Schützen Sie sich in der Karnevalszeit vor Grippeviren

17 Feb
2011

In der Karnevalszeit ist das Risiko besonders hoch, sich mit Grippeviren anzustecken. Darauf weisen die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) in Heidenheim hin.

Größere Menschenansammlungen steigern die Ansteckungsgefahr erheblich, erläutert Dr. Michael Barczok, Vorstandsmitglied des BdP und praktizierender Lungenfacharzt im Lungenzentrum Ulm. Besonders in überfüllten, schlecht gelüfteten Kneipen und Bars können sich die Viren in der Atemluft anreichern und dann entsprechend leicht auf Menschen, die dort feiern, mittels Tröpfcheninfektion übertragen werden. Aber auch ‚Schmierinfektionen‘  sind verbreitet, da die Erreger quasi überall lauern, zum Beispiel auf Türgriffen, Gläsern und Flaschen.

Schließlich bietet die Impfung den besten Schutz vor einer Erkrankung an der Influenza. Der diesjährige Grippeimpfstoff enthält Anteile des neuen H1N1-Virus  (im Volksmund: Schweinegrippevirus), sowie eines Influenza A H3N2-Virus und eines Influenza-Virus vom B-Typ. Damit erzielt er eine gute Schutzwirkung gegen die aktuell zirkulierenden Influenza-Viren.

Die Abwehrkraft wird durch übermäßigen Alkoholkonsum zusätzlich herabgesetzt: Mit einer zu luftigen Kostümierung plus übermäßigem Alkoholkonsum kann der menschliche Körper bei den im Winter herrschenden, tiefen Außentemperaturen sehr schnell auskühlen. Dann ziehen sich unter anderem die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum zusammen und werden weniger durchblutet, so dass Krankheitserreger, die in die oberen Atemwege eindringen, schlechter abgewehrt werden können, warnt Barczok. Wenn dann noch – wie im Karneval häufig zu wenig Schlaf, zu viele alkoholische Getränke und womöglich Zigaretten die Abwehrkraft des körpereigenen Immunsystems zusätzlich schwächen, kann man sich nicht nur schnell eine gewöhnliche Erkältung einfangen, sondern eben auch eine ernsthafte Influenza.

Wirksamer Impfschutz nach etwa 10 bis 14 Tagen  – In diesem Jahr steuern Narren und Karnevalisten relativ spät auf den Höhepunkt der Karnevalssaison zu. Die meisten Faschingsumzüge, Sitzungen, Veranstaltungen und Partys werden Ende Februar und Anfang März stattfinden. Wer rechtzeitig geschützt sein möchte, sollte deshalb umgehend einen Impftermin mit seinem Hausarzt vereinbaren, da es nach der Impfung etwa 10 bis 14 Tage dauert, bis ein wirksamer Grippeschutz aufgebaut ist, betont Barczok. Auch wer sich bereits im letzten Winter gegen Grippe hat impfen lassen, genießt in dieser Saison nicht mehr den vollen Schutz, da dieser mit der Zeit nachlässt.   –   www.lungenaerzte-im-netz.de /gw

1 Kommentar zu Schützen Sie sich in der Karnevalszeit vor Grippeviren

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Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann

Februar 23rd, 2011 at 10:08

Influenzasaison 2010/2011 startete wie immer bei 7°C kaltem Trinkwasser – aber: 5.000 bis 30.000 Influenza-Tote je winterliche Influenza-Saison sind gelogen:

Jetzt bei Trinkwassertemperaturen unter 7°C ging es wieder los. Die saisonale Influenza wird durch das kalte Trinkwasser ausgelöst. Das kalte Trinkwasser konserviert und transportiert die sehr kleinen Influenzaviren. Menschen scheiden das neue H1N1 Schweinegrippevirus mit Erbrochenem und Durchfall aus. Tiere verschmutzen durch Fäkalien und mit ihren Ausscheidungen aus Nase und Maul bzw. Schnabel das Wasser. Oberflächen-, Quell- und Grundwasser sind mit Viren belastet. Viren bleiben im kalten Wasser lange ansteckend. Deshalb tritt die Influenza bei uns überwiegend im Winter auf. Die sehr kleinen Viren werden im herkömmlichen Wasserwerk nur unvollständig gefiltert. Chlorung z. B. bringt wenig, weil Viren im Wasser verklumpt vorkommen und deshalb von den herkömmlichen Desinfektionsverfahren nicht vollständig erreicht werden. Alle Menschen haben Kontakt zum Trinkwasser. Trinkwasser muss frei von Viren sein. Das geht mit der Ultrafiltration, für einen halben Euro pro Person und Monat.

5.000 bis 30.000 Influenza-Tote je winterliche Influenza-Saison gibt es in Deutschland nicht. Eine große, gebetsmühlenartig vom RKI Berlin wiederholte Lüge! Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland etwa 100 labordiagnostisch nachgewiesene Influenza-Tote je Winter. Die hohen Zahlen ergeben sich nur, weil das Robert Koch-Institut RKI Berlin die Toten durch bakterielle Lungenentzündungen zu den viralen Influenza-Toten addiert. Ein mieser Trick, der den Impfstoff- und Tamiflu-Absatz ankurbelt! Der auch nach Auskunft des RKI sichere Influenza-Schnelltest kostet rund 15 Euro und kann in jeder Arztpraxis innerhalb von 20 Minuten durchgeführt werden. Es ist unwahrscheinlich, dass gerade in schweren, tödlich verlaufenden Influenza-Fällen nicht einmal der Influenza-Schnelltest durchgeführt wird.

Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
soddemann-aachen@t-online.de
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren

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