PD Dr. med. Arno Schöneberger referiert beim 51. Winterlehrgang des Sportärzteverbandes in St. Anton/Arlberg

24 Jan
2011

Dr. med. Arno Schöneberger

10 Jahre Austragungsort St. Anton/Arlberg  …  noch bis zum 29. Januar 2011. Der Vorstand unter der Leitung von Dr. Ingo Tusk (1. Vorsitzender)  kann auf ein sehr erfolgreiches Jahrzehnt  „Wintersportlehrgänge des Sportärzteverbandes Hessen e.V. in St. Anton/Arlberg“  zurückblicken.

Die Beliebtheit des Winterlehrgangs der Hessischen Sportärzte liegt in der Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung, was an den anhaltend hohen Lehrgangsteilnehmerzahlen ersichtlich ist. So weist das Programm – wie in den Jahren zuvor – zahlreiche Höhepunkte im Theorie- und Praxisteil auf … u.a. die Themen Alpin-Ski, Carving, Snowboard, Ski-Langlauf, Curling, Apnoe-Tauchen, Unterwasser-Rugby, Volleyball und Eisklettern.
Der Winterlehrgang bildet zusammen mit dem vom 1. Vorsitzenden organisierten Sommerlehrgang in Rieden im Allgäu, einen wesentlichen Schwerpunkt der Fort- und Weiterbildungsaktivitäten des Sportärzteverbandes Hessen.

Priv.-Doz. Dr. med. Arno Schöneberger –  Facharzt für innere Medizin, Kardiologie, Physikalische Therapie und Rehabilitation; Chefarzt für Herz- und Gefäßkrankheiten der Klinik Königstein der KVB in Königstein im Taunus  – referiert am Freitag, 28. Januar, in St. Anton über „Kardiologische Aspekte des Dopings“ und am Samstag, 29. Januar,  über „ICD, Schrittmacher und Sport“.

In dem soeben im Schattauer-Verlag, Stuttgart, erschienenen Buch „Doping: Klinik – Wirkstoffe – Methoden – Prävention“, herausgegeben vom Sportärzteverband Hessen e.V., schreibt  Dr. Schöneberger unter „Kardiologische Aspekte“:
„Unter den möglichen Gesundheitsschäden durch Doping steht das Herz als „Hauptopfer“ im Mittelpunkt. Dabei dürfte der durch den Gebrauch von verbotenen Substanzen oder Methoden verursachte plötzliche Herztod wohl die schlimmste Folge darstellen.
Trotz weitverbreiteter Medienberichte, medizinischen und offeziellen Hinweisen über die Nebenwirkungen sowie bessere Überwachungsmethoden wird weiter gedopt – wobei die „Doper“ den „Fahndern“ immer einen Schritt voraus sind. Zudem haben Gen- und Placebo-Doping schon den Fuß in der Tür.
All dies hat auch in Medizinerkreisen Stimmen laut werden lassen, die Freigabe des Dopings zu fördern. Dagegen wehren sich sowohl Sportmediziner als auch Offizielle – nicht zuletzt mit dem Argument, dass Sport und Sportler immer noch eine Vorbildfunktion für die Jugendlichen haben sollen.
Betreuende Ärzte und vor allem Kardiologen sollten immer an die Möglichkeit des Einsatzes von Doping denken, wenn es zu Zwischenfällen beim Leistungs- oder Freizeitsport kommt oder wenn bei Sporttreibenden pathologische Herz- und Kreislaufbefunde erhoben werden.“

www.kvb-klinik.dewww.sportaerzteverband-hessen.de –    gw

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