Die Welt steht still und hält den Atem an! – Plötzlich schleicht sich Angst in unser Leben, doch wir bekommen auch eine große Chance …

21 Mrz
2020

Gertrud E. Warnecke • Bild: Positiv-Magazin

Von ‚Normalität‘ ist gerade keine Rede mehr! – Es schleicht sich Angst und Traurigkeit in unser Leben, doch wir bekommen auch die große Chance, unser Leben zu überdenken! – Schon in der Bibel heißt es: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“.

Plötzlich werden Dinge wichtig, die wir lange nicht beachtet, sondern als selbstverständlich kennen und hingenommen haben – wie: Soziale Kontakte, menschliche und körperliche Nähe, sich frei zu bewegen, Reisen in die ganze Welt, finanzielle Sicherheit …

Was will uns das „Coronavirus“ sagen? – Ist es vielleicht ein Hilfeschrei, damit wir uns mehr achten, mehr zusammenrücken? – Haben wir den Wert des Lebens verloren? – Ist es ein Hilfeschrei der Natur?

JETZT – in dieser Ausnahmesituation – haben wir die Gelegenheit, darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist in unserem Leben, denn Not macht immer wieder erfinderisch: Mehr Rücksicht auf unsere Lieben und unsere Mitmenschen nehmen … ihnen mit LIEBE statt Egoismus zu begegnen – und eigene Bedürfnisse mal zurückstellen!

Der Frühling hat schon Einzug gehalten – er wärmt unsere Herzen – er weiß nichts vom ‚Coronavirus‘! – Er lässt die Sonne weiter scheinen, die Blumen blühen, die Vögel zwitschern, als wäre nichts geschehen! – Und wir entdecken plötzlich ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten in uns und unserer Familie, denn das Beste im Menschen kommt meist in Notsituationen zum Vorschein!

Wir stecken den Kopf nicht in den Sand – wir trotzen „Corona“, halten uns an alle Maßnahmen, die uns von der Regierung und Wissenschaftlern übermitteln werden:

„Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als IHRE Aufgabe begreifen. Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst“, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer eindringlichen und historischen Rede am 18. März 2020 an alle Deutschen – und:

„Wir alle müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert … Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen …“

Wenn wir dies beherzigen und umsetzen, dürfen wir schon träumen vom „Leben nach Corona“: Das Virus hat verloren und schenkt uns unsere Freiheit zurück! – ohne Masken, ohne Handschuhe. – Mit Tränen in den Augen schließen wir uns wieder in die Arme und sind überglücklich – die Freude ist unendlich groß – jedoch mit dem VERSPRECHEN, nun tatsächlich mehr auf uns, unsere Mitmenschen und die Natur zu achten!

Zukunftsforscher Matthias Horx betont in einem sehr interessanten Bericht (Kurier, Wien, 18.03.2020):

“ … Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet. …

Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt „endet“, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren“. Und: “ … eine bösartige, spaltende Politik passt nicht zu einer Corona-Welt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.

2020 wird der CO2-Ausstoß der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen. Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war das Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt. – Aber sie kann sich neu erfinden.“  –  www.horx.com –  www.zukunftsinstitut.de

Passen Sie sehr gut auf sich auf – befolgen Sie bitte alle Ratschläge und Maßnahmen – und bitte bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Gertrud E. Warnecke

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