„Man muss das Leben lieben, um es zu leben – und das Leben leben, um es zu lieben!“ …

7 Jan
2020

Thornton Niven Wilder • Bild: Carl Van Vechten creator QS:P170,Q312851 Carl Van Vechten photographer QS:P170,Q312851, Thornton Wilder (1948), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Thornton Niven Wilder (* 17. April 1897 in Madison, Wisconsin / † 07. Dezember 1975 in Hamden, Connecticut), US-amerikanischer Schriftsteller.

Thornton Wilder gewann drei Pulitzer-Preise – für seinen Roman „Die Brücke von San Luis Rey“ sowie die Theaterstücke „Unsere kleine Stadt“ und „Wir sind noch einmal davongekommen“ – und außerdem den „National Book Award“ für den Roman „Der achte Schöpfungstag“.

Wilders Vater wurde 1906 als amerikanischer Generalkonsul nach Hongkong und später Shanghai berufen, daher verbrachte Thornton einen Teil seiner Kindheit in China. – Er begann Theaterstücke zu schreiben, als er Schüler an der renommierten Thacher School in Ojai (Kalifornien) war, wohin er nicht recht passte, so dass er von seinen Mitschülern als überintellektuell gehänselt wurde. Einer seiner Klassenkameraden sagte später über ihn: „Wir ließen ihn alleine, ganz einfach alleine. Und er zog sich dann in die Bibliothek, seinen Zufluchtsort, zurück und lernte, sich von Demütigung und Indifferenz fernzuhalten.“

1931 veröffentlichte Wilder unter dem Titel The Long Christmas Dinner eine Sammlung von Einaktern; das Titelstück wurde später von Paul Hindemith vertont. Während dieser Jahre lehrte Wilder vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Chicago. Seinen zweiten Pulitzer-Preis erhielt Wilder 1938 für das abendfüllende Stück Our Town, einen später verfilmten und bis heute gerne gespielten Dreiakter.

Den dritten Pulitzer-Preis erhielt Wilder für sein Stück The Skin of Our Teeth. Wilder bekundet – allerdings im Unterschied zu zahlreichen anderen Autoren dieser Zeit, die in ihren Werken den Nihilismus und die Absurdität des menschlichen Daseins betonten – ‚einen erstaunlichen Optimismus und eine nahezu unbekümmerte Bejahung des Lebens‘, wie sie im Abendland in dieser Form kaum mehr anzutreffen war. – Auch übersetzte er Stücke von André Obey und Jean-Paul Sartre.

Von 1950 bis 1951 war er Professor of Poetry an der Harvard University und leitete 1952 die amerikanische Delegation der UNESCO-Konferenz in Venedig. – 1957 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels / 1959 das „Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst“ – ebenfalls 1959 die „Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main“. Seine letzte Erzählung, Theophilus North, erschien 1973.  (wikipedia)

-/gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben