MASKEN sind weltweit Mangelware … Filtertüten können helfen, die Welt zu retten!

25 Mrz
2020

Bild: Pixabay

Zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus weiten sich die Sicherheitsmaßnahmen weltweit aus. Eine Echtzeit-Karte des ‚Center for Systems Science and Engineering‘ der Johns Hopkins University in den USA zeigt, wie sich die Krankheit weltweit ausbreitet.

Die Sorge vor einer Infektion mit dem Erreger führt dazu, dass sich viele Menschen mit Desinfektionsmitteln und Atemschutzmasken eindecken. In den meisten Apotheken sind die Produkte mittlerweile gar nicht mehr zu bekommen. Das Tragen von Schutzmasken soll vor einer Tröpfcheninfektion mit den Viren schützen. Dazu sind jedoch der aus dem Operationssaal bekannten Mund-Nasen-Schutz (MNS) nicht geeignet:

Solche Masken sollen verhindern, dass der Träger Tröpfchen in die Umgebung weitergibt, im OP-Saal schützt er also den Patienten. Da ein MNS nicht dicht anliegt, kann er den Tragenden nicht komplett vor einer Tröpfcheninfektion schützen. Dazu sind sogenannte Partikel-filternde Halbmasken (filtering face piece, FFP) geeignet, die ganz oder teilweise aus nicht auswechselbarem Filtermaterial bestehen. Diese reduzieren infektiöse Aerosole in der eingeatmeten Luft.

Masken-Mangel auf der ganzen Welt:  „Es gibt in allen Ländern – nicht nur in Deutschland – praktisch auch auf der ganzen Welt, einen Mangel an diesen Masken. Vor allem in Europa ist es flächendeckend so, dass kein Land irgendwelche Vorräte hat“, erklärt der bekannte Virologe Prof. Christian Drosten im NDR-Podcast. Sich eine eigene Maske zu basteln sei zwar kein vollständiger Schutz, in einigen Fällen sei es aber trotzdem sinnvoll.

Dass sogar Filtertüten ein idealer Mundschutz sein können, sagt Dr. Andreas Dorow: ‚Aus einer ganz normalen Kaffeefiltertüte kann man einen perfekten Mundschutz gegen das Coronavirus machen … sie kann die Tröpfchen schon abfangen … ich hab einfach mit Tesa von außen nach innen kleine Laschen angeklebt, Gummiband eingefügt und zugetackert, das ganze ist wunderbar stabil – dicht anliegend … ich finde, dass es sogar dichter ist als medizinischer Mundschutz … Passt gut auf euch auf!‘

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Auch in der Corona-Krise brauchen wir ein wenig Spaß:  ‚Dittsche‘ hat die Idee mit den Filtertüten für das WDR-Fernsehen schon umgesetzt:

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BITTE passen Sie sehr gut auf sich auf – befolgen Sie alle Ratschläge und Maßnahmen – und bitte bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Gertrud E. Warnecke

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6 Kommentare zu MASKEN sind weltweit Mangelware … Filtertüten können helfen, die Welt zu retten!

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Volker Redenz

März 26th, 2020 at 23:20

Das selbst basteln einer Maske mit einem Kaffeefilter ist eine tolle Idee, ein Foto einer Kaffeefiltermaske wäre toll. Viele Grüße V.R.

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Michael

März 27th, 2020 at 11:28

Kaffee Filter sind so konstruiert, dass die Mikroporen feste Stoffe (Kaffeepulver) zurückhalten und Flüssiges (Kaffeesud) in Tropfenform durchlassen. Hat der Schönheitschirurg Dr. Dorow wohl nicht richtig nachgedacht.

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monika marzulli

März 27th, 2020 at 12:18

Hallo
Gibt es ein Foto zur Kaffeefilter Maske ? würde es gerne nachmachen, da mir nähen nicht liegt und ich keine Nähmaschine habe. MfG. M.M.

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Andreas

März 28th, 2020 at 11:20

Nee, da hast DU nicht weit genug gedacht. Der Vergleich mit dem Kaffeesud hinkt beidbeinig: Die Flüssigkeit tritt erst bei entsprechender Menge und Druck durch den Filter; davor – etwa beim Benetzen mit Wasser – bleibt alles IM Filter.
Nichts anderes passiert beim Tragen der Filtermaske.

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Petra Kober

März 29th, 2020 at 09:09

Ich würde einer Kaffeefiltermaske keinesfalls vertrauen, auch wenn ein Arzt (Schönheitschirurg) dies empfiehlt. In jedem Fall besser wär eine Maske aus einem Staubsaugerbeutel, weil dieser auch Partikel filtert. Im Internet findet man auch hierzu Anleitungen. Ich verwende u.a. zum Radfahren in der Innenstadt gegen den krebserregenden Feinstaub eine Feinstaubschutzmaske: wiederverwendbar(mehrfach waschbar) aus Neopren mit austauschbaren (alle 30-45 Tage) Filtern, die 5lagig sind mit einer Lage Aktivkohlefilter. Viren werden beim Husten und Niesen durch Tröpfcheninfektion übertragen werden und diese „Virentröpfchen“ werden durch Feinstaubmasken, die dicht am Gesicht anliegen, zurückgehalten. Die Sportlermasken haben beidseits Entlüftungsventile und sind bequem zu tragen. In Anbetracht der hohen, krebserregenden Feinstaubbelastung auch in deutschen Großstädten müßten Feinstaubmasken für Jedermann und in Deutschland hergestellt,verfügbar sein. Aber: billig, billiger, China rächt sich aktuell.

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Gudrun

März 29th, 2020 at 10:00

Da hat sich einer wohl richtig lächerlich gemacht. Und Schönheitschirurg ist keine geschützte ärztliche Fachrichtung. Nur Arzt muss man sein. Ein Ohrenarzt z.B. kann sich Schönheitschirurg nennen. Da muss man wenn einer sich die Nase richten lassen will nicht versehentlich bei einem Urologen landet. Die richtige Bezeichnung wäre Facharzt für plastische Chirurgie.

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