„Je länger man lebt, desto deutlicher sieht man, dass die einfachen Dinge die wahrhaft großen sind!“ …

18 Dez
2019

Romano Guardini • Bild: Dennis.faedi, Gua5, CC BY-SA 4.0

… erkannte schon Romano Guardini (* 17. Februar 1885 in Verona / † 01. Oktober 1968 in München), katholischer Priester, Jugendseelsorger, Förderer der Quickborn-Jugend, Religionsphilosoph und Theologe.

Guardini gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der katholischen Weltanschauung des 20. Jahrhunderts, besonders in den Bereichen der Liturgie, der Religionsphilosophie, der Pädagogik, der Ökumene und der allgemeinen Geistesgeschichte. Seine christlich-existenziellen Auslegungen kirchlicher und weltlicher Philosophen und Dichter wie Rilke, Raabe und Dostojewski wurden und werden sowohl von Katholiken wie von Protestanten geschätzt.

Die Eindringlichkeit und anschauliche Differenziertheit seiner existenziellen Darstellungen des Denkens und Lebens eines Sokrates, Platon, Augustinus, Dante Alighieri, Pascal, Kierkegaard oder Friedrich Nietzsche waren und sind überzeugende Beispiele für seine Fähigkeit, den Zusammenhang zwischen Denken und Dasein zu erkennen und diesen philosophisch und theologisch analysierend dem Leser nahezubringen. Dieser lebendige Zusammenhang – verbunden mit einer dem Menschen dienenden Philosophie und Theologie – bestimmen auch seine eigenen Schriften.

Mit seiner ersten größeren Schrift ‚Vom Geist der Liturgie‘ (1918) hat er Maßstäbe für die Liturgische Bewegung und Liturgische Erneuerung gesetzt und damit die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wesentlich geprägt. Insgesamt gilt Guardini heute gleichermaßen als Konservativer mit Blick nach vorn und als Renovativer mit Blick zurück. – Guardini förderte den „Akademie“-Gedanken innerhalb der katholischen Jugendbewegung, eine Idee, die ihn später auch zum Mitinitiator der ‚Katholischen Akademie Bayern‘ in München und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing werden ließ.

Im Auftrag von Papst Pius XII. übersetzte Guardini den Psalter. Unter zahlreichen anderen Übersetzungen von Einzeltexten ist die 1950 entstandene besonders textnahe Fassung des großen Dankliedes ‚Te Deum Dich, Gott, loben wir zu nennen‘ (Gotteslob (1975), Nr. 706). – (Wikipedia)

-/gw

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