Ludwig Knaus „Die Goldene Hochzeit“, 1859, Öl auf Leinwand; Grohmann Museum at Milwaukee School of Engineering; Foto: Grohmann Museum and Larry Sanders, Milwaukee • Abb.: Museum Wiesbaden

WiesbadenLudwig Knaus zählte zu den bedeutendsten deutschen Malern im 19. Jahrhundert. Der in Wiesbaden 1829 geborene Künstler galt in seiner Zeit als der berühmteste Sohn der Stadt, der er sein ganzes Leben lang eng verbunden war.

Mit seinen im In- und Ausland äußerst erfolgreichen „Sehnsuchtsbildern“ verhalf er der Genremalerei zu einer einzigartigen Popularität. Nach Knaus Tod 1910 in Berlin verblasste jedoch sein Ruhm rasch und mit ihm auch die Bedeutung der Genremalerei.

Die Ausstellung „Homecoming“ knüpft an die Glanzzeit von Ludwig Knaus an und ruft den Künstler wieder in das allgemeine, insbesondere aber in das hessische Gedächtnis zurück. Herausragende Ölgemälde, wie die „Goldene Hochzeit“, wurden bereits zu Knaus Lebzeiten nach Amerika verkauft. Der Fokus der Ausstellung liegt auf jenen Schlüsselwerken aus Amerika, die seinen Ruhm noch gesteigert haben und die nun erstmalig wieder „nach Hause“ zurückkehren. Seine berühmteste Komposition war allerdings noch nie im Original in Deutschland zu sehen, da Knaus die Endfassung der „Goldenen Hochzeit“ in Paris malte und diese direkt nach Amerika verkauft wurde. Dennoch war das Gemälde in Deutschland bekannt und beliebt, weil Knaus selbst Vervielfältigungen dieses Verkaufsschlagers veranlasst hatte und die Reproduktionen ein beliebtes Hochzeitsgeschenk waren.

Ludwig Knaus „Kinderfigurenstudie“, o.J.; Privatsammlung Stuttgart; Foto: Linus Breuninger • Abb.: Museum Wiesbaden

Die von Dr. Peter Forster und Rebecca Krämer kuratierte Schau spiegelt bis zum 02. August 2020 anhand von rund 70 hochqualitativen Gemälden und 100 Zeichnungen Ludwig Knaus‘ Beobachtungen der Gesellschaft im 19. Jahrhundert wider. Die meist vielfigurigen, narrativen Arbeiten mit Alltagsmotiven, wie „Das Kirchweihfest – Tanz unter den Linden vor einem hessischen Dorf“ oder „Sonntäglicher Spaziergang“ bieten tiefe Einblicke in die Kultur und Geschichte Hessens.

Ludwig Knaus „Selbstbildnis“, 1890, Öl auf Holz; Museum Wiesbaden; Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert • Abb.: Museum Wiesbaden

Der Wiesbadener Künstler wurde nach einer Ausbildung an der Düsseldorfer Akademie zu einem der führenden Genre- und Porträtmaler des 19. Jahrhunderts. Bereits 1852 feierte der junge Knaus mit seinen Arbeiten erste Erfolge in Paris. Besonders bei Amerikanern waren seine Werke gefragt. Aufgrund seiner hohen Preise konnte das Museum Wiesbaden sich zu Knaus‘ Lebzeiten nur zwei Gemälde: „Brautschau“ von 1864 und „Die Frühlingsidylle“ von 1895 leisten – und das auch nur zu Sonderkonditionen. Dieses Glück hatte die Kaiserin, die ein Madonnenbild erwerben wollte, allerdings nicht. Majestät war es zu „theuer“ und wohl auch zu weltlich, wie der enttäuschte Knaus seinem Freund Barthold Suermondt schrieb.

Knaus war auch ein exzellenter Zeichner und einfühlsamer Porträtist, der den vielen Kundenwünschen kaum nachkommen konnte. Für seine malerische Virtuosität  und sein einzigartiges Kolorit-Verständnis wurde er vielfach ausgezeichnet. Auch nachdem er 1874 als Professur an die Akademie der Künste in Berlin berufen wurde, malte er mit großem Erfolg weiter. „Als er 1910 in Berlin starb, wurde nicht nur ein brillanter Künstler zu Grabe getragen, sondern die Genremalerei gleich mit“, so Forster, Kustos für alte Meister am Wiesbadener Landesmuseum.

Schirmherr der grandiosen Ausstellung, die vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Ernst von Siemens Kunststiftung gefördert wird, ist Ministerpräsident Volker Bouffier. – „Ludwig Knaus – Homecoming“ bis zum 02. August 2020 im Museum Wiesbaden, Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur. – Weitere Informationen unter:  www.museum-wiesbaden.de

Bernd Heier

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Kurt Haberstich • Bild: Quelle & Rechte: Kurt Haberstich

… eine wahre Erkenntnis von Kurt Haberstich, Schweizer Buchautor und Aphoristiker©. Er absolvierte eine Berufslehre als Konstruktionsschlosser; Berufsjahre als Schlosser, Monteur, Projektleiter.

Nach diversen Weiterbildungen war er tätig als Betriebstechniker, Organisator, Fotograf, Skulpteur, Kursleiter für Gestaltung, Personalberater, RAV-Leiter; RAV-Koordinator und Vize-Leiter vom Kant. Arbeitsamt Luzern.

Er schreibt Lyrik, Kurzgeschichten, Erzählungen, Aphorismen; zahlreiche Veröffentlichungen von Büchern, Bildbänden und Kalendern. Bis zu einem folgenschweren Gleitschirmunfall 1989 war er leidenschaftlicher Bergsteiger und Gleitschirmflieger (Hängegleiter-Piloten-Brevet) sowie Organisator und Mitglied verschiedener Bergsteiger-Expeditionen.

Kurt Haberstich hat über 1000 Gipfel auf der ganzen Welt bestiegen, unter anderem den 6190 Meter hohen Denali (Mount McKinley) in Alaska oder den Nevado Huascarán, der mit einer Höhe von 6768 Metern der höchste Gipfel Perus ist.

Im Alleingang überquerte er alle Viertausender des Atlas-Gebirges, war zudem Mitglied einer Schweizer Polarexpedition – Kurt Haberstich wohnt in Appenzell.

-/gw

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Amarra Smith Foto: Reset Production e.K./Oliver Becker

Rüsselsheim – The Ultimate Tribute – TINA – The Rock Legend – Break every rule! … Was für eine Stimme! Was für eine Karriere!

Zum 80. Geburtstag von Tina Turner, die 1939 als Anna Mae Bullock in Nutbush, Tennessee, das Licht der Welt erblickte, gibt es jetzt ihre großen Hits nochmals live und in Farbe auf der Bühne zu sehen – in der mitreißenden Tribute Show TINA – THE ROCK LEGEND mit der stimmgewaltigen Londoner Musical-Sängerin Amarra Smith als Tina Turner am Samstag, 21. März 2020, 20:00 Uhr, im ‚Theater Rüsselsheim‘.

Unvergessen sind Tinas frühen Erfolge gemeinsam mit Ike Turner – absoluten Weltruhm aber erlangte sie nach der Trennung von ihm und dem Start ihrer Solokarriere mit Mega-Hits wie „Nutbush City Limits“, „Typical male“, „Simply the best“, „What´s love got to do with it?“ oder dem James Bond – Titelsong „Golden eye“.
Neben ihren sexy Outfits, der Löwenmähne und dem breiten Lachen war es vor allem immer ihre Gänsehaut erzeugende Soulstimme, die Tina Turner zu eine der größten Pop-Diven aller Zeiten machte. Über 180 Millionen verkaufte Platten, unzählige Gold- und Platinauszeichnungen sowie mehrere Grammy Awards sprechen für sich.

Amarra Smith, begleitet von einer hochkarätig besetzten Liveband und einem exzellenten Tanzensemble, lässt mit ihrer fantastischen Live-Präsenz beinahe vergessen, dass man nicht der originalen Tina lauscht – die leider der Bühne vor vielen Jahren schon für immer den Rücken gekehrt hat. – Wie gut also, dass TINA – THE ROCK LEGEND die Karriere dieser beeindruckenden Powerfrau und Musikikone noch einmal Revue passieren lässt.

Sichern Sie sich jetzt Tickets für diese detailverliebte musikalische Verbeugung vor dem Lebenswerk Tina Turners! Denn nach wie vor gilt: She´s simply the best! – Tickets erhältlich im Theater Rüsselsheim (Hotline: Kultur123 unter: 06142-832630), an allen bekannten VVK-Stellen und direkt vom Veranstalter unter Telefon: 0365-5481830 – sowie unter:  www.tinatherocklegend.de

fh/gw

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10-Pfennig-Briefmarke Germania mit Kaiserkrone und Inschrift „REICHSPOST“ (1900) • Bild: Paul Waldraff creator QS:P170,Q1316547, DR 1905 86 I Germania, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Frankfurt am Main – Die Deutsche Reichspost gab am 01. Januar 1900 eine Serie von neuen Briefmarken heraus, in deren Mittelpunkt Marken mit dem Motiv der „Germania“ standen.

Diese Serie war insgesamt 22 Jahre in Gebrauch, eine für Briefmarken ganz ungewöhnlich lange Umlaufdauer. Der ausgedehnte, historisch sehr wechselvolle Zeitraum erklärt, warum die „Germania“ bis heute zu den bekanntesten und prägendsten Postwertzeichen Deutschlands gehört.

Die Einführung neuer Wertstufen hatte die Herausgabe neuer Briefmarken notwendig gemacht, auch wurden die alten Postwertzeichen als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Die Reichsdruckerei in Berlin, die mit der Herstellung beauftragt worden war, veranstaltete unter Grafikern einen Wettbewerb für das neue Markenmotiv. Kaiser Wilhelm II. höchstpersönlich wählte den Entwurf des Künstlers Paul Eduard Waldraff aus, der als Motiv das Brustbild der Germania mit der Reichskrone in einem vom Jugendstil beeinflussten Rahmen zeigt.

Der Entwurf mit der nationalen Personifikation, für die dem Entwerfer die Schauspielerin Anna Führing als Modell diente, wurde durchaus kontrovers aufgenommen. Gleichwohl bestimmte das Antlitz der entschlossen blickenden Frau mit dem Blechbusen, der als Symbol der Wehrhaftigkeit angesehen wurde, für über zwei Dezennien auf Briefen und Postkarten der Alltagskorrespondenz – dem damals wichtigsten Kommunikationsmedium –  das (Selbst-)Bild des Deutschen Reichs im In- und Ausland. Umso überraschender ist es deshalb, dass die Briefmarkenserie selbst den Ersten Weltkrieg und damit auch das Ende des Kaiserreichs überdauerte.

Versuchsdruck eines Konkurrenzentwurfes für die Germania-Marke (1899) • Bild: © Archiv für Philatelie Bonn – Abb.: Museum für Kommunikation Frankfurt

Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt in der geschichtsträchtigen Schau „Germania: Marke & Mythos“ philatelistische Raritäten, Konkurrenzentwürfe zu dem spannungsvollen Symbol der Germania und Probedrucke aus dem Bonner Archiv für Philatelie. Diese sind zum Teil erstmals überhaupt öffentlich zu sehen.

Das Germania-Motiv ist bereits seit dem Mittelalter bekannt und erlangte in der Deutschen Romantik, während der Befreiungskriege und vor allem während der Deutschen Revolution von 1848 neue Aktualität. Auch in der modernen Alltagskultur taucht die Germania in den verschiedensten Formen und Formaten immer wieder auf. In der Ausstellung sind dafür stellvertretend etwa Werbeplakate für die Germania-Brauerei Chemnitz und für Germania-Fahrräder zu sehen.

„Das Motiv lädt dazu ein, die Frage nach einer sich im steten Wandel befindlichen und vielfältig empfundenen nationalen Identität immer wieder neu zu stellen und Antworten kritisch zu hinterfragen“, betont Dr. Helmut Gold, Direktor des Museums für Kommunikation Frankfurt. Die „Germania“ bietet nicht nur für Philatelisten Raritäten, sondern auch für alle historisch Interessierten, da der Langzeitrenner während des Ersten Weltkriegs auch in vielen militärisch besetzten Gebieten mit Aufdrucken als offizielles Postwertzeichen genutzt wurde.

„Germania: Marke & Mythos“ bis zum 31. Mai 2020 im Museum für Kommunikation Frankfurt. – Weitere Informationen unter:  www.mfk-frankfurt.de

Bernd Heier

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Bild: True Gum

Kopenhagen – Kaugummi kauen erhöht die Durchblutung im Gehirn – Konzentration und Leistungsfähigkeit werden deutlich gesteigert. Auch wird es gern bei ‚Start und Landung in Flugzeugen‘ genutzt, denn das Kauen hilft, den Druck, der beim Fliegen in den Ohren entsteht, auszugleichen und Ohrenschmerzen vorzubeugen. 

Das älteste Kaugummi soll über 9.000 Jahre alt sein – bereits Steinzeitmenschen kauten auf Birkenharz herum. Erstmals wurde Kaugummi als Massenprodukt aus Fichtenharz 1848 in Amerika produziert, doch erst 1982 wurde eine elastische Kaugummimasse erfunden, wie wir sie heute kennen.

Hierzulande kaut jeder Deutsche schätzungsweise etwa 100 Kaugummis im Jahr – doch sie wissen nicht, dass sie dabei auf Plastik kauen! Herkömmliche Kaugummis enthalten nämlich erdölbasierte Kunststoffe und Chemikalien wie Polyethylen und Polyvinolacetat. Das sind genau die gleichen Kunststoffe, die bei der Herstellung von Plastiktüten, Autoreifen und Klebstoff anfallen. Darüber hinaus stehen umstrittene synthetische Süßstoffe (z.B. Aspartam) sowie BHA und BHT im Verdacht, hormonelle Störungen hervorzurufen. Diese Kaugummi sind also weder gesund noch umweltfreundlich.

Eine Alternative bietet das dänische Start-up True Gum. Die vier jungen Gründer haben selbst 100% biologisch abbaubare Kaugummis entwickelt, die in der eigenen kleinen Fabrik in Kopenhagen gefertigt werden. Statt einer Kaumasse auf Kunststoffbasis, besteht True Gum aus dem Saft der Sapodilla-Bäume, die im mexikanischen Dschungel wachsen und den True Gum direkt von einheimischen Bauern, sogenannten „Chicleros“, bezieht. Gesüßt werden sie mit Stevia und Xylit – ein pflanzliches Süßungsmittel, das aus der Birke gewonnen wird.

Somit sind True Gum Kaugummis natürlich, plastikfrei, zuckerfrei, vegan und 100% biologisch abbaubar.

Wir lieben Kaugummi, aber waren geschockt, als wir uns mit den Inhaltsstoffen beschäftigt haben. Da wir nicht auf Plastik kauen wollen, haben wir unseren eigenen entwickelt. Das war ein langer, aufwendiger Prozess, doch irgendwann hatten wir ein perfektes Ergebnis und der Erfolg gibt uns Recht. Die Welt ist bereit für grüne Firmen und alternative Produkte, betont Peter Regnersgaard, einer der Gründer von True Gum.

‚True Gum‘ gibt es in vier Sorten: Mint & Matcha, Ingwer & Kurkuma, Himbeere & Vanille und Lakritz & Eukalyptus. Erhältlich sind sie bei allen dm-Filialen in ganz Deutschland, den Märkten von famila Nord sowie ausgewählten Edeka Filialen. Eine Packung mit 20 Gramm Inhalt (etwa 16 Stück) kostet 1,95 Euro. – Weitere Informationen unter:  www.truegum.com  oder:  www.instagram.com/truegum

kb/gw

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Am 06. März vor 90 Jahren konnte man in den USA in einem kleinen Lebensmittelgeschäft erstmals tiefgekühlte Produkte kaufen • Bild: obs/Deutsches Tiefkühlinstitut e.V./AFFI American Frozen Food Institute“

Berlin – Bereits 90 Jahre ist es her, dass man in den USA in einem kleinen Lebensmittelgeschäft erstmals tiefgekühlte Produkte kaufen konnte. Am 06. März 1930 war die Geburtsstunde der Tiefkühlkost und damit der größten Innovation in Sachen Haltbarmachung von Lebensmitteln der Neuzeit: Die Schockfrostung.

Bis heute gibt es keine schonendere Art der Konservierung, denn sie erfolgt ganz ohne Zugabe von Konservierungsstoffen rein durch die Kälte. Die ersten Lebensmittel, die es tiefgekühlt zu kaufen gab, waren Gemüse, Obst und Fisch. In Deutschland wurden Tiefkühlprodukte 1955 erstmals auf der anuga (Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung) in Köln vorgestellt – der weltweit größten Fachmesse der Ernährungswirtschaft und Nahrungsmittelindustrie. Heutzutage verwendet so gut wie jeder Haushalt (97,5 Prozent*) die Produkte aus der Kälte.

Die unaufhaltsame Erfolgsgeschichte tiefgekühlter Produkte war sicherlich auch der Grund, warum der amerikanische Präsident Ronald Reagan im Jahr 1984 erstmals den „Frozen Food Day“ ins Leben rief, der seitdem jedes Jahr am 06. März gefeiert wird – bei uns als „Tag der Tiefkühkost“.

Frischer geht’s nicht:  Als Erfinder der Tiefkühlkost gilt der Amerikaner Clarence Birdseye. In den Jahren 1915-1922 unternahm der Meeresbiologe mehrere Forschungsreisen nach Labrador in Neufundland. Dort beobachtete er die einheimischen Inuit dabei, wie sie ihre super frischen Lebensmittel einfroren: Der frische Fang oder die gerade erlegte Beute wurde dazu in den eisigen, bis zu minus 45 Grad Celsius kalten Wind, gehängt. Schon in kürzester Zeit waren Fisch und Fleisch tiefgefroren. Die so tiefgekühlten Lebensmittel hielten den ganzen Winter über und schmeckten nach dem Auftauen auch nach Wochen und Monaten noch genauso frisch wie gerade erst frisch gefangen oder erlegt.

Lebensmittel auf diese Art und Weise ohne Geschmacks- oder Qualitätsverlust für einen längeren Zeitraum haltbar zu machen, faszinierte Birdseye. Mit sieben Dollar Startkapital erstand er sein für die Erfindung der Tiefkühlung benötigtes Equipment bestehend aus Eis, Salz und einem Ventilator mit Elektroantrieb. Mit diesen geringen Mitteln tüftelte er so lange bis daraus die erste Schockgefrieranlage entstand. – und es gelang ihm erstmals, ganze Fische, Fischfilets, Gemüse, Fleisch und andere Lebensmittel innerhalb kürzester Zeit schonend tiefzukühlen – so wie in der arktischen Kälte Neufundlands. 90 Jahre später ist nun das breite Angebot aus den Tiefkühltruhen der Supermärkte gar nicht mehr wegzudenken.

TK-Produkte erobern den deutschen Markt:  Erst 25 Jahre nach dem Erstverkauf in den USA, im Jahr 1955, wurden auf der anuga erstmals TK-Produkte – Fisch und Gemüse – einem breiten Fachpublikum aus dem Handel vorgestellt. Tiefgekühlte Lebensmittel gibt es somit erst seit 60 Jahren im Lebensmittelhandel zu kaufen. Heute bieten die Supermärkte dem Verbraucher in ihren Tiefkühltruhen bundesweit sage und schreibe mehr als 17.000 gefrorene Artikel an. Kein Wunder also, dass der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland pro Jahr mittlerweile bei über 46 Kilogramm liegt. 1960 lag dieser noch bei durchschnittlich 800 Gramm. Eines ist also gewiss: Die Deutschen sind echte TK-Fans!!!

Deutsches Tiefkühlinstitut e.V./ots/-gw

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Eröffnung ‚Kombi-ZB Ludwigshafen‘ • Bild: (c) Deutsche Post DHL Group / Bernd Georg

Frankfurt am Main – Novum für Rheinland-Pfalz: Deutsche Post startet Kombi-Zustellbasis in Ludwigshafen // Erstmals alles unter einem Dach: Brief-, Verbund- und Paketzustellung sowie Vorbereitungszentrum für Briefsortierung.

In Ludwigshafen geht die Deutsche Post neue Wege und nimmt die rheinland-pfalzweit erste Kombi-Zustellbasis in Betrieb. Die neue Basis direkt gegenüber dem Ludwigshafener Briefzentrum in der Ernst-Boehe-Straße 25 vereint gleich drei postalische Einheiten:

1.  Den Zustellstützpunkt Ludwigshafen mit Leitungsfunktion (ZSPL): Von hier aus starten insgesamt 120 Brief- und Verbundzusteller ihre täglichen Touren zu Postkunden in Ludwigshafen. Knapp 390.000 Briefe und rund 7.600 Pakete werden von hier aus wöchentlich in Ludwigshafen zugestellt. Darüber hinaus steuert der neue ZSPL die Zustellung für Altrip, Frankenthal, Freinsheim, Grünstadt, Hettenleidelheim, Maxdorf, Mutterstadt, Ludwigshafen-Oppau und Ludwigshafen-Oggersheim.

2.  Die DHL Zustellbasis Ludwigshafen (ZB): Von hier aus starten insgesamt 75 DHL Paketzusteller ihre Tagestouren. Die durchschnittliche Paketmenge pro Woche beträgt rund 38.000 Sendungen.

3.  Das Vorbereitungszentrum Ludwigshafen (VBZ): Hier sorgen 50 Mitarbeiter für die schnelle und zuverlässige Sortierung der Briefpost für die Ludwigshafener Stadtteile Oppau und Oggersheim sowie Worms. Dadurch erhalten die Zusteller dort ihre Briefpost bereits vorsortiert. Pro Woche sind das durchschnittlich etwa 220.000 Briefsendungen.

Offizieller Startschuss:  Gemeinsam mit Jutta Steinruck, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, gab Frank Steinbrenner, Leiter der Postniederlassung Mannheim und zuständig für die Brief- und Paketpost in den Postleitzahlregionen „67“, „68“ und „69“, den offiziellen Startschuss für die erste Kombi-Zustellbasis in Rheinland-Pfalz. Beim Durchschneiden des Bandes als offizieller Startschuss halfen auch die Chefs vor Ort: Charlotte Chudziak für den ZSPL, Stefan Dobrautz für die ZB und Petra Menrath für das VBZ. „Das besondere an unserer Kombi-Zustellbasis ist die Tatsache, dass wir hier mehrere Funktionen gebündelt haben und sowohl Brief- als auch Paketsendungen unter einem Dach bearbeiten. Für Rheinland-Pfalz ist dies ein Novum“, betont Steinbrenner.

Arbeitsplatz für 255 Mitarbeiter:  Die Gebäudefläche der neuen Zustellbasis beträgt knapp 3.900 m² und bietet Platz für insgesamt 255 Postmitarbeiter. Die gesamte Grundstückfläche umfasst mehr als 19.500 m². Die Deutsche Post hat den Neubau nach neuesten wirtschaftlichen und ergonomischen Standards gebaut und eingerichtet:

„All unsere Erfahrungen haben wir bei der Gestaltung dieser besonderen Zustellbasis eingebracht, so dass wir unseren Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz anbieten können, der neuesten ergonomischen Erkenntnissen entspricht“, erklärt Steinbrenner und ergänzt: „Da die Paketmengen in Deutschland kontinuierlich wachsen, ist der Neubau hier in Ludwigshafen auch eine Reaktion auf diese Entwicklung und eine wichtige Investition in unser deutsches und regionales Paketnetzwerk.“

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hjt/-gw

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