In einer fantasievollen Welt auf abenteuerlicher Mission, um die WELT zu RETTEN

19 Jan
2020

Bild: obs/TwistedRooms Entertainment GmbH/Maximilian Witte

Hamburg – Immer neue interaktive und digitale Erlebniswelten entstehen in Hamburg – und sorgen neben den klassischen Attraktionen für neue Abwechslung in der Tourismusmetropole. Die neu geschaffenen Angebote setzen auf Interaktion, Virtual Reality oder Edutainment.

Schon jetzt ist dabei ein neuer Trend erkennbar: Im Vergleich zu den klassischen Attraktionen reicht das passive Zuschauen zukünftig nicht mehr aus. Der Besucher wird immer mehr zum Mittelpunkt des Geschehens und darf mit modernster Technik, aufwendigen Kulissen oder Darstellern interagieren. Das Erlebniskonzept OPOLUM Adventures existiert seit 2018 zentral in der Speicherstadt und setzt auf Interaktion in fiktiven Welten.

„Wir möchten unsere Besucher ganz analog in andere Welten entführen und ihnen eine Mission geben, sagt der 29-jährige Geschäftsführer Christoph Freese. Die Besucher sind mit Betreten der Attraktion direkt in einer fantasievollen Welt und werden auf eine abenteuerliche Mission geschickt, um die Welt zu retten.

Als Betreiber des Hamburger Escape Rooms TwistedRooms war für Freese nach einem Besuch in einem „Immersive Theatre“ in London klar, dass die Zukunft der Escape Rooms nicht in den Rätseln, sondern in immersiven Geschichten mit interaktiven Aufgaben liegt: „Wir haben komplett auf Denkrätsel oder komplexe Zusammenhänge verzichtet. Wir sprechen daher nicht mehr von Rätseln, sondern von Aufgaben, die innerhalb der von Schauspielern erzählten Geschichte erfüllt werden müssen.“

Seit mehreren Jahren ist in der Hansestadt ein neuer Trend erkennbar – Museum, Ausstellungen und Erlebniswelten erschaffen vielseitige neue Methoden, den Besucher interaktiv mit einzubeziehen. Neben den vielen klassischen Museen und Ausstellungen in Hamburg haben zwei neue Edutainment-Formate auf Innovation und Technik gesetzt. Das Discovery Dock Hamburg lässt die Besucher an verschiedenen Stationen selbst zum Entdecker werden. So kann jeder mit Hilfe einer VR-Brille zum Kranfahrer im Hafen werden. Die Panik City zeigt das Leben von Udo Lindenberg auf ganz neuen Wegen. Hier können Besucher mit einer VR-Brille ein Live-Konzert sehen oder auf Touch-Monitoren Liquor-Bilder malen.

Im OPOLUM Adventure wird bewusst auf die virtuelle Realität verzichtet. „Wir kombinieren analoge Unterhaltungsformen zu einem einzigartigen Erlebnis, das überrascht“, erklärt Freese. Für den Besucher entsteht das Erlebnis durch das gekonnte Zusammenspiel aus modernster Technik, liebevollen Filmkulissen, interaktiven Aufgaben und leidenschaftlichen Schauspielern: „Ohne moderne Technik funktionieren Attraktionen heutzutage nicht mehr. Die Leute sind an vieles gewöhnt und möchten immer neue Technologien sehen.“ Das OPOLUM funktioniert auf 700qm vollautomatisiert – und setzt unter anderem auf „Projection Mapping“. Dabei strahlen Beamer nur auf bestimmte Bereiche und erzeugen so für das menschliche Auge beeindruckende Illusionen.

Neue Erlebniswelten werden in Zukunft eine wichtige Rolle für den Tourismus spielen. Modernste Technik wird dabei unverzichtbar. Einheimische und Touristen möchten zukünftig im Mittelpunkt stehen, persönlich angesprochen werden und mit der Umgebung interagieren. Ob mit oder ohne Virtual Reality ist dabei Ansichtssache. Die hohe Diversität an unterschiedlichen Erlebniskonzepten zeigt schon jetzt, dass Hamburg ein Vorreiter im Tourismus der Zukunft ist.

ots/gw

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