Ostereier im Schnee – Foto: NABU/Helge May

Berlin – Die bemalten und gefärbten Ostereier sind schon wieder überall zu bewundern. Doch woher kommt eigentlich dieser Brauch?

Warum ist der Lieferant der bunten Geschenke ausgerechnet ein Hase? Das österliche Eierfärben wird in Deutschland seit Jahrhunderten praktiziert – und macht auch heute noch genauso viel Spaß! Passend zu den leckeren Bio-Eiern kann man auch bei den Farben ganz auf die Natur setzen. Die Farbergebnisse sind zwar nicht so knallig wie die gekaufte Variante aus dem Supermarkt, aber dafür kommen Naturfarben ganz ohne E-Nummern aus und schon ihre Herstellung bereitet Spaß für die ganze Familie!

Für ein Ostern im Sinne der Müllvermeidung empfiehlt der NABU, die Zutaten anschließend so weit wie möglich zum Kochen zu verwerten. – Das wird gebraucht: Natürlich Eier. Sowohl weiße als auch braune Eier können zum Färben verwendet werden. Weiße Eier ergeben eher leuchtende oder hellere Farben, braune Eier einen dunkleren Farbton. Am besten natürlich Bioeier: Diese haben außerdem eine dickere und stabilere Schale und eignen sich deshalb zum Färben besonders gut.

Und dann noch die Pflanzenfarben aus der Natur. Grundsätzlich eignen sich alle färbenden Lebensmittel, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. So kann man auch beispielsweise mit frischem Spinat, Karottenschalen oder Hibiskusblüten experimentieren. NABU hat es mit folgenden Pflanzen versucht:

Blau:  frischer Rotkohl
Rot:  eingelegte Rote Beete
Orange:  Schalen vom frischen Kurkuma (gemahlener Kurkuma geht auch gut)
Gelb  bis goldbraun: Zwiebelschalen
Grün:  frische Minze
Braun:  Kaffeesatz

Und so geht’s:  Zuerst müssen die Eier gekocht werden. Dafür die Eier am Tag vorher bei Zimmertemperatur aufbewahren. So stellt man sicher, dass sie beim Kochen nicht platzen und man erspart sich das Aufstechen. Die Eier dann in einen Topf mit lauwarmem Wasser legen und für mindestens zehn Minuten kochen.

Gekochte Eier mit kaltem Wasser abschrecken und, wenn nötig, vorsichtig mit etwas Essig den Stempelaufdruck entfernen oder zumindest verblassen. Die fertigen Eier in Vorbereitung für das Färben in leere Schalen, Tassen oder Gläser legen.

Jetzt werden die Naturfarben produziert. Da die verwendeten Zutaten abfärben, ist zum Beispiel die Nutzung einer Küchenschürze oder Tischunterlage vorteilhaft. Denn insbesondere Kurkuma hinterlässt auf Fingern, Kleidung oder auch der Tischplatte schnell einen Gelbstich.

Generell gilt: Je weniger Wasser verwendet wird, um den Farbsud anzusetzen, desto kräftiger sind später die Farben. Kleiner Tipp: Mit der Zugabe von Essig kann man die Farben aufhellen. Um die Farbpigmente zu lösen, gibt es folgende Möglichkeiten:  Mit warmem Wasser aufgießen! – Eignet sich besonders für die Zwiebelschalen und den Kaffeesatz. Je weniger Wasser benutzt wird, desto intensiver wird das Farbergebnis.

Woher kommt dieser Brauch der „bunten Ostereier“?
 
Nicht nur in Deutschland wird während der Vorbereitung des Festes viel mit Farbe hantiert. Von Armenien über Russland, Griechenland, den Mittelmeerraum bis hin nach Mitteleuropa hat sich die Tradition des Eierbemalens durchgesetzt. Möglicherweise stammt der Brauch ursprünglich aus einer viertausend Jahre alten Religion, die im Gebiet des heutigen Armenien und Kurdistan weit verbreitet war, dem Jesidentum. In Deutschland fand das österliche Eierfärben erstmals im 16. Jahrhundert Erwähnung. Hundert Jahre später wurde dann von dem Brauch berichtet, Eier für die Kinder zu verstecken.  –  www.nabu.de

nabu/gw

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Frankfurt am Main Ab sofort konzentriert sich die Passagierabfertigung in Terminal 1 (Halle B und C)  // 

Terminal 2 wird bis auf Weiteres nicht mehr für Passagierabfertigung genutzt  //  Parkhaus Terminal 2 ab sofort vorübergehend geschlossen.

Rückholflüge laufen weiter  //  Cargo-Flüge mit einem Plus von über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum  //  Dies kompensiert den Wegfall der Beiladefracht auf Passagierflügen aber nur teilweise  // 

Teilsanierung der Südbahn am 06. April 2020 planmäßig begonnen.

Flughafen Frankfurt: Verkehrszahlen Kalenderwoche 14 – 30. März bis 05. April 2020:

 

 

 

 

 

 

*Vergleich zu KW 14 – 2019

tb/-gw

www.fraport.de

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Albert Schweitzer • Bild: Bundesarchiv, Bild 183-D0116-0041-019 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

… wusste schon Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg im Oberelsass bei Colmar; † 04. September 1965 in Lambaréné, Gabun).

Albert Schweitzer veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm. Dank des schwedischen Bischofs Nathan Söderblom konnte Albert Schweitzer ab 1920 in Schweden Vorträge über seine Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben halten, mittels Orgelkonzerten seine Schulden bezahlen und Geld für die Rückkehr 1924 nach Afrika verdienen, um dort „sein Urwaldhospital“ auszubauen.

Bekannt wurde Albert Schweitzer vor allem durch seine Autobiografie „Zwischen Wasser und Urwald“, die er in kurzer Zeit 1920 geschrieben hatte. In seiner Rede zum 100. Todestag Johann Wolfgang von Goethes 1932 in Frankfurt am Main warnte Schweitzer vor den Gefahren des aufkommenden Nationalsozialismus. Versuche von Joseph Goebbels, den in Lambaréné weilenden Schweitzer einzuladen und für die NS-Ideologie zu gewinnen, erteilte er auf die mit deutschem Gruß geschlossenen Anfrage sowie mit zentralafrikanischem Gruß eine höfliche Absage.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ihm viel öffentliche Ehre zuteil. In seiner 1954 gehaltenen Dankesrede zur Verleihung des Friedensnobelpreises sprach sich Schweitzer deutlich für eine generelle Verwerfung von Krieg aus: „Krieg macht uns der Unmenschlichkeit schuldig“. Infolge der Genfer Konvention von 1864 und der Gründung des Roten Kreuzes sei es zu einer „Humanisierung des Krieges“ gekommen, die dazu geführt hätte, dass die Menschen 1914 den beginnenden Ersten Weltkrieg nicht in der Weise ernst genommen hatten, wie sie dies hätten tun sollen.

Nach dem Abschluss des Versuchsstoppabkommens im Jahr 1963 beglückwünschte Schweitzer John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow brieflich zu ihrem „Mut und Weitblick, eine Politik des Friedens einzuleiten“. Allerdings protestierte er im selben Jahr noch einmal öffentlich gegen die nach dem Vertrag weiterhin erlaubten Tests.

Die Evangelische Jugend zum Beispiel nahm sich Albert Schweitzer in vielfacher Weise zum Vorbild. – In Tübingen befindet sich eine Albert-Schweitzer-Kirche, die auch eine Albert-Schweitzer-Wand mit Bildern und Texten enthält. – Auch wird sein Name für die Namensgebung zahlreicher Schulen verwendet. Die erste deutsche Schule war das Gymnasium Albert-Schweitzer-Schule Nienburg/Weser, das den Namen im Jahre 1949 mit Zustimmung Albert Schweitzers erhielt. In einer Liste der Schulen, die Albert Schweitzers Namen führen, wurden bereits 2007 insgesamt 118 deutsche Schulen aufgeführt.

Albert-Schweitzer-Kinderdörfer:  Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden in der Schweiz, Österreich und Deutschland Dörfer, die verwaiste, verlassene Kinder und Jugendliche aufnahmen. 1957 folgte in Waldenburg (Baden-Württemberg) die Gründung des ersten Albert-Schweitzer-Kinderdorfs durch Margarete Gutöhrlein. Elternpaare übernahmen die Betreuung; Albert Schweitzer übernahm persönlich die Patenschaft … danach entwickelten sich viele Albert-Schweitzer-Kinderdörfer in Deutschland.  –  (Wikipedia)

/gw

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Bild: Stiftung für Mensch und Umwelt

Berlin – Der sehr beliebte bundesweite Pflanzwettbewerb geht in sein fünftes Jahr – und zwar unter dem Motto „Wir tun was für Bienen!“

Kleine und große Flächen werden alljährlich auf Initiative von „Deutschland summt!“ lebenswert gestaltet. Für Menschen, (Wild)Bienen und natürlich andere Insekten und Tiere.
Jeder kann etwas beitragen – gemeinsam geht´s am besten! Im Privatgarten, Schrebergarten, auf dem Vereinsplatz, in Schul- oder Kitagarten und Firmengarten: Ökologisch wertlose Flächen gibt es überall … das muss sich ändern und alle können mitsummen!

Einzigartig: Die Gärten sollen nicht von Einzelpersonen, sondern von Gruppen gestaltet werden. Je bunter die Gruppe desto besser. Jung und Alt, Freunde, Nachbarn, Kollegen. Das wird der insektenfreundlichste Wettbewerb aller Zeiten. – Die Hauptgewinner: Bedrohte Wildbienen!

Über die Internetseite  www.wir-tun-was-fuer-bienen.de  können sich interessierte Mitstreiter und Anbieter von Flächen finden. Mit den Arbeiten kann ab sofort begonnen werden. Die Beiträge werden bis 31. Juli 2020 angenommen.

Bewertungskriterien:  Neupflanzungen und Umgestaltungen werden bewertet. Fotos und Berichte über die Aktionen reichen die Teilnehmer ab sofort über die Internetseite ein. Bei der Bewertung legt die 7-köpfige Jury ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten. Weitere Punkte gibt es für das Anlegen von Strukturen, wie zum Beispiel Trockenmauern und Totholzhaufen. Auch die „Strahlkraft“ der Projekte wird von der Jury beurteilt. Dies können zum Beispiel Pressearbeit, Eröffnungsfeiern, Mitmach-Aktionen und Informationsveranstaltungen sein.

Die Initiative „Deutschland summt!“ hofft auf viele eifrige Teilnehmer wie Mirjam H. aus Achim und Hardy K. aus Bad Krozingen, die im Jahr 2020 mitmachen wollen:
Zitat Mirjam H: „Ihr Wettbewerb 2019 hat uns dazu veranlasst, über unseren Schulgarten bzw. dessen Neugestaltung nachzudenken. Momentan ist da nur eine große öde Fläche, denn der eigentliche Schulgarten musste einem Neubau weichen. Außerdem wurde unsere Bienen-AG ins Leben gerufen. (…) Jetzt freuen sich alle auf das, was 2020 noch kommt. Wir sind eifrig am Planen und Überlegen.“ – Zitat Hardy K.:„Natürlich sind wir wieder mit dabei. Eine tolle, wichtige und leider von vielen Menschen unterschätzte Aufgabe, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen.“

Hintergrundinformationen:  Die Initiative Deutschland summt! (www.deutschland-summt.de) der Stiftung für Mensch und Umwelt (www.stiftung-mensch-umwelt.de) schafft seit dem Jahr 2010 Aufmerksamkeit für die Bienen und die Stadtnatur. Am Beispiel der Wild- und Honigbienen ist es möglich, den Menschen den Rückgang der biologischen Vielfalt vor Augen zu führen: „Wir wollen die Bürger*innen inspirieren, mobilisieren und anregen, selbst aktiv zu werden“.

Es ist dringend notwendig, die bei uns heimischen Bienenarten, wie zum Beispiel Hosenbiene, Seidenbiene und Mauerbiene zu schützen. Von den ursprünglich 585 Wildbienenarten sind bereits 39 ausgestorben. – Der letztjährige Pflanzwettbewerb in Zahlen: Mehr als 250 Gruppen, insgesamt 3.300 Aktive, 18 Gewinner in sieben Kategorien und eine bepflanzte Fläche von 50 Hektar (fast 70 Fußballfelder). Das war ein großer Erfolg. „Im Jahr 2020 werden es sicherlich noch viel mehr sein. Mögen viele Medien unser Anliegen unterstützen!“, so die Initiatorin Dr. Corinna Hölzer.

www.land-der-ideen.de

/-gw

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Gesprächssendung mit Anja Reschke • Bild: NDR

Hamburg „After Corona Club“- Anja Reschke spricht mit Wissenschaftlern über die Zeit nach Corona.

Die Corona-Krise weitet sich Tag für Tag in einem Tempo aus, dass es den Menschen schwerfällt, mit den zahlreichen Informationen zu den Geschehnissen noch Schritt zu halten . Der NDR präsentiert ab Montag, 06. April 2020, mit dem „After Corona Club“ Online und im NDR Fernsehen eine Gesprächssendung mit Anja Reschke, die auf Entschleunigung setzt und zum Nachdenken anregen will.

Was macht das Virus mit uns persönlich, mit der Gesellschaft insgesamt, mit der Politik? Und: Wie sieht die Welt nach Corona aus? Werden wir so weitermachen wie vorher oder wird die Gesellschaft eine ganz andere sein?

Darüber spricht Anja Reschke mit Fachleuten aus Psychologie, Wirtschaft, Soziologie, Politik und Wissenschaft. Darunter sind der Soziologe Harald Welzer, der Ökonom Thomas Straubhaar, die Klimaökonomin Claudia Kemfert und der Zukunftsforscher Matthias Horx.- Die Einzelgespräche per Videoschalte über Prognosen, Visionen, Einschätzungen und auch Forderungen für die Zeit nach der Krise dauern jeweils 15 bis 20 Minuten.

Der „After Corona Club“ startet HEUTE auf  www.NDR.de/aftercoronaclub – Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, dort im Forum über das jeweilige Thema weiter zu diskutieren. Außerdem ist der „After Corona Club“ in der ARD Mediathek sowie im ARD YouTube Kanal abrufbar. Die Sendungen werden zudem auf tagesschau 24 werktags um ca. 14:40 Uhr ausgestrahlt. Auch als Podcast ist der „After Corona Club“ in der ARD Audiothek zu finden. – Das NDR Fernsehen zeigt den „After Corona Club“ zu folgenden Sendezeiten:

Montag, 06. April, 23:15 Uhr; Dienstag, 07. April, 23:30 Uhr; Mittwoch, 08. April, 23:20 Uhr; Donnerstag, 09. April, 01:00 Uhr; Karfreitag, 10. April, 0:30 Uhr.

Anja Reschke ist Leiterin des Programmbereichs „Kultur und Dokumentation“, NDR Fernsehen. Die mehrfach ausgezeichnete Journalistin und Buchautorin moderiert u.a. das ARD-Politikmagazin „Panorama“ (NDR).  –  www.ndr.de

ots/gw

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Hoffmann von Fallersleben • Bild: Ernst Henseler artist QS:P170,Q18511852, Henseler Hoffmann v Fallersleben, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… wusste schon August Heinrich Hoffmann, bekannt als Hoffmann von Fallersleben (*02. April 1798 in Fallersleben, Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg / † 19. Januar 1874 in Corvey), deutscher Hochschullehrer für Germanistik, Dichter sowie Sammler und Herausgeber alter Schriften aus verschiedenen Sprachen.

Er schrieb die spätere deutsche Nationalhymne, ‚Das Lied der Deutschen‘, sowie zahlreiche populäre Kinderlieder. Zur Unterscheidung von anderen Trägern des häufigen Familiennamens Hoffmann (zum Beispiel dem Kinderbuchautor Heinrich Hoffmann vom ‚Struwwelpeter‚) nahm er als Zusatz den Herkunftsnamen von Fallersleben an.

Hingegen sind Kindergedichte wie Alle Vögel sind schon da / Ein Männlein steht im Walde / Morgen kommt der Weihnachtsmann / Summ, summ, summ / oder Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald in zahlreichen Anthologien und Liederbüchern enthalten. Christoph Herin nannte Fallersleben einen Poeten, der „die wohl schönsten Kinderlieder der Epoche“ verfasst habe. Günter Lange bezeichnete von Fallersleben als „der Verfasser unserer bekanntesten Kindergedichte und -lieder“.

Im Schloss Fallersleben hat die Stadt Wolfsburg ein Hoffmann-von-Fallersleben-Museum eingerichtet. Das Geburtshaus Hoffmanns wird heute als Hotel-Restaurant mit Saalbetrieb (Hoffmann-Haus) geführt und ist im Besitz der Stadt Wolfsburg. – Auf der Nordseeinsel Helgoland ist ihm ein Denkmal errichtet, ebenso in Höxter. Ein Bronzerelief mit dem Bildnis des Dichters ist in Hannover am Niedersächsischen Landtag im Leineschloss an einem beschrifteten Torbogen angebracht.

Zu seinem Andenken verleiht die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft alle zwei Jahre den Hoffmann-von-Fallersleben-Preis. – Am 01. Mai jeden Jahres, dem Gedenktag des Amtsantritts Hoffmanns als Bibliothekar in Corvey (1860), wird im Kaisersaal des Schlosses Corvey die Hoffmann-von-Fallersleben-Medaille an eine Persönlichkeit verliehen, die sich besonders für die Einheit Deutschlands eingesetzt hat. – In mehreren Städten wurden Schulen nach ihm benannt (wie Braunschweig, Hannover, Höxter, Lütjenburg, Weimar und Wolfsburg).

In Hannover-Bothfeld an der St.-Nicolai-Kirche wurde 1941 am 100. Jahrestag des Deutschland-Liedes eine Eiche im Gedenken an den Dichter gepflanzt. – In Bingen-Bingerbrück wurde 2009 ein Weg zur Elisenhöhe auf den Namen „Hoffmann-von-Fallersleben-Weg“ eingeweiht. Er bietet einen weiten Ausblick auf Bingerbrück, in dem er von 1849 bis 1851 wohnte. – Und am 23. November 1999 wurde der ‚Asteroid (10740) Fallersleben‘ nach ihm benannt. (wikipedia)

-/gw

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Steven Gätjen • Bild: obs/ZDF/[F]Pietschmann/[M]AlpenblickKNSK“

Mainz – 2018 und 2019 ging es für Gisela (81), Ernst (81), Erika (84) und Norbert (83) auf die Reise ihres Lebens. Sie entdeckten gemeinsam mit Moderator Steven Gätjen ferne Länder und fremde Kulturen.

Jetzt kommt es in einem Wiedersehen mit den sympathischen Seniorinnen und Senioren in der 45-minütigen Reportage „Mit 80 Jahren um die Welt – jetzt zu Hause!“– das Corona-Special – am Ostersonntag, 12. April 2020, um 18:15 Uhr, im ZDF.

„Ich freue mich riesig, meine Seniorinnen und Senioren endlich wiederzusehen, auch wenn es durch die momentane Situation nur am Bildschirm ist. Schon damals habe ich mir eine große Scheibe Optimismus durch ihre lebenshungrige Einstellung abschneiden können, sagt Steven Gätjen.

Gätjen nimmt per Videochat mit den Senioren Kontakt auf und möchte wissen, wie es seinen ehemaligen Mitreisenden seit der Reise ergangen ist, und wie sie mit der aktuellen Corona-Situation umgehen. Wie erleben sie als „Hochrisiko-Gruppe“ die Gesellschaft um sich herum? Wie halten sie Kontakt zu ihren Liebsten?

Die Senioren haben sich auf ihrer Weltreise Lebensträume erfüllt, Freundschaften geschlossen – mit Erika und Norbert hat sich sogar ein Liebespaar gefunden. Nun sind die Senioren aufgrund der aktuellen Lage an ihr Zuhause gebunden. Sie leben zurzeit weitestgehend in Isolation und müssen große Einschränkungen hinnehmen. Die ‚Über-80-Jährigen‘ haben in ihrem Leben schwere Zeiten durchlebt: Krieg, Armut, den Tod des Partners oder gar des eigenen Kindes.

Ihren Lebensmut und Humor haben sie dennoch nie verloren. Und auch in dieser Krise strahlen sie Optimismus und Zuversicht aus.

Die Sendung wird unter Sicherheitsvorkehrungen produziert, die den aktuellen Empfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Virus entsprechen. – www.zdf.de

ots/gw

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