„Wenn es wahr ist, dass der Optimismus die Welt voranbringt, und der Pessimismus sie aufhält – dann ist es gefährlich, eine pessimistische Philosophie zu verbreiten!“ …  

20 Mai
2020

Helen Keller • Bild: Charles Milton Bell, PSM V63 D078 Helen Keller, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… und: „Der Prüfstein jeder Weltanschauung ist ihre praktische Wirkung im Leben!“ – erkannte schon Helen Keller (* 27. Juni 1880 in Tuscumbia, Colbert County, Alabama / † 01. Juni 1968 in Easton, Fairfield County, Connecticut),  taubblinde amerikanische Schriftstellerin.

Helen Keller besuchte das Radcliffe College, lernte mehrere Fremdsprachen, darunter Französisch und Deutsch, und machte am 28. Juni 1904 ihren Bachelor-of-Arts-Abschluss cum laude. Später erhielt sie mehrere Ehrendoktorwürden, unter anderem von der Harvard-Universität. Mit dem österreichischen Philosophen und Pädagogen Wilhelm Jerusalem, der als einer der ersten ihr literarisches Talent entdeckt hatte, unterhielt sie eine Briefkorrespondenz.

Später hielt sie Vorträge, setzte sich für die Rechte Unterdrückter ein – u.a. für die Rechte der Schwarzen, womit sie ihre gesamte Familie gegen sich aufbrachte – und schrieb mehrere Bücher. 1924 gründete sie den Helen Keller Endowment Fund und trat der American Foundation for the Blind bei. Sie wurde Beraterin für nationale und internationale Beziehungen der American Foundation for the Blind. 1933 wurde sie in das National Institute of Arts and Letters gewählt.

Nach einem Schlaganfall im Jahre 1961 zog sie sich aus der Öffentlichkeitsarbeit zurück. In „Meine Welt“ schreibt Helen Keller: „Draußen erkenne ich durch Geruch- und Tastsinn den Grund, worauf wir gehen, und die Stellen, woran wir vorbeikommen. Zuweilen, wenn es windstill ist, sind die Gerüche so gruppiert, dass ich den Charakter einer Landschaft wahrnehme, eine Heuwiese, einen Dorfladen, einen Garten, eine Scheune, ein Bauerngehöft mit offenen Fenstern, ein Fichtenwäldchen gleichzeitig ihrer Lage nach erkenne.“

Helen Keller starb 1968 im Schlaf und wurde in der Washington National Cathedral beigesetzt. – Als eine der Ersten wurde sie 1971 in die Alabama Women’s Hall of Fame aufgenommen. 2004 wurde ihr Leben Vorlage für den indischen Film Black von Sanjay Leela Bhansali – ihre Rolle wurde von Rani Mukerji gespielt. – (wikipedia)

-/gw

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