„Kinderschutz-App“ ab sofort auch in Deutschland / Österreich / Schweiz – Initiative von über 25 Organisationen

21 Jun
2020

Kinderschutz-App ‚SafeToNet‘ jetzt auch in Deutschland auf dem Markt • Bild: obs/SafeToNet“

Berlin / Köln / London – SafeToNet-App startet in Deutschland Kinderschutz  //  Jedes dritte Kind wird im Internet sexuell belästigt  //  Neues Digital-Angebot gegen Mobbing und Cyber Grooming  //  Talk-Runden mit Cyberkriminologe Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger und Hollywood-Schauspieler Ralf Moeller.

Keine Chance für Belästigung und sexuelle Gewalt im Internet: Das Londoner Cybersicherheitsunternehmen SafeToNet bietet seine gleichnamige Kinderschutz-App ab jetzt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Der Startschuss fiel jetzt am „Digitaltag“ – einer Initiative von mehr als 25 Organisationen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Ziel des breiten Bündnisses, das unter anderem von der Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär, dem Bundes-CIO Dr. Markus Richter und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstützt wird, ist es, digitale Teilhabe deutschlandweit zu fördern.

Über 500 Millionen Kinder sind zu jedem Zeitpunkt weltweit im Netz unterwegs. In jeder Sekunde sind 750.000 Pädokriminelle online. Jedes zehnte Kind wird Opfer von Cyber-Mobbing, jedes dritte Kind wird im Internet sexuell belästigt und jedes zweite Kind macht online negative Erfahrungen.

Die patentierte Technologie von SafeToNet setzt auf Künstliche Intelligenz und schützt Kinder vor Online-Gefahren wie Cybermobbing, sexueller Belästigung und aggressivem Hass-Verhalten. „Wir wollen die besonders Schutzbedürftigen unserer Gesellschaft online in Sicherheit wissen“, sagt Gottfried Werner, Europa-CEO bei SafeToNet: „Sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen im Internet war viel zu lange ein Tabuthema. Das muss sich ändern. Hier wollen wir gegensteuern. Unsere Kinder sind unsere Zukunft – wir müssen sie schützen, gerade auch online.“

SafeToNet ist Teil der internationalen Kinderschutzallianz und arbeitet in Deutschland im Rahmen der Initiative „KinderOnlineSchützen“ mit der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und dem niedersächsischen Innenministerium zusammen. In Großbritannien hat SafeToNet erst kürzlich ein Kooperationsprojekt mit der englischen Regierung als Antwort auf die Corona-Pandemie vereinbart und eine Million App-Lizenzen kostenlos an Kinder und ihre Eltern vergeben.

Wie funktioniert die App?:  SafeToNet bietet eine intelligente Tastatur an, die in Echtzeit analysiert, was ein Kind tippt. „Sobald die Tastatur ein Risiko erkennt, ändert sie ihre Farbe und bietet Warnhinweise sowie Ratschläge“, erklärt Werner. Wenn die SafeToNet-App bei einem Kind einen deutlichen Anstieg des Online-Risikos feststellt, wird ein Hinweis an das Smartphone der Eltern gesendet.

Dabei verlassen die Daten des Kindes zu keinem Zeitpunkt das Smartphone. Ein- und ausgehende Nachrichten können weder von SafeToNet noch von Eltern mitgelesen werden. So wird die Privatsphäre von Kindern jederzeit geachtet und geschützt. Durch die Verknüpfung der Smartphones von Kind und Eltern erhalten diese einerseits einen Einblick in das digitale Wohlergehen ihres Kindes, während gleichzeitig das Bewusstsein des Kindes im Umgang mit digitalen Medien geschärft wird. … – Weitere Informationen unter:  www.safetonet.com

ots/gw

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