„Ein langer Streit beweist, dass beide Seiten Unrecht haben!“ …

24 Sep
2020

Voltaire • Bild: Workshop of Nicolas de Largillière artist QS:P170, Q4233718, P1774,Q550302, Atelier de Nicolas de Largillière, portrait de Voltaire, détail (musée Carnavalet) -001, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet; *21. November 1694 in Paris / †30. Mai 1778 ebenda), französischer Philosoph, Historiker und Schriftsteller … und einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung.

In Frankreich nennt man das 18. Jahrhundert auch „das Jahrhundert Voltaires“ (le siècle de Voltaire). Als Lyriker, Dramatiker und Epiker schrieb er in erster Linie für ein Publikum gebildeter Franzosen, als Erzähler und Philosoph für die gesamte europäische Oberschicht im Zeitalter der Aufklärung, deren Mitglieder für gewöhnlich die französische Sprache beherrschten und französische Werke zum Teil im Original lasen.

Er selbst hielt sich in erster Linie für einen bedeutenden Dramatiker aufgrund seiner mehr als fünfzig Bühnenstücke, die teilweise sehr erfolgreich waren. Insbesondere die Tragödie Zaïre (1736) wurde mit großer Resonanz auch in Italien, Holland, England und Deutschland (1810 in Weimar von Goethe) aufgeführt – sie gehörte mehr als 200 Jahre lang zum festen Repertoire des Théâtre français.

Bahnbrechend wirkte Voltaire auch als Begründer einer kulturhistorisch orientierten Geschichtsschreibung. Die Kleinschreibung in der französischen Schriftsprache geht ebenfalls auf ihn zurück. Er praktizierte sie als Erster konsequent in seinem Siècle de Louis XIV. Die Inschrift auf dem Sarkophag Voltaires im Panthéon, die 1791 vermutlich von einem Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres formuliert und von dieser abgesegnet wurde, versucht sichtlich, die drei Hauptseiten seines Schaffens als etwa gleichgewichtig vorzustellen: Die Belletristik, die Geschichtsschreibung, die Philosophie.

Voltaire kämpfte für die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, nicht für die Gleichheit von Status und Besitz. Er war der Meinung, dass es immer Arme und Reiche geben werde. Als Staatsform favorisierte er die Monarchie, an deren Spitze er sich einen „guten König“ wünschte. Einen solchen glaubte er bis zum Zerwürfnis in Friedrich II. zu sehen.  –  (wikipedia)

-/gw

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