Bild: obs/ADAC/ADAC e.V.

München – Autofahrer können jetzt entspannt an die Zapfsäulen fahren, denn laut aktueller Auswertung des ADAC sind die Preise für Diesel und Super rückläufig.

Vor allem bei Super E10 ist der Rückgang mit 1,2 Cent pro Liter deutlich. Ein Liter kostet im bundesweiten Durchschnitt nun 1,384 Euro. Beim Diesel fällt der Preisrückgang mit 0,1 Cent pro Liter dagegen nur gering aus. Ein Liter liegt damit aktuell bei 1,264 Euro.

Damit liegt die Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel nur noch bei zwölf Cent, während der Besteuerungsunterschied zwischen beiden Sorten knapp 22 Cent beträgt. In dieser Entwicklung spiegelt sich auch die saisonal hohe Heizölnachfrage wider.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern.

So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18:00 und 22:00 Uhr.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter:  www.adac.de/tanken

ots/gw

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Bild: Pixabay

Königstein im Taunus – Alle Heilung kommt von innen! Jeder gute Arzt weiß, dass er nur den inneren Heilglauben und Heilwillen des Kranken anregen, nicht aber die Heilung selbst bewirken kann.

Auch alle Kraft und Hilfe kommt von innen – und nicht von außen! – Äußere Hilfen beseitigen bestenfalls Symptome, während die Hilfe von innen die Ursachen der Unzulänglichkeiten und Leiden abstellt und heilt.

Der Kranke tut also gut daran, den ‚äußeren Arzt‘ stets als Mitarbeiter des ‚inneren Arztes‘ zu bejahen und beiden zu vertrauen. – Gerade wenn der tiefste Punkt der Hoffnungslosigkeit erreicht ist und er ganz vom Zweifel und Unglauben gefesselt scheint, ist die Wiederkehr des Glaubens und damit die Hilfe und Heilwerdung sehr oft am nächsten!

Darum sollten wir nie in ängstliches negatives Denken verfallen, sondern uns auf die Führung und Hilfe von innen verlassen, denn unsere geistigen Vorstellungsbilder schlagen in unseren Körper zurück, den wir mit dem ‚Wasserstrahl eines Springbrunnens‘ vergleichen können: Er behält seine Form, obwohl es immer neue Wassertropfen sind, die ihn bilden.

So ist auch unser Körper in ständiger Wandlung und besteht aus ’sich immer wieder neu bildenden Zellen‘, auch wenn dieser Prozess für unsere Sinne nicht wahrnehmbar ist. Eine dauerhafte Heilung körperlicher Leiden ist nicht möglich, solange seelische Unstimmigkeiten, Disharmonien, negative Haltungen – wie zum Beispiel Unmut und Unwille, Ärger und Sorge, Missgunst und Lebensangst, Neid und Lüge, Hass und Feindschaft – vorhanden sind.

Jedoch können wir diese Entwicklung in positive Richtung lenken, wenn wir unseren Körper ständig so bejahen, wie wir ihn uns wünschen: Als vital, gesund und stark, als beweglich und leistungsfähig! – Das wird uns lebendig vor Augen geführt, wenn wir ganz bewusst die Kraft der Gedanken in unseren Körper strömen lassen – dann spüren wir, wie sehr der Körper Spielfeld der Gedanken ist!

Wir sollten nie vergessen: Was der Mensch – durch seine gedankliche Haltung – sät, das wird er körperlich und seelisch ernten. Jeder, der gesundheitliche Probleme hat, sollte daraus lernen:

Es ist eine ernste Mahnung, uns immer wieder daraufhin zu prüfen, ob wir wirklich vom negativen Denken, von Sorgen und Ängsten, die uns bewegen, befreit sind, denn – wie schon gesagt – unsere geistigen Vorstellungsbilder schlagen in unseren Körper zurück! – Jeder positive Gedanke ist eine enorme Kraft, die der Erneuerung von innen her dient … gewöhnen Sie sich daran und die Tore zur Kraft, Gesundheit und Fülle des Lebens werden sich weit öffnen!

Dieses innere Freisein ist die unerlässliche Voraussetzung der äußeren Freiwerdung von Schmerzen und Leiden, bedrückenden und quälenden Zuständen. Unsere Aufgabe kann und muss sein, das Gute, das in uns angelegt ist und nach Verwirklichung drängt, zu vollster Entfaltung zu bringen! –

UND:.

Nehmen Sie sich Zeit – zum ‚GESUND ESSEN und TRINKEN‘ –

Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und ausreichend Flüssigkeit spielt auch der Zeitfaktor eine wichtige Rolle! Essen Sie nicht nebenbei beim Fernsehen oder bei der Arbeit, sondern nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit für die Nahrungsaufnahme. Wer das Essen genießt, nimmt nicht nur den Geschmack intensiver, sondern auch das Sättigungsempfinden früher wahr! – Außerdem sinkt das Risiko, mehr zu essen, als man eigentlich will!

DENKEN und BLEIBEN SIE POSITIV – es lohnt sich !

Herzlichst

Gertrud E. Warnecke

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Barbara Klemm • Bild: Dontworry, Max-beckmann-preis-2010-barbara-klemm-ffm-002, Ausschnitt von WK, CC BY-SA 3.0

Frankfurt am Main – Als Gastkuratorin hat die renommierte Fotografin BARBARA KLEMM für die aktuelle Ausstellung einen ganz persönlichen Blick auf die DZ BANK-Kunstsammlung geworfen.

Ihre Auswahl unter dem Titel „Das Künstlerische im Dokumentarischen“ ist vom 25. Oktober 2019 bis 01. Februar 2020 im ART FOYER zu sehen.

Barbara Klemm hat über vier Jahrzehnte die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu politischen und gesellschaftlichen Ereignissen begleitet und deren Wahrnehmung nachhaltig geprägt. Viele ihrer Bilder wurden zu Ikonen des 20. Jahrhunderts. Für die Ausstellung hat sie 93 fotografische Kunstwerke von 22 internationalen Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt. Alle Werke folgen Bildkompositionen, die zeichnerische und malerische Assoziationen oder skulpturale Ansätze in sich tragen – sie spiegeln anschaulich Barbara Klemms feines Gespür für künstlerische Bildkompositionen wider.

Präsentiert werden Arbeiten aus der DZ BANK-Kunstsammlung von Roger Ballen, Gabriele Basilico, Sibylle Bergemann, Laurenz Berges, Claus Bury, Pietro Donzelli, Arno Fischer, André Gelpke, Mario Giacomelli, Anthony Haughey, Helen Levitt, Will McBride, Simone Nieweg, Robert Rauschenberg, Timm Rautert, Evelyn  Richter, Heinrich Riebesehl, Boris Savelev, Shirana Shahbazi, Dennis Stock, Wolfgang Volz, Ulrich Wüst u.v.a.

Durch die einzigartige Auswahl der Bilder ehrt Barbara Klemm ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem ehemals anderen Teil Deutschlands, die einer ähnlichen Bildauffassung folgen wie sie selbst.

[AN-]SICHTEN„Das Künstlerische im Dokumentarischen – Eine Auswahl von Barbara Klemm“ – vom 25. Oktober 2019 bis 01. Februar 2020 im ART FOYER der DZ BANK, Platz der Republik, 60325 Frankfurt/Main – Öffentlicher Zugang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I (Öffentliches Parkhaus „Westend“) – Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11:00 bis 19:00 Uhr – Öffentliche Führungen: Donnerstags 18:00 Uhr sowie an jedem letzten Freitag im Monat um 17:30 Uhr.

Kuratorenführung: Donnerstag, 01. November 2019 um 17:30 Uhr, mit Barbara Klemm und Dr. Christina Leber – Freitag, 06. Dezember 2019 um 18:00 Uhr mit Dr. Christina Leber. – Offene Kinderworkshops: Zu jeder Ausstellung werden drei offene Kinderworkshops ohne Altersbegrenzung angeboten. Interessenten können alleine oder in Kleingruppen teilnehmen und sich durch eigene künstlerische Praxis den Themen der Sammlung annähern. Eltern sind ebenso willkommen.

Weitere Informationen – wie z.B. zur „Fortbildung für Lehrende“ /  Individuelle Führungen / Workshops und Führungen für Kinder und Jugendliche Kinderquiz zur Ausstellung … unter:  www.dzbank-kunstsammlung.de

dz/gw

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Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse, Landrat Michael Cyriax, (li.) stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse, mit den Vertretern der Vereine Karate-Dojo Kelkheim, Förderverein der Marxheimer Schule e.V., Förderverein Hallenbad Hochheim e.V. und Frankfurter Spatzen Sport- und Kulturvereinigung 2018 e.V. bei der Spendenübergabe Bild: Taunus Sparkasse

Bad Homburg vor der Höhe – Amir Valadkhani ist Trainer des Karate-Dojo Kelkheim. Sein Verein ist seit einigen Jahren anerkannter Stützpunkt im Bundesprogramm „Integration durch Sport“.

Der aus dem Iran stammende Karate-Trainer kennt die Situation, neu in Deutschland zu sein. Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien sehen in ihm einen Ansprechpartner auf Augenhöhe und in dem Verein ihre sportliche Heimat. Das Projekt ist eines von vier Angeboten für Flüchtlingskinder, die mit insgesamt 6.500 Euro von der Stiftung KINDER LACHEN gefördert werden. Die drei weiteren Initiativen sind:

Förderverein der Marxheimer Schule e.V.:  Der Förderverein ermöglicht Flüchtlingskindern individuelle Deutschkurse von erfahrenen Lehrern und professionelle Unterstützung bei der Hausaufgabenbetreuung durch Pädagogen und fortgeschrittene Lehramtsstudenten.

Förderverein Hallenbad Hochheim e.V.:  Einmal in der Woche bietet der Förderverein einen Schwimmkurs für Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien im Alter von fünf bis siebzehn Jahren an.

Frankfurter Spatzen Sport- und Kulturvereinigung 2018 e.V.:  Die Musiktheatergruppe Frankfurter Spatzen produziert im vierten Jahr in Folge mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus Hofheim, Kelkheim, Liederbach und Frankfurt Musicals.

„Sie ermöglichen Integration auf Augenhöhe und tragen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche sich hier wohlfühlen. Vielen Dank für Ihr lobenswertes Engagement“, sagt Landrat Michael Cyriax, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats.

„Sie machen es möglich, dass Kinder und Jugendliche hier ankommen und Teil unserer Gesellschaft werden. Danke für Ihre tolle Arbeit“, betont Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse und Mitglied des Stiftungsrats.

Das unabhängige Kuratorium der Stiftung entscheidet, welche Projekte gefördert werden. Die Landräte Ulrich Krebs und Michael Cyriax teilen sich den Vorsitz im Wechsel. Weitere namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Kultur sind vertreten – wie zum Beispiel: Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister, Hans-Dieter Hillmoth, ehemaliger Programmdirektor Radio FFH, und der hessische Landesschulsprecher Tom Sohl.

Wer selbst einen Beitrag einbringen möchte, kann mit Angabe des Verwendungszwecks „KINDER LACHEN – Stiftung für Flüchtlingskinder“ auf das folgende Konto spenden: IBAN: DE70 5125 0000 00010008 88 – Vielen Dank!

Hintergrund:

Am 08. Mai 2015 – 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges – gründete die Taunus Sparkasse KINDER LACHEN. Zur Gründung hatte die Sparkasse die Stiftung mit 100.000 Euro Startkapital für fünf Jahre ausgestattet. Seitdem waren zu dem Stiftungsvermögen weitere Spenden hinzugekommen. Insgesamt hat die Stiftung seit 2016 knapp 160.000 Euro an Initiativen in der Region gespendet. Sie hat eine Besonderheit, denn sie ist eine Verbrauchs-Stiftung, bei der das gesamte Stiftungskapital über die Jahre hinweg komplett ausgezahlt werden kann. – Alle Informationen zur Stiftung gibt es unter kinder-lachen.org

KINDER LACHEN ist eine von 66 Stiftungen der Stiftergemeinschaft der Taunus Sparkasse. Die Stiftergemeinschaft bietet Kunden die Möglichkeit, sich schon mit kleineren Summen in einer eigenen Stiftung zu engagieren. Durch professionelles Stiftungsmanagement und die gemeinschaftliche Anlage ist es möglich, höhere Erträge zu erwirtschaften, mit denen die gewünschten Projekte finanziert werden.  –  www.taunus-sparkasse.de

ts/gw

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Bild: Pixabay

… erkannte schon Albert Einstein (*14. März 1879 in Ulm, Deutschland; †18. April 1955 in Princeton, New Jersey, Vereinigte Staaten), weltweit berühmter Physiker.

Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“, deren Inhalt heute als spezielle Relativitätstheorie bezeichnet wird. 1915 publizierte er die allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge.

Für seine Verdienste um die theoretische Physik – besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts – erhielt er den Nobelpreis des Jahres 1921. Albert Einstein gilt als Inbegriff des Forschers und Genies. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.

Im Laufe seines Lebens war Einstein Staatsbürger mehrerer Länder: Durch Geburt besaß er die württembergische Staatsbürgerschaft. Von 1896 bis 1901 staatenlos, danach Staatsbürger der Schweiz – und 1911/12 in Österreich-Ungarn auch Bürger Österreichs. Von 1914 bis 1932 lebte Einstein in Berlin und war als Bürger Preußens erneut Staatsangehöriger im Deutschen Reich. Mit der Machtergreifung Hitlers gab er 1933 den deutschen Pass endgültig ab. Zusätzlich zu seinem seit 1901 geltenden Schweizer Bürgerrecht erwarb er 1940 noch die amerikanische Staatsbürgerschaft. 

Trotz seiner späteren Gebrechen fand er noch kurz vor seinem Tod die nötige Kraft, um für seine Vision vom Weltfrieden einzutreten. So unterzeichnete er am 11. April 1955 zusammen mit zehn weiteren namhaften Wissenschaftlern das sogenannte Russell-Einstein-Manifest zur Sensibilisierung der Menschen für die Abrüstung.

Die letzten Notizen von Einstein betreffen eine Rede, die er zum Jahrestag der israelischen Unabhängigkeit halten wollte. An dem Entwurf arbeitete er noch am 13. April 1955 – zusammen mit dem israelischen Konsul. Am Nachmittag desselben Tages brach Einstein zusammen und wurde zwei Tage später ins Princeton Hospital gebracht … am 18. April 1955 starb Albert Einstein an inneren Blutungen im Alter von 76 Jahren in Princeton. –  (Wikipedia)

-/gw

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München – Abenteurer begeben sich seit Generationen in schwindelerregende Höhen auf der Suche nach Kristallen. In der ‚Alpin-Sonderschau der Munich Show – Mineralientage München‘ werden vom 25. bis 27. Oktober 2019 ausgewählte Objekte bekannter Schweizer Strahler gezeigt und deren Geschichte erzählt.

In der Schweiz gibt es heutzutage ca. ein Dutzend Berufsstrahler, wie die professionellen alpinen Kristall- und Mineraliensucher dort genannt werden. Zwei Vertreter der jüngeren Generation sind Patrick Reith und Lukas von Känel, der damit die Tradition in seiner Familie fortsetzt. Sein Vater, Paul von Känel, erlangte gemeinsam mit Franz von Arx durch die Jahrhundertfunde 2005 und 2008 am Planggenstock Strahlerruhm.

Jedes Jahr fiebern von Känel und Reith den Sommermonaten entgegen, um in die hochalpinen Gebiete aufzubrechen. Dort beginnen Abenteuer und Freiheit, verbunden mit der Hoffnung auf einen großen Fund. Die Strahler suchen nach sogenannten Klüften, Hohlräume im Gestein, die vor Jahrmillionen bei der Alpenfaltung entstanden sind und das Auskristallisieren der Mineralien ermöglichten. Bis zu 14 Stunden pro Tag ist von Känel dann mit schwerem Rucksack in schwierig zugänglichem Gelände unterwegs. Dabei ist die Suche nicht ungefährlich, denn häufig wird direkt in der Felswand nach den versteckten Schätzen gegraben. Werden die Kristalle nicht gefunden, werden sie durch Erosion unweigerlich zerstört.

Häufige Funde in den Schweizer Alpen sind der helle Bergkristall oder der braune Rauchquarz. Auch Amethyste oder Rosafluorite lassen sich hier in einzigartiger Qualität finden. Die alpinen Kristalle sind aufgrund ihres Aufbaus und ihrer klaren Transparenz begehrt. Ihre Funde bieten von Känel und Reith Sammlern und Museen zum Kauf an, präsentieren sie aber auch auf Mineralienbörsen und auf der wichtigsten europäischen Mineralienmesse in München, der Munich Show. Doch obwohl er mit dem Verkauf den Lebensunterhalt seiner Familie bestreitet, bedeutet das Strahlen für Patrick Reith viel mehr als nur sein Verdienst: „Für mich ist das Strahlen mit einer ganz bestimmten Lebensweise verbunden, es ist Tradition und Freiheit. Dabei kann ich meinen Erfolg nur schwer beeinflussen. An jedem Tag ist alles möglich – am Ende entscheidet immer der Berg“!

Münchner Mineralientage: Rund 1.200 Aussteller aus 60 Ländern bieten Ware und Information zu Naturschätzen auf über 50.000 Quadratmetern. Zahlreiche Mineralienvereine, Museen, Anbieter von Fachliteratur oder Sammlungszubehör sind mit eigenen Ständen auf der Messe vertreten. Die große Mineralien-Sonderschau präsentiert unter dem diesjährigen Motto „Wer sammelt, schreibt Geschichte“ exklusive Exponate. – Am Glückssteinstand kann man in diesem Jahr zum Beispiel einen Bergkristall für den guten Zweck erwerben. Alle Erlöse des Standes werden der Stiftung Antenne Bayern hilft gespendet. Und wer zu Hause unbekannte Steine oder Fossilien hat, kann diese vor Ort bestimmen lassen.

Veranstaltungsort: Messegelände München, Eingang Ost – Öffnungszeiten: Vom 25. bis 27. Oktober 2019, von 09:00 bis 18:00 Uhr – Am 25. Oktober ist der Eintritt ausschließlich registrierten Fachbesuchern sowie Schulklassen vorbehalten. – Karten unter:  www.munichshow.de  oder an den Kassen vor Ort.

ots/gw

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Georg Heck „Nizza“, 1936, Öl auf Leinwand, Privatbesitz – Foto: Uwe Dettmar, Frankfurt

Frankfurt am Main – Werk von großer Eigenständigkeit und beeindruckender Gestaltungskraft. Der Frankfurter Maler und Graphiker Georg Heck ist einer der vielseitigsten Künstlern seiner Generation.

Sein Werk und seine Biographie stehen gleichsam exemplarisch für das 20. Jahrhundert mit seinen tiefgreifenden Veränderungen. Vor dem Hintergrund einer wechselvollen Biographie, die das Erleben von zwei Weltkriegen und Diktatur umfasste, entwickelte er ein Werk von großer Eigenständigkeit.

Dem heute weitgehend vergessenen Künstler widmet das Museum Giersch der Goethe-Universität die große Sonderausstellung „Georg Heck (1897–1982) – Retrospektive“, die bis zum 09. Februar 2020 zu sehen ist. Die beeindruckende Retrospektive veranschaulicht anhand von 150 Gemälden, Graphiken und Originaldruckstöcken die überregionale Bedeutung dieses Künstlers.

Georg Heck „Abstrakte Farbkomposition“, 1959/63, Farbholzschnitt; Kulturkreis Georg Heck e.V. – Foto: Uwe Dettmar

Georg Hecks Kunststudium ging eine Ausbildung zum Kunstschmied, der Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg und Kriegsgefangenschaft in Frankreich sowie eine Beschäftigung als Arbeiter in den Frankfurter Adlerwerken voraus. Infolge eines Arbeitsunfalls erblindete er 1921 auf seinem rechten Auge. Dieses Handicap hielt ihn jedoch nicht ab, sich 1923 an der Städelschule einzuschreiben. 1928 wurde er Meisterschüler von Max Beckmann. Der hochtalentierte Heck errang bereits um 1930 erste Erfolge. Während der Diktatur des Nationalsozialismus wurde er als „entartet“ verfemt und verlor zudem durch Ausbombung 1944 nahezu sein gesamtes Frühwerk.

Georg Heck „Selbstbildnis“, 1930, Holzschnitt; Kulturkreis Georg Heck e.V. – Foto: Uwe Dettmar

Die Beurteilung der künstlerischen Anfänge Georg Hecks wird dadurch erschwert, dass viele seiner frühen Werke nicht erhalten sind. Die wenigen überlieferten Arbeiten sowie zeitgenössische Publikationen und Rezensionen bezeugen jedoch sein frühes herausragendes künstlerisches Potential. Seit seinen ersten Studienjahren beschäftigte sich Heck mit dem Medium der Graphik, insbesondere mit dem Holzschnitt. „Dieser hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Expressionisten neue Wertschätzung erlangt und sollte bei Heck in eine Werkgruppe von grandioser künstlerischer Kraft münden“, erklärt Kuratorin Susanne Wartenberg. Aus den 1930er-Jahren wurden großformatige Blätter erhalten, die in der Schau zu sehen sind, und in deren Zentrum zumeist die menschliche Figur steht.

Nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft stand er vor einem schwierigen Neubeginn. Obwohl er in finanziell prekären Verhältnissen lebte und ihm nur ein Atelier von gerade einmal 10 Quadratmeter zur Verfügung stand, schuf er ein vielseitiges, qualitätsvolles Werk und betätigte sich auch kulturpolitisch.  So war er unter anderem 1953 Gründungsmitglied der „Frankfurter Sezession“ sowie 1976 an der Konstitution der Ausstellungsgemeinschaft „Frankfurter Kreis“ beteiligt.

Der zielstrebige Künstler war stets auf der Suche nach künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und bediente sich, wie Museumsleiter Dr. Manfred Großkinsky betont, „vielfältiger Stilmittel: Ob expressiv, impressionistisch oder konstruktiv, er beherrschte die stilistischen Variationen seiner Zeit und stand diesen offen gegenüber. In seinem Nachkriegswerk fand er über Gattungs- und Stilgrenzen hinweg zu einer beeindruckenden Gestaltungskraft zwischen Figuration und Abstraktion“.

Die sehenswerte Schau, die sich hervorragend in das Konzept des vor 19 Jahren gegründeten „Museums für regionale Kunst mit überregionaler Bedeutung“ fügt, stellt in chronologisch-thematischer Abfolge Hecks Schaffen vor. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Holzschnitte – ein Medium, mit dem der Künstler zu besonderer Meisterschaft gelangte und kraftvolle Meisterwerke schuf. – Neben digitalen Angeboten in der Ausstellung bietet die Homepage www.georg-heck.museum-giersch.de – großzügig unterstützt von der Aventis Foundation – einen informativen Einblick in Leben und Werk des Künstlers.

Bernd Heier

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