und Stoffen.
    3.  Das Sortiment entspricht exakt den Umweltzielen durch das überwiegende Angebot an Bio-Stoffen, nach Oekotex-100-Standard zertifiziert (Baumwolle, Leinen ff.).
    4.  Selber nähen verlängert die Nutzungsdauer der Bekleidung und reduziert das aus­ufernde Altkleider-Aufkommen wesentlich.
    5.  Frauen die nähen, beweisen Kompetenz in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Nähen ist die korrigierende Antwort auf die Wegwerf-Gesellschaft.
    6.  Selbermachen verhindert die Ausbeutung von Arbeitskräften in den Billiglohn-Ländern der Dritten Welt.
    7.  Nähen fördert Kreativität, Individualität, bietet Gruppenerlebnisse als Gegenbewegung zur kritikbehafteten Digitalisierung.
    8.  Nähen bietet Kontemplation und Entspannung. – Nähen ist das neue Yoga.
    9.  Die ZiC’nZaC-Hauptzielgruppe werden immer und überwiegend kaufkräftige junge Frauen des gehobenen Bildungsbürgertums sein. Nähen gilt generell im Ansehen der weiblichen Bevölkerung als „in“.
    10.  Nähen ist nachweislich ein Wachstumsmarkt, jenseits des Mainstreams von Fast Fashion in seiner sich selbst zerstörenden, immer schneller rotierenden Modell­umschlags-Dynamik.

Mit diesen Leitlinien und der gelebten Weisheit „Läden mit Seele haben Zukunft“ bereitet sich „ZiC’nZaC“ auf seine geplante Expansion vor und ist dabei offen für Kooperationsgespräche mit Lieferanten, Immobilienfonds und Investmentgesellschaften, die zu Synergien führen können. – www.zicnzac.de

jb/gw

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