„Man muß immer etwas haben, worauf man sich freut!“ …

17 Sep
2020

Eduard Mörike • Bild: Bonaventura Weiss creator QS:P170,Q55913755, Eduard Moerike, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Eduard Mörike (* 08. September 1804 in Ludwigsburg, Kurfürstentum Württemberg / † 04. Juni 1875 in Stuttgart, Königreich Württemberg), deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer.

Eduard wurde als siebtes Kind des Medizinalrates Karl Friedrich Mörike (1763–1817) und der Pfarrerstochter Charlotte Dorothea geb. Bayer, geboren. Sein Vorfahr in vierter Generation war der Apotheker Bartholomäus Mörike (1669–1730) aus Havelberg. Eduard hatte zwölf Geschwister. Ab 1811 besuchte er die Lateinschule in Ludwigsburg.

Eduard Mörike war auch evangelischer Pfarrer, haderte aber bis zu seiner frühen Pensionierung stets mit diesem „Brotberuf“ – auch wurde er als bedeutendster deutscher Lyriker nach Goethe bezeichnet. Trotz der späten Ehrungen erkannten aber nur wenige seine literarische Bedeutung. Jacob Burckhardt gehörte zu ihnen, oder Theodor Storm und Iwan Turgenew.

Lange Zeit galt Eduard Mörike als ein typischer Vertreter des Biedermeier, der die vertraute und enge Heimat besingt. Georg Lukács tat ihn ab als einen der „niedlichen Zwerge“ unter den Dichtern des 19. Jahrhunderts. Heute erkennt man das Abgründige in Mörikes Werk und die Modernität seiner radikalen Weltflucht.

-/gw

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