Bild: Goldegg Verlag Berlin

Wien / Berlin – Buchneuerscheinung „Die Rhetorik des Sebastian Kurz. Was steckt dahinter?“ – Nationalratswahl 2019: „Ich bin einer von euch, also folgt mir“!

„Sebastian Kurz hat seinen Erfolg seiner Redetechnik zu verdanken“, analysiert der Kommunikationsexperte Thomas W. Albrecht. In seinem Buch entschlüsselt er, welche Methoden er benutzt – vergleichen Sie selbst, was Pamela Rendi-Wagner, Herbert Kickl oder Norbert Hofer anders machen und welche Wirkung die Rhetorik jedes einzelnen beim Publikum hat!

Sebastian Kurz‘ Redetechnik zielt darauf ab, im Unterbewusstsein zu wirken: Sprache kann wie eine Droge wirken. Wir glauben, die Inhalte zu hören und zu bewerten – doch es sind die Emotionen, die uns bewegen.“

Die Reden von Sebastian Kurz besitzen eine Struktur, die Bedeutung transportieren und das Publikum einnehmen, noch bevor er mit dem eigentlichen Inhalt beginnt: „Kurz spiegelt den Gefühlszustand seines Publikums und wendet Sprachmuster an, die ein Wir-Gefühl erzeugen. Das macht ihn zum Leader. Das Publikum ist bereit, ihm zu folgen.“

Seine Rhetorik ist ungewöhnlich. Sein Aufstieg war rasant. Was steckt hinter dieser Blitzkarriere? – An Sebastian Kurz scheiden sich die Geister: Ist er eine politische Bedrohung oder Hoffnungsträger? Wo ist die Grenze zwischen Manipulation und ausgefeiltem Redehandwerk?

Dieses Buch widmet sich seiner Rhetorik, deckt seine bevorzugten Sprachmuster auf und analysiert einige seiner wichtigsten Auftritte. Darüber hinaus zieht der Autor Thomas W. Albrecht Vergleiche zum politischen Mitbewerb und enthüllt spannende verbale und non-verbale Kommunikationselemente. Sie finden Anhaltspunkte dafür, was gute Redner ausmacht und wie Sie selbst dies bewerten können, welche Tools Ihnen zur Verfügung stehen und welche Unterschiede den entscheidenden Unterschied machen.

Thomas W. Albrecht: „Die Rhetorik des Sebastian Kurz. Was steckt dahinter?“, 304 Seiten, Erschienen im August 2019 im Goldegg Verlag Berlin – www.goldegg-verlag.com

ots/gw

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Auf der MES Expo 2019 wird der autonom fahrende „microSNAP“ von der Firma Rinspeed vorgestellt • Bild: obs/Messe Berlin GmbH/Dingo Photos“

Berlin Elektromobilität vor dem Durchbruch! Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2030 sechs Millionen Fahrzeuge mit Elektromobilität auf deutschen Straßen fahren.

Sie sollen helfen, die CO2 Ziele Deutschlands zu erfüllen. Die Nationale Plattform ‚Zukunft der Mobilität‘ beschäftigt sich im Auftrag der Bundesregierung mit diesem Thema und präsentiert auf der MES Expo Berlin (05.-07. November 2019) erste Ergebnisse. In ihrer Analyse werden neben technisch-ökonomischen Kriterien auch die gesellschaftlichen Anforderungen zur Akzeptanz und Nutzung alternativer Antriebe und Kraftstoffe durch Haushalte und Unternehmen berücksichtigt.

Während die Zahl der Elektroautos weltweit von 3,6 Millionen auf 5,6 Millionen Fahrzeuge gestiegen ist, liegt Deutschland aktuell im weltweiten Vergleich deutlich zurück. Im Januar 2019 betrug die Anzahl der Fahrzeuge mit Elektromobilität nur knapp über 83.000 Stück. Laut einer Studie sind deutsche Autofahrer momentan nicht bereit, auf ein Elektroauto umzusteigen, da ihnen die Ladezeit zu lang, die Akkulaufzeit zu kurz und die Infrastruktur der Ladestationen zu schwach entwickelt ist.

Der Durchbruch der E-Mobilität hängt somit ganz entscheidend von der Dauer des Ladevorgangs und der benutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur ab. Lange Ladezeiten und unhandliche, schwere Ladestecker schrecken Autobesitzer ab, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen. Die Schnellladetechnologie des MES Expo Ausstellers HARTING mit dem DC Ladestecker (Combo) ist Voraussetzung dafür, dass zukünftig Fahrzeuge nicht in Stunden, sondern in einigen Minuten mit ausreichender Leistung versorgt werden. Dies betrifft jedoch nicht nur Personenwagen. Vor allem für E-Fahrzeuge regionaler Transport- und Logistikunternehmen wird eine schnelle DC Ladung unabdingbar werden, um die zukünftig geforderten Lieferzeiten und Flottenverfügbarkeiten einzuhalten.

Auf der MES Expo in Berlin wird der „microSNAP“ vorgestellt. Der autonom fahrende „microSNAP“ wurde von der Firma Rinspeed des Schweizer Autovisionärs Frank M. Rinderknecht entwickelt. Rinspeed arbeitete dabei eng mit Partnern zusammen. So präsentiert HARTING auf der Messe, wie automatisches Laden an einer Ladesäule funktionieren kann. Der Ladeassistent der KUKA Deutschland GmbH führt einen HARTING Ladestecker in die Fahrzeugsteckdose ein und beendet den Ladevorgang, sobald die Batterie des Antriebs den nötigen Stand erreicht hat. Das Fahrzeug steht insbesondere für die neue wichtige Bedeutung der Elektro-Zuliefererbranche beim Wandel der Mobilität.

„Die MES Expo ist die ideale B2B Messe für alle Player, die die Relevanz der Mobilität der Zukunft erkannt haben. Hier treffen sich Unternehmen mit Kunden und Partnern auf Augenhöhe, sehen aber auch, was für neue Trends es gibt und welche Lösungen die Wettbewerber anbieten“, sagt Guido Selhorst, Leiter Corporate Market Communication, HARTING Technologiegruppe. – Die Messebesucher können sich über die Fortschritte des Wandels der Mobilität auf der MES Expo überzeugen und den „microSNAP“ inklusive der entsprechenden innovativen Ladeinfrastrukturlösungen vor Ort im Detail ansehen. – Weiterführende Informationen unter:  www.mobility-electronics.de

ots/gw

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Bild: obs/Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC)/NBTC

Köln – Neuer Vogelboulevard || 11-Strände-Tour || Wattwanderung: Nur an wenigen Orten auf der Welt ist die Natur auf so engem Raum so divers wie in den Niederlanden. Sie ist geprägt von der Zusammenarbeit von Land und Wasser, von Natur und Mensch.

Die pragmatische Art der Niederländer, der Wind und das Wasser hinterlassen ihre Spuren in der niederländischen Natur und machen sie zu etwas Besonderem – sie erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern ebnet auch den Weg für eine grüne Zukunft. Vor allem die Nationalparks NLDelta, Hollandse Duinen und das UNESCO-Welterbe Wattenmeer sind Vorreiter in dieser einzigartigen Landschaft. Das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) stellt einige Veranstaltungen bzw. Neuheiten aus den drei Nationalparks für den Herbst vor.

Abendliche Wattwanderung:  Über den Boden des Wattenmeers führt eine abendliche Wanderung am Montag, 02. September 2019, von 17:45 bis 21:00 Uhr. Unter Begleitung eines erfahrenen Wattwanderungsführers lernen die Teilnehmer der Zwielicht-Wanderung den Nationalpark und UNESCO-Welterbe Wattenmeer kennen. Ausgangspunkt ist das friesische Wierum am Waddenzeezeedijk. Von hier aus gehts ins Deichvorland und laufen alsbald über Schlickboden, später über Sand. Dann überquert die Gruppe Fahrrinnen, während der Tag langsam dem Zwielicht weicht. Schließlich kann man die Ruhe in vollen Zügen genießen und vielleicht sogar einen Seehund entdecken.

Fährfahrt zur Naturinsel Tiengemeten:  Noch den gesamten September hindurch verkehren die Fähren „Linquenda II“ und „Hoeksche Vaart“ an den Wochenenden auf dem Haringvliet im Nationalpark NLDelta. Die Fähren bringen Naturliebhaber in das Naturgebiet Tiengemeten und legen auch bei Hellevoetsluis, Stellendam, Middelharnis, Willemstad, Numansdorp, Stad aan ‚t Haringvliet und Nieuwendijk an. Touristen können die kleine Naturinsel Tiengemeten bei einer Wanderung erkunden, Biber-Spuren entdecken oder schottische Hochlandrinder beobachten. Sehenswert sind ebenfalls das Naturgebiet Scheelhoek und das Tij, ein außergewöhnlich gestaltetes Vogel-Observatorium. Zudem kann man durch die Dünen des Naturgebiets „Kwade Hoek“ wandern und dabei unter anderem Orchideen sehen. 

Drachenfest in Scheveningen:  Über 100 Drachenflieger aus dem In- und Ausland sorgen am letzten September-Wochenende, 28. und 29.09.2019, wieder für ein großes, farbenprächtiges Schauspiel über dem Strandboulevard von Scheveningen im Nationalpark Hollandse Duinen. Jede Menge Sterne, Schnecken, Fische und andere Figuren flattern im Himmel – und Interessierte können an einem interessanten Workshop für Kunstdrachenflüge teilnehmen. Das Nachtdrachenfliegen am Samstagabend mit Tausenden von Lichtern in der Luft verleiht der Umgebung eine zauberhafte Atmosphäre.

11-Strände-Lauf am 05. Oktober 2019Passionierte Wanderer oder Läufer können sich schon heute freuen: Am Samstag, 05. Oktober, findet die 11-Strände-Tour zwischen Bloemendaal und Hoek van Holland im Nationalpark Hollandse Duinen statt, bei der man auf sportliche Weise den Strand, die Dünen und das Meer genießen kann. Teilnehmer haben die Wahl, elf, 20, 40 oder 60 Kilometer zu wandern oder zu laufen. Sie passieren dabei einen großen Teil des Nationalparks Hollandse Duinen. Die Startpunkte sind in der Zeit zwischen 06:00 und 14:00 Uhr: Kijkduin, Scheveningen, Noordwijk und Bloemendaal.

Neuer Vogelboulevard:  Im Nationalpark NLDelta befinden sich die Naturgebiete Hellegatsplaten und Ventjagersplaten, die bis vor kurzem nur schwer zu erreichen waren. Mit dem neuen Vogelboulevard hat sich dies seit dem Frühjahr 2019 geändert. Dort entstanden vier Vogel-Beobachtungshütten und ein Aussichtsturm. Hobbyornithologen können hier das ganze Jahr über Vögel beobachten. Zu sehen sind unter anderem Säbelschnäbler, Löffelreiher, Schwarzkopfmöwen und Fischadler, aber auch Wasservögel, Raubvögel, Stelzenläufer und Rietvögel. Mit etwas Glück erspäht man sogar einen Riesenseeadler.

Einst waren die Sandbänke Hellegats- und Ventjagersplaten ein durchgehendes Naturgebiet. Nachdem man Dämme zum Schutz vor Überflutungen angelegt hatte, lagen die Hellegatsplaten ab 1987 trocken. Durch die Kombination von Brack- und süßem Grundwasser, nassem und trockenen Lehm und Sand, und durch das Grasen der Heckrinder und Pferde entstand eine halb offene, abwechslungsreiche Landschaft. Wald und Gebüsch, Riet, Gestrüpp, Grasflächen und offenes Wasser wechseln sich ab.

Jedes Jahr brüten Hunderte Lachmöwen in diesem Gebiet, immer häufiger wird hier auch der Fischadler gesichtet. Auf das erste erfolgreiche Brutpaar wartet man noch. – Allgemeine Informationen zu den niederländischen Nationalparks unter:  www.hollandnationalparks.com

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Bild: Pexels / Andres Urena

Köln – Studie der ‚Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH‘ zeigt: Alexa, Siri & Co haben in Deutschland immenses Wachstumspotenzial!

Prof. Dr. Anna Schneider, Dozentin für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien in Köln, und Dr. René Arnold vom Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH (WIK), haben in einer repräsentativen Studie das Konsumentenverhalten in Bezug auf Sprachassistenten deutschlandweit untersucht. Dazu haben sie über 3.000 Konsumenten befragt.

Während für Größen aus dem Silicon Valley bereits länger klar ist, dass Sprachsteuerung das „nächste große Ding nach den Smartphones“ ist, sind deutsche Konsumenten eher zurückhaltend. Obwohl bereits 85 Prozent der Befragten Alexa, Siri, Cortana oder den Google Assistant um Hilfe bitten könnten, verzichtet der Großteil bereitwillig darauf. Nur 26 Prozent der Deutschen haben in den letzten vier Wochen einen Sprachassistenten genutzt. Welche Assistenten sind in Deutschland besonders erfolgreich? Zu welchen Zwecken werden Alexa und Co. eigentlich genutzt? Welches Image haben sie bei Nutzern und Nicht-Nutzern? Warum haben einstige Nutzer die Nutzung von Sprachassistenten eingestellt? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich Prof. Dr. Anna Schneider und Dr. René Arnold beschäftigt.

Für die Studie haben sie insgesamt 3.184 Personen im November 2018 mittels Online-Befragung befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Zusätzlich wurden 20 qualitative Interviews im Herbst 2018 geführt. Die Ergebnisse zeigen: Alexa ist der am intensivsten genutzte Sprachassistent und wird fast von der Hälfte der befragten Nutzer mindestens einmal am Tag verwendet. Siri und Google Assistant kommen im direkten Vergleich deutlich seltener zum Einsatz. Dabei werden die digitalen Assistenten bislang vorrangig für recht einfache Funktionen verwendet. Drei von vier Nutzern (72%) suchen nach Informationen zum Wetter, Sport oder Berühmtheiten. Auch die Einrichtung von Erinnerungen oder Terminen wird gerne mithilfe der Assistenten erledigt. Alexa sticht bezüglich der genutzten Funktionen ein wenig heraus; sie wird überproportional häufig zum Abspielen von Musik eingesetzt. Gut jeder fünfte (21%) Alexa-Nutzer hat sogar schon einmal mit ihrer Hilfe ein Produkt im Internet bestellt.

Doch nicht alle Konsumenten, die einmal einen Sprachassistenten ausprobiert haben, bleiben der Technik treu: Etwa jeder fünfte Deutsche hat zumindest schon einmal einen der Assistenten ausprobiert, die Nutzung aber eingestellt. Gründe liegen vor allem in der schlechten Erkennung der Sprachbefehle (32%) oder daran, dass das Sprechen mit einer Maschine schlicht als unangenehm empfunden wurde (23%). „Die Hersteller dieser Systeme müssten es schaffen, die Funktionalität zu steigern, die Interaktion menschlicher zu machen und vorhandene Sicherheitsbedenken zu entkräften. Dann könnten Sprachassistenten das Marktumfeld unvergleichlich schnell umkrempeln. Denn die ungenutzten Potenziale sind riesig“, so Psychologin Schneider.

Weitere Informationen unter:  www.hs-fresenius.de

ots/gw

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Bild: Museum für Kommunikation Berlin

Berlin – Noch als „unanständige Form der Mitteilung auf offenem Postblatt“ vor ihrer Einführung am 01. Oktober 1869 kritisiert, traf die Postkarte den Nerv der Zeit: Sie erfüllte ein Bedürfnis nach vereinfachtem und raschem Informationsaustausch.

Damals wie heute veranschaulichen die Bildmotive die Mitteilung, ergänzen sie, schmücken sie aus oder ersetzen diese sogar. Zum 150-jährigen Jubiläum beleuchtet die Kabinettausstellung „Mehr als Worte“ 150 Jahre Postkartengrüße ab sofort bis 05. Januar 2020 die Geschichte von Entstehung, Entwicklung und Vielfalt eines Mediums als Spiegel der Gesellschaft.

Über 500 Postkarten spannen den Bogen von den Vorläufern und der Hochzeit der Postkarte im Kaiserreich über Feldpostkarten, Kunstpostkarten, Propagandakarten, Postkarten in Ost und West bis zur digitalen Postkarte und Postcrossing. Welche Bedeutung die Postkarte in Zeiten von WhatsApp und Co. noch hat, zeigen Interviews mit Berliner Passant*innen.

Im Fokus stehen außerdem die Praktik des Sammelns sowie ganz besondere Stücke aus der Sammlung der ‚Museumsstiftung Post-und Telekommunikation‚. Diese besitzt mit über 200.000 Exemplaren eine der größten Postkartensammlungen Deutschlands.

Allein im Ersten Weltkrieg versandten die deutschen Heeresangehörigen schätzungsweise 10 Milliarden Karten als kostenfreie Feldpostkarten, darunter auch sehr viele Ansichtskarten. Die Möglichkeit, Bilder von sich und ihrer Umgebung anzufertigen, war für die Soldaten erstmals im Ersten Weltkrieg gegeben. Da sich nicht jeder Soldat eine Kamera leisten konnte, blühte der Markt für Fotopostkarten. Nach dem Ersten Weltkrieg sank in Deutschland, auch aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage, der gesellschaftliche Stellenwert von Ansichtskarten – und auch die weit verbreitete Sammelleidenschaft ebbte langsam ab. Zudem kamen in den 1920er-und 1930er-Jahren neue Bildmedien wie Illustrierte und Sammelbilder in Umlauf. …

Die Bundespost beförderte bis in die 1980er-Jahre jährlich annähernd gleich viele Postkarten: 1954 lag die Zahl bei 920 Millionen, 1982 bei 877 Millionen. Danach sanken die Zahlen durch die Verbreitung neuer Kommunikationsmedien rapide und schwankten in den letzten Jahren zwischen 178 Millionen (2009), 210 Millionen (2014) und 195 Millionen (2017). Diesen Rückgang vermochten auch neue Ansichtskartenformate nicht aufzuhalten. Dennoch bleibt es wohl dabei: In keinem Urlaubsort und in keiner Großstadt fehlen Ansichtskarten mit Sonne, Meer und Strand oder markanten Bauwerken. Gleichzeitig entstehen neue Formen im Umgang mit dem Medium Postkarte. Dies zeigen Initiativen wie zum Beispiel Postcrossing, bei der sich weltweit Hundertausende über die gleichnamige Internetplattform finden und Postkarten zusenden.

„Mehr als Worte – 150 Jahre Postkartengrüße“ – Kabinettausstellung ab sofort bis 05. Januar 2020 Der Sonderstempel zur Ausstellung (Stempelnummer 16/188) ist erhältlich bei: Deutsche Post AG, Niederlassung Brief Berlin 1, Sonderstempelstelle, 11508 Berlin.

Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin, Telefon: 030 202 94 0 – www.mfk-berlin.de – Verkehrsverbindungen: U2 Mohrenstraße, U6 Stadtmitte, Bus M48, 200, 265  –  Öffnungszeiten: Dienstag 09:00–20:00 Uhr – Mittwoch bis Freitag 09:00–17:00 Uhr – Sa, So, Feiertag 10:00–18:00 Uhr – 24., 25. und 31.12.2019 geschlossen  –  Eintritt: 6 €, ermäßigt 3 € – Freier Eintritt: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre …

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John Ruskin – Bild: Elliott & Fry creator QS:P170,Q3502848, John Ruskin CDV by Elliott & Fry, 1867, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon John Ruskin (* 08. Februar 1819 in London; † 20. Januar 1900 in Brantwood, Lake District in Cumbria), britischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph.

John Ruskin war das einzige Kind des wohlhabenden Sherry-Importeurs John James Ruskin und dessen Ehefrau Margaret, geb. Cox. Der Wunsch seiner Mutter war, dass John dereinst in den Dienst der Kirche treten würde.

Ab 1869 lehrte John Ruskin in Oxford Kunstgeschichte. Als vielseitig gebildeter Kunsthistoriker und als Sozialreformer nahm er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Stellung im englischen Gesellschaftsleben ein. In vielen Schriften beschrieb er das Evangelium der Schönheit, worunter er eine Verschmelzung von Kunst, Politik und Wirtschaft verstand, die sich am Idealbild mittelalterlicher Kunst orientieren sollte.

1871 richtete Ruskin eine Zeichenschule in Oxford ein, die für gewöhnliche Männer und Frauen gedacht war, die durch Teilnahme an diesen Kursen „mehr Schönheit als bisher in der Natur und Kunst sehen und dadurch mehr Freude am Leben erlangen könnten“.  –  (Wikipedia)

-/gw

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Bild: Unsplash

Wir erhalten ständig rund um die Uhr Informationen darüber, wie wichtig es ist, Sport zu treiben: Er tut unserem Körper gut, hält unsere Muskeln und Organe fit und gesund und erfrischt unser Gehirn. Auch um lästige Pfunde loszuwerden, ist Sport hilfreich. Sport ist somit gut für den ganzen Körper.

Tatsächlich gibt es aber auch noch eine andere, wichtige Seite: Sport macht glücklich, Sport tut der Seele gut und hält neben unserem Körper auch unsere Psyche gesund. Haben Sie schon von „Runner’s High“ gehört? Hierbei erfährt der Läufer nach einer gewissen Länge des Laufens einen wahrlichen Rausch, fühlt sich voller Energie und glücklich! Auch der soziale Aspekt ist von großer Bedeutung – besonders bei Mannschaftssportarten, oder auch einfach beim Sportschauen finden Gleichgesinnte zusammen.

Sport sorgt für Wohlbefinden:  Wer regelmäßig Sport treibt, fühlt sich nicht nur körperlich besser, sondern auch rundherum wohler und glücklicher. Durch die Bewegung werden Glückshormone wie Serotonin, Dopamin und Endorphine ausgeschüttet. Wie auf dem Sportportal von Freeletics nachzulesen, sinkt zwar der Dopaminspiegel nach dem Sport wieder ab, der für das Runner’s High zuständig ist, der Serotonin-Spiegel steigt jedoch. Dieses Hormon unterstützt nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus und hilft uns, besser zu schlafen, sondern ist auch als Wohlfühlhormon bekannt und sorgt für innere Zufriedenheit. Wer regelmäßig Sport treibt, kann die Serotonin- und Dopaminkonzentration dauerhaft erhöhen und fühlt sich langfristig wohler.

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Sport baut Stress ab, ist gut für unsere Psyche und hilft, das alltägliche Leben besser zu bewältigen. – Wie bei Focus zu lesen, konnte bereits belegt werden, dass besonders Ausdauersportarten beim Stressabbau helfen. Wer einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich hat, möchte am liebsten auf der Couch entspannen, tatsächlich helfen jedoch eher Laufschuhe, den Stress abzubauen und die Arbeit hinter sich zu lassen. Auch hier sind es die Glückshormone, die beim Sport ausgeschüttet werden – sie helfen, Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol in Balance zu bringen. Werden diese nicht abgebaut, verharrt der Körper ständig im Alarmzustand und das Wohlbefinden lässt über kurz oder lang nach, während stressbedingte Probleme wie Erschöpfung und Schlafstörungen bis hin zum Burnout einsetzen.

Sport verbindet und schweißt zusammen:  Neben den psychischen und physischen Aspekten, gibt es zudem den sozialen Aspekt. Ob man einen Mannschaftssport ausübt oder einfach mit einem Freund durch den Park joggt – beim Sport lernt man Gleichgesinnte kennen. Nicht nur zum gemeinsamen Sport, auch Sportschauen mit Freunden oder in Gruppen macht großen Spaß – wie z.B. Fußballfans, die sich freuen, dass die Bundesliga wieder in die nächste Saison startet – und sie gemeinsam mitfiebern können, wenn die besten Teams, wie FC Bayern München, der derzeit mit einer Quote von 1,33 auf Betfair als Favorit auf den Meisterschaftstitel gehandelt wird. Ob Sieg oder Niederlage – im Stadion oder in der Kneipe stehen Gleichgesinnte zusammen und feiern fröhlich und ausgiebig.

SPORT hat somit einen ganz besonderen Reiz und beeinflusst mit zahlreichen positiven Effekten unseren Körper und unsere Psyche. Sport ist einfach nur gut für uns und unser Leben.

-/gw

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