Essener Unternehmen stellt Produktion auf STOFFMASKEN um – Monatlich bis zu einer Viertelmillion MASKEN

15 Apr
2020

Bild: weiss+more

Essen-Werden – Das Essener Unternehmen weiss+more hat seine Produktion auf Mund-Nasen-Masken umgestellt – und engagiert sich damit auch für den Kinderschutz!

Der Spezialist für Markenauftritte, der sonst großformatige Drucke und Displays beispielsweise für Messe- und Ladenbau entwickelt und herstellt, produziert nun monatlich bis zu einer Viertelmillion Masken. Die Stoffe dafür bezieht weiss+more aus einer deutschen Weberei.

„Wir möchten einen Beitrag zur Reduzierung des Engpasses an medizinischer Schutzausrüstung leisten, indem die dringend erforderlichen Schutz- und Atemmasken, die insbesondere in intensivmedizinischen Bereichen benötigt werden, auch dort zum Einsatz kommen“, teilt das Unternehmen mit. „In allen anderen Fällen, in denen Masken ohne Schutzklassen ausreichen, bieten wir mit der Mund-Nasen-Maske Jamy die Alternative“. Die kochfesten Masken aus 90 Prozent Polyester und 10 Prozent Elasthan können direkt bei weiss+more oder im eigens eingerichteten Webshop bestellt werden (www.weissandmore.de / www.ratonga.weissandmore.de).

Seinen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise verbindet weiss+more dabei mit sozialem Engagement: „Wir wollen uns an den Masken nicht bereichern, sondern haben wie viele andere in diesem Land unsere Produktion umgestellt, um den Notstand an Schutzkleidung zu lindern“, erklärt Inhaber Stefan Weiß: „Uns war es aber auch wichtig, dies mit einer weiteren sozialen Idee zu verknüpfen, nämlich einer Spende in Höhe von 10 Cent, die von jeder verkauften Maske an den Deutschen Kinderverein geht.“

Der Verein engagiert sich bundesweit für Kinderrechte und gegen Misshandlung und Missbrauch. In der aktuellen Situation mit geschlossenen Schulen und Kindergärten sowie vielfach überforderten Eltern sehen die Kinderschützer ein besonderes Gefahrenpotenzial.Wir freuen uns, wenn uns Unternehmen in der aktuellen Lage mit finanziellen Zuwendungen unterstützen, damit wir unsere Arbeit in einer verschärften Situation in Bezug auf häusliche Gewalt leisten können“, sagte Rainer Rettinger, Geschäftsführer des Kindervereins. Dies sei umso wichtiger, da Zuwendungen von Spendern und Sponsoren durch die wirtschaftlichen Probleme derzeit vielen nicht möglich seien.

ots/-gw

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