Nutzinsekten im Einsatz zur biologischen Schädlingsbekämpfung in Almeria • Bild: obs/CuTE SOLAR/Jan van der Blom

München – 30 Milliarden Nützlinge werden zu Beginn der Anbausaison in den Solargewächshäusern Almerias und an der Küste Granadas zur biologischen Schädlingsbekämpfung ausgesetzt.

Die biologische Kontrolle verbessert die Qualität der Lebensmittel und fördert Biodiversität und ökologische Nachhaltigkeit. – Die spanischen Solargewächshäuser versorgen einen Markt von 500 Millionen Verbrauchern in der Europäischen Union.

Sie sind winzig klein, aber in ihrer Masse erzielen sie eine enorme Wirkung. Experten sprechen von einer „grünen Revolution“: 30 Milliarden Insekten, Milben und Spinnentiere durchstreifen seit einigen Tagen die Solargewächshäuser im Süden Andalusiens, einem der größten Obst- und Gemüseanbaugebiete Europas. Ihre Aufgabe: Bekämpfung von Schädlingen, die Paprika, Tomaten, Auberginen, Gurken und Zucchini befallen. Hierfür werden sie von den Bauern gezielt eingesetzt. Der Vorteil: Durch den Einsatz der mikroskopisch kleinen Schädlingsräuber kann auf Insektizide und Pestizide verzichtet werden.

Diese „biologische Kriegsführung“ markiert den Beginn der Landwirtschaftssaison im äußersten Süden Europas. Auf 80 Prozent der 31.500 Hektar großen Fläche unter Plastik wird diese umweltfreundliche Technik angewandt. Das Ergebnis ist gesünderes und nachhaltiger produziertes Gemüse – Kriterien, denen Käufer insbesondere seit der Corona-Krise besondere Priorität einräumen. Laut einer von der Unternehmensberatung Capgemini durchgeführten Studie ändern 79 Prozent der Verbraucher derzeit ihre Kaufpräferenzen, indem sie mehr Wert auf die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards legen.

„Der Einsatz von biologischer Schädlingsbekämpfung hat in südeuropäischen Gewächshäusern stark zugenommen und ist eine Antwort auf die Wünsche der Verbraucher, sagt Jan van der Blom, Leiter der Abteilung Agrarökologie im Erzeugerverband APROA-SPAIN. Die Verbandsmitgliedsbetriebe verzichten weitgehend auf den Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel. Stattdessen halten die Bauern die Schädlinge mit Pheromonen- und Farbfallen von den Pflanzen fern oder durch Nutzinsekten, Milben und Spinnentiere.

Das Produktionsgebiet an der südspanischen Küste beliefert rund 47 Prozent des Inlandsmarktes und 50 Prozent der europäischen Märkte. In den Wintermonaten erreicht der Anteil andalusischen Gemüses in Europas Supermarktregalen mehr als 60 Prozent. Insgesamt versorgen die 14.000 bäuerlichen Familienbetriebe der Region 500 Millionen Europäer mit gesunden Lebensmitteln. …

Über CuTE SOLAR:

CuTE Solar (Cultivating the Taste of Europe in Solar Greenhouses) ist eine von der Europäischen Union (EU) mitfinanzierte Informations- und Förderkampagne, die vom Dachverband andalusischer Obst- und Gemüseanbauverbänden APROA-Spanien, dem branchenübergreifenden spanischen Obst- und Gemüseverband HORTIESPAÑA und dem europäischen Obst- und Gemüseproduktions- und Handelsverband EUCOFEL getragen wird. – Insbesondere geht es um die Produktqualität und die Anbaumethoden für Obst und Gemüse aus der EU, basierend auf dem Respekt vor Mensch und Umwelt. Die Kampagne läuft bis 2022 in den Zielländern Belgien, Deutschland und Spanien.

ots/-gw

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Bild: AG Kurzfilm e.V.

Dresden – Alle mit eigenen Veranstaltung können am KURZFILMTAG Teil des größten bundesweiten Kurzfilmfestes sein. Zum Beispiel haben Erzieher*innen, Hortner*innen oder Sozialarbeiter*innen die Möglichkeit, den Aktionstag zu nutzen, um den Jüngsten einen außergewöhnlichen Jahresabschluss zu bieten – jenseits der üblichen Weihnachtsbäckerei und -bastelei.

Wie aber stelle ich so eine Veranstaltung auf die Beine? – Antworten darauf bietet ein kostenfreier Online-Workshop von film.land.sachsen und KURZFILMTAG.

„Werden Sie Filmverführer*in!“ – das ist das Motto eines 80-minütigen Online-Workshops, der allen Interessierten das nötige Know-how vermitteln möchte, um selbst eine Filmveranstaltung zu organisieren. Die Inhalte reichen von Vorführrechten und Eintrittsgeldern über Fragen der Programmauswahl und Veranstaltungsorganisation bis hin zur Hilfestellung bei der richtigen Projektionstechnik sowie Marketing und Pressearbeit.

„Nach dem Workshop haben wir dann hoffentlich auch jede Menge jugendliche Filmverführer*innen, die das Spektrum der KURZFILMTAG-Veranstaltungen erweitern“, so Kinder- und JugendKino-Expertin Berit Toepfer vom KURZFILMTAG-Team, die Dozent Matthias Ditscherlein vom film.land.sachsen als Co-Moderatorin zur Seite steht. Neben der Wissensvermittlung, begleitet durch veranschaulichendes Bildmaterial, haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und Kontakte für eine spätere Beratung und Vernetzung aufzubauen. Der Workshop richtet sich an Schüler*innen und Lehrer*innen, aber auch an Vereine und Privatpersonen, die Menschen für gemeinsame Filmerlebnisse im Rahmen des KURZFILMTAGs und darüber hinaus in ihrer Region zusammenbringen möchten.

Welches Potential der KURZFILMTAG hat, zeigen die Veranstaltungszahlen, die seit dem Startschuss 2012 kontinuierlich steigen. Waren es im ersten Jahr 157 Events, so hat sich die Zahl 2019 mit 384 Veranstaltungen mehr als verdoppelt. Verantwortlich dafür sind u.a. die KURZFILMTAG-Specials, von denen es mittlerweile fünf gibt und dank derer alle Menschen die Möglichkeit bekommen, die wunderbare Welt der Kurzfilme zu entdecken – von den Jüngsten (KitaKino) bis zu den Ältesten (Senior*innenKino). – Die AG Kurzfilm koordiniert den KURZFILMTAG seit 2012 und steht mit Rat und Tat sowie kostenfreien Werbematerialien zur Seite, nachdem die Veranstalter*innen ihren Event auf www.kurzfilmtag.com angemeldet haben.

KURZFILMTAG-Workshop „Wie werde ich Filmverführer*in?“ – Termine: 05. und 12. November 2020, jeweils 10:00 und 17:00 Uhr – Anmeldung unter: https://www.edudip.com/de/webinar/kurzfilmtags-workshop/478660

Über den KURZFILMTAG:
Geboren wurde er 2011 in Frankreich als „Le jour le plus court“. Hierzulande wird er seit 2012 von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm, koordiniert. Inzwischen feiern auch viele andere Länder den KURZFILMTAG. Schirmherrin der deutschen Ausgabe ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters. … „film.land.sachsen“ möchte diejenigen zusammenbringen, die Lust haben, Filmkultur in ihre Region zu bringen und dabei auch selbst als Filmverführer*in zu agieren.

Stefan Bast/-gw

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Erich Kästner • Bild: Basch, […] / Opdracht Anefo, Erich Kästner 1961, CC0 1.0

… sagte einst Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden / † 29. Juli 1974 in München), deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter.

Seine publizistische Karriere begann während der Weimarer Republik mit gesellschaftskritischen und antimilitaristischen Gedichten, Glossen und Essays in verschiedenen renommierten Periodika dieser Zeit.

Erich Kästner war nach Beginn der nationalsozialistischen Diktatur einer der wenigen intellektuellen und zugleich prominenter Gegner des Nationalsozialismus, die in Deutschland blieben, obwohl seine Werke zur Liste der im Mai 1933 als „undeutsch“ diffamierten verbrannten Bücher zählten, und im Herrschaftsbereich des NS-Regimes verboten wurden. Als einziger der Autoren war Kästner bei der Verbrennung seiner Bücher anwesend. Trotz verschiedener Repressionen konnte er sich unter Pseudonym beispielsweise mit Drehbuch­arbeiten für einige komödiantische Unterhaltungsfilme und Einkünften aus der Veröffentlichung seiner Werke im Ausland wirtschaftlich absichern.

Mit der Niederlage des NS-Regimes im Zweiten Weltkrieg war Kästner ab Mitte 1945 wieder eine freie publizistische Entfaltung möglich. Von 1951 bis 1962 war er Präsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums. Als Pazifist nahm er in den 1950er und 1960er-Jahren bei mehreren Gelegenheiten gegen die Politik der Regierung Adenauer öffentlich Stellung, unter anderem im Zusammenhang mit der Remilitarisierung, der Spiegel-Affäre und der Anti-Atomwaffenbewegung.

Populär machten ihn vor allem seine Kinderbücher wie „Emil und die Detektive“ (1929), „Pünktchen und Anton“ (1931), „Das fliegende Klassenzimmer“ (1933) und „Das fliegende Klassenzimmer“ (1949) sowie seine mal nachdenklich, mal humoristisch, oft satirisch formulierten gesellschafts- und zeitkritischen Gedichte, Epigramme und Aphorismen. Eine seiner bekanntesten Lyrik-Sammlungen erschien erstmals 1936 im Schweizer Atrium Verlag unter dem Titel Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke. … (wikipedia)

-/gw

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Selbstsicher und optimistisch in die Zukunft blicken! – Bild: Pixabay

Frankfurt am Main – Aufgrund einer ‚PwC Deals Studie‘ bewerten Unternehmenslenker Geschäftslage und Zukunftsaussichten überraschend positiv  //  Lediglich 34 Prozent erwarten eine weitere Zunahme der Unsicherheit und Volatilität  //  Nur eine Minderheit zieht anorganische Schritte in Betracht  //  Entscheider bevorzugen den strategischen Ansatz des „Anpassers“ mit Fokus auf Flexibilität, Geschwindigkeit und Risikooptimierung.

Unternehmenslenker in Deutschland, Österreich und der Schweiz beurteilen die aktuelle Geschäftslage und ihre Zukunftsaussichten überraschend optimistisch. Sie haben hohes Vertrauen in die eigenen Stärken und sind davon überzeugt, bei der Steuerung ihres Unternehmens überwiegend selbstbestimmt und nur wenig von externen Faktoren abhängig zu sein.

Den Volatilitätsschock in Folge der Corona-Krise sehen sie eher als historische Ausnahme und weniger als Ausdruck immer unsicherer und volatiler werdender Märkte. Ihren Strategieprozess passen sie in der Folge nur marginal an und verlieren dadurch wertvolle Zeit, um zukünftigen Unsicherheiten zu begegnen. Zu diesen Ergebnissen kommt die ‚PwC-Studie‘ in Kooperation mit Kantar und der Technischen Universität Darmstadt, für die 157 Entscheider aus Vorstand, Strategie und M&A in der DACH-Region befragt wurden.

Überraschender Optimismus:  „Die Studienteilnehmer zeigen sich erstaunlich optimistisch: Sie sind der Meinung, dass sich die aktuelle Pandemie nur relativ wenig auf ihr Geschäft und die Aussichten für die kommenden fünf Jahre auswirkt. Das ist angesichts der jüngsten Marktturbulenzen und der sich anbahnenden „zweiten Welle“ überraschend, zeigt aber auch eine beeindruckende Zuversicht, die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern, kommentiert Joachim Englert, Leiter Advisory und Mitglied der Geschäftsführung bei PwC Deutschland.

Auffallend ist zudem, dass die Entscheider trotz des unmittelbaren Einflusses der Pandemie für ihr Marktumfeld nur mit einem moderaten Anstieg der Volatilität und Unsicherheit in den kommenden fünf Jahren rechnen. Die Befragten gehen vielmehr davon aus, dass die negativen Auswirkungen der Pandemie auf einen Fünf-Jahres-Horizont gesehen relativ gering sind. COVID-19 wird folglich als temporäres Phänomen gesehen.

Auch die künftige Marktattraktivität und die Wachstumschancen in ihrem Geschäftsumfeld bewerten die Befragten mit Zuversicht. Der große Optimismus der Entscheider zeigt sich auch daran, dass sie sich als überwiegend selbstbestimmt sehen: Sie gehen tendenziell davon aus, dass sie ihr Unternehmen in den kommenden fünf Jahren frei steuern können und nicht stark von externen Faktoren und Einflüssen abhängen.

Die hohe Zuversicht der Unternehmenslenker begründet Joachim Englert folgendermaßen: „Entweder die Unternehmen agieren geschützt in ihrer sicheren Marktnische oder sie unterschätzen die Folgen der Pandemie.“ Denn, so der PwC-Experte, die Auswirkungen der Corona-Krise würden durch die Interventionen der Regierung, etwa das Kurzarbeitergeld oder die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, abgemildert und dadurch möglicherweise verzerrt wahrgenommen. „Bei so viel Optimismus sehe ich zudem das Risiko, dass die Unternehmen ihre aktuelle Situation möglicherweise zu wenig reflektieren und ihren Strategieprozess zu wenig anpassen, um für künftige Unsicherheiten besser gewappnet zu sein“, so Joachim Englert.

„Viele Entscheider fokussieren sich aktuell auf ihr Kerngeschäft und die Verbesserung der Effizienz. Nur eine Minderheit zieht Transaktionen in Betracht, um diese Ziele zu erreichen.“ Das müsse sich jedoch zukünftig ändern: „Anorganische Entwicklungsmaßnahmen wie Akquisitionen oder Veräußerungen werden mittelfristig an Bedeutung gewinnen. Denn im Vergleich mit organischen Maßnahmen bieten Transaktionen zahlreiche Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit und Wirkung“, so das Fazit von Joachim Englert. – Die Studie gibt es unter:  www.pwc.de/dealsstudy

ots/gw

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MAREN GILZER  •  Bild: Copyright multishot/Alexander Stingl

Hamburg Gesund durch Ernährung! – Täglich alle wichtigen Vitamine und Mineralien, reichlich Antioxydantien und Entzündungshemmer aus zehn Naturprodukten ohne lästiges Schnippeln in der Küche!

Der multishot® vereint die reine Kraft aus Bio-Obst, Bio-Gemüse und Bio-Gewürzen als konzentrierter Saft to Go. – Aus den wertvollsten Inhaltsstoffen von zehn Power-Pflanzen – Pure Natur, verpackt in eine praktische Trinkampulle für die Hand- oder Aktentasche. Ein 60-Milliliter-Shot für ein starkes Immunsystem, eine bessere Gesundheit und ein größeres Wohlbefinden. Frisch, lecker, natürlich und vegan. JETZT genau richtig – für Herbst und Winter – und in dieser ‚Corona-Zeit‘ sowieso!

Der multishot® ist ein echter Superfood-Booster. Er kombiniert wirkungsvoll die positiven Eigenschaften von Ingwer, Aronia, Sanddorn, Acerola, Kurkuma, Topinambur, Cayenne Pfeffer, Schwarzer Pfeffer, Zitrone und Apfel. Jede einzelne Zutat ist Bio-zertifiziert, stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Verarbeitung zum multishot® erfolgt in Deutschland. Auf künstliche Geschmacksverstärker, Zuckerzugaben sowie generell Zusatzstoffe jeglicher Art wird konsequent verzichtet.

Entwickelt wurde der multishot® vital boost+ nach der Idee der beliebten Schauspielerin und Startup-Unternehmerin Maren Gilzer – zusammen mit Ernährungswissenschaftlern und Ayurveda-Experten: „Er ist für Menschen jeden Alters, die fit und vital bleiben möchten und auf einen gesunden, natürlichen Lifestyle achten.“ Wegen der hohen Qualität der Inhaltstoffe und deren Wirkungen gibt es ihn exklusiv in Apotheken – stationär und online – zu kaufen.

Gesundheitsfördernde Eigenschaften der einzelnen Bestandteile: Von der Wirksamkeit gegen Viren und Bakterien über die Ankurbelung des Stoffwechsels bis zur Förderung eines konstanten Blutzuckerspiegels. –  Weitere Informationen unter:  www.multishot.de

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Voltaire • Bild:  Moreau le Jeune, Voltaire2, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… wußte schon Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet; *21. November 1694 in Paris / †30. Mai 1778 ebenda), französischer Philosoph, Historiker und Schriftsteller – und einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung.

Das 18. Jahrhundert nennt man in Frankreich auch „das Jahrhundert Voltaires“ (le siècle de Voltaire). Als Lyriker, Dramatiker und Epiker schrieb er in erster Linie für ein Publikum gebildeter Franzosen, als Erzähler und Philosoph für die gesamte europäische Oberschicht im Zeitalter der Aufklärung, deren Mitglieder für gewöhnlich die französische Sprache beherrschten und französische Werke zum Teil im Original lasen.

Er selbst hielt sich für einen bedeutenden Dramatiker – auch aufgrund seiner mehr als fünfzig Bühnenstücke, die teilweise sehr erfolgreich waren. Insbesondere die Tragödie Zaïre (1736) wurde mit großer Resonanz auch in Italien, Holland, England und Deutschland (1810 in Weimar von Goethe) aufgeführt – sie gehörte mehr als 200 Jahre lang zum festen Repertoire des Théâtre français.

Bahnbrechend wirkte Voltaire auch als Begründer einer kulturhistorisch orientierten Geschichtsschreibung. Die Kleinschreibung in der französischen Schriftsprache geht ebenfalls auf ihn zurück. Er praktizierte sie als Erster konsequent in seinem Siècle de Louis XIV. Die Inschrift auf dem Sarkophag Voltaires im Panthéon, die 1791 vermutlich von einem Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres formuliert und von dieser abgesegnet wurde, versucht sichtlich, die drei Hauptseiten seines Schaffens als etwa gleichgewichtig vorzustellen: Die Belletristik, die Geschichtsschreibung, die Philosophie.

Voltaire kämpfte für die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, nicht für die Gleichheit von Status und Besitz. Er war der Meinung, dass es immer Arme und Reiche geben werde. Als Staatsform favorisierte er die Monarchie, an deren Spitze er sich einen „guten König“ wünschte. Einen solchen glaubte er bis zum Zerwürfnis in Friedrich II. zu sehen.  –  (wikipedia)

-/gw

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Eine von zwei Fund-Wildkatzen (mit Senderhalsband), die im Opel-Zoo von Hand aufgezogen und Anfang Oktober 2020 freigesetzt wurden • Foto: AG Wildtierforschung / Marie Wittekind

Kronberg im Taunus – Erstmals verfolgen Wildbiologinnen und -biologen der Universität Gießen die Freisetzung von Fund-Wildkatzen.

Anfang Oktober 2020 sind zwei weibliche Wildkatzen wieder in die Natur entlassen worden. Die beiden Tiere waren Fundkatzen und kamen im August und September 2019 in den Opel-Zoo nach Kronberg im Taunus, wo sie aufgezogen wurden. Die Freisetzung wird von Wildbiologinnen und -biologen der AG Wildtierforschung der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) wissenschaftlich begleitet.

Erstmals bietet sich hier die Gelegenheit, den Erfolg einer Wiederansiedlung von im Zoo aufgezogenen Wildkatzen zu untersuchen. Die Tiere hatten im Gemeinschaftsgehege des Opel-Zoos mit anderen Wildkatzen zusammengelebt. Sie wurden nun mit einem GPS-Senderhalsband ausgestattet und zunächst einige Tage im Opel-Zoo beobachtet, bevor sie in ein Übergangsgehege des Forstsamts Weilburg übersiedelten. Hier wurde jeglicher Kontakt zu Menschen vermieden, der über eine Fütterung hinausging.

Nach rund dreieinhalb Wochen erhielten die Wildkatzen die Möglichkeit, ihr Gehege zu verlassen und in die umliegenden Wälder zu ziehen. Anfangs wurde noch Futter bereitgestellt, die Tiere sind jedoch nicht zum Fressen zurückgekehrt. Ihre Bewegungen werden von den Wildbiologinnen und -biologen der JLU anhand der Standortdaten beobachtet und analysiert. Bei den beiden Wildkatzen handelt es sich um Ausnahmefälle. Wildkatzenjunge sind in menschlicher Obhut einem sehr hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Zudem ist die Wildkatze eine geschützte Art und darf nicht einfach aus ihrem  Lebensraum entfernt werden.

„Leider passiert es oft, dass aufgefundene Wildkatzenjunge fälschlicherweise als verlassen und mutterlos wahrgenommen werden, obwohl das Muttertier nur kurz auf Jagd ist oder sich sogar in nächster Nähe befindet“, sagt Teresa Nava von der AG Wildtierforschung an der JLU: „Auch wenn sichergestellt werden kann, dass das Muttertier nicht zurückkehrt, dürfen verwaiste Jungkatzen nur mit entsprechender professioneller Begleitung aufgenommen werden.“ Anschließende Aufzucht und Freisetzung sind sehr aufwändig – und die Erfolgschancen noch weitgehend unerforscht.

Deshalb wird die Wiederansiedelung der beiden im Opel-Zoo aufgezogenen Wildkatzen wissenschaftlich begleitet – sie findet im Zuge des Projekts „Raumnutzungsverhalten der Wildkatze im Waldgebiet Hörre als Grundlage für die Raum- und Verbundplanung“ der AG Wildtierforschung der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der JLU statt. Hier werden in Kooperation mit dem Landesverband Hessen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie mit dem Institut für Tierökologie und Naturbildung Laubach und mit Unterstützung des Forstamts Wetzlar bereits seit Anfang 2020 Wildkatzen im Lahn-Dill-Kreis mit einem GPS-Halsband ausgestattet und telemetrisch verfolgt. –  www.uni-giessen.de  –  www.opel-zoo.de

JK/-gw

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