Edmund Stössel (re.), Geschäftsführer ‚rheinmaintv‘ und Moderator von „auf ein Wort“ im Gespräch mit Musikproduzent und Rapper Moses Pelham • Foto: rheinmaintv

Mörfelden-Walldorf Am 27. Oktober 2018 ist es soweit: „rheinmaintv“ feiert 15-jähriges Jubiläum. Der beliebte TV-Sender blickt auf eine aufregende, bunte und spannende Sendehistorie zurück.

Gegründet am 26. Februar 2003 in Bad Homburg, ging „rheinmaintv“ am 27. Oktober 2003 um 17:00 Uhr live auf Sendung. 2014 zog „rheinmaintv“ von Bad Homburg nach Mörfelden-Walldorf. In einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas ist „rheinmaintv“ als erster und einziger privater Regionalsender „on air“ und sendet die neuesten, aktuellsten und kuriosesten Ereignisse aus dem Rhein-Main-Gebiet.-

Lifestyle, Sport, Nachrichten, Kultur, Wirtschaft und Service: „rheinmaintv“ ist Fernsehen, das glücklich macht. „Die Arbeit bei uns ist vielfältig, spannend und kein Tag gleicht dem anderen“, erklärt Dr. Elisa Edwards, Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing bei „rheinmaintv“: „An einem Tag interviewen wir Frankfurter Wirtschaftsleute auf einem 2000 Meter hohem Schneegipfel auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos, berichten mit eigenem Studio direkt von der IAA, vom Sport-Presseball oder dem Frankfurt StyleAward. Am nächsten Tag fiebern wir mit der Eintracht Frankfurt oder Darmstadt 98 … oder erfahren, welche Bücher gerade auf der Frankfurter Buchmesse diskutiert werden.“

Mehrfach ausgezeichnet mit verschiedenen regionalen Fernsehpreisen, erreicht „rheinmaintv“ die Zuschauer/-innen genau dort, wo sie sich gerade befinden und wie es für sie am bequemsten ist: via Satellit, Kabel, DVB-T2, T-Entertain oder online im Livestream direkt auf der rheinmaintv-Webseite: www.rheinmaintv.de

Edmund Stössel, Geschäftsführer von „rheinmaintv“, ist sehr stolz auf das Jubiläum und blickt positiv in die Zukunft: „rheinmaintv hat in den letzten 15 Jahren einiges erreicht und wird auch weiterhin für qualitativ hochwertigen Journalismus und beste Unterhaltung stehen. Wir werden unsere starke Position in der Rhein-Main-Region auch in den kommenden Jahren weiter ausbauen.“

rmtv/gw

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Bild: ©Kailash Verlag

München „Sich selbst und seine Erwartungen zu kennen ist eine entscheidende Voraussetzung für ein rundum glückliches, zufriedenes und freies Leben“,

schreibt die Bestsellerautorin Gretchen Rubin in ihrem neuesten Sachbuch „Die 4 Happiness-Typen – Wie Erwartungen unsere Glücksfähigkeit prägen“.

Bild: ©Kailash Verlag

Sie analysiert in dem flüssig geschriebenem Buch unter anderem die Fragen: Wie gehen wir mit Erwartungen an uns selbst, an unsere Mitmenschen und mit deren Erwartungen an uns um? Wenn wir verstehen, wie wir und andere ticken, können wir  – so ihre überzeugende These – „unsere Handlungen, Entscheidungen und Beziehungen glücklich beeinflussen: Im Job, in der Partnerschaft, als Eltern, Freunde und Kollegen“.

Rubin hat eine verblüffend einleuchtende 4-Typen-Lehre entwickelt. Wenn wir wissen, zu welchem der vier Grundverhaltensmuster – Pflichterfüller, Hinterfrager, Teamplayer oder Rebell – wir tendieren, verstehen wir uns besser. Das sei eine wichtige Voraussetzung für ein glückliches Leben. Denn so können wir uns die Stärken unseres Typs zunutze machen, dessen Schwächen ausgleichen und uns dadurch ein für uns stimmiges Leben aufbauen. Zudem ermöglicht das Wissen um diese vier ‚Happiness-Typen‘ auch, andere besser zu verstehen.

Die 4-Typen-Lehre basiert auf einem erfolgreichen Online-Test mit über einer Million Teilnehmern. Jeder kann mit dem Fragenkatalog des Selbsttests herausfinden, zu welchem Typ er tendiert. Ein überzeugender Ratgeber mit vielen hilfreichen Tipps für den Alltag. – Gretchen Rubin studierte in Yale Jura und arbeitete danach als erfolgreiche Rechtsanwältin und Buchautorin. Darüber hinaus schreibt sie regelmäßig Beiträge für Radiosendungen und Zeitungskolumnen – mit ihrem Ehemann und zwei Töchtern lebt sie in New York City.

Gretchen Rubin: „Die 4 Happiness-Typen – Wie Erwartungen unsere Glücksfähigkeit prägen“, Kailash Verlag in der Verlagsgruppe Random House, Deutsche Erstausgabe , 317 Seiten, Paperback, Klappenbroschur, ISBN: 978-3-424-63170-8; Preis: 15,00 Euro.

Bernd Heier

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Es ist auffallend – wenn wir draußen unterwegs sind – dass Hunde Dinge, die wir noch nicht wahrnehmen, bereits längst geortet haben.

So funktioniert das Sehen: Bevor der Hund sich dem Menschen anschloss, jagte er überwiegend morgens und abends in der Dämmerung. Dies sind genau die Lichtverhältnisse, auf die seine Augen am besten eingerichtet sind, um Beute zu erkennen.

Doch auch, wenn das Auge des Hundes anders aufgebaut ist als das menschliche, sind einige grundlegende Dinge gleich: Die Rezeptoren der Augen reagieren auf Lichtreize, die über die Sehnervenbahnen zum Sehzentrum des Gehirns gelangen, wo sie schließlich zu einer optischen Wahrnehmung verarbeitet werden.

Der Weg des Lichts führt durch die Pupille. Anhand von Muskeln wird diese verkleinert oder vergrößert. Bei Dämmerung erweitert sich die Pupille und lässt so mehr Licht herein. Hunde haben größere Pupillen als Menschen, was bei schlechten Lichtverhältnissen bereits einen Vorteil bringt. Im Verhältnis zur Körpergröße besitzen Hunde auch einen größeren Augapfel als Menschen.

Vorteile in der Dämmerung: Ein weiteres Plus zum Sehen in der Dämmerung ist eine Art Restlichtverstärker – eine reflektierende Schicht an der Rückwand des Auges. Das sogenannte Tapetum lucidum ermöglicht es unseren vierbeinigen Partnern, auch wenn es schon fast ganz dunkel ist, noch Formen und Bewegungen wahrzunehmen. Das liegt aber auch daran, dass die Netzhaut von Hunden besonders viele Stäbchen aufweist:

Während das menschliche Auge viel mehr Zapfen enthält, die vor allem Farbensehen möglich machen, sorgen viele Stäbchen für eine höhere Lichtempfindlichkeit. Zudem sind sie für das Bewegungssehen besser geeignet. Dies braucht der Hund als Jäger besonders. Und noch eine Besonderheit verhilft dem Hund zu einem besseren Überblick auch in der Dämmerung: Sein Gesichtsfeld. Es umfasst 240 Grad; beim Menschen sind es nur 200 Grad. Wo immer noch ein Rest Licht ist – egal ob von einer Laterne oder dem Mond – sieht der Hund besser als wir.

Lassen Sie die Nase arbeiten: Im Dunkeln kann man schlecht die sonstigen Bewegungsspiele mit dem Hund spielen – wie Stöckchen apportieren oder Frisbee fangen. Damit die Spaziergänge nicht langweilig werden, kann man ihn mit Nasenarbeit beschäftigen: Verstecken Sie das, was er suchen soll, zum Beispiel gut unter Laub. Wer Angst hat, dass er seinen Hund damit ermutigt, unterwegs ungefragt Fressbares zu ergattern, sollte mit einem Dummy arbeiten, an dem der Hund Spaß hat. – (Fressnapf-Tierratgeber 10/2018)

mynewsdesk/wk

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V.l.n.r.: Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse, Dr. Susanne Nordhofen, Philipp Depiereux, Idil Baydar, Petra Boberg, Dr. h.c. Beate Heraeus, Astrid Schulte, Geschäftsführerin der Heraeus Bildungsstiftung, und Michel Friedman • Bild: Taunus Sparkasse

Bad Homburg vor der Höhe – #DigitalGlobalEgal … Spannende Einblicke und wichtige Statements – mit Diskussion über die Auswirkungen der Digitalisierung – gab es bei der hervorragenden Podiumsdiskussion der Taunus Sparkasse und der Heraeus Bildungsstiftung.

Digitalisierung – ein Wort, das uns täglich begegnet, das unsere Welt bereits verändert hat, das uns verunsichert – denn gefühlt wird alles schnelllebiger, oberflächlicher und unverbindlicher. Doch ist das tatsächlich so? Verschleißt Digitalisierung auch unser Wertesystem oder beschreibt dies nur Skepsis und Ängste älterer Generationen vor Veränderung?- Ehrlichkeit, Respekt, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Liebe … Welche Werte sind uns wichtig? – Haben sie sich im digitalen Zeitalter verändert? Welche Aufgaben kommen auf Bildungsinstitutionen zu? Wie können Schulen auf den rasanten Fortschritt digitaler Technologien eingehen? Sollen Handys an Schulen erlaubt sein oder nicht? Und wie steht es um die Bildungsgerechtigkeit in unserem Land?

Fakt ist: Die Digitalisierung beeinflusst unsere Arbeitswelt, unsere Wirtschaft, unser Privatleben, sie bewegt das Verhalten in unserer gesamten Gesellschaft. Genauso vielfältig und heterogen wie unsere Gesellschaft war der Kreis der Diskutanten zu diesem aktuellen Thema und das Interesse an der Veranstaltung, zu der die Taunus Sparkasse und die Heraeus Bildungsstiftung gemeinsam in die Rotunde der Ludwig-Erhard-Anlage geladen hatten, war sehr groß: Über 200 Besucher kamen, um die Diskussion live zu erleben.

Dr. Susanne Nordhofen, Schulleiterin, Bischof-Neumann-Schule/Königstein im Taunus, Idil Baydar, Schauspielerin, Youtuberin und Kabarettistin, Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer von Etventure, einem Unternehmen, das sich auf Transformation und Innovationsprojekte spezialisiert hat, und Prof. Dr. jur. Dr. phil. Michel Friedman, deutsch-französischer Jurist, Politiker, Publizist, Fernsehmoderator und Professor an der Frankfurt University of Applied Sciences, diskutierten über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Werte. Hervorragend moderiert wurde der Abend von der – aus ‚hr-iNFO‘ bekannten – Journalistin Petra Boberg.

Michel Friedman betonte, dass die analoge Welt nicht werteorientierter war als die heutige, digitale Welt. Diese Auffassung stelle lediglich eine Romantisierung von „früher“ dar. So waren alle Diskutanten auch damit einverstanden, dass wir eigentlich, wie Dr. Susanne Nordhofen ausführte, keine neuen Werte benötigen. Die alten seien völlig ausreichend, nur müssten wir sie entsprechend anpassen. Es sei wichtig, sagte Philipp Depiereux, dass wir, gerade im Social Media-Bereich, aufeinander achten und gegebenenfalls auch einfach mal im analogen Leben das Telefon in die Hand nähmen, um in angemessener Weise auf einen Missstand hinzuweisen.

„Auch die Geschütztheit der Privatsphäre verändert sich, und zwar erstmalig in dieser Radikalität,“ ergänzte Friedman: „Aber wir werden das schaffen. Das ist ein Stück unserer menschlichen Evolution. Ich freue mich, in einer Zeit mit solchen technischen Möglichkeiten zu leben, wir müssen nur was Richtiges draus machen.“ Für mehr Digitalisierung an Schulen sprach sich Idil Baydar aus: „Es ist schön und gut, das Handy in der Schule zu verbieten, aber wenn du dann rauskommst und deinen Alltag heutzutage gestalten musst … also ich bin klar pro Digitalisierung in Schulen!“  –  www.taunussparkasse.de  –  www.heraeus-bildungsstiftung.de

ts/gw

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Bild: S. Fischer Verlag

Frankfurt am Main – WELTMEDIZIN ist das Lebensprojekt von Bestsellerautor und Arzt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer!

„Jeder ist einzigartig. Es gibt niemanden, der genauso ist wie der andere. Mein Körper, meine Gedanken, meine Freude, meine Ängste, meine Enttäuschungen, meine Verrücktheiten, meine Liebe, meine Inspiration und meine Ideen: Alles ist einmalig, so einmalig wie bei jedem anderen. Allein diese Unterschiedlichkeit haben wir gemeinsam. Und nur, indem wir sie respektieren, können wir über Grenzen und Epochen hinweg zusammenfinden,“ betont Dietrich Grönemeyer.

Seit Jahrzehnten widmet er sich mit großer Leidenschaft der Frage, wie alternative Heilmethoden unsere Schulmedizin bereichern können. Dafür ist Deutschlands bekanntester Arzt um die ganze Welt gereist und hat Heiler und Schamanen gebeten, ihr jahrtausendealtes Wissen mit ihm zu teilen: Von Kräutermedizin, über Meditation, bis hin zur Traditionellen Chinesischen Heilkunst.

Dafür besuchte er Afrika, Tibet, Brasilien, Australien, Korea und viele weitere Länder. Sein Wissen nutzt Grönemeyer nun, um wesentliche Fragen zu beantworten: Wie kann Meditation den Herzrhythmus regulieren? Werden Menschen durch Handauflegen gesund? Warum funktionieren Akupunktur und Ayurveda? Der sympathische Bestsellerautor und Arzt zeigt uns in seinem aktuellen und wichtigen Buch, was wirklich heilt.

Unter vielen interessanten Aspekten geht es um:
Tibetische Medizin, Schamanismus, Kräuterkunde der Aboriginies, Yoga, Hamam Meditation, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Akupunktur, Schröpfen, Ayurveda, Phytomedizin, Naturmedizin/Bhutan, Tai Chi, Tuina/Shiatzu, Kampfkünste, Arabisch-Persische Medizin, Reflexzonentherapie, Massagen, Qi Gong, Traditionelle Afrikanische Medizin (TAM), Trance und La’au Lapa’au Pflanzenmedizin/Hawaii.

Dietrich Grönemeyer: „WELTMEDIZIN – Auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Heilkunst“ | Umfang: 288 Seiten | Format: 21,9 x 14,7 x 2,6 cm | ISBN: 978-3-10-027306-2 | Preis: € (D) 20,00 | € (A) 20,60 | S. Fischer Verlag Frankfurt am Main – www.fischerverlage.de

-/gw

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Foto: Stadt Frankfurt am Main – Hauptamt und Stadtmarketing

Frankfurt am Main – Veranstaltung im Frankfurter Römer am Donnerstag, 01. November 2018: Oberbürgermeister Feldmann trifft die damalige und heutige junge Generation!

Emely Dilchert, 19 Jahre, Landesschulsprecherin, trifft auf Frank Olaf Radtke, 72 Jahre, der bereits vor 50 Jahren nach neuen Formen von Schule und Bildung gesucht hat. Melina Berling ist 30 Jahre, Bloggerin, Netz-Aktivistin und Feministin, Sybilla Flügge war seit Anbeginn der zweiten Frauenbewegung vor fast 50 Jahren maßgeblich an frauenpolitischen Veränderungen und Errungenschaften beteiligt. Bernd Messinger, 65, ist einer der Chronisten der 68er-Bewegung in Frankfurt und war selbst in den aufregenden Zeiten aktiv, im Austausch mit Linus Neumann, 35 Jahre alt, Computer- und Netzexperte vom Chaos-Computer-Club und Fachmann für Netzpolitik und Politik im Netz. Diese und andere Begegnungen stehen im Mittelpunkt des Veranstaltungstages „18 trifft 68“ der Stadt Frankfurt.

„Wir wollen die Generationen ins Gespräch bringen. Damals wie heute kritisieren junge Leute die Gesellschaft, suchen nach Alternativen, nach Veränderungen und Verbesserungen. Bei allen Irrwegen, die es in Folge von 1968 auch gab – unterm Strich hat die 68er-Generation entscheidend zur Demokratisierung, zu Offenheit und Vielfältigkeit unserer Gesellschaft beigetragen,“ sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Frankfurt sei als Schauplatz großer Demonstrationen – wie auch der Stadt der kritischen Theorie – der ideale Ort für ein solches Zusammentreffen: „Wo, wenn nicht in der Stadt der Frankfurter Schule, wäre der geeignete Ort, um zu fragen, ob wir zu Sicherung und Ausbau unseres demokratischen Gemeinwesens nicht wieder eine neue friedliche und kritische Protestbewegung brauchen“, so Feldmann.

Neben Berlin war Frankfurt das Zentrum der 68er-Bewegung in Deutschland. Grund genug für die Stadt im Jubiläumsjahr an diese Rolle und die Ereignisse jener Zeit zu erinnern. Nach einer Karikaturenausstellung in der Paulskirche und einer Stadtführung mit dem Oberbürgermeister zu den Orten der Revolte in Frankfurt soll gegen Ende des Jahres nun im Dialog nach vorne geblickt werden. Wie sieht die junge Generation heute ihr gesellschaftliches Engagement und was verbindet sie mit 1968? Und wie sieht die damalige Protestgeneration rückblickend ihre Rebellion, und wie sehen sie die Voraussetzungen für jugendlichen Protest heute? Diesen Fragen soll anhand von Thementischen, einer Podiumsdiskussion und einem vielfältigen Kulturprogramm am 01. November 2018, nachgegangen werden.

Die Generationengespräche finden in zwei Veranstaltungsteilen ab 16:30 Uhr im Rathaus Römer statt. Dann werden die Römerhallen für alle Interessierten geöffnet (Einlass Schwanenhalle, Eingang Braubachstraße/Paulsplatz). Es lädt eine Ausstellung zu „50 Jahre 68“ zur Besichtigung ein, ehe um 17:00 Uhr Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßt. Ab 17:30 Uhr werden dann an vier Thementischen in jeweils 20-minütigen Gesprächsrunden, die für alle Interessierten offen sind, anhand der Oberbegriffe „Protest und Rebellion“, „Bildung und Erziehung“, „Kunst und Kultur“ sowie „Geschlechterrollen und sexuelle Vielfalt“ die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von damals und heute diskutiert. Moderiert wird die Veranstaltung von Linus König vom Theater- und Kunstprojekt „Landungsbrücken“.

Ab 19:00 Uhr folgt eine geschlossene Veranstaltung im Ratskeller. Auf einem Podium werden dann Bernd Messinger und Barbara Köster, Mitglied des legendären „Weiberrats“ mit Linus Neumann, der Journalistin Hadija Haruna-Oelker und dem Frankfurter ASTA-Vorsitzenden Johannes Fechner diskutieren. Auch hier wird Linus König moderieren. Sie werden sich dann der Fragestellung „Brauchen wir eine neue Revolte?“ zuwenden.

Ein vielfältiges und junges Kulturprogramm beschließt dann den Veranstaltungstag: Baby Shoo, Fooks Nihil, das junge Schauspiel, Dirk Hülstrunk, Frau Ruth und Cynthia Nickschas bieten von Hip Hop über Folk-Rock, Szenisches Theater und Poetry bis hin zu Indie-Rock und Singer-Songwriting eine breite Platte unterhaltsamer künstlerischer Auseinandersetzungen mit dem „Damals“ und dem „Hier und Jetzt“.

ffm/gw

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Bild: AOK-Bundesverband GbR

Berlin – 2. Deutscher Zuckerreduktionsgipfel: Der AOK-Bundesverband begrüßt die Zusammenarbeit zwischen Bundesernährungsministerium und Wirtschaftsverbänden des Runden Tisches zur Absenkung des Zucker-, Salz- und Fettgehalts in Lebensmitteln.

Vor rund 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Wirtschaft erklärte der AOK-Vorstandsvorsitzende Martin Litsch: „Es ist erfreulich, dass Bewegung ins Thema kommt. Prominente Vertreter der Lebensmittelindustrie haben inzwischen das Risiko des übermäßigen Zuckerkonsums erkannt und Reduktionsstrategien gestartet. Das ist ein erster Schritt, kappt aber leider nur die Spitze des Zuckerbergs. Wir setzen darauf, dass weitere Akteure Verantwortung übernehmen und sich der von der Politik geplanten nationalen Reduktionsstrategie anschließen. Dazu gehört eine Einigung auf kurzfristig nachvollziehbare und messbare Reduktionsziele.“

Welchen Stellenwert der Kampf gegen den überhöhten Zuckerkonsum mittlerweile auch in der Politik hat, zeigt die Teilnahme von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner am AOK-Kongress. „Mein Ziel ist es, die gesunde Wahl von Lebensmitteln zur leichten Wahl zu machen. Diesem Ziel sind wir ein ganzes Stück näher gekommen, indem es gelungen ist, mit der Wirtschaft eine Vereinbarung zu erzielen, nach der weniger Zucker, Fette und Salz in Fertignahrungsmitteln verwendet werden. Außerdem werde ich künftig Zucker und süßende Zutaten in Säuglings-und Kindertees verbieten.  … Mein Ministerium wird sich an der Finanzierung der Studie beteiligen. Nach Abschluss der Studie werden wir wissen, wie es um die Ernährungskompetenz in Deutschland steht und können dann mit konkreten Maßnahmen daran anknüpfen“, sagte die Ministerin im Rahmen ihres Vortrages. Er stand unter dem Motto „Essen ist Privatsache. Wann der Staat sich trotzdem einmischen muss.“

„Der Erfolg hängt auch entscheidend davon ab, wie ernst die Lebensmittelindustrie ihre jetzt geschlossene Vereinbarung nimmt. Wir werden die Umsetzung des Grundsatzpapiers daher aufmerksam verfolgen. Dafür wird auch unser neu gegründetes Bündnis ‚Aktion weniger Zucker sorgen,“ betont AOK-Vorstand Martin Litsch.

Neben dem AOK-Bundesverband haben sich die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten, die Deutsche Diabetes Gesellschaft, das Ethnomedizinische Zentrum e.V. sowie die Verbraucherschutzorganisation foodwatch e.V. der Initiative angeschlossen. Zusammen wollen alle Partner die politischen Rahmenbedingungen verändern, um eine gesunde Ernährung für alle Bevölkerungsschichten zu erleichtern, heißt es im gemeinsamen Grundsatzpapier. Zentrale Ziele sind ein Verbot des Kindermarketings für zucker- sowie hochkalorische Lebensmitteln, eine verständliche Lebensmittelkennzeichnung, steuerliche Anreize für die Industrie, gesündere Rezepturen sowie verbindliche Standards für die Kita- und Schulverpflegung. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass rund 80 Prozent der Fertigprodukte in Supermärkten zugesetzten Zucker enthalten, der für Verbraucher nur schwer erkennbar ist.

Aus Sicht der AOK gilt es daher, die Gesundheitskompetenz der Verbraucher zu stärken, zum Beispiel durch die neue App „AOK Gesund Einkaufen“ – die über eine Funktion verfügt, die auch den versteckten Zucker aufdeckt, der sich hinter über 70 unterschiedlichen Begriffen verbirgt. – Alle weiteren Informationen unter: https://aok-bv.de/engagement/wenigerzucker/

ots/gw

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