Matthias Brandt • Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, 2016 Matthias Brandt – by 2eight – 8SC2359, CC BY-SA 3.0 DE

Frankfurt am Main / Wiesbaden – Den ‚Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten, Kunst- und Kulturminister Boris Rhein‘, erhält einer der besten Charakterdarsteller unseres Landes – der beliebte Schauspieler Matthias Brandt!

Matthias Brandt, geboren als Sohn des legendären Kanzlers (jüngstes Kind von Willy und Rut Brandt), ist einer der herausragendsten Charakterdarsteller Deutschlands und wurde bereits für eine Vielzahl von Einzelleistungen ausgezeichnet … bei der Gala am 12. Oktober 2018 in der ‚Alten Oper Frankfurt‘ wird er den Preis persönlich entgegennehmen.

„Den Hessischen Filmpreis vergeben wir in diesem Jahr zum 29. Mal – er hat sich in all diesen Jahren zu einem festen Bestandteil in der Filmszene entwickelt. Ich freue mich, auch dieses Mal wieder viele Größen der Filmszene begrüßen zu dürfen – und eine gute Nachricht zu verkünden: Das Preisgeld ist mit insgesamt 247.500 Euro in diesem Jahr so hoch wie nie zuvor. Die Erhöhung um rund 50.000 Euro kommt ausschließlich den Kinopreisgeldern zugute. Sie sind immer auch eine strukturelle Unterstützung von Programmkinos mit einem außergewöhnlichen Kinokulturangebot, die wir besonders würdigen wollen. Die Preisträger werden am Abend der Preisverleihung bekannt gegeben,“ betont Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Ministerpräsident Volker Bouffier begründet die Entscheidung wie folgt: „Matthias Brandt gehört zu den herausragendsten deutschen Schauspielern unserer Zeit. Sein schauspielerisches Talent auf der Bühne und in unzähligen Fernsehfilmproduktionen hat ihn zu einem bekannten und beliebten Gesicht der deutschen Schauspiel- und Filmbranche gemacht. Dass der gebürtige Berliner im Laufe seiner Karriere auch Stationen in Hessen hatte, namentlich am Staatstheater in Wiesbaden und am Schauspiel in Frankfurt, erfüllt uns mit Stolz und macht Matthias Brandt auch ein wenig zum Hessen. Über die Tatsache, dass Brandt nun schon seit einigen Jahren in der Krimireihe ‚Polizeiruf 110‘ nicht den Frankfurter, sondern den Münchener Hauptkommissar Hanns von Meuffels spielt, schauen wir dabei als Hessen großzügig hinweg. Matthias Brandt gehört zu den ganz großen Vertretern seines Fachs, und ich freue mich, ihn für sein schauspielerisches Wirken mit dem diesjährigen Ehrenpreis auszuzeichnen.“

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (links) stellte mit Hans Joachim Mendig von der HessenFilm und Medien GmbH, die ersten Preisträger des Hessischen Film- und Kinopreises 2018 vor. – Foto: © kunst.hessen.de

Newcomerpreis für Isabel Gathof

Der mit 7.500 Euro dotierte Newcomerpreis geht 2018 an die Produzentin und Filmemacherin Isabel Gathof. Bereits während ihres Studiums an der Hochschule für Fernsehen und Film in München mit Studienschwerpunkt Filmproduktion/ Medienwirtschaft realisierte sie diverse studentische dokumentarische und fiktionale Kurzfilmprojekte und arbeitete als Produktionsleiterin. Später gründete Isabel Gathof ihre eigene Filmproduktionsfirma „Feinshmeker Film“. Sie kehrte in ihre hessische Heimat Hanau zurück, um dort ihre Arbeit als Filmemacherin und Produzentin in Personalunion fortzusetzen.

„Isabel Gathof ist ein Regietalent. Sie befördert mit ihren Filmen den interkulturellen sowie den interreligiösen Austausch, der vor dem Hintergrund der heute herrschenden Konflikte besonders wichtig ist. Ihr Kinodebüt ,Moritz Daniel Oppenheim‘ ist ein ausgezeichneter und außergewöhnlicher Film. Vier Jahre dauerte die Produktion, die Isabel Gathof überwiegend mit eigenen Mitteln finanzierte und mit viel Herzblut realisierte,“ so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Sonderpreis an Banken-Serie „Bad Banks“

Die Jury hat außerdem entschieden, dass in diesem Jahr ein Sonderpreis verliehen wird. Der undotierte Preis wird für eine herausragende Einzelleistung eines Filmprojekts vergeben. Der Sonderpreis 2018 geht an die Serie „Bad Banks“. Die Produzentin Lisa Blumenberg wagte sich an das komplexe Thema Investment heran, um es einem großen Publikum näherzubringen. Das gelingt ihr: Nominierungen und Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Festivals sprechen für ihren Erfolg. Mit der Serie trägt sie das hessische Frankfurt in die weite Welt hinaus und bewirbt somit die Strahlkraft dieser Metropole, die den idealen Schauplatz liefert. Auch hinsichtlich des Darsteller-Ensembles leistete die Filmproduktion Beeindruckendes. Dies gilt nicht nur für die Hauptdarsteller Paula Beer, Désirée Nosbusch und Barry Atsma. Auch der restliche Cast zeigt Höchstleistung.

Am 14. Oktober 2018, 18:30 Uhr, strahlt der Hessische Rundfunk eine 30-minütige Sondersendung mit dem Titel „Die hessischen Oscars – der Hessische Film- und Kinopreis 2018“ aus. Die Moderatoren Monika Kullmann und Holger Weinert führen Interviews mit den Nominierten, den Siegern, dem musikalischen Stargast und berichten auch von der Party danach.

www.hmwk.hessen.de

-/gw

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Annette Schavan • Bild: von Laurence Chaperon [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Berlin – Im ‚Inforadio rbb‘ hat die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Fälle von sexueller Gewalt in der katholischen Kirche als schwerwiegenden Vertrauensbruch bezeichnet.

Zudem forderte Schavan Veränderungen innerhalb der Kirche: „Die Bedingungen für den Machtmissbrauch, für den Gewissensmissbrauch, dürfen nicht so gut sein, wie sie anscheinend bislang waren. Es braucht tiefgreifende Veränderungen, die das Klima in der Kirche anders werden lassen als es in der Vergangenheit war.“

Weiter sagte Schavan, bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen habe die Kirche zu stark die Frage in den Vordergrund gestellt: Wie schützen wir die Kirche? Schavan betonte, wenn Kardinal Marx nun von einer Wende spreche, dann müsse das auch heißen:

„Wenn Vorwürfe da sind, dann geht es […] überhaupt nicht darum, die Kirche zu schützen, sondern sich der Opfer anzunehmen, Opfer zu schützen, sich mit deren Situation zu beschäftigen. Das ist die Wende.“

Schavan verteidigte die katholische Kirche im Inforadio gegen Vorwürfe, die Kirche sei an einer Aufklärung nicht interessiert: „Dann hätten sie die Studie nicht in Auftrag geben brauchen.“

Mindestens 3.677 Kinder und Jugendliche wurden seit 1946 zu Missbrauchsopfern innerhalb der katholischen Kirche. Doch nur bei knapp sieben Prozent der Beschuldigten hat die Kirche Strafanzeige gestellt.

www.inforadio.de

ots/gw

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Von links: Andreas von Schoeler (Oberbürgermeister a.D.), Robert Mangold, Margareta Dillinger (Tigerpalast), Peter Feldmann (Oberbürgermeister), Bergit Gräfin Douglas (Vorsitzende des Vorstands der Binding Kulturstiftung), Johnny Klinke (Tigerpalast), Otto Völker (Vorstand der Binding-Brauerei) – Foto: Radeberger Gruppe KG

Frankfurt am Main – Damit erhalten die Gründer und Direktoren Margareta Dillinger und Johnny Klinke sowie Robert Mangold als Geschäftsführer einen der renommiertesten Kunstpreise Deutschlands.

Die Ehrung fand im Beisein des Oberbürgermeisters Peter Feldmann im Frankfurter Römer statt. Den Preis überreichte Bergit Gräfin Douglas, Vorsitzende des Vorstands der Binding Kulturstiftung, die Laudatio hielt Andreas von Schoeler, Oberbürgermeister a.D.

Der Tigerpalast ist in der Kulturmetropole Frankfurt fest verankert. „Varieté ist kein Rotlicht, das ist beste Unterhaltung!“, betonte der Oberbürgermeister. Dabei verwies er auf die Namen prominenter Künstler, die hier schon anfangs gastierten – wie z.B. Liza Minelli, Bette Midler, Udo Lindenberg, Max Raabe … Drei Millionen Zuschauer hat der Tigerpalast in den 30 Jahren seines Bestehens angezogen. „Dahinter stehen höchste Konzentration, harte Arbeit und ein unbedingter Wille zu Qualität und Erfolg“, führte der der ehemalige Oberbürgermeister Andreas von Schoeler in seiner Laudatio aus: „Uns Frankfurtern verschafft der Tigerpalast Momente des Glücks, die wir dankbar genießen!“

Mit dem Tigerpalast hat das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung eine herausragende Frankfurter Kultureinrichtung ausgezeichnet. Margareta Dillinger, Johnny Klinke und Robert Mangold ist es in drei Jahrzehnten gelungen, eine rare Kunstform – das Varieté Theater – zu neuem Leben zu erwecken. Das Programm mit herausragenden Artisten zeichnet sich durch eine kontinuierliche, außerordentliche Qualität aus.

TIGERPALAST feiert 30-jähriges JUBILÄUM

Am 30. September 1988 feierte der Tigerplast seine Eröffnung als modernes Varieté und einziges nicht subventioniertes Theater in der Mainmetropole. Seither haben rund drei Millionen Besucher die beeindruckenden Shows zahlreicher Weltklasse-Artisten gesehen. Ein Kredit der Hessischen Landesregierung und die Kooperation mit der Stadt Frankfurt hatten den Umbau des alten, zuvor mehr als 60 Jahre von der Heilsarmee genutzten Gebäudes in der Heiligkreuzgasse möglich gemacht.

Erklärtes Ziel seiner Gründer war es, eine unabhängige professionelle Unterhaltungskultur und die kulturelle Neubelebung der Frankfurter Innenstadt zu bestärken. Dem vorausgegangen waren eine dreijährige Ideensammlung und historische Studien zur Unterhaltungskultur der 1920er Jahre mit Reisen nach Budapest und Prag, London, Paris und Barcelona.

Binding Kulturpreis zum 23. Mail verliehen

Mit dem Tigerpalast gesellt sich eine weitere hochkarätige Kulturinstitution zu den stets herausragenden Preisträgern der mit 50.000 Euro dotierten Auszeichnung. Der Binding Kulturpreis wird in diesem Jahr zum bereits zum 23. Mal verliehen. Mit dieser wichtigen Förderung der Kulturszene in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet unterstreicht die traditionsreiche Binding-Brauerei die enge Verbundenheit zu ihrer Heimatregion. – http://www.radeberger-gruppe.de

www.tigerpalast.de

-/gw

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Von links: Christian Romberg; Deutsche Post – Vertriebsleiter Öffentlicher Sektor, Ulrich Künkel, Geschäftsführer ekom21, Dr. Walter Lübcke, Regierungspräsident des RP Kassel sowie Dieter Josefiak, Vertriebsmanager Öffentlicher Sektor Deutsche Post – bei der Einlieferung der Wahlbenachrichtigungen im Briefzentrum Kassel • Bild: Deutsche Post DHL

Frankfurt am Main – Wahlberechtigte im Bundesland Hessen erhalten in den nächsten Tagen von der Deutschen Post Wahlbenachrichtigungen zur Landtagswahl am 28. Oktober 2018.

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und der Geschäftsführer des für die Durchführung der Briefwahl in Hessen beauftragten Unternehmens ekom21, Ulrich Künkel, erläuterten die Details der diesjährigen Briefwahl: 4,4 Millionen Wahlberechtigte in Hessen erhalten die Benachrichtigungen zur Wahl des 20. Hessischen Landtags, wobei der Anteil der Briefwähler in Hessen steigt. So haben rund 26,7 % der Wahlberechtigten den praktischen Service bei der letzten Bundestagswahl 2017 genutzt. Zum Vergleich: In den 60er-Jahren lag der Anteil der Briefwähler nur bei etwa 7%.

In den Briefzentren der Deutschen Post werden Einlieferung, Sortierung und Zustellung für alle Wahlberechtigten präzise vorbereitet. Sind Briefkästen und Klingel beim Empfänger dann noch gut erkennbar und richtig gekennzeichnet, können die Postboten die wichtige Post zuverlässig zustellen. Die Deutsche Post  weist die Empfänger darauf hin, die tägliche Post aufmerksam durchzusehen. Oftmals liegen die Wahlbenachrichtigungen zwischen Werbepost und werden damit verwechselt.

Einige Zahlen zur Landtagswahl:

  •  27,5 Tonnen Papier werden für den Druck der Wahlbenachrichtungen benötigt
  •  Für die Einlieferung bei der Deutschen Post AG kommen 31.000 Transportboxen (Behältertyp 1) zum Einsatz
  •  Auf rund 1.150 Europaletten werden dann die 4,4 Millionen Wahlbenachrichtungen in Großbriefumschlägen in die insgesamt acht Briefzentren in Hessen transportiert
  •  Zwischen dem 17. und 29. September 2018 werden die großformatigen Wahlbenachrichtigungen mit einer Informationsbroschüre zu den 15 Volksabstimmungen hessenweit von der Deutschen Post zugestellt

Weitere Tipps helfen der Deutschen Post bei der Zustellung:

  •  Namensschild an Briefkasten oder Klingel (funktionstüchtige Klingelanlage)
  •  Hausbriefkästen außen oder innen sollten zugriffsicher sein
  •  Sammelbriefkästen oder Einwurfschlitze in Haustüren bei mehreren Wohneinheiten
  •  Rechtzeitige Nachsendung bei der Deutschen Post beantragen

Briefwahlunterlagen können z.B. durch Ankreuzen auf der Wahlbenachrichtigung bei der Gemeindebehörde angefordert werden. Die Briefwahlunterlagen bestehen aus dem Wahlschein, einem amtlichen Stimmzettel des jeweiligen Wahlkreises, einem amtlichen Stimmzettelumschlag, einem amtlichen – roten – Wahlbriefumschlag und einem ausführlichen Merkblatt für die Briefwahl. Den roten Wahlbrief abschließend in einen Briefkasten der Deutschen Post einwerfen, fertig ist die Briefwahl.

Der Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag bis 18:00 Uhr dem Wahlamt vorliegen, da dann die Wahl endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Er sollte daher bereits einige Tage vor dem Wahltag abgeschickt werden. Der Wahlbrief muss bei Übersendung per Post innerhalb Deutschlands nicht frankiert werden. – Weitere Informationen unter:  www.deutschepost.de/briefwahl

dp/gw

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Bild: Pixabay

Berlin – Studien belegen, dass die übermäßige Nutzung von Smartphones und Tablets die Entwicklung von Kurzsichtigkeit bei Kindern fördert. Doch wieviel Zeit am Handy ist aus Sicht der Augenärzte erlaubt?

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl kurzsichtiger Menschen – vor allem in den Industrieländern – rasant angestiegen. So sind in Deutschland inzwischen 50 Prozent aller jungen Erwachsenen von einer Kurzsichtigkeit betroffen, in einzelnen asiatischen Ländern beläuft sich die Quote sogar auf bis zu 95 Prozent. „Die Zunahme ist vor allem auf sehr frühen und intensiven Gebrauch von PCs, Smartphones und Tablets bei gleichzeitig immer kürzeren Tagesaufenthalten im Freien zurückzuführen“, sagt Professor Dr. med. Nicole Eter, Präsidentin der Deutschen Ophthalmologische Gesellschaft (DOG)und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Münster.

Ist Kurzsichtigkeit – in der Fachsprache auch Myopie genannt – einmal vorhanden, bleibt sie bestehen. Eine Myopie beginnt meist im Grundschulalter und nimmt bis ins Erwachsenenalter zu. Es gilt: Je früher sie einsetzt, desto stärker ist ihr Ausmaß. Dabei hat Kurzsichtigkeit nicht nur das Tragen von Brillen oder Kontaktlinsen zur Konsequenz. „Myope Menschen haben auch ein größeres Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Netzhautablösung, Schädigungen der Makula oder für erhöhten Augeninnendruck, der zu grünem Star führt“, betont Professor Dr. med. Bettina Wabbels, Leiterin der Abteilung für Orthoptik, Neuro- und pädiatrische Ophthalmologie an der Universitäts-Augenklinik Bonn.

Übermäßiger elektronischer Medienkonsum hat aber vermutlich noch weitere negative Auswirkungen. So kann der ständige Blick auf den Screen kindliche Augen reizen, ermüden und austrocknen. Auch steht der abendliche Griff zu Smartphone & Co. in Verdacht, Schlafstörungen auszulösen. „Der hohe Blaulichtanteil der Bildschirme hemmt die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das schläfrig macht“, erläutert die Bonner DOG-Expertin: „Gehen schon Kleinkinder häufig online, leidet womöglich sogar deren räumliches Vorstellungsvermögen. Zu viel Smartphone kann zudem Probleme beim Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht verursachen, etwa in Form von verschwommenem Sehen oder Schielen“.

Eltern sollten deshalb unbedingt die Nutzungsdauer digitaler Medien bei ihrem Nachwuchs begrenzen. „Aus augenärztlicher Sicht sind PC, Smartphone oder Tablet für Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren gänzlich ungeeignet“, betont Wabbels. Für Vier- bis Sechsjährige empfiehlt sie eine tägliche Nutzungsdauer von bis zu dreißig Minuten – so lautet auch die Einschätzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Im Grundschulalter wäre eine Medienzeit von maximal einer Stunde täglich aus augenärztlicher Sicht vertretbar, ab einem Alter von etwa zehn Jahren von bis zu zwei Stunden pro Tag“, ergänzt die Ophthalmologin.

Besitzen Kinder eigene Geräte, die sie außer Haus mitnehmen, sollten die Eltern entweder klare Regeln aufstellen oder die Nutzungsdauer beschränken, etwa mit einer App oder Kindersicherung. Ebenfalls wichtig: „Um Schlafstörungen zu vermeiden, sind elektronische Medien ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen tabu“, rät Bettina Wabbels. Das digitale „Daddeln“ sollte im Übrigen stets mit analoger Freizeitgestaltung kombiniert werden. Es sei gut für die Gesundheit, wenn sich Kinder täglich mindestens zwei Stunden bei Tageslicht im Freien aufhielten, das wirke auch einer Kurzsichtigkeit entgegen.

hbh

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Zigarren Manufaktur Dresden • Bild: Hessische Hausstiftung/Strohfeldt

Fulda/Eichenzell – Der Markt für echte Dinge geht in die zweite Runde: Vom 05. bis 07. Oktober 2018 dreht sich rund um Schloss Fasanerie bei Fulda alles um „echte Dinge“. Denn dann findet wieder FEINWERK, der Markt für echte Dinge, statt.

Das einzigartige Konzept der Veranstaltung fand bereits im vergangenen Jahr viel Zuspruch: Hier trifft junges Design auf hochwertiges Handwerk – und das vor beeindruckender Kulisse, nämlich rund um Hessens schönstes Barockschloss. Ergänzt wird der Markt durch kulinarische Köstlichkeiten, Live-Musik, Workshops, Schlossführungen, Aktionen für Kinder und eine Ausstellung der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.

Eigens für FEINWERK öffnet Schloss Fasanerie besondere Türen und Tore: In der historischen Küchenruine, in luftig-hohen Hofscheunen, Werkstätten und ehemaligen Stallungen sowie im Wirtschaftshof präsentieren sich über 100 Designer und Manufakturen. Gleich im zweiten Ausstellungsjahr wurde eine weitere Fläche für FEINWERK-Besucher begehbar gemacht: Auch im ehemaligen Eselsstall, hinter der großen Hofscheune von Schloss Fasanerie, finden sich nun mehrere Aussteller.

Von Fahrrädern, Maßanzügen und Carbon-Portemonnaies über Zwiebel-Chutneys, Zigarren, Craft Beer und Gin bis hin zu Upcycling-Taschen sowie Glas- und Porzellan-Unikaten – die Produktpalette der FEINWERK-Aussteller ist breit. Dabei geht es um „echte Dinge“ und die Köpfe, die hinter den innovativen und hochwertigen Produkten stecken. So ist es Teil des FEINWERK-Konzepts, dass die Besucher mit den Gestaltern und Schöpfern vor Ort ins Gespräch kommen und sich austauschen können. Doch was sind eigentlich „echte Dinge“? „Es geht um gutes, zeitloses Design und hochwertige Verarbeitung, um Dinge, die unverwechselbar sind und deren Herkunft nachvollziehbar ist“, erläutert die Organisationsleiterin der Veranstaltung, Anja Heil.

Maria Rui Alberti • Bildquelle: Hessische Hausstiftung/Murxen Alberti

Vielen Menschen sind die Langlebigkeit der Produkte, handwerkliche Qualität und gute Gestaltung wichtig. Dieses Credo leben die FEINWERK-Aussteller mit voller Überzeugung. So entwerfen sie ihre Produkte selbst und fertigen sie zum Teil von Hand bzw. auf traditionellem Wege. Die Aussteller kommen dabei aus der Region Fulda, dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland. Unter www.feinwerk-markt.de/aussteller sind sie zu finden.

In die zweite Runde geht auch die Kooperation zwischen FEINWERK und der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach am Main: Bereits im vergangenen Jahr zeigten junge Künstler/-innen der Hochschule im Rahmen der Ausstellung „Porcelain instead of Paper“ während der drei FEINWERK-Veranstaltungstage ihr Arbeiten. In diesem Jahr lobte die Kulturstiftung des Hauses Hessen, zu der auch Schloss Fasanerie gehört, einen Preis zum Thema „Tischkultur“ an der HfG aus. Die Arbeiten werden nun vom 05. bis 07. Oktober im Großen Saal von Schloss Fasanerie ausgestellt. Gewürdigt werden dabei insbesondere auch die vier Preisträgerinnen: „Platzdeckchen mit Tischmanieren“ von Tania Felske konnten die Jury aufgrund des hohen Anspruchs an Ästhetik und Grafik überzeugen und wurden mit dem 1. Preis geehrt. Die Tischdecke „Timetravelling“ von Leonie Kunkel, ein interaktives Rollenspiel, erhielt den 2. Preis. Mit weiteren Preisen wurden Mary Manalo und Marie Sophie Leicht ausgezeichnet.

Das junge Design und hochwertige Handwerk wird an allen Veranstaltungstagen von Live-Musik umrahmt. Echt, handgemacht, jung und unkonventionell ist auch hier das Motto. – Eintrittskarten zu FEINWERK sind an den Tageskassen und im Vorverkauf erhältlich: Tickets gibt es im Museum Schloss Fasanerie in Eichenzell, bei der Tourist-Info Fulda, den Ticketservicestellen der Fuldaer Zeitung, dem Hessischen Kegelspiel in Hünfeld, im Weingut Prinz von Hessen in Geisenheim sowie telefonisch unter 0661/9486-61 und online unter www.feinwerk-markt.de und www.adticket.de

Veranstaltungsort: Schloss Fasanerie, 36124 Eichenzell (bei Fulda) Veranstalter: Hessische Hausstiftung – Donatus Landgraf von HessenÖffnungszeiten: Fr bis So – Freitag, 14–19 Uhr, Samstag und Sonntag, 10–18 Uhr – Eintrittspreise: Tageskarte 12 €, ermäßigt 10 €; Dauerkarte 22 €

-/gw

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Kleine Helden, große Flieger • Bild: Fraport AG

Frankfurt am Main – Rechtszeitig da sein, direkt zur Sicherheitskontrolle gehen und Handgepäck gering halten. Am 28. September 2018 beginnen in Hessen die Herbstferien und für viele Familien damit auch wieder die Urlaubszeit.

Da während der Ferien mit einem deutlich erhöhten Passagieraufkommen von bis zu 230.000 Reisenden pro Tag zu rechnen ist, empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport. Passagiere sollten sich während der Ferien unbedingt mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Check-In einfinden – dies gilt auch für Geschäftsreisende. Anschließend empfiehlt sich der direkte Weg zur Sicherheitskontrolle – idealerweise mit möglichst wenig Handgepäck, um Wartezeiten möglichst gering zu halten.

Mit Hilfe von Website und App lassen sich viele Reiseprozesse bereits vorab von zu Hause aus regeln oder vorbereiten: Korrektes Packen, Parkplatzbuchung bis 24 Stunden vor Abflug, online einchecken, zusätzliche individuelle Services buchen sowie Pass- und Zollformalitäten klären. Restaurant- und Shoppingtipps runden das Informationsangebot ab. Unnötiger Stress zu Beginn des Urlaubs kann so gar nicht erst aufkommen und der Aufenthalt am Airport wird zum Erlebnis.

Mit Herbstbeginn verabschieden sich auch die sommerlichen Temperaturen. Für warme Jacken und Mäntel ist aber nur selten Platz im Koffer. Daher ist jetzt auch wieder der beliebte Wintermantel-Service der Gepäckaufbewahrung verfügbar. Gegen eine geringe Gebühr von 50 Cent pro Teil und Aufbewahrungstag bleiben Jacken und Mäntel sicher am Airport zurück, während ihre Besitzerinnen und Besitzer der Sonne entgegenfliegen.

Für Reisende mit kleinen Kindern wird außerdem ganzjährig kostenlos ein Buggy-Verleih angeboten. Die Kinderwagen stehen im Terminal 1 an den Servicepoints in Abflug B und im Transitbereich B am Informationsschalter 10 bereit. Im Terminal 2 gibt es die Buggys am Servicepoint im öffentlichen Bereich zwischen Abflughalle D und E. Nach Gebrauch können sie dort auch jeweils zurückgegeben werden oder bleiben einfach am Gate zurück. – Wer die Wartezeit vor dem Abflug aktiv nutzen möchte, findet eine Übersicht über die zehn beliebtesten kostenlosen Service-Angebote am Flughafen hier.

Herbstfeeling am Airport – Aktionsprogramm am 03. Oktober 2018

Auch ohne Flugticket lohnt sich die Fahrt zum Flughafen Frankfurt: Auf der Besucherterrasse am Terminal 2 locken die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres und ein beeindruckendes Panorama. Im goldenen Herbstlicht bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf die startenden und landenden Flieger aus aller Welt sowie den Betrieb auf dem Vorfeld.

Besonderes Highlight am 03. Oktober 2018: Auf der Terrasse gibt es von 10:00 bis 19:00 Uhr kostenloses Kinderschminken, einen Bobbycar-Parcours, Live-Moderationen und tolle Give-Aways für die kleinen Gäste. Die werden auch auf einer der speziell an diesem Tag angebotenen „Helden-Touren“ große Augen machen. Zusammen mit Benjamin Blümchen, Mascha und dem Bär, Hase Felix sowie Sturmtrupplern, Sternenkriegern und natürlich dem Airport-Maskottchen Fluggi geht es auf Vorfeld-Rundfahrt. Die Touren müssen unter www.FRA-Tours.com vorausgebucht werden. Ein Abstecher auf die Besucherterrasse lässt sich natürlich auch an allen anderen Ferientagen ideal mit einer der zahlreich angebotenen Rundfahrten kombinieren.

-/gw

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