Mark Twain – Bild: A.F. Bradley, New York, Mark Twain by AF Bradley, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Mark Twain (* 30. November 1835 in Florida, Missouri / † 21. April 1910 in Redding, Connecticut), weltbekannter US-amerikanischer Schriftsteller – vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von ‚Tom Sawyer‘ und ‚Huckleberry Finn‘.

Mark Twain war ein Vertreter des Literatur-Genres „amerikanischer Realismus“ und ist besonders wegen seiner humoristischen – von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen – sowie aufgrund seiner scharfzüngigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft berühmt. In seinen Werken beschreibt er den alltäglichen Rassismus; seine Protagonisten durchschauen die Heuchelei und Verlogenheit der herrschenden Verhältnisse.

Das Leben Mark Twains war von Widersprüchen gezeichnet. Der Mann, der den ‚American Way of Life‚ scharfzüngig kritisierte, strebte selbst nach Erfolg und Anerkennung. Er floh vor dem Sezessionskrieg nach Westen und erlebte später seinen größten wirtschaftlichen Erfolg als Verleger der Autobiografie des einstigen Kriegshelden Ulysses S. Grant.

Obwohl er den größten Teil seines Lebens an der Ostküste der Vereinigten Staaten und in Europa verbrachte, war Mark Twain der Chronist des amerikanischen Westens.  –  (wikipedia)

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Klösterreich lädt wieder zu Entdeckungsreisen ein – z.B. ‚Vollmondnacht im Stift Seitenstetten‘ • Bild: Stift Seitenstetten / Foto: Doris Schwarz-Koenig

Innsbruck (Österreich) – Aufatmen bei den 28 Mitgliedern von Klösterreich – die Brüder und Schwestern in den Stiften und Orden freuen sich, ihre Türen für Gäste endlich wieder öffnen zu können.

Statt staunender Gäste, Gruppen, Teilnehmenden von Kursen, Stöbernden in den Klosterläden, die durch die Gärten spazieren und Menschen, die einige Tage die Gastfreundschaft genießen, gab es in den vergangenen Monaten nur gähnende Leere. „Ein Kloster ist an sich eine Oase der Ruhe, doch während der Pandemie war es selbst den Mönchen und Schwestern, die Stille gewohnt sind und aushalten können, zu ruhig“, berichtet Manuel Lampe, Geschäftsführer von Klösterreich: „Unsere Stifte und Orden sind sehr lebendige Klöster, die unglaublich viel bieten. Sie haben sich zu Klösterreich zusammengeschlossen, um diese Vielfalt und ihre kulturellen und touristischen Aktivitäten zu zeigen. Der Austausch und die Begegnung mit Gästen sind dabei ganz wesentlich. Nach den vergangenen Monaten sind nun alle sehr glücklich, wieder Besucherinnen und Besucher zu begrüßen.

Die Wiedereröffnung geht mit einer bunten Palette an Angeboten einher, einige Beispiele: „Immer. Noch. Da!“ – unter diesem Motto feiern die Augustiner-Chorherren ihr 950-jähriges Bestehen in St. Florian in Oberösterreich. Wer die gleichnamige Sonderausstellung im Stift besichtigt, macht eine Zeitreise durch die Jahrhunderte, erlebt die Freuden, Sorgen, Nöte und Hoffnungen der Ordensmänner in ihrer langen Geschichte und entdeckt den einen oder anderen seltenen Schatz. Die Schnupftabakdose, ein Geschenk von Erzherzogin Maria Theresia beispielsweise, die seit damals immer der amtierende Stiftsorganist in Ehren hält. Oder das prächtige Sommerrefektorium, das im Sommer als Speisesaal dient. Von Juli bis Ende Oktober 2021 führen die Augustiner-Chorherren Gäste und Gruppen persönlich durch die Räumlichkeiten.

Ein Jubiläum anderer Art steht im Stift Seitenstetten auf dem Programm: Vor 400 Jahren bauten die Mönche dort die ersten Kartoffeln des Landes im Klostergarten an. Diesen Erdäpfel-Pionieren in Österreich kann man zweimal täglich bei Sonderführungen durch das Kloster und den Historischen Hofgarten nachspüren. Die Gartenanlage des Stiftes ist ein Magnet für Gartenfreunde und Naturliebhaber und lädt zu zahlreichen Veranstaltungen ein.

Am 07. Juli verwandelt sich der Hofgarten in ein Open Air Kino, am 14. Juli gibt es für Kinder die Kräuter-Werkstatt und am 24. Juli genießt man dort die Vollmondnacht, in der der Garten stimmungsvoll von Kerzen und Fackeln erleuchtet wird, Trommeln am Lagerfeuer erklingen und Geschichten von Mond- und Raunächten erzählt werden. Ein Erlebnis versprechen auch die Fahrt mit dem Retrobus (01. August) und das romantische Dinner im Hofgarten „Regionalität trifft History“ (07. August) zu werden.

Mozart, Marie-Antoinette und Napoleon werden in Stift Lambach bei Highlight-Führungen lebendig. Die berühmten Persönlichkeiten, die einst in dem oberösterreichischen Benediktinerkloster zu Gast waren, werden am 10. und 11. September von Schauspielern verkörpert und erzählen Geschichten aus ihrem Leben. Im Anschluss an die Tour gibt es im Stiftstheater – einem der letzten barocken Kleintheater – das Stück „Der kurzweilige Hochzeitsvertrag“. Bis Allerheiligen können Besucher*innen täglich um 14:00 Uhr bei einem Rundgang die bedeutenden Lambacher Fresken sehen, Wandmalereien aus dem 11. Jahrhundert, die lange Zeit verborgen waren. Für Schülergruppen und Erwachsene öffnet die Mittelalterliche Schreibstube, in der gezeigt wird, wie früher mithilfe von Tinte und Federkiel prächtige Handschriften entstanden. – Weitere Informationen unter:  www.kloesterreich.com

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Johann Grander in der Natur • Bild: Grander GmbH

Jochberg – Vom 10. bis 20. Juni 2021 findet der Online Wasserkongress „“ statt, an dem über 30 Experten, darunter viele renommierte Wissenschaftler, Ärzte, Experten, Heilpraktiker, Therapeuten und Coaches über die wichtigste Ressource der Erde – WASSER – sprechen werden.

Am 13. Juni 2021 ab 18:00 Uhr wird es beim Wasserkongress, der bequem von zu Hause aus online besucht werden kann, um das belebte Wasser gehen.

Über die ‚Entstehung und das Wirken der Wasserbelebung‘ wird Heribert Grander (Geschäftsführer GRANDER®-Wasserbelebung) sprechen – und
DI Johannes Larch (Leiter Forschung und Entwicklung) berichtet über die ‚Meilensteine der Wasserforschung‘, denn in den letzten 20 Jahren hat sich sehr viel getan.

Der Online Wasserkongress deckt alle Aspekte der Gesundheit im Kontext Wasser ab – von der Ernährung, zur Atmung, über die Denkweise bis hin zur Fitness – und richtet sich an gesundheits- und wasserinteressierte Menschen. – An 10 spannenden Kongresstagen inspirieren und informieren Experten:

– … wie man mit der richtigen Trinkgewohnheit energievoll in den Tag startet
– … wie wichtig Wasserkuren und Heilfasten sind
– … wie Wasser uns bei chronischen Krankheiten positiv unterstützt
– … wie belastet unser Trinkwasser sein kann
– … über die Umweltverschmutzungen des Wasserkreislaufes

> HIER geht es zur kostenlosen Anmeldung.

GRANDER® – Der natürliche Weg zur Wasserbelebung. – Seit 1979 geht die GRANDER®-Wasserbelebung um die Welt und erfreut sich großer Bekannt- und Beliebtheit. Das Familienunternehmen ist seinen Wurzeln in Jochberg (Tirol/Österreich) und seinen Werten immer treu geblieben. … Die Wasserbelebung – entdeckt und entwickelt von Johann Grander – strukturiert das Wasser auf natürliche Weise und gibt ihm dadurch seine Kraft und Widerstandsfähigkeit zurück. – Wasser besitzt die Fähigkeit, Informationen zu speichern und zu übertragen – selbst ohne direkten Kontakt. … – Weitere Informationen unter:  www.grander.com

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Christian Friedrich HebbelBild: Carl Rahl author QS:P170,Q671839, Fritz-Hebbel, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Friedrich Hebbel (*18. März 1813 in Wesselburen, Dithmarschen / †13. Dezember 1863 in Wien), deutscher Dramatiker und Lyriker.

Sein Pseudonym in der Jugend war Dr. J. F. Franz. Neben seinen Hauptwerken, den beiden Trauerstücken Agnes Bernauer und Maria Magdalena, gehören Liebesgedichte wie „Sie seh’n sich nicht wieder“, „Wenn die Rosen ewig blühten“, Naturgedichte wie „Sommerbild und Herbstbild“ sowie einige Balladen, darunter „Der Heideknabe“ oder „Liebeszauber“ und seine Tagebücher zu den Höhepunkten seines Schaffens wie der Literatur des Realismus. Sein Drama „Nibelungen“ stellt die wichtigsten Bearbeitungen des Epos für das Theater dar.

In den letzten Lebensjahren litt er zunehmend an Rheuma, wahrscheinlich eine Spätfolge der entbehrungsreichen Jahre, bevor er nach Wien gezogen war. Jedoch auch nach seiner Niederlassung in Wien reiste er innerhalb Österreichs. Friedrich Hebbel starb am 13. Dezember 1863 in seiner Wohnung in der Liechtensteinstraße 13, Wien-Alsergrund, im Alter von nur 50 Jahren.

In Wesselburen steht das Hebbel-Haus, das von 1911 bis 1952 das Hebbel-Museum beherbergte, bevor es in ein anderes Haus der Stadt umgesetzt wurde. Davor steht eine Büste Hebbels aus dem Jahr 1913 von Nicolaus Bachmann. Im Jahr 1869 wurde in Wien-Favoriten (10. Bezirk) die Hebbelgasse nach ihm benannt, 2005 der Christine-Enghaus-Weg in Penzing (14. Bezirk) nach seiner Frau. Weiter gibt es im Sommerhaus von Gmunden eine Gedenktafel für Hebbel. Das k.k. Hofburgtheater ließ am Sterbehaus eine Gedenktafel anbringen. – In Berlin gibt es seit 1908 das Hebbel-Theater.

Zahlreiche Gedichte Hebbels wurden vertont. – Die Oper „Genoveva“ von Robert Schumann beruht auf Hebbels gleichnamigem Theaterstück.

-/gw

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Mehr als 50 Kinosäle zu 100% mit Reclinern ausgestattet Bild: CinemaxX Holdings GmbH

Hamburg CinemaxX‚ ist zurück! – Die neusten Filme ENDLICH wieder auf der großen Leinwand erleben! Ab 01. Juli 2021 bieten alle Kinos der CinemaxX Gruppe wieder große Emotionen auf der großen Kinoleinwand. – Individuell verstellbare Liegesitze in jedem Saal und an jedem Platz – sieben Kinos gehen mit Recliner-Sesseln an den Start!

Die neuesten Filmhighlights warten auf große und kleine Kinofans und können in XXL-Format erlebt werden. Ein extra Highlight: Ein Viertel aller CinemaxX Kinos präsentiert sich zur Wiedereröffnung im neuen Look & Feel. – Alle Kinosäle sind zu 100% mit Reclinern ausgestattet. An jedem Platz sorgen individuell per Knopfdruck verstellbare Luxus-Ledersitze für maximales Kinoerlebnis – mit noch nie dagewesenem Blick auf die Leinwand.

Eine prallvolle Filmstartliste mit einem fantastischen Line-Up steht in den Startlöchern. Endlich kommen Kinofans bei CinemaxX wieder in den Genuss der neuesten Filmhighlights: Ob spektakuläre Action mit Fast & Furious 9, Horror mit Gänsehautgarantie à la A Quiet Place 2, Romantik mit Taschentuchalarm in Form von After Love oder fröhliche Unterhaltung für die ganze Familie mit Peter Hase 2 – für jeden Geschmack hält CinemaxX das passende Highlight in den nächsten Wochen und Monaten parat.

„Die Welt hat sich verändert – wir auch! Das vergangene Jahr haben wir genutzt und ein Viertel der Standorte mit luxuriösen Ledersitzen in jedem Saal und an jedem Platz ausgestattet. Ein ganz wichtiger strategischer Meilenstein in der CinemaxX Geschichte ist erreicht! Dies wäre ohne die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Vermietern und die langfristige Verlängerung der dahinterstehenden Mietverträge nicht möglich gewesen. Weitere Standorte werden folgen. Das gesamte CinemaxX Team freut sich unendlich auf den 01. Juli, um all unsere Gäste wieder herzlich willkommen zu heißen“, so CinemaxX Geschäftsführer Frank Thomsen. …

Das genaue Film-Line-Up für die erste Spielwoche gibt CinemaxX ab Mitte Juni bekannt – und wird den Ticket-Vorverkauf in Kürz starten unter:   www.cinemaxx.de  –  Auswahl an Filmhighlights für 2021: A Quiet Place 2, Catweazle, Monster Hunter, Peter Hase 2 – Ein Hase macht sich vom Acker, Die Croods – Alles auf Anfang, Fast & Furious 9, Suicide Squad 2, After Love, Dune, James Bond 007: Keine Zeit zu sterben, Boss Baby – Es bleibt in der Familie, Contra, Eternals, Ghostbusters Legacy, Top Gun Maverick und viele mehr.

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© Foto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Osnabrück / BerlinWoche der Umwelt – Von einem hochkarätig besetzten Hauptbühnenprogramm über eine Fülle an Fachforen bis hin zu weit mehr als 150 Ausstellenden mit digitalen Präsentationen:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) laden zur sechsten Auflage der Woche der Umwelt (WdU) ein. Sie findet unter der Devise „So geht Zukunft!“ am 10. und 11. Juni 2021 wegen der Corona-Pandemie im hybriden Format teils in Präsenz im Park von Schloss Bellevue, teils als Online-Variante statt.

Wie sehr es um Wohl und Wehe des Planeten geht, zeigt die Teilnahme von zwei Politik-Persönlichkeiten: Mit dabei sind auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry. Per Livestream ist alles hautnah zu verfolgen; alle Infos finden sich unter:  https://www.woche-der-umwelt.de/

Nach Eröffnung durch den Bundespräsidenten sowie der Begrüßung durch DBU-Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter und DBU-Generalsekretär Alexander Bonde folgt der Start der WdU 2021 am Donnerstag, 10. Juni, kurz vor 12:00 Uhr. Ein erstes Podium unter Moderation von Georg Ehring vom Deutschlandfunk widmet sich der Frage: Wie gestalten wir gemeinsam den Wandel? Diskutierende sind unter anderem Kerstin Andreae aus der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft sowie Prof. Dr. Antje Boetius, die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das mit seinem Forschungsschiff Polarstern im Nordpolarmeer mit der größten Arktisexpedition aller Zeiten Geschichte geschrieben hat.

„Umweltschützendes Verhalten belohnen“:  Zur Art einer notwendigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft sagt etwa Boetius: Wichtig seien einerseits technisch die Bereiche, in denen schnell und effektiv viel Kohlendioxid (CO2) einzusparen sei. „Und ökologisch müssen wir der Vielfalt des Lebens, die unter erheblichem Druck steht, Raum zu Erholung und Schutz bieten.“ Auch sozioökonomische Innovation sei notwendig, so die Meeres- und Polarforscherin. Boetius: „Die Rahmenbedingungen müssen so sein, dass umweltschützendes Verhalten belohnt und zerstörerisches Verhalten bestraft wird, ohne geringe Einkommen überproportional zu belasten.“ Wenn etwa Subventionen statt in fossile Energiequellen in die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien flössen, „wäre schon sehr viel gewonnen“.

Lebenswerte Erde für die nächsten Generationen erhalten:  Aufschlussreich dürfte auch ein öffentliches Video-Gespräch zwischen dem Bundespräsidenten und jungen Leuten zu Erwartungen an eine nachhaltige Gesellschaft werden. Dazu DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: Wann immer wir uns mit Umwelt-, Klima-, Ressourcen- und Artenschutz beschäftigen, geht es stets darum, einen lebenswerten Planeten für die kommenden Generationen zu erhalten. Wir brauchen Innovationen, aber wir brauchen auch die Menschen, die dabei mitmachen. Und das schafft Deutschland nicht allein, sondern das ist eine globale Aufgabe.“

UBA-Präsident: Schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien:  Eine dieser Herausforderungen dürfte die Mobilität der Zukunft sein – ebenfalls ein WdU-Thema. Prof. Dr. Dirk Messner, der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), sagt, notwendig sei „eine gerechte Bepreisung des Verkehrs“. Messner: „Alle umweltschädlichen Subventionen – wie das Diesel- und Dienstwagenprivileg und die Entfernungspauschale – müssen so schnell wie möglich abgeschafft werden. Im Verkehrsbereich kosten diese die deutschen Steuerzahlenden jedes Jahr mehr als 15 Milliarden Euro.“ Ein Wandel sei unumgänglich. Der elektrische Antrieb sei die „beste Wahl“, zumal alle Pkw bis spätestens 2050 vollständig klimaneutral fahren müssten.

Aber: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Rohstoffe für die Batterien in globalen Wertschöpfungsketten unter Einhaltung von anspruchsvollen Umwelt- und Sozialstandards gewonnen und diese effizient verarbeitet sowie durch Recycling im Kreislauf geführt werden.“ Ein schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien sei unabdingbar, „damit der Strom für E-Autos möglichst schnell klimaverträglich bereitgestellt wird“.

Messners Prognose für das Jahr 2050: „In 30 Jahren sind wir noch so mobil wie heute, aber mit viel weniger Verkehr.“ Das Rückgrat der Mobilität stelle der öffentliche Verkehr dar, ergänzt durch Fuß- und Radverkehr sowie verschiedene Formen des Teilens. „Die Autos, die es dann noch gibt, sind klein, geteilt und elektrisch.“ Das zunehmende Arbeiten im Homeoffice spare Pendelwege ein. Welche Ideen der UBA-Präsident sonst hat, kann man am Freitag, 11. Juni, auf dem vierten Podium erfahren. Zum Thema „Deutschland 2050 – Visionen für unser Leben der Zukunft“ diskutiert er unter Moderation von Wissenschaftsjournalist Dr. Eckart von Hirschhausen unter anderem mit Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl.  –  www.dbu.de

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Theodor W. Adorno – Bild: s.u. (https://commons.wikimedia.org/wiki/File: Image-Postwertzeichen_DPAG_-_100._Geburtstag_Theodor_W._Adorno_2003. jpg), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template: PD-German stamps

… erkannte schon Theodor W. Adorno (geb. 11. September 1903 in Frankfurt am Main / gest. 06. August 1969 in Visp, Schweiz – eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund), deutscher Philosoph, Soziologe, Musikphilosoph und Komponist.

Adorno zählt mit Max Horkheimer zu den Hauptvertretern der als ‚Kritische Theorie‘ bezeichneten Denkrichtung, die auch unter dem Namen Frankfurter Schule bekannt wurde. Mit Horkheimer, den er während seines Studiums kennenlernte, verband ihn eine enge lebenslange Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft.

Adorno wuchs in großbürgerlichen Verhältnissen in Frankfurt auf und erhielt eine intensive musikalische Erziehung. Bereits als Schüler beschäftigte er sich mit der Philosophie Immanuel Kants. Nach dem Studium der Philosophie widmete er sich der Kompositionslehre im Kreis der Zweiten Wiener Schule um Arnold Schönberg und betätigte sich als Musikkritiker. Ab 1931 lehrte er zudem als Privatdozent an der Universität Frankfurt bis zum Lehrverbot 1933 durch die Nationalsozialisten.

Während der Zeit des Nationalsozialismus emigrierte er in die USA – und wurde Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung, bearbeitete einige empirische Forschungsprojekte, unter anderem über den autoritären Charakter, und schrieb mit Max Horkheimer die Dialektik der Aufklärung. Nach seiner Rückkehr war er einer der Direktoren des in Frankfurt wiedereröffneten Instituts. Wie nur wenige Vertreter der akademischen Elite wirkte er als „öffentlicher Intellektueller“ mit Reden, Rundfunkvorträgen und Publikationen auf das kulturelle und intellektuelle Leben Nachkriegsdeutschlands ein und trug – gewollt und mittelbar zur demokratischen Reeducation des deutschen Volkes bei.

Adornos Arbeit als Philosoph und Soziologe steht in der Tradition von Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx und Sigmund Freud. Wegen der Resonanz, die seine schonungslose Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft unter den Studenten fand, galt er bei Befürwortern und Kritikern als einer der geistigen Väter der deutschen Studentenbewegung.

Die Stadt Frankfurt stiftete 1976 den Theodor-W.-Adorno-Preis. – Der Adorno-Nachlass befindet sich im Frankfurter Institut für Sozialforschung. Zum 100. Geburtstag im Jahr 2003 rief die Stadt Frankfurt ein ‚Adorno-Jahr‘ aus.An seinem Wohnhaus im Kettenhofweg im Frankfurter Westend, in dem Adorno von 1949 bis 1969 lebte, erinnert eine Gedenktafel an sein Wirken. (wikipedia)

-/gw

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