„Sieh zu, dass du ein ehrlicher Mensch wirst – denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt!“ …

4 Sep
2020

Thomas Carlyle • Bild: Painting by P. Krämer, NIE Carlyle Thomas, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… sagte einst Thomas Carlyle (* 04.12.1795 in Ecclefechan, Dumfries and Galloway / † 05.02.1881 in London), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller, der im viktorianischen Großbritannien sehr einflussreich war.

Thomas Carlyle wurde als der Sohn eines wohlhabenden Pächters geboren. In seinem Geburtshaus in Ecclefechan ist ein Museum eingerichtet. Er besuchte im Alter von 14 Jahren die Universität Edinburgh und widmete sich hier insbesondere dem Studium der Mathematik und der Sprachen, vor allem der deutschen Sprache und Literatur.

Nach Beendigung seiner Studien sah er sich zur Annahme spärlich bezahlter Lehrerstellen erst in Schottland, dann in London genötigt, bis ihn eine Heirat, die allerdings zu einer Scheinehe führte, in den Stand setzte, zunächst auf einem kleinen Landgut in Schottland, seit 1833 aber in Chelsea bei London, sich ganz der Literatur zu widmen.

Außer mehreren Übersetzungen mathematischer Werke hatte er schon seit 1823 an Sir David Brewsters Edinburgh Encyclopaedia und an der Edinburgh Review mitgearbeitet, insbesondere Essays über Montesquieu, Montaigne, Nelson, den älteren und jüngeren Pitt und über Goethes Faust veröffentlicht.

Durch seine Schriften war Carlyle zu Goethe in Beziehung getreten; ein Briefwechsel zwischen beiden wurde angeknüpft, Goethe selbst übernahm die Einleitung zur 1830 in Frankfurt erschienenen deutschen Übersetzung der Schiller-Biografie. – Thomas Carlyle vertrat einen sozialen Idealismus (die Würde des Einzelnen sollte verwirklicht werden) und bekämpfte Materialismus. Damit war er einer der Ideengeber für verschiedene soziale Bewegungen …

-/gw

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