… von Thomas Alwin Hemming (Müller), unserem genialen Live- und Schnellzeichner (Messezeichner, Cartoonist, Illustrator & Grafik-Designer) –  www.live-zeichnen.de

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Bild: DS Werbeagentur / Woche des Sehens

Berlin – Im Berufsleben sind immer wieder viele blinde*) und sehbehinderte Menschen mit Problemen konfrontiert, die nichts mit dem eigentlichen Inhalt ihrer Arbeit zu tun haben. 

Kollegen lassen aus Unachtsamkeit Stolperfallen im Flur zurück, die Bewilligung der dringend benötigten Arbeitsplatzausstattung zieht sich in die Länge und für den Chef ist Barrierefreiheit ein Luxusartikel. Besonders ärgerlich: Viele der Probleme könnten mit ein wenig Einsicht und Rücksicht vermieden werden.

Aufklärung notwendig:  Die „Woche des Sehens“ möchte deshalb in diesem Jahr über die Probleme von blinden und sehbehinderten Berufstätigen aufklären. Dazu startet sie im August eine bundesweite Umfrage mit dem Ziel, die am häufigsten auftretenden Barrieren zu finden. „Was wünschen Sie sich als blinder und sehbehinderter Mensch, der im Berufsleben steht?“, lautet die Frage. Alle, die bereits mit Problemen wie den oben genannten im Job konfrontiert wurden oder immer noch damit zu kämpfen haben, sind aufgerufen, an der Umfrage teilzunehmen.

Umfrage bis Mitte September:  Auf der Internetseite www.dbsv.org/mein-thema.html können Probleme und Wünsche bis zum 23. September 2018 anonym eingebracht werden. Im Rahmen der im Oktober 2018 stattfindenden „Woche des Sehens“ werden die Ergebnisse dann veröffentlicht, um Kolleginnen und Kollegen wie auch die Arbeitgeber blinder und sehbehinderter Menschen zu sensibilisieren.

Die „Woche des Sehens“ ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit vom 08. bis 15. Oktober 2018 stattfindet. – In diesem Jahr lautet ihr Motto „Mit anderen Augen“.

Unter der Schirmherrschaft der bekannten Fernsehjournalistin Gundula Gause machen Initiatoren und Unterstützer der Aktionswoche auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern aufmerksam.

Getragen wird die Kampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, ZEISS und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH.  –  www.woche-des-sehens.de

ots/gw

*) Eine zu Herzen gehende Geschichte:

Ein Vater und sein 19-jähriger Sohn fahren mit dem Zug. Der Sohn schaut aus dem Fenster und ruft voller Begeisterung: „Papa sieh doch nur, es kommt mir vor, als würden die Bäume nach hinten fliegen.“ Der Vater lächelt liebevoll. – Ein Pärchen gegenüber wechselt mitleidige Blicke wegen des kindischen Verhaltens. – Dann strahlt der Sohn erneut: „Papa schau doch mal, die Wolken verfolgen uns.“ Wieder lächelt der Vater überglücklich. – Dann sagt die gegenüber sitzende Frau: „Sollten Sie mit Ihrem Sohn nicht besser einen Arzt aufsuchen?“ Darauf lächelt der Vater gütig: „Mein Sohn war von Geburt an blind, wir kommen gerade aus der Klinik – heute hat er sein Augenlicht wieder geschenkt bekommen!“  –  FAZIT:  Bevor man einen Menschen verurteilt, sollte man seine Geschichte kennen!

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Bild: INSM

Berlin – Es fehlt an Technik und an Konzepten … Im „INSM-Bildungsmonitor 2018“ wurde erstmals vertieft der Bereich „Digitalisierung“ untersucht.

Es zeigt sich im internationalen Vergleich, dass Deutschland bei der Computernutzung an Schulen, bei den IT-Kompetenzen der Schüler und bei der Forschung Nachholbedarf hat. Innerhalb Deutschlands zeigt sich ein qualitativ differenziertes Bild mit Stärken in Bayern und Baden-Württemberg und Schwächen in Schleswig-Holstein und den neuen Ländern – mit Ausnahme Thüringens.

„Die Digitalisierung stellt Deutschland auch im Bildungsbereich vor große Herausforderungen“, so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): „Wir brauchen eine bessere Ausstattung der Schulen, mehr Lehrerfortbildung, mehr Austausch über innovative digitale Lehr- und Lernkonzepte und vor allem eine regelmäßige Überprüfung digitaler Kompetenzen der Schüler und ihrer Lehrer.“

„Zu oft fehlt an Schulen in Deutschland die technische Infrastruktur zur Vermittlung von Digital-Kompetenzen. Aber selbst dort, wo ausreichend Technik vorhanden ist, wird diese zu oft nicht sinnvoll genug eingesetzt. Insgesamt kann gefolgert werden, dass Informations- und Kommunikationstechnologien in deutschen Schulen gegenwärtig anscheinend noch nicht so eingesetzt werden, dass sie zu höheren Kompetenzen der Schüler führen. Es kommt nicht nur auf die Infrastruktur, sondern auch auf pädagogische Konzepte und Kompetenzen an“, so Studienleiter Prof. Dr. Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Alle Ergebnisse des Kapitels „Digitalisierung und Bildung“ aus dem INSM-Bildungsmonitor 2018 sowie zahlreiche Grafiken gibt es unter: www.insm.de

Die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

ots/gw

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Frankfurt am Main – Nach Einschätzung der hessischen Landespolitik muss die Berufsorientierung in den Schulen ein politischer Schwerpunkt der nächsten Legislaturperiode werden.

Nach der Hessischen Landtagswahl im Oktober müsse die künftige hessische Landesregierung herausstellen, dass die duale Ausbildung und ein akademisches Studium die gleiche Gewichtung in der Gesellschaft bekommen, betonte Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, bei einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der im Landtag vertretenen Parteien:

„Die Politik und die Schulverwaltung müssen mithelfen, dass bei Eltern und Schülern ein Umdenken stattfindet.“ Zwei von drei offenen Stellen in Hessen sind inzwischen Angebote für Fachkräfte mit einem dualen Ausbildungsabschluss. Das Abitur kann nicht mehr gleichbedeutend sein mit einem Eintritt in die akademische Welt. „Fast jeder dritte Ausbildungsanfänger hat heute ein Abitur.“

Die Vertreter der Parteien waren sich einig darin, dass die Berufsorientierung deutlich gestärkt werden müsse. Die Maßnahmen müssten ausgebaut werden, etwa indem Schüler zwei Betriebspraktika statt bisher nur eines absolvierten. Aus Sicht der Parteienvertreter haben insbesondere die Eltern eine wichtige Rolle. Ein weiteres Anliegen der Landespolitik muss es nach den Worten von Dr. Scheuerle sein, den Lehrermangel an Berufsschulen zu begegnen.

Zu den Möglichkeiten, die aus der Politik dazu genannt wurden, zählen ein einfacherer Quereinstieg für Berufsschullehrer aus anderen Berufen und ein Ausbau der Lehrerfortbildungen. Die Arbeitsbedingungen an den Berufsschulen müssten attraktiver – und die Schulgebäude besser ausgestattet werden.

Als ein zentrales Anliegen stellte sich in der Podiumsdiskussion die Digitalisierung der Schulen und des Unterrichts heraus. Wenngleich rund tausend Schulen bereits mit schnellem Internet ausgestattet seien, müssten schnell auch die übrigen Standorte angeschlossen werden. Erheblicher Handlungsbedarf besteht nach Einschätzung der Politik auch bei der Ausstattung der IT-Infrastruktur in den Schulen und bei der Lehrerfortbildung.

www.frankfurt-main.ihk.de

ihk/gw

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Roland Weber (links) im Gespräch mit Edmund Stössel • Bild: rheinmaintv

Frankfurt am Main – Stadtbewohnern und -besuchern macht die Hitze in Städten und Betonlandschaften zu schaffen. Grünflächen wiederum schaffen Abhilfe. Nicht nur vertikal, sondern auch horizontal ist Abkühlung möglich.

Roland Weber, Geschäftsführer von Green Towers, ist spezialisiert darauf, Hochhäuser mit grünen Fassaden zu bauen. Edmund Stössel, Geschäftsführer von ‚rheinmaintv‘, spricht mit ihm über Vorteile und Herausforderungen von Hochhäusern, die besser als Passivhäuser Ressourcen nutzen, Temperaturen halten und das Stadtklima beeinflussen:

Samstag,  18. August 2018 – 21:00 Uhr
Montag,   20. August 2018 – 18:00 Uhr
Dienstag,  21. August 2018 – 18:00 Uhr
Mittwoch, 22. August 2018 – 18:00 Uhr
Donnerstag, 23. August 2018 – 18.00 Uhr
Freitag, 24. August 2018 – 18:00 Uhr

Aktuelle Erfolgsgeschichten und mitreißende Persönlichkeiten der Rhein-Main-Region beleuchtet Edmund Stössel in der ansprechenden Fernsehsendung „auf ein Wort“ … wissensdurstig, wortgewandt und wahnsinnig nah sind die facettenreichen Interviews mit interessanten Gästen.

Unterhaltsam und mit vielen Hintergrund-Informationen erzählen die Gäste in dem 24-minütigen Format von ihren Lebenserfahrungen rund um Beruf, Berufung und bereicherndes Privatleben. Interessant wird es auch dieses Mal wieder … mit Roland Weber in „auf ein Wort“auf rheinmaintv.

Ab sofort ist „rheinmaintv“ auch über T-Entertain im Netz der Deutschen Telekom verfügbar – und befindet sich auf Kanalplatz 473 (bei Standardkanalbelegung) und auf Entertain auf Kanalplatz 2071 (bei Standardkanalbelegung).

www.rheinmaintv.de

rmtv/gw

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Freute sich riesig über den Goldenen Apfel: Heiko Fischer, Vorsitzender des OGV Kronberg • Bild: Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V.

Frankfurt am Main – „Speierling-Papst“ als Hessens bester Streuobstwiesenschützer geehrt … Trotz der Vielzahl überzeugender Bewerbungen war der Jury schnell klar: Der Goldene Apfel 2018 geht an HEIKO FISCHER aus Kronberg im Taunus.

Nachpflanzung, Sammlung und Erhalt alter Obstsorten, Anlegen und Betreuen öffentlicher Streuobstwiesen, Kinder- und Jugendförderung – die Liste der Verdienste von Heiko Fischer um den Schutz und die Pflege der hessischen Streuobstwiesen ist lang … er hat sich Naturschutz und Landschaftspflege zur Lebensaufgabe gemacht. Für sein Engagement übereichte ihm jetzt Stadträtin Rosemarie Heilig auf dem diesjährigen Frankfurter Apfelweinfestival*) den Goldenen Apfel und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. 

Die Gewinner des Goldenen Apfels zusammen mit Stadträtin Rosemarie Heilig und den Jurymitgliedern (v.l.n.r.): Peter Possmann, Kelterei Possmann, Andreas Kimmel, Homburger Hof, Volker Thoma, Rapp’s Kelterei, Gewinner Heiko Fischer, Bianca Eisenballt, Frankfurter Apfelweinkönigin (hinten), Stadträtin Rosemarie Heilig, Nora Batz, Gasthaus Rudolph (hinten), Verena Berlich, MGH Gutes aus Hessen GmbH, Albert Langsdorf, Naturschutz-Akademie Hessen, Martin Heil, Vorsitzender des hessischen Apfelweinverbandes • Bild: Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V.

Verliehen wird der Goldene Apfel seit 2007 von der Naturschutz-Akademie Hessen, der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH sowie dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. –

„Es sind Menschen wie Heiko Fischer, die mich nachhaltig beeindrucken und die eine Auszeichnung wie den Goldenen Apfel mehr als verdienen“, stellte Rosemarie Heilig bei der Preisverleihung fest.

„Ich treffe selten Menschen, die sich mit derartig viel Herzblut für unsere hessische Kulturlandschaft engagieren und die so vielfältige Aktionen voranbringen wie Heiko Fischer“, sagt auch Martin Heil, Vorsitzender des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. und Mitglied der sechsköpfigen Jury aus Vertretern der Initiatoren des Goldenen Apfels: „Selten waren wir uns in der Jury so schnell über den Gewinner einig wie in diesem Jahr.“

Heiko Fischer ist seit 2000 Vorsitzender des traditionsreichen Obst- und Gartenbauvereins Kronberg e.V. (OGK), dessen rund 300 Mitglieder Streuobstwiesen und Obstgärten bewirtschaften. Unter anderem hat Fischer die Erlebnisobstwiese, die Pfarrer-Christ-Wiese und die Jubiläumsobstwiese in Kronberg an der Apfelwein- und Obstwiesenroute und an der Regionalparkroute Nidda-Opel-Zoo angelegt. Mit dem Bau von Insektenhotels und Führungen auf der Kronberger Erlebnisobstwiese engagiert er sich in der Kinder- und Jugendförderung … bietet seit mehr als zwanzig Jahren Baumschnittkurse an … unterstützt Streuobstwiesenbesitzer bei Veredelungsmaßnahmen zum Erhalt und zur Pflege von Streuobstwiesen … organisiert Sortenausstellungen mit bis zu 120 verschiedenen Apfelsorten und deren Verkostung – und legt ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt alter Obstsorten.

Seine Leidenschaft gilt dem Speierlingsbaum; als „Speierling-Papst“ hat er alle ihm bekannten Bäume katalogisiert und ist als Experte national wie international bekannt. Beeindruckt hat die Jury auch die politische Arbeit Heiko Fischers. So machte er der Politik auch klar, dass und wie die Kulturlandschaft weiter geschützt werden muss. Er konnte den Apfelmarkt in Kronberg mit Unterstützung weiterer Apfelmarktteilnehmer erhalten, aktuell wurden unter seiner Federführung eine zeitgemäße Definition „Kulturlandschaft“ und die „erforderlichen Maßnahmen zum Erhalt der Obstkulturlandschaft“ an die Politiker in Kronberg als Empfehlung formuliert und demnächst weitergeleitet.

*) Das Apfelweinfestival 2018 auf dem Frankfurter Rossmarkt dauert noch bis Sonntag, 19. August 2018. Hier können Besucher eine Vielzahl bester hessischer Spezialitäten genießen und sich an einem Stand auch über die hessischen Streuobstwiesen informieren.  –  www.apfelwein.de

ballcom/gw

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Albert Schweitzer • Bild: Bundesarchiv, Bild 183-D0116-0041-019 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

„Der Mensch gehört zum Menschen! – Es ist viel Kälte zwischen uns …weil wir uns angemessene Zurückhaltung vorschreiben und nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir es in Wahrheit sind!“

Diese Erkenntnis stammt von Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg im Oberelsass bei Colmar; † 04. September 1965 in Lambaréné, Gabun).

Ludwig Philipp Albert Schweitzer, der „Urwaldarzt“, gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm.

Dank des schwedischen Bischofs Nathan Söderblom konnte Albert Schweitzer ab 1920 in Schweden Vorträge über seine Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben halten, mittels Orgelkonzerten seine Schulden bezahlen und Geld für die Rückkehr 1924 nach Afrika verdienen, um dort das Urwaldhospital auszubauen.

Bekannt wurde Albert Schweitzer vor allem durch seine Autobiografie „Zwischen Wasser und Urwald“, die er in kurzer Zeit 1920 geschrieben hatte. In seiner Rede zum 100. Todestag Johann Wolfgang von Goethes 1932 in Frankfurt am Main warnte Schweitzer vor den Gefahren des aufkommenden Nationalsozialismus. Versuchen von Joseph Goebbels, den in Lambaréné weilenden Schweitzer einzuladen und für die NS-Ideologie zu gewinnen, erteilte er auf die mit deutschem Gruß geschlossenen Anfrage mit zentralafrikanischem Gruß eine höfliche Absage.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ihm viel öffentliche Ehre zuteil. In seiner erst 1954 gehaltenen Dankesrede zur Verleihung des Friedensnobelpreises von 1952 sprach sich Schweitzer deutlich für eine generelle Verwerfung von Krieg aus: „Krieg macht uns der Unmenschlichkeit schuldig“, „zitiert“ Albert Schweitzer Erasmus von Rotterdam. Infolge der Genfer Konvention von 1864 und der Gründung des Roten Kreuzes sei es zu einer „Humanisierung des Krieges“ gekommen, die dazu geführt hätte, dass die Menschen 1914 den beginnenden Ersten Weltkrieg nicht in der Weise ernst genommen hatten, wie sie dies hätten tun sollen.

Nach dem Abschluss des Versuchsstoppabkommens im Jahr 1963 beglückwünschte Schweitzer John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow brieflich zu ihrem „Mut und Weitblick, eine Politik des Friedens einzuleiten“. Allerdings protestierte er im selben Jahr noch einmal öffentlich gegen die nach dem Vertrag weiterhin erlaubten unterirdischen Kernwaffentests.

Die Zahl an Einrichtungen und Veranstaltungen, die mit dem Namen Albert Schweitzer verbunden sind, ist unüberschaubar. So nahm sich zum Beispiel die Evangelische Jugend Albert Schweitzer in vielfacher Weise zum Vorbild. – In Tübingen befindet sich eine Albert-Schweitzer-Kirche, die auch eine Albert-Schweitzer-Wand mit Bildern und Texten enthält. – Auch wird der Name Albert Schweitzers für die Namensgebung zahlreicher Schulen verwendet. Die erste deutsche Schule mit seinem Namen war das Gymnasium Albert-Schweitzer-Schule Nienburg in Nienburg/Weser, das den Namen im Jahre 1949 mit Zustimmung Albert Schweitzers erhielt. In einer Liste der Schulen, die Albert Schweitzers Namen führen, werden 2007 insgesamt 118 deutsche Schulen aufgeführt.

Albert-Schweitzer-Kinderdörfer: Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden in der Schweiz, Österreich und Deutschland Dörfer, die verwaiste, verlassene Kinder und Jugendliche aufnehmen. 1957 folgte in Waldenburg (Baden-Württemberg) die Gründung des ersten Albert-Schweitzer-Kinderdorfs durch Margarete Gutöhrlein. Elternpaare übernahmen die Betreuung; Albert Schweitzer übernahm persönlich die Patenschaft … danach entwickelten sich viele Albert-Schweitzer-Kinderdörfer in Deutschland.  –  (Wikipedia)

gw

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