Verteilung von Hilfsgütern • Bild: „obs/Samaritan’s Purse e. V./Marshall Foster“

Berlin / Boone Samaritan’s Purse unterstützt die syrischen Flüchtlinge im Irak sowie Vertriebene im Nordosten Syriens. Auf Anfrage des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR hat die christliche Hilfsorganisation dafür ein 25-köpfiges Team eingesetzt, das für Nothilfeeinsätze speziell geschult ist.

Bereits seit Mitte Oktober haben tausende Menschen von der Hilfe profitiert. So wurden Decken, Hygienesets, Lebensmittelpakete und Trinkwasser verteilt. Nun brachte ein Flugzeug von Samaritan’s Purse mehr als 20 Tonnen Hilfsgüter in den Nordirak. „Dazu zählen Wasserfilter, Zelte für Notunterkünfte und Winterbekleidungsset für Kinder wie Jacken, Stiefel und Handschuhe“, sagte Christoph Stiller, Leiter für internationale Programme des in Berlin ansässigen Vereins: „Insgesamt sollen so 18.000 Personen unterstützt werden.“

Der Präsident der internationalen Hilfsorganisation Franklin Graham erklärte: „Tausende syrische Flüchtlinge sind vor verheerenden Umständen geflohen, nur um bei ihrer Ankunft im Nordirak mit harten Bedingungen konfrontiert zu werden. Als Samaritan’s Purse sind wir dazu aufgerufen, in schwierige Kriegs-, Hunger- und Krisengebiete zu gehen, um Hilfe zu bringen. Aber vor allem, um Gottes Trost und Liebe zu den Menschen zu bringen, die verletzt wurden.“ Graham rief dazu auf, für die Flüchtlinge und Einsatzteams zu beten.

Team macht Flüchtlingscamp wieder nutzbar:  Über die Verteilung von Hilfsgütern hinaus hat Samaritan’s Purse auch die Infrastruktur eines zwischenzeitlich verlassenen Flüchtlingscamps wiederhergestellt: In dem Camp in Bardarash wurden mehr als 500 Latrinen sowie Duschen repariert und die Trinkwasserversorgung wiederhergestellt. Inzwischen leben wieder mehr als 15.000 Personen in dem Camp. Ein medizinisches Team beobachtet zudem die gesundheitliche Situation, um auf dringende Bedürfnisse reagieren zu können.

Die Hilfsorganisation ist bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten im Irak tätig. 2017 errichtete sie während der Kämpfe um Mosul eine mobile Klinik. 18 Kilometer von der Frontlinie entfernt wurden rund 4.000 Kriegsopfer behandelt und mehr als 1.700 Operationen durchgeführt. Wer die aktuelle Nothilfe unterstützen will, kann spenden an Samaritan’s Purse e.V.: IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck: Projektnr. 470040 + Adresse (für Zuwendungsbestätigung). Der Verein trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen. – Weitere Informationen unter:  www.die-samariter.org

ots/gw

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Maike Dahl, Spoons, 2019, Aluminium eloxiert/Buche • Bildquelle: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Foto: Maike Dahl

Hamburg – Vom 22. November bis 01. Dezember 2019 laden das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) und die Justus Brinckmann Gesellschaft – der Freundeskreis des MKG – wieder sehr herzlich ein.

Die MKG Messe gehört zu den ältesten und renommiertesten ihrer Art in Deutschland. Seit 1887 veranstaltet sie gemeinsam mit der Justus Brinckmann Gesellschaft die Messe für zeitgenössisches Kunsthandwerk und aktuelles Design. Die Aussteller*innen präsentieren als Unikate oder Kleinserien gestaltete Werke und Produkte aus den Bereichen Textil, Metall, Papier, Keramik, Schmuck, Holzobjekte und Möbel.

Neben dem Aufspüren aktueller Strömungen des Kunsthandwerks ist die Förderung und Präsentation künstlerischer Nachwuchstalente einer der Grundgedanken der jährlich stattfindenden Messe.

Aus einer Vielzahl an nationalen und internationalen Bewerber*innen wählte die hochkarätig besetzte Fachjury 42 Künstler*innen, Gestalter*innen und Kunsthandwerker*innen für die Teilnahme an der Messe aus, von denen – neben etablierten Aussteller*innen – einige das erste Mal im MKG vertreten sind. Alle Teilnehmenden sind für den mit 7.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Preis nominiert.

Darüber hinaus bietet die Messe jungen Talenten die Möglichkeit, sich für den mit 2.500 Euro dotierten Justus Brinckmann Förderpreis zu qualifizieren. Die Preisträger*innen beider Kategorien werden bei der Eröffnung verkündet. In aktiver Auseinandersetzung mit den zunehmend verschwimmenden Grenzen von Kunst, Kunsthandwerk und Design finden am 24. November 2019 drei Expert*innengespräche statt.

In den „Design-Talks“ diskutiert MKG-Direktorin Tulga Beyerle mit Marie Filippa Janssen, Hendrike Farenholtz und Philipp Weber Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Disziplinen. Jede/Jeder der kreativ und handwerklich schaffenden Gesprächspartner*innen kommt von einem anderen Ausgangspunkt, alle drei vereint die Liebe zum handgefertigten Produkt.

Mehr Informationen zu den Teilnehmer*innen unter:  www.mkgmesse.de  –  Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr | Do 10-21 Uhr, | Eintritt: 12 € / 8 € | Do ab 17 Uhr 8 €, bis 17 Jahre frei

mkg/gw

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Bild: https://archive.org/details/epictetienchirid00epic, Epiktet, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… erkannte schon Epiktet, antiker Philosoph (*um 50 in Hierapolis in Phrygien; † um 138 in Nikopolis in Epirus). Er zählt zu den einflussreichsten Vertretern der späten Stoa.

Als Sklave gelangte Epiktet nach Rom, wo er in Kontakt mit stoischen Lehren kam und auch selbst zu unterrichten begann. Aus Rom vertrieben, begründete er in Nikopolis eine Philosophenschule, an der er bis zu seinem Tod lehrte. Da Epiktet selbst keine Werke verfasste, ist seine Philosophie nur in den Schriften seines Schülers Arrian überliefert, der seine Vorlesungen aufzeichnete.

Seine Lehre behandelt vor allem ethische Fragen und stellt die praktische Umsetzung philosophischer Überlegungen in den Vordergrund. Im Zentrum seiner Ethik stehen die innere Freiheit und moralische Autonomie eines jeden Menschen. Epiktet  entwickelte ein Konzept der sittlichen Persönlichkeit, die nach seiner Ansicht das Wesen des Menschen darstellt.

Menschliches Handeln wird für ihn aber stets auch von Gott bestimmt und gelenkt, der in jedem einzelnen Menschen, der Welt und dem eine Einheit bildenden Kosmos direkt anwesend ist. Da dieser göttliche Kern allen Menschen gleichermaßen innewohnt, muss die Menschenliebe unterschiedslos allen gelten.

Als der Schöpfer, Ordner und Lenker des Alls hat Gott alles zum Besten gefügt. Im Kosmos, der von der göttlichen Vernunft gänzlich durchwaltet ist, existiert nichts von Natur aus Schlechtes. Die direkte Anwesenheit Gottes in der Welt zeigt sich in der vernünftigen kosmischen Ordnung. Die Verwandtschaft der Dinge im Kosmos reicht bis zu Gott selbst, als dessen kleinen Bestandteil Epiktet die Sonne auffasst.

Auch der Mensch ist ein Teil des Alls und damit in die kosmische Entwicklung eingeordnet. Mit seiner Geburt ist er aus dem Kosmos hervorgegangen, „als die Welt seiner bedurfte“, im Tod vermischt er sich mit den Elementen und geht in eine andere Form über. Das Leben ist lediglich ein Aufenthalt in einer „Herberge“ … mit dem Tod bricht der Mensch zu einer Reise auf, für die er sich im Leben zu rüsten hat.

/-gw

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V.l.n.r.: Laudator Landschaftsarchitekt Kamel Louafi, Dr. Beatrix Tappeser, Petra HIrsch, Preisträger Wolfgang Wette • Foto: Gottwald

Niedernhausen – Von der Industriebrache zur Freizeit- und Erholungsfläche. – Den „Garten-Oskar“ verleiht der „Hessische Landesverband der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL)“ – in Kooperation mit dem Hessischen Umweltministerium – für herausragende gartenkulturelle Leistungen.

In diesem Jahr wird der „Garten-Oskar“ zum achtzehnten Mal vergeben. Die DGGL Hessen möchte damit die Diskussion über die Garten- und Landschaftskultur des 21. Jahrhunderts auf regionaler Ebene anstoßen. Ausgezeichnet werden innovative Projekte mit dem Ziel, sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Garten-Oskar soll anregen, neue Grün- und Freiräume mit gestalterischem Anspruch in sozialer und ökologischer Verantwortung zu realisieren.

Der diesjährige „Garten-Oskar“ geht an „Wette + Küneke Landschaftsarchitekten“, Göttingen, für das Projekt  „Schilde-Park – Bad Hersfeld“, den Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser im Biebricher Schloss gemeinsam mit Petra Hirsch, der Vorsitzenden des hessischen Landesverbandes der DGGL, an den Preisträger Wolfgang Wette überreichte.

Vorgeschichte:  Das ursprüngliche Industriegelände der ehemaligen Schilde AG wurde im Jahr 2008 für eine Nachnutzung frei. Um die Planung der 5.5 Hektar großen Industriebrache im Sinne einer ganzheitlichen Stadtentwicklung besser steuern zu können, hatte die Stadt Bad Hersfeld das gesamte Areal erworben. Auf diesem Gelände sollte im Jahr 2014 die 5. Hessische Landesgartenschau stattfinden. Anschließend wäre ein Rückbau vorgesehen gewesen, mit dem Ziel, der Stadtbevölkerung einen nachhaltig nutzbaren Stadtpark zur Verfügung zu stellen.

Im Jahr 2007 erarbeiteten Fachleute gemeinsam mit engagierten Bürgern ein Gesamtkonzept für die Nachnutzung des LGS-Geländes als Stadtpark. Intensiv begleitet wurde dieser Prozess durch die Landschaftsarchitekten Wette + Küneke aus Göttingen und dem auf Gewässerrenaturierung spezialisierten Ingenieurbüro WAGU aus Kassel sowie den Architekten Kleineberg + Pöhl aus Braunschweig.

Der Magistrat der Stadt Bad Hersfeld bestätigte im Juli 2007 die bürgerschaftlich erarbeiteten zentralen Planungsziele, die im Schilde-Park realisiert werden sollen: Verzicht auf eine Verdichtung des Geländes mit Gewerbe und Wohnen | Gestaltung der Industriebrache als nachhaltig nutzbaren Stadtpark | Renaturierung des Baches Geis | Realisierung neuer gartenarchitektonischer, kulturwirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Schwerpunkte.

Obwohl die Stadt Bad Hersfeld den Zuschlag für die Landesgartenschau nicht bekam, hielt sie an den genannten Zielsetzungen zur Sanierung der Industriebrache des ehemaligen Schilde-Areals fest. – In der Umsetzung ab 2011 erlangte der Umgang mit Wasserfragen besondere Bedeutung. Die Maßnahmen zur Renaturierung der Geis und die naturnahe Gestaltung der wassertechnisch verbauten offenen Teile des Bachverlaufes sowie die Gestaltung mit Wasser erhielten eine zentrale Bedeutung für Nutzung und Ökologie.

Mit der Umwandlung der Industriebrache in einen vielfältig nutzbaren Grün- und Kulturraum ist ein wertvoller, auf lange Sicht gesicherter Park entstanden, der das Wohnumfeld der anliegenden Bewohner und die Stadtstruktur nachhaltig verbessert. –  www.dggl.org

wdh/gw

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Christa Sommerer & Laurent Mignonneau: The Interactive Plant Growing, 1993 (Installationsansicht); © Courtesy of Sommerer & Mignonneau and Galerie Anita Beckers, Frankfurt

Bad Homburg vor der Höhe „Bei uns dreht sich alles um Natur. Doch jetzt wenden wir uns einem Medium zu, das ganz anders ist“, erklärte die leitende Kuratorin Ina Fuchs bei dem Pressegespräch anlässlich der Ausstellungseröffnung „Illusion Natur. Digitale Welten“ im Museum Sinclair-Haus.

Digitale Medien sind aus der gegenwärtigen Welt nicht mehr wegzudenken und prägen die Lebenswirklichkeit der Menschen, aber auch die Kunst des 21. Jahrhunderts ganz entscheidend. – Die technische Basis dieser Entwicklung reicht weit ins letzte Jahrhundert zurück:

Der Computer wurde in den 1940er-Jahren als Maschine entwickelt, die in erster Linie komplexe Rechenoperationen lösen sollte und die zunächst nicht als künstlerisches Werkzeug gedacht war. Er geriet jedoch in den 1960er-Jahren, als die ersten bildhaften Grafiken mit dem Computer hergestellt wurden, schnell auch in den Fokus künstlerischer Möglichkeiten. Mit den frühesten computerbasierten Zeichnungen war der Grundstein für eine neue Bildgenerierung der Kunst gelegt, die unser ästhetisches Verständnis seitdem fortwirkend verändert.

Diese Entwicklung hat der niederländische Architekt Jacobus Johannes Pieter Oud – fast prophetisch – bereits 1918 vorausgesehen, als er fragte: „Muss der Geist ‚des modernen Kunstwerks‘ sich durch die Hand oder die Maschine verwirklichen? Für den modernen Künstler wird in der Zukunft die Konsequenz zu Letzterem leiten, auch wenn man vorläufig geneigt sein wird, dies als Ketzerei zu betrachten“.

Das Pressegespräch nutzte Börries von Notz, Sprecher der Geschäftsführung der Stiftung Nantesbuch, um die Stiftung und deren Ziele vorzustellen; daneben Kuratorin Ina Fuchs und Claudia Praml, Leiterin der Kommunikation •  Foto: Bernd Heier

Dass die Voraussage von Jacobus Johannes Pieter Oud keineswegs utopisch war, zeigt die vielseitige Schau „Illusion Natur. Digitale Welten“ im Sinclair-Haus. Dort werden beeindruckende Arbeiten von 12 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. In diesen nähern sie sich mit ihren digitalen Kompositionen einem traditionellen Thema der Kunst an – der Natur. Es entstehen virtuell komponierte Sehnsuchtsorte, deren Idyll jedoch immer wieder durch die kühle Hyperrealität der künstlichen Animation durchbrochen wird.

Die digitalen, heilen, menschenleeren Landschaften erscheinen fremd und vertraut zugleich.Mit ihren Werken loten die Künstlerinnen und Künstler die Grenze zwischen Wirklichkeit und Abbild aus und hinterfragen die menschliche Wahrnehmung der Welt, so die Kuratorin.

Zu sehen sind digitale Arbeiten zum Thema „Natur“ von den 1980er-Jahren bis heute von Arno Beck, Eelco Brand, Miguel Chevalier, Driessens & Verstappen, Joanie Lemercier, Vera Molnár, Casey Reas, Michael Reisch, Laurent Mignonneau & Christa Sommerer, Studer / van den Berg, Jennifer Steinkamp und Tamiko Thiel.

Ein umfassendes Vermittlungs- und Begleitprogramm mit Führungen, Workshops, Literatur- und Expertengesprächen zum digitalen Wandel in Gesellschaft und Kunst vertiefen das spannende Ausstellungsthema.

„Illusion Natur. Digitale Welten“ bis zum 02. Februar 2020 im Museum Sinclair-Haus – Weitere Informationen unter: www.museum-sinclair-haus.de

Bernd Heier

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Bild: Pixabay

KölnWer sich gegen Influenza impfen lässt, wappnet sich damit gegen die alljährlich wiederkehrende Grippewelle. Für Menschen mit Herzerkrankungen ist die Impfung eine besonders wichtige, zusätzliche Maßnahme, um das Risiko für ein tödliches Herzereignis, etwa ‚Herzinfarkt‘, zu senken.

Dass sich Menschen mit Herzleiden jährlich gegen Influenza impfen lassen sollten, ist jedoch noch immer zu wenig bekannt, wie die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) mitteilt. „Seit Jahren belegen immer mehr Studien, wie groß der Nutzen der Grippeimpfung insbesondere für Herzpatienten ist. In der Öffentlichkeit und bei den betroffenen Patienten ist dies jedoch noch zu wenig bekannt, und die Impfquoten sind entsprechend gering“, sagt Professor Dr. med. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Infektiologie an der Universitätsklinik Köln und Vorsitzender der DGI. Die Schutzwirkung der Impfung zur Vorbeugung eines Herzinfarktes sei vergleichbar mit einem Rauchstopp oder der Einnahme von Cholesterin-Senkern.

Durch schwere Grippewellen sterben in Deutschland jedes Jahr Tausende Menschen. So kam es in der Saison 2017/18 nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts zu über 25.000 Influenza-bedingten Todesfällen. Ältere Menschen und chronisch Kranke sind besonders gefährdet, schwere oder tödliche Verläufe der Influenza zu erleiden. Zu den gefürchteten Komplikationen einer Grippe gehören Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels – sogar junge Menschen ohne Vorerkrankungen kann dies betreffen.

„Für Herzpatienten sollte die Influenza-Impfung ein selbstverständlicher Teil der Vorsorge sein. Sowohl Hausärzte als auch Kardiologen sind hier gefragt, ihre Patienten auf die große Bedeutung der Impfung hinzuweisen“, empfiehlt Fätkenheuer. Idealerweise sollte die Impfung bereits im Oktober oder im November durchgeführt werden. Bis ein vollständiger Impfschutz aufgebaut ist, vergehen nach der Impfung rund 14 Tage. In der Regel steigt die Zahl der Influenza-Fälle etwa ab dem Jahreswechsel deutlich an und erreicht ihren Höhepunkt meist im Verlauf des Februars oder Anfang März.

Die Grippe-Impfung sollte jedes Jahr wiederholt werden, denn der Impfschutz wirkt nicht langfristig und das Influenzavirus ist sehr wandlungsfähig. Daher muss der Impfstoff jedes Jahr neu zusammengesetzt werden. Seit diesem Jahr kommen in Deutschland nur noch tetravalente Impfstoffe zum Einsatz, die den bestmöglichen Schutz für die jeweilige Saison bieten.

hbh

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Leipzig – Am 16. November 2019 kehrt Box-Gentleman Henry Maske im MDR als Experte für „Sport im Osten“ zurück an den Ring. In Halle (Saale) wird er den WM-Kampf im Halbschwergewicht zwischen Dominic Bösel und dem Schweden Sven Fornling analysieren – 22:35 Uhr live im MDR-Fernsehen.

„Ich bin dem Boxen immer verbunden geblieben, zudem boxt Dominic Bösel in meiner Gewichtsklasse. Seit seine Kämpfe im MDR übertragen werden, verfolge ich diese mit großem Interesse. Ich mag Dominic Bösel und seine Art zu boxen. Er ist ein technisch versierter Boxer, der mir aufgrund seiner guten Übersicht im Ring gefällt“, so Henry Maske.

MDR Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi: „Es ist ja genau seine Gewichtsklasse, in der er früher seine großen Erfolge gefeiert hat. Deshalb freut es uns, dass er den Boxer Dominic Bösel für uns begleitet.“ – Der heute 55-jährige Henry Maske dominierte in den 1990er Jahren den Boxsport. Der Weltmeister und Olympiasieger stand nach seiner Profikarriere jahrelang als Boxexperte für die ARD-Sportschau am Ring. Jetzt kehrt er für Sport im Osten zurück.

Der Kampf zwischen Dominic Bösel und dem Schweden Sven Fornling wird von „Sport im Osten“ am 16. November, um 22:35 Uhr, live im MDR-Fernsehen übertragen. Im zweiten Fight des Abends boxen in der „Messe Arena Halle“ die Supermittelgewichtler Stefan Härtel und David Zegarra um die Inter-Continental-Meisterschaft der WBO. Zudem tritt im Schwergewicht Peter Kadiru gegen Volkan Karaguelle an.

Für „Sport im Osten“ moderiert René Kindermann die Live-Übertragung aus Halle an der Saale. Eik Galley und Torsten Püschel kommentieren das Geschehen live vor Ort. – „Sport im Osten: Boxen live“ aus Halle von 22:35 bis 00:35 Uhr im MDR-Fernsehen und im Livestream.

ots/gw

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