Programmieren lernen mit Python • Bild: obs/HPI Hasso-Plattner-Institut

Potsdam – Ziel eines neuen kostenlosen Online-Angebots des ‚Hasso-Plattner-Instituts‚ ist: Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren fürs Programmieren zu begeistern – START ist am 27. Oktober 2020 auf der Lernplattform ‚openHPI‚ mit dem vierwöchigen Kurs „Programmieren lernen mit Python“.

Spielerisch wollen drei Studentinnen und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter in die einfache, aber sehr mächtige Programmiersprache Python einführen, die auch in Industrie und Forschung stark verbreitet ist. Ihr Emblem ist die gleichnamige Schlange. Anmelden können sich Schülerinnen und Schüler online unter https://open.hpi.de/courses/pythonjunior2020.

„Python zeichnet sich vor allem durch gute Lesbarkeit und viele verfügbare Bibliotheken aus“, sagt Doktorand Sebastian Serth. Nach seinen Worten werden die Kursteilnehmenden, die keine Vorkenntnisse aufzuweisen brauchen, in die Lage versetzt, eigene, kleine Programme schreiben zu können: „Zudem lernen sie besser zu verstehen, nach welchen Grundsätzen Software intern arbeitet.“ Ein hoher Spaßfaktor sei garantiert, wenn es darum gehe, ganz praktisch die beiden Schlangen Simon und Stella bei der Lösung ihrer Probleme zu begleiten.

„Die Jugendlichen erwarten spannende, kurze Lernvideos, die Inhalte vermitteln, herausfordernde Quizze, in denen sie ihr Wissen überprüfen können, sowie praktische Programmieraufgaben“, verrät Studentin Nina Ihde. Beim Abschlussprojekt werden die Teilnehmenden den Computerspiel-Klassiker Snake in einer grafischen Version umsetzen. „In diesem Spiel wird eine Schlange durch das Aufnehmen von Nahrung länger, sodass es immer schwieriger wird, Kollisionen mit dem Rand bzw. dem Schlangenkörper selbst zu vermeiden“, erzählt Kommilitonin Selina Reinhard.

Und Kira Grammel aus dem Kursleiter-Team ergänzt: „Wir werden zudem die Schlange Simon in ein Feriencamp nach England begleiten. Dort stößt Simon auf einige Rätsel, bei deren Lösung ihm die Teilnehmenden mit kleinen Programmen helfen können“. Wem während des Kurses eine Frage in den Sinn komme, könne diese sofort im Forum stellen und sich so von anderen helfen lassen.

Vorkenntnisse oder Software-Installation nicht erforderlich:  Lediglich ein Computer mit Internetzugang wird benötigt. Für das Programmieren stellt das HPI alles zur Verfügung, so dass die Jugendlichen keine Software auf ihren Rechnern installieren müssen. Für eine erfolgreiche Teilnahme empfiehlt das junge Kursleiter-Team, vier bis sechs Stunden Zeit pro Woche einzuplanen. Nach Abschluss des Gratiskurses winkt ein persönliches openHPI-Zeugnis. – Einführungskurse in die Programmiersprache Python sind auf der IT-Lernplattform openHPI bereits seit sechs Jahren im Angebot. Sie sind bislang von mehr als 22.000 Lernenden, meist Jugendlichen, genutzt worden. – Weitere Informationen unter:  www.hpi.de

ots/gw

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Voltaire • Bild: Workshop of Nicolas de Largillière artist QS:P170, Q4233718, P1774,Q550302, Atelier de Nicolas de Largillière, portrait de Voltaire, détail (musée Carnavalet) -001, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet; *21. November 1694 in Paris / †30. Mai 1778 ebenda), französischer Philosoph, Historiker und Schriftsteller … und einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung.

In Frankreich nennt man das 18. Jahrhundert auch „das Jahrhundert Voltaires“ (le siècle de Voltaire). Als Lyriker, Dramatiker und Epiker schrieb er in erster Linie für ein Publikum gebildeter Franzosen, als Erzähler und Philosoph für die gesamte europäische Oberschicht im Zeitalter der Aufklärung, deren Mitglieder für gewöhnlich die französische Sprache beherrschten und französische Werke zum Teil im Original lasen.

Er selbst hielt sich in erster Linie für einen bedeutenden Dramatiker aufgrund seiner mehr als fünfzig Bühnenstücke, die teilweise sehr erfolgreich waren. Insbesondere die Tragödie Zaïre (1736) wurde mit großer Resonanz auch in Italien, Holland, England und Deutschland (1810 in Weimar von Goethe) aufgeführt – sie gehörte mehr als 200 Jahre lang zum festen Repertoire des Théâtre français.

Bahnbrechend wirkte Voltaire auch als Begründer einer kulturhistorisch orientierten Geschichtsschreibung. Die Kleinschreibung in der französischen Schriftsprache geht ebenfalls auf ihn zurück. Er praktizierte sie als Erster konsequent in seinem Siècle de Louis XIV. Die Inschrift auf dem Sarkophag Voltaires im Panthéon, die 1791 vermutlich von einem Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres formuliert und von dieser abgesegnet wurde, versucht sichtlich, die drei Hauptseiten seines Schaffens als etwa gleichgewichtig vorzustellen: Die Belletristik, die Geschichtsschreibung, die Philosophie.

Voltaire kämpfte für die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, nicht für die Gleichheit von Status und Besitz. Er war der Meinung, dass es immer Arme und Reiche geben werde. Als Staatsform favorisierte er die Monarchie, an deren Spitze er sich einen „guten König“ wünschte. Einen solchen glaubte er bis zum Zerwürfnis in Friedrich II. zu sehen.  –  (wikipedia)

-/gw

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Bild: Frankfurter Buchmesse

Frankfurt am Main – Wie keiner anderen Branchenveranstaltung gelingt es der Frankfurter Buchmesse, globale Netzwerke zu knüpfen, Zukunftsmärkte zu erschließen und dabei sowohl fachliche als auch gesellschaftspolitische Themen auf die Agenda zu setzen.

Dass sie genau dafür auch im Corona-Jahr 2020 steht, zeigen mehrere Tausend Aussteller aus rund 85 Ländern (Stand 20. September 2020). Knapp 850 digitale Aussteller kommen aus dem deutschsprachigen Raum. Damit ist die Special Edition der Frankfurter Buchmesse so international wie immer, u.a. mit Teilnehmern aus ganz Europa, aus China und Taiwan, Argentinien und Kolumbien, Kasachstan und der Ukraine, aus den USA, Kanada und vielen weiteren Ländern. Sie nehmen am digitalen Fachprogramm teil, präsentieren ihre Neuerscheinungen auf den Themenseiten unter www.buchmesse.de und beteiligen sich mit eigenen Veranstaltungen am Programm.

„Für das globale Publishing ist die Frankfurter Buchmesse immer auch eine Standortbestimmung. Diese Selbstvergewisserung ist in diesem Jahr wichtiger denn je: Wir sehen, dass die internationale Verlagswelt auch in Krisenzeiten flexibel, erfinderisch und mutig handeln kann. Wir wollen an den fünf Messetagen von unseren Kolleginnen und Kollegen überall auf der Welt hören – aus Ägypten, Brasilien, Finnland oder Singapur. Wir wollen den Erfahrungsaustausch fördern, Kontakte ermöglichen, Erfolgsmomente teilen und Trends identifizieren. Gemeinsam mit deutschen und internationalen Medienpartnern und Verlagen haben wir die Frankfurter Buchmesse um eine digitale Komponente erweitert, die von überall auf der Welt zugänglich ist. In einem Jahr der Unwägbarkeiten ist dies für mich ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“, um mit Margaret Atwood zu sprechen. Der intensive Austausch mit unterschiedlichsten Branchenteilnehmern über viele Monate hinweg und unter schwierigen Bedingungen ist einmalig – und ich danke allen Beteiligten dafür“, sagte Juergen Boos auf der Vorschau-Pressekonferenz der Frankfurter Buchmesse.

Bei dem rund 70 Stunden umfassenden Fachprogramm kommen zahlreiche internationale Branchenführer zu Wort, etwa James Daunt, CEO der Filialisten Waterstones und Barnes & Noble, Ananth Padmanabhan, CEO von HarperCollins India, und Jenny Fry, Commercial Director & Board Member des schottischen Indie-Verlags Canongate. – Mit Frankfurt Rights steht Rechtehändler*innen eine digitale Rechteplattform zur Verfügung, Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung aus dem NEUSTART KULTUR Programm der Bundesregierung können die digitalen Angebote in diesem Jahr und bis Sommer 2021 kostenfrei genutzt werden.

Das BOOKFEST digital sendet am Samstag, 17. Oktober 2020, von 10:00 bis 22:00 Uhr, auf zwei Kanälen in die ganze Welt: 22 Stunden voller Geschichten, Diskussionen und anregender Gespräche. Für Literaturliebhaber*innen bringen die ARD-Buchmessen-Bühne und das BOOKFEST city internationale Stars in die Stadt: Auf der großen Bühne in der Festhalle und an vielen Orten in Frankfurt können Leser*innen in der Buchmessewoche über 150 Autor*innen und deren neueste Bücher entdecken. –  www.buchmesse.de/bookfest  –  www.buchmesse.de/ard

KANADA, das seinen Ehrengastauftritt auf 2021 verschoben hat, wird in der Messewoche über 25 digitale Veranstaltungen anbieten – sie sollen die einzigartige Vielfalt der kanadischen Literatur- und Kulturszene verdeutlichen. Das Programm wird am 24. September bekanntgegeben. 246 Bücher von kanadischen Autor*innen werden bis Oktober 2020 in deutscher Übersetzung vorliegen. Eine Liste dieser Neuerscheinungen ist hier abrufbar: : www.buchmesse.de/files/media/pdf/NEL%20Kanada_September_2020.pdf

buchmesse/-gw

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Gut angepasst wartet die Gottesanbeterin auf Beute – Foto: Frank Leo/ fokus-natur.de

Berlin – Neue Heimat für seltene Fangschrecke: Die Gottesanbeterin ist dank steigender Temperaturen inzwischen in ganz Deutschland verbreitet – und ist somit die ‚Gewinnerin des Klimawandels!

In Brandenburg fühlt sie sich besonders auf ehemaligen Tagebauflächen wie im Naturparadies Grünhaus wohl.

Die Europäische Gottesanbeterin gehört mit einer Länge von bis zu sieben Zentimeter zu den größeren heimischen Insektenarten, dennoch ist sie nicht so leicht zu entdecken. Im Gegensatz zu Heuschrecken gibt sie keine Laute von sich und verharrt häufig bewegungslos und gut angepasst an Blütenständen, um Insekten zu erbeuten.

Der Naturfotograf Frank Leo hatte daher Glück, als er im August auf einem Streifzug durch ‚Grünhaus‘ eines dieser seltenen Exemplare entdeckte. Das Insekt wurde 2014 das erste Mal in dem Naturparadies entdeckt und breitet sich seither erfolgreich auf den Tagebauflächen bei Finsterwalde aus.

Die Gottesanbeterin stammt ursprünglich aus Afrika und wanderte vermutlich bereits nach der letzten Eiszeit über den Mittelmeerraum nach Süddeutschland ein. Deshalb gilt sie als heimische Art und ist hierzulande geschützt. Aufgrund der steigenden Temperaturen breitet sich diese wärmeliebende Insektenart in den letzten Jahren auch immer weiter in Richtung Norden aus.

Besonders wohl fühlt sie sich auf trockenen, warmen Standorten – wie insektenreichem Grasland oder Brachflächen mit lockerem Pflanzenbewuchs. Über die Jahre sind auf den ehemaligen Tagebauflächen bei Finsterwalde mehr als 3.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten heimisch geworden.

Die Gottesanbeterin (Insekt des Jahres 2017) ist allgemein bekannt für ihr außergewöhnliches Paarungsverhalten. Gelegentlich kostet die Fortpflanzung dem Männchen im wahrsten Sinne den Kopf, denn das Weibchen verspeist ihn während oder nach der Paarung!

www.nabu.de

nabu/gw

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Leonardo da Vinci – author QS:P170,Q762, Leonardo self, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Leonardo da Vinci (* 15. April 1452 in Anchiano bei Vinci / † 02. Mai 1519 auf Schloss Clos Lucé, Amboise), italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph. Er gilt als einer der berühmtesten Universalgelehrten aller Zeiten.

Sein Namenszusatz da Vinci ist kein Familien-, sondern ein Herkunftsname und bedeutet „aus Vinci“, jedoch wurde diese Herkunftsbezeichnung als Bestandteil seines Namens aufgefasst und von Leonardo da Vinci selbst in seinen Unterschriften verwendet. Der Geburtsort Vinci ist ein Kastell bzw. befestigtes Hügeldorf und liegt in der Nähe der Stadt Empoli (circa 30 Kilometer westlich von Florenz) in der heutigen Provinz Florenz, Region Toskana.

Als Leonardo da Vinci etwa 40 Jahre alt und davon fast zehn Jahre für den Mailänder Hof tätig war, bekam er von Ludovico Sforza den Auftrag, ein Bild für die Stirnwand des Refektoriums des Konvents von Santa Maria delle Grazie in Mailand zu malen. – Das bereits während der Entstehung von vielen Künstlern bewunderte Bild „Das Abendmahl“, ein Wandgemälde mit den Maßen von 8,8 × 4,6 m, entstand in den Jahren 1494 bis 1498. Es stellt den Moment dar, in dem Jesus seinen Jüngern mitteilt, dass einer von ihnen ihn in wenigen Stunden verraten würde.

Und an dem „Porträt der Mona Lisaarbeitete Leonardo da Vinci intensiv in den Jahren 1503–1506. Einige Quellen belegen, dass die neapolitanische Hausfrau Monna Lisa del Giocondo (geb. Gherardini), für dieses Bild das Modell war. In Lisa Gherardini soll er ein Modell gefunden haben, dessen Antlitz und Lächeln einen einzigartigen, rätselhaften Charme besaß. Er arbeitete an diesem Porträt während eines Teils von vier aufeinanderfolgenden Jahren und ließ während der Sitzungen Musik aufspielen.

Zeit seines Lebens konnte sich Leonardo da Vinci nicht von dem Bild (Maße 77 × 53 cm) trennen. Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass der Auftraggeber Giuliano di Lorenzo de’ Medici gewesen sei und das Bild eine idealisierte Mutter darstelle. Andere Quellen belegen, dass es sich bei ‚Mona Lisa‘ um den heimlichen Geliebten Salaj handelt, der für das Bild Modell war. Demnach handele es sich bei dem Gemälde eigentlich um die Darstellung eines Mannes. Der Name Mona Lisa sei ein Anagramm zu Mon Salai (dt.: „Mein Salai“). Bereits der erste da Vinci-Biograph, Giorgio Vasari (1511–1574), erwähnte diese These zum Anagramm.

Nach seinem Tod blieb das Werk im Nachlass, wurde mit anderen Gemälden von seinem Schüler Salaj verwaltet und später von Franz I. von Frankreich für viertausend Goldflorin erworben. Seit 1804 ist es im Louvre ausgestellt. Vorübergehend gelangte es in den Besitz von Napoleon, der es in seinem Schlafzimmer platzierte und von dem rätselhaften Lächeln fasziniert war. – Heute ist das Gemälde ein ausgesprochener Publikumsmagnet, das Original ist jedoch nach einem Anschlag im Jahr 1956 nur noch durch Panzerglas zu betrachten. – (wikipedia)

-/gw

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Bild: Penguin-Verlag

München – Dieses Buch ist eine Ruhestörung.  //  Dieses Buch ist eine Ermutigung.  //  Dieses Buch ist ein Programm für alle, die keine Lust auf Untergang haben.

Gabor Steingart, einer der profiliertesten deutschen Sachbuchautoren und mehrfach ausgezeichneter Journalist, betont in seinem aktuellen Spiegel-Bestseller „Rede zur Lage unserer Nation – Die unbequeme Wahrheit“:

„Wir sind stark, weil wir wissen, dass die Geschichte der Menschheit bei aller Verwirrung, die sie auch hervorgebracht hat, am Ende doch wieder dem Fortschritt dient. Zumindest solange das Bürgertum „Zukunft“ nicht mit „Zumutung“ übersetzt und sich der Herrschaft des Rechts anvertraut und nicht der Verführung durch die Verführer erliegt.

Die Kraft, unbequeme Wahrheiten auszuhalten und in fruchtbares Neuland zu verwandeln, wohnt in uns. Albert Camus hat diese magische Energie einst so beschrieben: ‚Mitten im tiefsten Winter wurde mir bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt‘!“

Über Deutschland nach Corona sagt Gabor Steingart: „Die Politik versucht mit künstlich geschaffenem Notenbankgeld die Welt von gestern zu retten – und verpasst so die Zukunft. Die unbequeme Wahrheit hinter den billionenschweren Konjunkturprogrammen handelt von ökonomischer Erstarrung, prekären Arbeitsverhältnissen und sozialer Spaltung in Deutschland. – Corona ist mittlerweile nur ein anderes Wort für Ausrede.“

Der Autor will uns die Augen öffnen! – Alles wird beklagt, aber nichts bekämpft. Europa greift zu den synthetischen Drogen der Geldschöpfung, auch um den Schmerz des Epochenwandels nicht zu spüren. Die politisch Verantwortlichen konservieren unterm Rettungsschirm die Welt von gestern. An der Schwelle von der Industrie- zur Digitalgesellschaft hat Deutschland von Pionier auf Follower umgeschaltet – mit gravierenden Folgen für unseren Wohlstand.

Doch es gibt Alternativen zur Verzweiflung – und Steingart benennt sie: „Digitalisierung, Globalisierung und Klimaschutz bilden das magische Dreieck der bevorstehenden Transformation. Nur wenn wir alle drei Phänomene zusammendenken, ihre Vernetztheit erkennen und eine Welt bauen, die global, digital und nachhaltig ist, können wir bestehen.“

Auch in seinem täglichen Podcast und Newsletter »Steingarts Morning Briefing« kommentiert Gabor Steingart das aktuelle Welt- und Wirtschaftsgeschehen, bietet Nachrichten sowie exklusive Interviews mit Meinungsbildnern aus Politik, Wirtschaft und Kultur. www.gaborsteingart.com

Werdegang: Von 1990 bis 2010 war Gabor Steingart (geb. 1962) SPIEGEL-Journalist in Leipzig, Bonn, Hamburg, Berlin und Washington D.C. – Von 2010 bis 2018 zunächst Chefredakteur, später Herausgeber, Geschäftsführer und Mitgesellschafter der Handelsblatt Media Group. 2018 gründete er die Medienmarke ‚ThePioneer‘ für unabhängigen und werbefreien Journalismus. – Auswahl seiner Bestseller: »Deutschland – Der Abstieg eines Superstars« // »Weltkrieg um Wohlstand« // »Die Machtfrage« // »Unser Wohlstand und seine Feinde« // »Weltbeben«!

Gabor Steingart: „Rede zur Lage unserer Nation – Die unbequeme Wahrheit“, Hardcover mit Schutzumschlag, 208 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, durchg. 4c, mit farbigen Infografiken, ISBN: 978-3-328-60112-8 – 16,00 Euro – Penguin-Verlag / Verlagsgruppe Random House, München – www.penguin-verlag.de

Gertrud E. Warnecke

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Stammtischbarometer der 1. Bundesliga • Bild: obs/IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH

HamburgEndlich spielt die 1. Bundesliga wieder. An den Stammtischen und in den Wohnzimmern der Republik freuen und leiden die Fans mit ihren Fußballvereinen.

Besonders intensiv wird zum 1. Spieltag über FC Bayern München und Borussia Dortmund diskutiert, was angesichts der Spitzenplätze in der abgelaufenen Saison wenig verwundert. Ihnen folgen FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. Auf den Schlussplätzen liegen Borussia Mönchengladbach, 1. FC Union Berlin und Arminia Bielefeld. Das ergibt eine Analyse des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Dem Stammtisch-Barometer des IMWF liegt die gesamte Kommunikation zu den 18 Fußballvereinen aus der 1. Bundesliga in der aktuellen Woche und in der Vorwoche aus 430 Millionen Online-Quellen im deutschsprachigen Internet zugrunde. Ausgewertet werden alle öffentlichen Aussagen zu den Vereinen in Foren, Blogs, Communities, Online-Medien, Twitter, Facebook, Instagram etc.

Bewertet werden die Viralität der Aussage, denn die Viralität steht für die Emotionalität, mit der ein Post diskutiert wird, und die Anzahl der gefundenen Posts. Die Position im Ranking sagt nichts darüber aus, ob über einen Verein besonders positiv oder negativ diskutiert wird – sondern nur die Intensität der Diskussion – worüber also an den Stammtischen am heftigsten diskutiert wird.

ots/gw

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