Bankräuber scheitert an der Gleitzeit

26 Feb
2011

Gleitzeit verhindert Bankraub

Frankfurt/Main – Elf Bankangestellte gefesselt und trotzdem kein Zugang zum Tresor: Ein Räuber scheiterte am Montagmorgen im Frankfurter Bahnhofsviertel an der Gleitzeit-Regelung einer Bank.

Der Mann hatte ab 8.00 Uhr an der Stechuhr auf den Kassierer gewartet und dabei nacheinander elf Angestellte abgefangen, mit seiner Pistole bedroht, gefesselt und in einem Raum gesperrt, wie die Polizei mitteilte.

Gerne hätte der bislang unbekannte Räuber vermutlich auch den Kassierer der Bank abgefangen, um sich den Tresor aufschließen zu lassen. Mehrfach fragte er nach dem Verbleib des Kassierers. Als der Kassierer um kurz nach 9.00 Uhr immer noch nicht an seinem Arbeitsplatz erschienen war, verlor der Bankräuber die Geduld. Er änderte seinen Plan und raubte anstelle des Tresors die gefesselten Angestellten aus.

Mit insgesamt rund 400 Euro aus ihren Geldbörsen flüchtete er zu Fuß in Richtung Hauptbahnhof und entkam. Kurz darauf kam der Kassierer zur Arbeit, die Bank öffnet erst um 9.30 Uhr.

Der Mann soll etwa 30 bis 35 Jahre alt und ca. 1,80 m groß gewesen sein. Er hatte schwarze Haare, blaue Augen und ein schmales Gesicht. Er war bekleidet mit einer schwarzen Mütze, einem schwarzen Mantel, einer schwarzen Jeans sowie Schuhen der Marke Rieker. Der Mann führte eine schwarze Tasche mit sich. Er sprach akzentfrei deutsch.

Polizeipräsidium Frankfurt am Main/wk

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