Bild: Binding-Brauerei AG

Frankfurt am Main – Das Ziel der ersten Etappe der sympathischen Aktion ist erreicht: Jeweils fünf Finalisten in den Kategorien „Die beste Binding Gastronomie“, „Der beliebteste Stadtteilverein“ und „Die Frankfurter Persönlichkeit“ stehen fest.

Jetzt heißt es: Voten! Bis zum 09. Dezember 2018 ist JEDER, der bei der Aktion „Die Frankfurter Originale 2018“ teilnimmt, aufgerufen, unter https://aktion.binding.de/ seinen Favoriten zu wählen – und hat automatisch die Chance auf einen tollen Gewinn. Verlost werden 25 x 2 Tickets für Mundstuhl und 1 x 1.000 Euro in bar. Claudia Geisler, Pressesprecherin der Binding-Brauerei, ist vom bisherigen Verlauf der Aktion begeistert: „Schon die Nominierungsphase hat uns angesichts der zahlreichen Vorschläge überwältigt. Das zeigt, dass wir mit den Frankfurter Originalen auch im dritten Jahr sehr viele Frankfurt- und Binding-Fans erreicht haben. Jetzt freuen wir uns auf eine hohe Beteiligung in der Votingphase und sind gespannt auf die drei Gewinner 2018.“

Die Liste der Kandidaten ist vielversprechend und stellt die Wähler vor die Qual der Wahl. So hoffen in der Kategorie „Die beste Binding Gastronomie“ die urige Eckkneipe „Zum Alten Schlagbaum“, das Szene-Speiselokal „Binding Leib und Seele“, die Pilgerstätte für Eintracht-Fans, der „Fantreff Waldstadion“, die charmante Kleinkunstadresse „Alte Liebe“ und das Saison-Clubschiff „Yachtklub“ auf den Sieg.

In der Kategorie „Der beliebteste Stadtteilverein“ stellen sich der „Kunstverein Familie Montez e.V.“ als Vermittler zeitgenössischer Kunst, der das fastnachtliche Treiben unterstützende „Nieder Carneval Club 1969 e.V.“, die bald 100-jährige „Sportgemeinschaft Riederwald 1919 e.V.“, der Kleingartenverein „KGV Eschersheim 1898 e.V.“ als Brückenbauer zwischen Stadtmenschen und Natur und der ehrenamtlich geführte „Kobelt Zoo Schwanheim e.V.“ vor den Toren der Stadt zur Wahl.

In der dritten Kategorie „Die Frankfurter Persönlichkeit“ gehen Bernd Breiter, der die BigCityBeats nach Frankfurt holte, die hessische TV-Ikone Sonya Kraus, Wasserhäuschen-Lotse Hubert Gloss, Eintracht-Legende und Frankfurter „Fußballgott” Alex Meier und der Frankfurter Kapuzinermönch Bruder Paulus ins Rennen. Zu allen Kandidaten gibt es aussagekräftige Kurzporträts und nähere Informationen unter https://aktion.binding.de/

Zum Schluss wird gefeiert: „Die Frankfurter Originale küren wir im Dezember mit der ,Trophäe des Binding Adlers‘ und überreichen ,Das Frankfurter Original Botschaftsschild‘. Außerdem organisieren wir für unsere drei Gewinner jeweils eine kleine Siegesfeier und stellen sie selbstverständlich in den Medien, auf unserer Website und auf der Binding Facebook-Seite vor“, erklärt Claudia Geisler.  –  www.binding.de

cg/-gw

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Jake Verzosa „The Last Tattooed Women of Kalinga“, BayadaGumaad, Philippinen; © Courtesyofthe Artist – Abbildung: Weltkulturen Museum

Frankfurt am Main – „GREY IS THE NEW PINK – Packende Momentaufnahmen des Alterns” im Frankfurter Weltkulturen Museum – Lange Zeit fällt es einem leicht diesen Entwicklungsprozess zu ignorieren, aber dann ist er offensichtlich und unabänderlich: Jeder Mensch wird jeden Tag älter und plötzlich ist er alt.

Damit steht der Einzelne nicht allein. Die demografische Entwicklung prognostiziert weltweit eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt jedoch nicht nur für jeden Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat auch Auswirkungen auf die gesellschaftlichen und kulturellen Prozesse in den jeweiligen Ländern. Doch jede Generation altert anders.

Und ab wann kann man überhaupt von „Altsein” sprechen? Auch wenn es einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter” erhebliche Unterschiede auf.

Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter” gibt es nicht. Wer ist also wo und wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter” optimistisch begegnen? Und welche Potenziale schlummern im Älterwerden? Diese vielen Facetten beleuchtet die variantenreiche Schau mit dem geheimnisvollen Titel „GREY IS THE NEW PINK – Momentaufnahmen des Alterns” im Weltkulturen Museum Frankfurt.

Um Antworten näherzukommen, hat das Weltkulturen-Museum neue Wege beschritten: Weltweit rief das renommierte Haus mit den umfangreichen ethnologischen Sammlungen alle dazu auf, das eigene „Bild vom Altern“  einzureichen. Dabei waren der Fantasie für die Beiträge keine Grenzen gesetzt.

Die Resonanz auf den „Call for Content“! war überwältigend: Über  350 beeindruckende Einsendungen. Eine vielfältige Auswahl von 165 visuellen Beiträgen ist jetzt in den „Momentaufnahmen des Alterns” zu sehen – Momentaufnahmen, die Anlass zum Nachdenken, zur Diskussion und zum Handeln geben sollen.

Ausstellungsansicht; Sarg in Gestalt eines Adlers von Seth Kane Kwei, Ghana; Foto: Wolfgang Günzel – Abbildung: Weltkulturen Museum

In der vielseitigen Schau nähern sich internationale Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und

Lyriker*innen, aber auch jüngere und ältere Menschen mit den unterschiedlichsten Medien, wie Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen und Gesprächen dem Thema Alter(n) an. Zahlreiche Exponate aus der Sammlung sowie der Bibliothek des Weltkulturen Museums ergänzen und erweitern die Momentaufnahmen.

„Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen und zeigt Möglichkeiten eines aktuellen und zukünftigen Umgangs mit der Lebensphase ,Alter‘ auf“, erläutert Alice Pawlik, Kuratorin für Visuelle Anthropologie im Weltkulturen Museum.

Auf besonderes Interesse der Besucher dürften die Themen „Geheimnisse der Langlebigkeit und „Ableben“ stoßen. Vital und glücklich bis ins hohe Alter ist heute keine Seltenheit. Das wird dem Soziologen Dan Buettnerzufolge zu 90 Prozent vom Lebensstil bestimmt. Dieser Meinung ist auch die 104-jährige Tonia Nola aus Sardinien. Auf die Frage „Wie lebt man lange“? gab sie zur Antwort: „Heiter und ohne Stress arbeiten, nicht neidisch sein und viel Minestrone essen“. Eine Hilfe dabei dürfte „Das Kochbuch der 100-Jährigen“ sein. Und wenn das geschafft ist, macht Edward J. Palkot aus Garden City New York Mut: „Die ersten hundert Jahre sind die schwersten – danach läuft es von alleine“.

„GREY IS THE NEW PINK – Momentaufnahmen des Alterns” bis 01. September 2019 im Weltkulturen Museum; weitere Informationen unter: www.weltkulturenmuseum.de

Bernd Heier

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Dr. Kurt Schmidt • Foto: Klinik Königstein der KVB

Königstein im Taunus – Zahlreichen Patienten ist der Name Dr. Kurt Schmidt vertraut, war er doch vom 01.10.1981 bis 30.09.1983 als Assistenzarzt – und seit 01.06.1991 als Oberarzt und stellvertretender Chefarzt für Herz-, Gefäß und Stoffwechselerkrankungen – in der „Klinik Königstein der KVB“ tätig. Nun geht der beliebte Arzt am 01. Dezember 2018 in den wohlverdienten Ruhestand.

Geboren am 07,05.1954 in Marburg an der Lahn und nach dem Abitur in Offenbach am Main begann Dr. Kurt Schmidt ein Studium der Humanmedizin in Frankfurt am Main und legte im Mai 1981 das Staatsexamen ab.

Nach beruflichen Stationen als Assistenzarzt in Königstein und im Kreiskrankenhaus in Bad Soden war Dr. Kurt Schmidt von 1984 bis 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Frankfurt am Main im Zentrum für Innere Medizin angestellt, wo er die Weiterbildung zum Arzt für Innere Medizin und Endokrinologen abschloss. Im Klinikum Frankfurt führte er die Therapie mit Insulinpumpen ein. Es folgte der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Diabetologe DDG , Hypertensiologe DHL und kardiovasculärer Präventivmediziner DGPR.

In mehreren Fachgesellschaften ist er Mitglied: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen, Berufsverband Deutscher Diabetologen, Berufsverband Deutscher Internisten und Sportärzteverband Hessen.

Auch betreut Dr. Kurt Schmidt seit 27 Jahren ununterbrochen die ‚Herzsportgruppe Königstein‘.

In den 27 Jahren seiner Tätigkeit für die „Klinik Königstein der KVB“ – einer  Fachklinik für Anschlussheilbehandlungen (AHB) und Rehabilitation der Herzgesundheit, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen und Orthopädie – hat Dr. Kurt Schmidt einen großen Anteil zur hervorragenden Versorgung der Patienten geleistet und wird ganz sicher eine große Lücke hinterlassen.

www.kvb-klinik.de

-/gw

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Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, Dr. Manuela Stötzel, Leiterin des Arbeitsstabs des unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs und Dr. Saskia Etzold, Oberärztin an der Charité und stv. Leiterin der Gewaltschutzambulanz in Berlin (v.l.) • Bild: obs/Johanniter Unfall Hilfe e.V./Johanniter/Birte Zellentin“

Berlin – Die ‚Johanniter‘ fördern besonders die Entwicklung junger Menschen – ob in den zahlreichen Johanniter-Kitas, in betreuten Ganztagsschulen und Jugendzentren oder in eigenen Jugendorganisation. 

Dabei ist es ein besonderes Anliegen, alles dafür zu tun, dass Kinder und Jugendliche frei von Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung aufwachsen können. Das bundesweit verankerte Kinderschutzkonzept der Johanniter-Unfall-Hilfe soll dabei helfen, sichere Räume für junge Menschen zu gewährleisten. Das in der Johanniter-Jugend schon seit 12 Jahren umgesetzte Präventionskonzept „!Achtung“ zielt gegen sexualisierte Gewalt.

„Der Schutz von Kindern und Jugendlichen liegt uns besonders am Herzen“, so Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, anlässlich des jetzigen 1. Johanniter-Fachtags zum Thema Kinderschutz in Berlin: „Nur wer sich sicher, wertgeschätzt und anerkannt fühlt, kann sich entfalten. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Angebote der Johanniter sondern auch für die Gesellschaft im Ganzen.“

Auch Dr. Manuela Stötzel, Leiterin des Arbeitsstabs des ‚Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs‘ der Bundesregierung, unterstützte die Johanniter in ihrem Grußwort darin, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten: „DieJohanniter-Unfall-Hilfe als eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland nimmt ihren Auftrag bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen sehr ernst. Dazu zählt auch ein funktionierendes Kinderschutzkonzept. Die Johanniter haben erkannt: Schutz vor sexueller Gewalt ist nicht Aufgabe von Einzelnen, sondern geht alle an. Der große Fachtag ist ein weiterer und wichtiger Schritt, das Konzept zu leben, weiterzuentwickeln und sich dazu auszutauschen.“

„Ich achte auf Kinder!“ heißt das Motto der verbandsinternen Kampagne, die 2016 gestartet wurde. Heute ist das Konzept in allen Johanniter-Verbänden etabliert. Es richtet sich an alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden, insbesondere an Führungskräfte. Ziel ist es, Kinderschutz in allen Bereichen und auf allen Ebenen fest zu verankern. „Verhält sich ein Kind auffällig oder wirkt verletzt oder verwahrlost, soll jeder wissen, was zu tun ist und einen Ansprechpartner bei Fragen und Unsicherheiten finden“, so Jürgen Schill, stellvertretender Bereichsleiter Bildung und Erziehung in der Bundesgeschäftsstelle.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe betreibt bundesweit 410 Kindertagesstätten und betreut darin mehr als 28.000 Kinder. 158 Ganztagsschulen werden im Rahmen der Schulsozialarbeit unterstützt. In 47 Jugendzentren bieten die Johanniter Kindern und Jugendlichen nach der Schule ein Freizeitangebot an. Auch in vielen weiteren Dienstleistungsbereichen begegnen sich Mitarbeitende und Kinder und Jugendliche: Im Fahrdienst zur Schule, in der Flüchtlingshilfe oder im Rettungsdienst. Allein in der Johanniter-Jugend, dem Jugendverband der Johanniter-Unfall-Hilfe, engagieren sich mehr als 13.000 Jugendliche.

Mehr Informationen unter:  www.johanniter.de/kinderschutz

ots/gw

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Daniel Libeskind und Nadja Swarovski • Bild: Swarovski

New York – Der neue Swarovski-Stern für den Weihnachtsbaum am Rockefeller Center®, entworfen vom berühmten Architekten Daniel Libeskind, ist nun in New York City präsentiert worden.

Der Stern wurde am Rockefeller Plaza feierlich enthüllt, anwesend waren Daniel Libeskind und Nadja Swarovski, Vorstandsmitglied von Swarovski. Bei der Feier wurde der Stern auf den Weihnachtsbaum am Rockefeller Center gehoben, wo er bei der offiziellen „Tree Lighting Ceremony“ am 28. November 2018 zum ersten Mal erleuchtet.

Es ist das erste Mal, dass der berühmte kristallene Baumschmuck ein neues Design erhält – und seit 2004 als erster Swarovski-Stern enthüllt wurde. Damals wurde der Stern gemeinsam von Swarovski und dem Miteigentümer des Rockefeller Center, Tishman Speyer, präsentiert.

Der Libeskind-Stern ist ein glänzendes Beispiel der 120-jährigen Swarovski-Tradition, Licht in Freude zu verwandeln. Der fast 410 kg schwere Stern hat einen Umfang von fast 3 Metern und besitzt 70 Zacken, die von 3 Millionen Swarovski-Kristallen bedeckt sind. Das Unternehmen hat mit seiner innovativen Kristalltechnologie ein Meisterwerk der Lichtbrechung in einer atemberaubenden, dreidimensionalen Struktur geschaffen. Die dramatischen Linien durchbrechen mit unglaublicher Dynamik den Raum – eine strahlende Reflektion der Libeskindschen Designvision.

Swarovski will noch in diesem Monat am Rockefeller Plaza eine Star Boutique eröffnen, ebenfalls entworfen von Daniel Libeskind. Der ungefähr 19 Quadratmeter große Shop ist kristallen und sternenförmig. Die facettenartige Konstruktion besteht aus Glasscheiben und Videodisplays. Besucher können Schmuck, Dekorationen und Geschenke von Swarovski und Atelier Swarovski kaufen, einschließlich eines neuen Sortiments, das Daniel Libeskind für das Atelier Swarovski Home entworfen hat.

Neben der Star-Boutique wird ein exakter Nachbau des Swarovski-Sterns aufgestellt, ebenfalls mit 3 Millionen Swarovski-Kristallen. Besucher können so das Design aus nächster Nähe begutachten. Vorstandsmitglied Nadja Swarovski kommentiert: „Wir sind stolz auf die Kooperation mit Daniel Libeskind, ein kreatives Genie, an diesem aufregenden neuen Design des Swarovski-Sterns, der den Weihnachtsbaum am Rockefeller Center schmückt. Jedes Jahr erfreuen sich New Yorker und Besucher aus aller Welt während der Festtage an dem Stern. Er wird noch viele Jahre als Leuchtfeuer der Hoffnung erstrahlen.

Daniel Libeskind, Chef-Designarchitekt Studio Libeskind, kommentiert: „Der neue Swarovski-Stern für den Weihnachtsbaum am Rockefeller Center ist inspiriert vom Glanz des Sternenlichts – für die Menschen erstrahlte Sinnhaftigkeit und Mysterium zugleich. Der Stern symbolisiert unser größtes Streben nach Hoffnung, Einigkeit und Frieden. Die Zusammenarbeit mit Swarovski und dem gesamten Designteam an dem Stern ist mir eine unglaubliche Ehre. Es ist die Verschmelzung von Kristallkunst, Innovation und richtungsweisendem Design.“

Libeskind, der bereits in der Vergangenheit mit Swarovski an Gemeinschaftsprojekten gearbeitet hat, ist weltbekannt für die von ihm entworfenen Kulturstätten und Monumente, darunter das Jüdische Museum in Berlin, das Denver Art Museum und der Masterplan für den Wiederaufbau des World Trade Center in New York. 2016 entwarf Libeskind für das Atelier Swarovski ein Schachspiel mit Figuren aus Kristall und Marmor, inspiriert von seinen zukunftsweisenden Architekturentwürfen.

Der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center gilt auf der ganzen Welt als Symbol für Hoffnung und Gemeinschaftssinn. Er vereint New Yorker und Besucher in geteilter Festtagsfreude. Die Tradition des Weihnachtsbaums am Rockefeller Center reicht zurück bis 1931.  –  www.swarovski.com

ots/gw

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Bild: pxhere

Frankfurt am Main „Jeder einzelne kann dazu beitragen, den Resistenzdruck auf die Bakterien zu vermindern, indem er Antibiotika wirklich nur einnimmt, wenn sie erforderlich sind,“ betont Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

„Angesichts der kürzlich publizierten Hochrechnung der Todesfälle und verlorenen Lebensjahre in der Bevölkerung Europas durch antibiotika-resistente Erreger (multiresistente Erreger, MRE) ist der zurückhaltende, sachgerechte Umgang mit Antibiotika mehr als vordringlich – auf allen Ebenen, in der Humanmedizin in Klinik und Praxis, aber auch in der Veterinärmedizin und Tierzucht“, so Stefan Majer:

„Deswegen unterstütze ich gerne die Aktivitäten des MRE-Netz Rhein-Main zum verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika, zum Beispiel bei Atemwegsinfektionen, bei Harnwegsinfektionen oder Ohrenschmerzen.“ Majer weist auf die drei Flyer des Netzwerks hin, die unter http://www.mre-rhein-main.de heruntergeladen werden können. Auch in Kliniken kann durch verantwortungsvollen Umgang der Verbrauch gesenkt werden.

Zum Welt-Antibiotika-Tag am 18. November teilt das Gesundheitsamt Frankfurt die Auswertungen der Antibiotika-Verbrauchs-Daten der Frankfurter Kliniken von 2012 bis 2017 mit. Im Jahr 2017 wurden 953.349 sogenannte definierte Tagesdosen (DDD, daily defined doses) abgegeben. Bei 1.615.180 Behandlungstagen in den Kliniken entspricht das 59 DDD pro 100 Patiententagen. „Im Jahr 2012 hatte der Verbrauch noch bei 67,5 DDD pro 100 Patiententagen, also um 14 Prozent höher gelegen“, berichtet Prof. Ursel Heudorf, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes: Die Bemühungen der Kliniken um einen besseren, zurückhaltenderen, sachgerechten Umgang mit Antibiotika zeigen also erste Erfolge.“

Im Jahr 2014 hatte das Gesundheitsamt Frankfurt mit den Kliniken drei Ziele vereinbart: 1. Eine verbesserte perioperative Prophylaxe, das heißt vorbeugende Gabe von Antibiotika bei Operationen. 2. Die Verminderung des Verbrauchs an Cefuroxim, das mit Abstand am häufigsten eingesetzte Antibiotikum, das allerdings bei Gabe in Tablettenform nur wenig aus dem Darm resorbiert wird und nur unbefriedigende Wirkspiegel im Blut erreicht. 3. Die Reduzierung des Einsatzes von Cephalosporinen, die für die Resistenzentwicklung bei den Bakterien besonders verantwortlich gemacht werden, bei Erhöhung des Penicillin-Verbrauchs (Penicillin/Cephalosporin-Quotient).

Alle drei Ziele konnten insgesamt erreicht werden. Der Verbrauch an Cefuroxim konnte – auch durch die verbesserte Prophylaxe bei Operationen – zwischen 2012 und 2017 um ein Drittel gesenkt werden, von 250.398 auf 165.160 DDD pro Jahr. Der Quotient Penicillin/Cephalosporine wurde von 54/46 auf 67/33 gesteigert. „Wir wollen uns darauf nicht ausruhen, sondern weiter für einen zurückhaltenden Einsatz von Antibiotika arbeiten“, sagt Prof. Heudorf, die auch Vorsitzende des MRE-Netz Rhein-Main ist: „Unser Netzwerk hat 2016 eine Arbeitsgruppe Antibiotic Stewardship unter Federführung von Rolf Teßmann, Chefarzt der Anästhesie der Berufsgenossenschaftlichen Klinik in Frankfurt, gegründet. Dort besprechen wir die Daten und lernen von besonders gelungenen Beispielen aus der Arbeit verschiedener Kliniken. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren weitere Verbesserungen erreichen.“

ffm/gw

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… von Thomas Alwin Hemming (Müller), unserem genialen Live- und Schnellzeichner (Messezeichner, Cartoonist, Illustrator & Grafik-Designer) –  www.live-zeichnen.de

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