Bild: Marco Verch, Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)

Berlin – Fahrerassistenzsysteme sind generell eine große Hilfe für Autofahrer. Heute existieren bereits verschiedene Systeme, die auch Autofahrer mit nachlassendem Sehvermögen – wie bei Grauem oder Grünem Star – unterstützen können.

Dazu zählt die Abstandskontrolle, die das Auffahren auf einen Vordermann verhindern oder den Fahrer zumindest warnen soll. Darüber hinaus gibt es Systeme, die die Fahrspur kontrollieren und damit eine Lenkfunktion übernehmen. Geschwindigkeitskontrollen wiederum setzen Vorgaben zum erlaubten Tempo um, die sie über das Navigationssystem beziehen. „Diese Hilfen sind gut und zuverlässig, stoßen im Alltag jedoch immer wieder an Grenzen“, sagt Professor Dr. med. Nicole Eter, Präsidentin der DOG und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Münster.

So können die Fahrerassistenzsysteme bei ungünstigen Sichtverhältnissen wie etwa Nebel oder schlechtem Zustand der Fahrbahnmarkierungen in der Mitte oder am Randstreifen versagen. „Die heutigen Systeme können zudem nicht hinreichend schnell auf akute Änderungen der Fahrsituation reagieren“, ergänzt Professor Dr. Bernhard Lachenmayr, Sprecher der Verkehrskommission der DOG und des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA):

„Dennoch helfen sie älteren Kraftfahrern, deren Sehvermögen in der Dämmerung oder bei Nacht eingeschränkt oder stark reduziert ist“, so der Augenexperte weiter. Dies sei bei Augenerkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star oder altersabhängiger Makuladegeneration der Fall. Für echt Sehbehinderte etwa mit Gesichtsfeldausfällen seien sie jedoch nicht genügend ausgereift.

Aus Sicht des Ophthalmologen wären zwei technische Entwicklungen für Personen mit nachlassendem Sehvermögen besonders nützlich: Zum einen leistungsfähige Nachtsichtkameras, von denen Fahrer mit eingeschränktem Dämmerungssehvermögen oder erhöhter Blendempfindlichkeit profitieren könnten und zum anderen elektronische Markierungen an der Fahrbahn, die direkt an den Fahrzeugcomputer übertragen werden und damit eine Unabhängigkeit von Witterungsverhältnissen ermöglichen.

Für weniger sinnvoll hält der DOG-Experte dagegen komplexe Head-Up-Displays, die in das Blickfeld des Fahrers eingespiegelt werden. „Diese Systeme setzen wegen der oftmals kleinen Symbole und des schlechten Kontrasts ein optimales Sehvermögen voraus – zudem eine hervorragende Reaktions- und Koordinationsfähigkeit des Fahrers“, gibt Lachenmayr zu bedenken.

hbh

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Bild: Pixabay

WiesbadenUnternehmen müssen sich auf den Brexit vorbereiten. Die Unsicherheit um den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union wirft auch bei Betrieben in der Region Rhein-Main viele Fragen auf – zum Beispiel:

Was ändert sich, wenn ich bei meinem Lieferanten in Großbritannien etwas nachbestellen will? Worauf muss ich mich einstellen, wenn ich dort Kunden beliefere? „Wir raten Unternehmen, sich rechtzeitig auf den Austritt vorzubereiten“, sagt Caroline Meumann, Leiterin International bei der IHK Wiesbaden: „Besonders die Unternehmen, die bisher schon Handelsbeziehungen mit Großbritannien unterhalten haben und sonst über keine Erfahrungen im Handel mit Drittländern verfügen, stehen hier vor großen Herausforderungen.“

Aus diesem Grunde unterstützt die IHK Wiesbaden Unternehmen mit einem umfassenden Beratungspaket rund um den Brexit: Neben Tipps zur Vorbereitung und Seminare bietet die IHK auch eine Checkliste zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU an, mit der Betriebe prüfen können, welche Themen sie besonders betreffen. „Sei es der Import von Tee im Einzelhandel oder von schottischem Whiskey in der Gastronomie – Großbritannien wird im Fall eines harten Brexits zum Drittland mit weitreichenden Konsequenzen in der Geschäftsabwicklung“, betont Meumann.

Bei einem ganztätigen „Seminar für Exporteinsteiger“ am Montag, 25. Februar 2019, sowie den beiden Halbtags-Workshops „GetReadyforBrexit! Import und Export für Einsteiger“ am Dienstag, 19. März 2019, informiert die IHK über Fragen des Außenwirtschafts-, Zoll- und Ursprungsrechts und darüber, wie es Betrieben gelingen kann, die Umstellung zu meistern.

Auch Unternehmen, die bereits Erfahrung in der Abwicklung von Auslandsgeschäften haben, sollten jetzt Vorbereitungen für die Übergangsphase und für die Zeit danach treffen. Für sie bietet die IHK das Seminar „Brexit – Anpassung der Trade compliance“ am Mittwoch, 03. April 2019, an. Dieses stellt die Prüfung und Überarbeitung von Einkaufs-, Produktions- und Absatzprozessen in den Fokus.

Weitere Informationen bietet die IHK unter:  www.ihk-wiesbaden.de/brexit

hbh

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Bild: rbb/Stephan Pramme/rbb Media

Berlin – Am 22. November 2019 feiert „Unser Sandmännchen“ seinen 60. Geburtstag. Der federführende Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) plant gemeinsam mit den koproduzierenden Sendern MDR und NDR sowie mit weiteren Partnern ein unterhaltsames Programm rund um das Jubiläum von Deutschlands beliebtester Kinderfernsehfigur.

Bereits am 18. Januar 2019 hat die neue, siebenteilige Sandmannreihe vom kleinen Drachen „Kalle Kuchenzahn“ Premiere. Die Lieder von Drehbuchautor und Komponist Kai Lüftner laufen immer freitags in „Unser Sandmännchen“. Ab 03. Februar 2019 gibt es dann Neues von den „Moffels“. In 13 Episoden erleben die drei außerirdischen Wesen zusammen mit Luzi immer sonntags aufregende Abenteuer. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk für „Unser Sandmännchen“ sind 13 neue Folgen „Pittiplatsch“, in denen der freche braune Kobold gemeinsam mit seinen Freunden Schnatterinchen und Moppi wieder viele Streiche ausheckt.

Zum ersten Mal seit 1991 werden neue Geschichten produziert. Ausführende Produktionsfirma ist die Trikk 17-Animationsraum GmbH. Die neue Staffel wird zum Jubiläum im November 2019 ausgestrahlt. – Ein weiteres Highlight im Geburtstagsjahr ist die lebensgroße „Sandmännchen“-Figur: Sie wird im Frühjahr 2019 die rbb-Besucherinnen und -Besucher in der Masurenallee in Berlin vor dem Fernsehzentrum begrüßen – sitzend auf einer Bank.

Seit 60 Jahren gehört „Unser Sandmännchen“ zum festen Abendritual und ist damit die älteste Kinderfernsehsendung, die bis heute produziert wird – die Fernsehpremiere war am 22. November 1959. Regisseur, Autor, Puppen- und Szenenbildner Gerhard Behrendt gestaltete die Figur im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF).

Heute entsteht das Erfolgsformat „Unser Sandmännchen“ als Koproduktion von rbb, MDR und NDR unter der Federführung des rbb. Über eine Million kleine und größere Menschen schauen den Traumsandbringer jeden Abend im KiKA (täglich um 18:50 Uhr), im rbb Fernsehen (Montag bis Samstag um 17:55 Uhr, Sonntag um 17:50 Uhr) oder im MDR Fernsehen (Montag bis Samstag um 18:54 Uhr, Sonntag um 18:52 Uhr – im Zweikanalton auch auf Sorbisch).

Wer „Unser Sandmännchen“ im Fernsehen verpasst hat, kann sich die Prise Schlafsand auch online unter www.sandmann.de, per kostenloser App, über HbbTV oder in der ARD Mediathek holen. Seit April 2017 bietet der rbb die tägliche Sandmann-Folge über das Internet auch mit Gebärde an.

ots/gw

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SECURA North Africa 2019

Algiers, Algerien Die SECURA North Africa 2019 ist eine jährlich in Algerien  stattfindende B2B- und B2G-Ausstellung, die Geschäftskontakte zwischen Anbietern von Systemen für Schutz, Brandschutz, Sicherheit und Notfälle und dem privaten, öffentlichen und behördlichen Sektor in Nordafrika herstellt.

Ursprünglich wurde die Messe für die Bedürfnisse der boomenden regionalen Wirtschaft Algeriens in Sachen Schutz und Sicherheit aufgelegt, aber mit starker Unterstützung durch die algerische Regierung (Schirmherr der Ausstellung ist das algerische Innenministerium) ist sie expandiert und hat einen internationalen Stellenwert erlangt.

Geschäftsführer von EASYFAIRS NORTHERAL, Olivier-Hicham Allard, erläutert: Die algerische Regierung hat enorme Summen investiert, beispielsweise 59 Mrd. USD in den Entwicklungsplan für ihr nationales Öl- und Gasunternehmen Sonatrach oder 700 Mio. USD in ihren brandneuen internationalen Flughafen in Algier. Der nationale Plan, verstärkt in das lokale produzierende Gewerbe zu investieren und sich damit von Importen zu lösen, trägt Früchte. Ein Beispiel ist die Pharmaindustrie. Mit einem Volumen von 3,8 Mrd. USD ist Algerien derzeit Afrikas größter Markt für pharmazeutische Produkte. Zwischen 2008 und 2018 hat sich der Anteil der lokal hergestellten Pharmaprodukte von 25 % auf 65 % erhöht. Es sind über 120 pharmazeutische Produktionsanlagen entstanden, die alle moderne Schutz- und Sicherheitssysteme benötigen.

Außerdem steht das Land unmittelbar vor der Öffnung seiner 1.200 km langen, unberührten Küste und Wüste für den Tourismus. Erst im vergangenen Jahr hat das algerische Tourismusministerium 1.800 Touristikprojekte genehmigt, darunter 260 neue Hotels, 74 Motels und 58 Urlaubsresorts. Der durchschlagende Erfolg der Messe erklärt sich aus der schnell wachsenden Produktionskapazität des nationalen Industriesektor und der geostrategischen Lage Algeriens.

Die SECURA North Africa fand erstmals 2018 statt und brachte 3.667 Fachbesucher mit 62 Lieferanten zusammen. Dabei wurden Verträge über Bauvorhaben, persönliche Schutzausrüstung, Perimeterschutz, Zugangskontrolle, Brandschutz und Brandbekämpfung, private Sicherheit, Computer- und Netzsicherheit sowie Ausrüstung für Notfall- und Katastropheneinsätze unterzeichnet. Die Messe bietet auch eine ausgezeichnete Plattform für internationale Unternehmen in diesem Sektor, die lokale Vertreter in Algerien und Nordafrika suchen.

Vom 26.-28. Februar 2019 findet nun die diesjährige SECURA North Africa am Algiers Exhibition Fairground statt. Auf einer Ausstellungsfläche von 6.000 m² treffen 5.000 Fachleute und Entscheidungsträger aus Nordafrika auf 80 Aussteller, und mehr als 30 kostenlose Konferenzen können besucht werden. – Weitere Informationen über die Messe und die Online-Registrierung unter:  http://www.securanorthafrica.com

ots/gw

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Betrieb am Flughafen Frankfurt läuft nach Streikende wieder stabil • Bild: Fraport AG

Frankfurt am Main – 70.000 Passagiere durch Streik am Vortag betroffen / 618 Flüge annulliert / Betrieb wieder gut angelaufen!

Am Tag nach dem Streik des Sicherheitspersonals läuft der Betrieb am Flughafen Frankfurt heute wieder weitgehend stabil. Die Sicherheitskontrollen sind im regulären Umfang besetzt. Für den heutigen Tag sind rund 1.270 Starts und Landungen für etwa 150.000 Passagiere an Deutschlands größtem Flughafen geplant. Jedoch kann es noch zu vereinzelten Verzögerungen kommen.

Am gestrigen Streiktag waren bis 20:00 Uhr lediglich die Sicherheitskontrollen im Transit möglich. Hier kam es nur zu vereinzelten Verzögerungen, der Transitverkehr lief weitgehend reibungslos.

Nach Streikende waren ab 20:00 Uhr auch wieder die Sicherheitskontrollen außerhalb des Transits besetzt. Es wurden noch 50 Starts durchgeführt mit insgesamt rund 8.000 lokal zusteigenden Passagieren. Das Care-Team des Flughafenbetreibers Fraport informierte wartende Passagiere und versorgte sie mit Snacks und Getränken.

Insgesamt wurden am Streiktag 618 Flüge annulliert. Nach ersten Schätzungen waren hiervon etwa 70.000 Passagiere betroffen. Ursprünglich waren für den gestrigen Tag etwa 1.200 Flüge mit insgesamt rund 136.000 Passagieren geplant. Durch den Streik konnten zudem 700 Gepäckstücke nicht vollständig abgefertigt werden. Dieser Rückstand wird heute aufgearbeitet.

Auch bei der Fracht kam es aufgrund des Streiks zu Einschränkungen. Die Frachtabfertiger hatten sich auf den Streik vorbereitet und entsprechend vorgearbeitet oder umdisponiert. Zum Beispiel wurde geplante Beiladefracht auf LKW-Transporte ausgelagert. Die unvermeidbaren Rückstände werden im Lauf der Woche aufgearbeitet.

www.fraport.de

-/gw

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Anselm Grün • Bild: Lesekreis, Anselm Grün Frankfurter Buchmesse 2015, Ausschitt von WK, CC BY-SA 4.0

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Diese wunderbaren Zeilen stammen von Benediktinerpater ANSELM GRÜN – er zeigt uns immer wieder, dass die Welt voller Lebensfreude steckt:

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Ich wünsche dir den „Engel des Lächelns“,

damit du mit dir selbst verständnisvoller und zärtlicher umgehst –

und damit du die Menschen um dich herum zu neuer Lebensfreude anstecken kannst.

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Der „Engel des Lächelns“ möge dich in Berührung bringen mit der Tiefe deiner Seele,

in der du manches nicht mehr so wichtig nimmst, was um dich herum geschieht.

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Der „Engel des Lächelns“ möge auch dich zum Engel machen für viele, die in sich selbst verfangen sind.

Der Engel wird zufrieden mit dir lächeln, wenn du ab und zu einen mürrischen, unzufriedenen

und traurigen Menschen zu einem Lächeln bewegen kannst!

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www.anselm-gruen.de

-/gw

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Das „Selbstporträt“ hat Rembrandt in seinem Todesjahr 1669 gemalt – ©Mauritshuis

Den Haag – Vor 350 Jahren starb Rembrandt Harmensz van Rijn in Amsterdam. Zum Gedenken an diesen genialen Meister der Hell-Dunkel-Malerei veranstalten die Niederländischen Büros für Tourismus & Convention (NBTC) in Kooperation mit zahlreichen Museen und Städten das Themenjahr „Rembrandt und das Goldene Zeitalter der Niederlande“.

Prinzessin Beatrix, die frühere Königin der Niederlande, eröffnet am 30. Januar 2019 im Mauritshuis in Den Haag feierlich den ganzjährigen Veranstaltungsreigen mit vielen hochkarätigen Ausstellungen im ganzen Land. In der Präsentation „Rembrandt und das Mauritshuis“ ist vom 31. Januar bis 15. September 2019 zum ersten Mal die gesamte exzellente Rembrandt-Sammlung dieses renommierten Museums in einer Schau versammelt.

Rembrandts wohl bekanntestes Gemälde ist die „Nachtwache“ im Rijksmuseum Amsterdam – ©NBTC

Weitere Ausstellungshöhepunkte sind „Rembrandts soziales Netzwerk“ im Rembrandthaus in Amsterdam (vom 01. Februar bis 19. Mai 2019), „Alle Rembrandts“ im „Rijksmuseum“ Amsterdam (vom 15. Februar bis 10. Juni 2019), „Pieter de Hooch – Delfter Maler des Goldenen Zeitalters“ im „Museum Prinsenhof“, Delft (vom 11. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020), „Der junge Rembrandt“ (vom 03. November 2019 bis 08. Februar 2020) im neu eröffneten Museum „De Lakenhal“ in Rembrandts Geburtsstadt Leiden, wo er 1606 das Licht der Welt erblickte.

An dem mit Highlights gespickten Themenjahr beteiligen sich außerdem das „Fries Museum“ in Leeuwarden sowie das „Scheepvaartmuseum“. Sie alle präsentieren Ausstellungen zum „Goldenen Zeitalter“, als die Niederlande wirtschaftlich und kulturell in voller Blüte standen. Das „Schifffahrtsmuseum“ in Amsterdam lädt das ganze Jahr über zu einer Virtual-Reality-Zeitreise ins Goldene Zeitalter ein.

Die Pracht der Glanzzeit des 17. Jahrhunderts können Touristen auch heute noch in etlichen niederländischen Städten bewundern. Neben den Metropolen Amsterdam und Den Haag beteiligen sich deshalb auch kleinere Städte an dem Themenjahr – wie Dordrecht, das als Wiege des Goldenen Zeitalters gilt, Haarlem, Hoornoder das zeeländische Middelburg. – Weitere Informationen unter:  www.nbtc.nl

Bernd Heier

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