„Gute Nacht Wadenkrampf“ – JUNI wird erstmals zum ‚Wadenkrampf-Monat‘! – 2,8 Millionen Menschen leiden darunter!

5 Jun
2020

Bild: obs/Cassella-med GmbH & Co. KG/Frank Rossbach

Köln – Albtraum Wadenkrampf: Der Wadenkrampf-Monat Juni soll Aufmerksamkeit schaffen. Nächtliche Wadenkrämpfe können ein Albtraum sein.

Die Krämpfe dauern im Durchschnitt mehrere Minuten – Schmerzen reißen Betroffene nachts aus dem Schlaf – sie erfahren wenig Akzeptanz für ihre Beschwerden, die von der Gesellschaft häufig verharmlost werden – dabei sind in Deutschland rund 2,8 Millionen Menschen betroffen. Um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Aufmerksamkeit auf schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe zu richten, hat die deutschlandweite Patienteninitiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ erstmals den Wadenkrampf-Monat Juni ins Leben gerufen, in dem verstärkt über das Thema aufgeklärt werden soll.

Nächtliche schmerzhafte Wadenkrämpfe sind keine Lappalie. Die Folgen reichen von Schmerzen bis in den Tag hinein bis hin zu Verletzungen der Muskulatur, Schlaflosigkeit, Tagesmüdigkeit und einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. So erschwert die andauernde Müdigkeit den Alltag, die tägliche Arbeit und erhöht damit auch das Unfallrisiko. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen treten die schmerzhaften Wadenkrämpfe mehrmals im Monat auf.

Wie nächtliche Wadenkrämpfe entstehen:  Ein Wadenkrampf entsteht durch einen unbeabsichtigten Nervenreiz, den das Nervensystem an die Muskulatur sendet. Bei einer normalen Muskelbewegung wird dieser Reiz bewusst gesteuert. Bei einem Krampf ziehen sich die Muskeln allerdings unwillkürlich schlagartig mit einer hohen Intensität zusammen und schmerzen.

Maßnahmen gegen die Wadenkrämpfe:  Häufig lässt sich für wiederkehrende Wadenkrämpfe kein eindeutiger Auslöser finden, was zu hoher Frustration und Resignation führen kann. Zu den Maßnahmen, die dennoch selbst versucht werden können, zählt die Einnahme von Magnesium.

Eine Besserung wird allerdings nur dann erzielt, wenn ein Magnesiummangel im Körper für die Krämpfe verantwortlich ist. Ein erheblicher Magnesium-Mangel liegt nur bei rund 10% der Bevölkerung vor. Eine weitere Möglichkeit sind Dehnübungen – eine Anleitung in kurzen Videos eines Experten befindet sich auf der Website www.gute-nacht-wadenkrampf.de –  Hier gibt es neben einer Checkliste für den Arztbesuch auch ein Schmerztagebuch zur Dokumentation der Wadenkrämpfe.

Doch die unter starken Wadenkrämpfen Leidenden sollten nicht zögern, frühzeitig ihren Arzt aufzusuchen, da er mit umfassender Diagnose und weiteren Therapieoptionen zur Seite stehen kann. – „Gute Nacht Wadenkrampf“ ist eine Initiative der Cassella-med GmbH & Co. KG. … mit dem Anliegen, dieses Thema in der Öffentlichkeit präsenter zu machen. Seit 2020 ist die Initiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ Fördermitglied der Deutschen Schmerzliga e.V.

ots/gw

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