ERSTMALS „Naturfilmfestival im Taunus“ – ‚Frankfurt Rhein-Main‘ hat sich zu einer herausragenden Filmfestival-Region entwickelt

12 Mrz
2020

Die verrückte Welt der Hörnchen • Bild: Shorts at Moonlight e.V.

Hofheim (Taunus) – Vor einigen Jahren begann Gudrun Winter mit dem Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight“, nun wagt sie sich an ein „Naturfilmfestival im Taunus“, das in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet. – Dazu beantwortet Gudrun Winter, Initiatorin und Leiterin der beiden Festivals, drei Fragen:

Nach dem erfolgreichen Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight“, starten Sie nun ab 18. März 2020 das „Naturfilmfestival im Taunus“. Was hat Sie dazu bewogen?

„Ich habe vor etwa vier Jahren den Film „Passion for Planet“ auf einem Filmfestival gesehen. Er zeigt das Leben von Naturfilmern auf der ganzen Welt und schildert ihre Erfahrungen. Damit hat sich mir diese wunderbare Welt des Naturfilms geöffnet. Ich war begeistert davon, welche großartigen Aufnahmen man da zu sehen bekommt. Es gehen einem förmlich die Augen über. Und die Inhalte stehen dem nicht nach. Man will automatisch immer mehr wissen und sehen. Nicht alles, was man da hört und sieht, ist schön und angenehm. Aber das Thema Natur und Umwelt ist so wichtig und das Medium Film so hervorragend geeignet, Menschen zu bewegen, dass ich das Gefühl hatte, ich möchte diese Erfahrung mit möglichst vielen anderen Menschen teilen. Diese Filme sollte man möglichst auf großer Leinwand gemeinsam mit anderen erleben und die Themen durch Gespräche mit Filmemachern und Fachleuten vertiefen. Da ist ein Festival naheliegend.“

In der Region Frankfurt Rhein-Main gibt es zahlreiche Filmfestivals. Sie setzen auf Nischen. Das Konzept scheint sich zu bewähren?

„Ich suche nicht nach Marktlücken. Die beiden Festivals sind meinem Bedürfnis geschuldet, diesen Schatz, den ich da in diesen beiden Genres gefunden habe, mit möglichst vielen anderen Menschen teilen zu wollen, weil er unser Leben außerordentlich bereichert. Das Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight“ ist entstanden, weil ich selbst damals Kurzfilme gemacht habe. Dadurch habe ich Festivals auf der ganzen Welt kennengelernt und gesehen, was es für großartige Kurzfilme gibt: Feuerwerke der Inspiration und Kreativität mit einem enormen künstlerischen Freiraum und das auf höchstem Niveau.

Ich bin überzeugt, dass Kurzfilme zu dem Besten gehört, was der deutsche Film zu bieten hat. Frisch, frech und frei gewinnen sie höchste Preise auf der ganzen Welt und ziemlich oft sogar den Oscar. – Sowohl beim Kurzfilmfestival als auch jetzt beim Naturfilmfestival überlege ich mir sehr genau, wie ich es schaffe, einerseits ein sehr hohes Niveau anzubieten und trotzdem möglichst viele Zuschauer zu erreichen. Ich glaube, die Zuschauer merken es, wenn sie wichtig genommen werden.“

Gibt es etwas, was Sie sich für die Filmfestival-Region Frankfurt Rhein-Main wünschen?

„Frankfurt Rhein-Main hat sich tatsächlich zu einer herausragenden Filmfestival-Region entwickelt. Das ist großartig und macht die Region noch attraktiver. Ich kann mir gut vorstellen, dass man dieses „asset“ der Region noch bekannter machen kann. Der Kulturfonds ist dafür eine wunderbare Unterstützung.“

Das „Naturfilmfestival im Taunus“ findet vom 18. bis 22. März 2020 statt. – Weitere Informationen unter:  www.naturfilmfestival.com  –  www.kulturfonds-frm.de

kulturfonds/-gw

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