Bild: © UNICEF/DT2017-58809/Claudia Berger

Köln – Zum Welternährungstag*): Unternehmerin Susanne Klatten kämpft mit UNICEF gegen den Hunger. Mit einer Fördersumme von rund 2,4 Millionen Euro ist dies das bislang umfangreichste aller bisher geförderten SKala-Projekte.

UNICEF baut in Niger mit Hilfe von SKala Ernährungszentren auf und versorgt mangelernährte Kinder in abgelegenen Regionen mit therapeutischer Spezialnahrung. Zudem schult das Kinderhilfswerk Gesundheitshelfer darin, Mangelernährung zu erkennen und gezielt zu behandeln. Das westafrikanische Niger ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Kindersterblichkeitsrate zählt zu den höchsten weltweit: Jedes achte Kind erlebt seinen fünften Geburtstag nicht, Mangelernährung ist für jeden dritten dieser vermeidbaren Todesfälle verantwortlich.

SKala ist eine philanthropische Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO. Die Initiative fördert etwa 100 gemeinnützige Organisationen mit insgesamt bis zu 100 Millionen Euro. Unterstützt werden ausschließlich Organisationen, die gegenüber PHINEO eine große soziale Wirkung nachgewiesen haben. Die Entscheidung über die Förderung liegt bei Susanne Klatten.

Insgesamt hatten sich 1.866 Organisationen oder Projekte für eine Förderung beworben. Für 77 davon wurde ein konkreter Förderplan erstellt, der jeweils von Susanne Klatten im Detail geprüft wird. „Es ist für mich eine Herzenssache, engagierte Menschen, die mit ihren Ideen und Aktivitäten unser Gemeinwesen stärken, zu fördern und ihnen Anerkennung zu geben. Mit der SKala-Initiative möchte ich diesen Menschen neue Wege und das Wachstum ihres Engagements ermöglichen,“ betont Susanne Klatten.

Weitere Informationen unter:  www.unicef.de/skala

ots/gw

*) Der Welternährungstag (auch Welthungertag) findet jedes Jahr am 16. Oktober statt und soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit noch Millionen Menschen an Hunger leiden. Er wurde 1979 eingeführt und findet seither jedes Jahr in verschiedenen Ländern statt. Neben offiziellen Kongressen an diesem Tag, die sich mit den Themen Welthunger und Ernährungssicherung auseinandersetzen, nutzen oft auch Nichtregierungsorganisation (Non-Governmental Organizations, NGOs) den Tag, um auf das weltweite Hungerproblem aufmerksam zu machen.

Das Datum wurde ausgewählt, weil am 16. Oktober 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO) mit der Aufgabe, die weltweite Ernährung sicherzustellen, als Sonderorganisation der UNO gegründet wurde.

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V.l.n.r.: Can Aksakal (GVD Team) • Dagmar Wüst (Abteilungsleiterin Personal) • Diana Stein (Bärenherz) • Mario Gabel (Abteilungsleiter Stationäre Bearbeitung) • Bettina Stark (GVD Team) • Foto: Deutsche Post DHL

Frankfurt am MainMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Post übergeben Scheck an Kinderhospiz Bärenherz … Postlerinnen und Postler sammeln 2.200 Euro – „Cafe International“ im Briefzentrum Frankfurt.

Mit dem jährlich stattfindenden „Global Volunteer Day“ (GVD) motiviert der Konzern Deutsche Post DHL Group weltweit seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ehrenamtlichem Engagement, sowie auch die Postler der Postniederlassung Frankfurt, zuständig für die Postleitzahlengebiete 60, 61 und 63. Im Briefzentrum Frankfurt fand bereits zum vierten Mal die Global-Volunteer-Day-Aktion „Cafe International“ statt. Rund um die Uhr wurden selbst gebackene Leckereien und internationale Spezialitäten aus der heimischen Küche von rund 75 Mitarbeitern angeboten und erfolgreich verkauft.

Can Aksakal und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sammelten insgesamt 2.200 Euro ein. „Wir spenden die gesamte Summe an das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden. Wenn wir damit die Arbeit des Kinderhospiz unterstützen können, dann gewinnen alle,“ so Can Aksakal. Bereits zum dritten Mal spenden die Postlerinnen und Postler durch das Engagement im „Cafe International“ Gelder für Bärenherz … weitere Aktionen werden folgen.

Deutsche Post – Die Post für Deutschland  –  www.dpdhl.de  –  www.twitter.com/DPDHL_fra

Das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden betreut, pflegt und begleitet Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien, unabhängig von ihrer Kultur, Herkunft oder Religion. In ihrer Lage haben es nicht nur die erkrankten Kinder selbst schwer, sondern ebenso ihre Eltern und Geschwister, die erweiterte Verwandtschaft und Freunde stehen vor enormen Herausforderungen. Neben der Sorge um das Kind sind die Eltern mit sehr vielen praktischen Fragen um die Pflege und Familienorganisation konfrontiert. Die Verunsicherung im sozialen Umfeld sowie berufliche und finanzielle Herausforderungen kommen für viele betroffene Familien dazu.

Angesichts der zahlreichen Belastungen wächst oft auch die Sorge um die Geschwister des kranken Kindes, die ebenfalls Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen, aber oftmals nicht ausreichend bekommen können. Mit stationären und ambulanten Angeboten werden Familien unterstützt – so kann die gesamte Familie von psychosozialen, pflegerischen und medizinischen Angeboten profitieren.Weitere Informationen unter:  www.kinderhospiz-wiesbaden.de

dp/gw

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Bild: Palmengarten

Frankfurt am Main – Die Galerie am Palmenhaus verwandelt sich im Herbst in eine traumhafte Landschaft aus Blumen, Gräsern und Gehölzen, die uns mit ihren letzten Blüten, Früchten und buntem Laub die Schönheit dieser Jahreszeit noch einmal eindrucksvoll erleben lässt.

Trotz sommerlich anhaltender Temperaturen ist der Herbst nicht mehr aufzuhalten: Die Blätter verfärben sich und liegen bereits in großen Mengen auf den Wegen. Man kann erste Herbstblumen bestaunen, Kerzen und Kürbisse haben wieder Hochsaison.

Auch im Palmengarten hat sich bereits alles auf die neue Jahreszeit eingestellt, die mit der Ausstellung „Blumen des Herbstes“ offiziell begrüßt wird.

„Blumen des Herbstes“ – Galerie am Palmenhaus, Siesmayerstraße 63, Frankfurt am Main – vom 18. Oktober bis 04. November 2018.

www.palmengarten.de

ffm/gw

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Der Nachwuchs hat Hunger und freut sich über Insekten – Foto: NABU / Dietmar Nill

Berlin / Hilpoltstein – Damit küren der NABU und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, die Feldlerche zum zweiten Mal – nach 1998 – nun zum „Vogel des Jahres 2019“.

Mit der Auswahl verbinden die Verbände die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den STAR, Vogel des Jahres 2018, folgt nun zum zweiten Mal die ‚Feldlerche‘ … ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. „Diese Ehre wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl zum Vogel des Jahres leider nicht genug, um die Art zu retten. Denn der alarmierende Rückgang bei den Beständen dieses ehemaligen Allerweltsvogels setzte sich fort“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

„Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, sagt Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender. Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.

Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirte. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten. Bisher haben sich jedoch weder die Bundeskanzlerin noch ihre Agrarministerin Julia Klöckner am Verhandlungstisch in Brüssel klar dazu bekannt. Die Feldlerche – und mit ihr unsere ländlichen Lebensräume mit ihrer ganzen Artenvielfalt – haben jedoch nur eine Chance, wenn die Bundesregierung auf EU-Ebene die Weichen der Agrarpolitik richtig stellt.

NABU und LBV rufen bei der Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ Bürgerinnen und Bürgern auf, ihre Wünsche an eine Agrarreform EU-Parlamentariern aus ihrem Wahlkreis zu übermitteln und so zur Rettung der Feldlerche und anderer Feldvögel beizutragen. Ihr scheinbar endlos tirilierender Gesang bildet die traditionelle Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. Mit nur 16 bis 18 Zentimetern Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung an der Oberseite ist sie im Stoppelfeld gut getarnt. Ihr einziger Schmuck besteht aus feinen, schwarzbraunen Längsstreifen und Strichen am Oberkopf und einer kleinen Federhaube.

Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände in einem deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. Aus vielen Gebieten Deutschlands ist die Feldlerche bereits völlig verschwunden.

Die Nahrung der Feldlerche ist abhängig von den Jahreszeiten. In den kalten Monaten begnügt sie sich mit Pflanzenteilen und Sämereien. Im Frühling kommen Insekten, Regenwürmer oder andere Kleintiere dazu, die besonders für den Feldlerchen-Nachwuchs ein wichtiges Kraftfutter sind. Die Feldlerche kann in der heutigen Agrarlandschaft wegen der schnell und dicht aufwachsenden großflächigen Intensivkulturen oft nur noch eine Brut aufziehen. Wo auf riesigen Flächen nur noch undurchdringbares Wintergetreide, Raps oder Mais wachsen, fallen die überlebenswichtigen zweiten und dritten Bruten aus.

Weitere Informationen unter:  www.Vogel-des-Jahres.de  oder:  www.LBV.de – Mehr zur Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ unter:  www.NeueAgrarpolitik.eu – Die Farbbroschüre „Vogel des Jahres 2019 – Die Feldlerche“ (Art. Nr.: 2527), DIN A5, 44 Seiten gibt es im NABU-Shop unter www.NABU-shop.de sowie unter www.lbv-shop.de

ots/gw

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Das Team der Azubi-Filiale Camp King (v.l.n.r.): Caner Topyürek, Larissa Erker, Clara Sophie Biegi, Lisa Herzog, Elena Cotruta und Anthony Lollegni • Foto: Taunus Sparkasse

Bad Homburg vor der Höhe / Oberursel / Bad Soden – Vertrauen in die Auszubildenden: In den beiden modernisierten Filialen Oberursel-Camp King und Bad Soden haben Auszubildende für eine Woche die Kundenbetreuung übernommen.

Sie sind erst seit wenigen Wochen im zweiten Jahr ihrer Ausbildung und managen schon eine Filiale. In der vergangenen Woche haben 14 Auszubildende in Bad Soden und Oberursel-Camp King die Aufgaben der eigentlichen Filialteams – inklusive der beiden Leiter – übernommen.

„Es hat Spaß gemacht, sich darauf vorzubereiten. Wir haben im Team eigene Ziele für unsere ‚Azubi-Filiale‘ entwickelt – zum Beispiel, wie viele Kundengespräche wir führen wollen“, sagt Sara Sabetta. Gemeinsam mit Mark-Philipp Halberstadt, Isabelle Horn, Nicklas Kämper, Marina Mijailovic, Matthias Rang, Marcel Schlott und Samuel Noah Schwarz ist sie in der Filiale Bad Soden am Start.

„Ich finde es cool, dass die Taunus Sparkasse so ein Vertrauen in uns hat. Klasse, dass wir jetzt schon so viel Verantwortung übernehmen können“, so Elena Cotruta. Zusammen mit Clara Sophie Biegi, Larissa Erker, Lisa Herzog, Anthony Lollegni und Caner Topyürek betreute sie die Kunden im Camp King in Oberursel.  

Die Idee der ‚Azubi-Filiale in den Herbstferien‘ hat bei der Taunus Sparkasse Tradition. Schon zum achten Mal beraten die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres Kunden in „ihrer“ Filiale. Und jedes Mal besucht der Vorstand sie vor Ort. „Ich finde es immer wieder klasse, wie sich die Auszubildenden bei der ‚Azubi-Filiale‚ ins Zeug legen. Jeder merkt gleich, dass sie da Lust drauf haben“, sagt Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender.

„Die Auszubildenden haben sich klare Vorstellungen davon gemacht, wie sie die Woche gestalten. Es ist toll, wie selbstbewusst die jungen Kolleginnen und Kollegen an die Sache ran gehen – das kommt auch bei den Kunden gut an“, sagt Harald Biersack, Leiter der Aus- und Weiterbildung. Auch die Besucher, die sich für eine Ausbildung bei der Taunus Sparkasse interessiert haben, waren in der Azubi-Filiale goldrichtig. Denn wer könnte Fragen zur Ausbildung besser beantworten als die angehenden Bankkaufleute?

In beiden Azubi-Filialen verloste die Taunus Sparkasse unter allen Besuchern je ein nagelneues iPad.

Zum Hintergrund:  Die angehenden Bankkaufleute mussten sich über ein hausinternes Bewerbungsverfahren für die „Azubi-Filialen“ qualifizieren. Daraufhin wurden sie für die verschiedenen Aufgaben, die es in einer Filiale zu managen gilt, professionell vorbereitet. Die Azubis organisieren für eine Woche selbstständig das Geschäft in den beiden Geschäftsstellen. Danach übernimmt wieder das bekannte Team, das in dieser Woche sowohl die Kollegen in anderen Geschäftsstellen als auch aus den internen Bereichen unterstützt.

Die ‚Azubi-Filiale‘ ist einer der vielen Gründe, warum die Nachwuchsarbeit bei der Taunus Sparkasse einen hervorragenden Ruf genießt. Für ihre Ausbildung wurde sie von der Industrie und Handelskammer (IHK) als „exzellenter Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.  www.taunussparkasse.de

TS/gw

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Robotergestütztes C-Arm-Angiographiesystem ‚ARTIS pheno‘ von Siemens Healthineers • Bild: obs/Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum/EUIPO

Alicante (Spanien) – ARTIS pheno, ein robotergestütztes C-Arm-Angiographiesystem von Siemens Healthineers, wurde als Finalist in der Kategorie größere Unternehmen bekanntgegeben.

Der Preisträger in der Kategorie „Auszeichnung für das Lebenswerk“ ist Hartmut Esslinger, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Steve Jobs und Apple. Hartmut Esslinger ist einer der einflussreichsten Industriedesigner des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Die Verleihung der DesignEuropa Awards findet am 27. November 2018 in Warschau statt.

Hartmut Esslinger • © Hartmut Esslinger & frog design

Das Design des ARTIS pheno wurde von Nadja Roth (inhouse design) und Tobias Reese (at-design GbR) entworfen. Die DesignEuropa Awards werden vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO), einer dezentralen Agentur der EU mit Sitz in Alicante, ausgerichtet und würdigen herausragende Leistungen von Inhabern eingetragener Gemeinschaftsgeschmacksmuster (GGM) im Bereich Geschmacksmuster und Geschmacksmustermanagement. Die DesignEuropa Awards sind in drei Kategorien unterteilt: Größere Unternehmen, Kleine und neu gegründete Unternehmen und Auszeichnung für das Lebenswerk. Die Jury besteht aus einem hochrangigen Gremium, das sich aus Mitgliedern der Bereiche Wirtschaft, Design und geistiges Eigentum zusammensetzt.

Die Präsidentin der World Design Organization und Vorsitzende der Jury der DesignEuropa Awards, Luisa Bocchietto, kommentierte die Auswahl der Finalisten mit den Worten: „Acht Finalisten aus so vielen hervorragenden Beiträgen auszuwählen war eine große Herausforderung, aber auch eine bereichernde Aufgabe für unsere Jury. Die Geschmacksmuster der Finalisten tragen allesamt zur Leistung ihrer Unternehmen bei, sind beispielhaft für eine gute Verwaltung der Rechte des geistigen Eigentums und haben darüber hinaus einen sehr hohen ästhetischen Wert.“

Der Exekutivdirektor des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum, Christian Archambeau, stellte fest: „Unsere acht herausragenden Finalisten repräsentieren die Vielfalt gewerblicher Geschmacksmuster und ihrer Anwendung in einem breiten Spektrum von Wirtschaftsbereichen. Dies zeigt, welche Bedeutung dem Geschmacksmuster als wichtiger Vermögenswert und Motor für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum zukommt. Unser Gewinner der Auszeichnung für das Lebenswerk hat durch seine außerordentliche Laufbahn gezeigt, welchen Einfluss ein europäischer Designer in den USA, Asien und weltweit haben kann. Sein Leben und seine Arbeit verdeutlichen die transformative Kraft von Geschmacksmustern nicht nur in einem Wirtschaftszweig, sondern in der ganzen Welt.“

Über die DesignEuropa Awards:  Mit den DesignEuropa Awards, die das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) in Partnerschaft mit dem polnischen Patentamt (UPRP) ausrichtet, werden herausragende Leistungen von Inhabern eingetragener Gemeinschaftsgeschmacksmuster(GGM), seien es Einzelpersonen, kleine oder große Unternehmen, im Bereich Geschmacksmuster und Geschmacksmustermanagement gewürdigt … es ist ein einheitliches Recht des geistigen Eigentums, das in allen 28 Mitgliedstaaten der EU gilt und vom EUIPO verwaltet wird. Die Preisverleihung der DesignEuropa Awards wird am 27. November 2018 im POLIN-Konferenzzentrum in Warschau stattfinden.

Über das EUIPO:  EUIPO, das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum, ist eine dezentrale Agentur der EU mit Sitz in Alicante, Spanien. Es ist für die Eintragung von Unionsmarken (UM) und von Gemeinschaftsgeschmacksmustern (GGM) zuständig, die den Schutz von Rechten des geistigen Eigentums in allen 28 Mitgliedstaaten der EU gewährleisten, und arbeitet mit den nationalen und regionalen Ämtern für geistiges Eigentum in der EU zusammen.

www.euipo.europa.eu

ots/gw

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Bild: NORLA, Norwegian Literature Abroad

Frankfurt am Main BUCHMESSE FRANKFURT: Traditionell verabschiedete sich am Messe-Sonntag (14.10.2018) der amtierende ‚Ehrengast Georgien 2018‚ und überreichte in einer feierlichen Zeremonie die sogenannte GastRolle an den ‚Ehrengast Norwegen 2019‘ – Motto: „Der Traum in uns!“

Das eigens dafür geschaffene Kunstobjekt der Frankfurter Buchmesse wird in jedem Jahr um einen kurzen literarischen Beitrag des nachfolgenden Ehrengastes erweitert: Georgien hatte im vergangenen Jahr einen Auszug aus dem berühmten Nationalepos „Der Recke im Tigerfell“ von Schota Rustaweli aus dem 12. Jahrhundert gewählt und die Zeilen in den kunstvoll geschwungenen Buchstaben des georgischen Alphabets verfasst:

Wie die Sonne gleiche Lichtflut auf Gestrüpp und Rosen gießt,
sieh, dass Arm’ und Reiche du mit gleicher Fürstengnade misst.
Auch den Trotz bezwing durch Güte, die allzeit bezwingend ist
spende – wie die Flut, vom vollen Meere kommend, meerwärts fließt.

Norwegen schrieb sich nun mit dem Gedicht des beliebten norwegischen Dichters Olav H. Hauge (1908-1994) „Det er den draumen“, auf Deutsch: „Das ist der Traum“, in die Rolle ein (Übersetzung Klaus Anders – aus Olav H. Hauge: Gesammelte Gedichte, Edition Rugerup 2012):

Das ist der Traum, den wir tragen, daß etwas Wunderbares geschieht, geschehen muß –
daß die Zeit sich öffnet, daß das Herz sich öffnet, daß Türen sich öffnen, daß der Berg sich öffnet,
daß Quellen springen – daß der Traum sich öffnet,
daß wir in einer Morgenstunde gleiten – in eine Bucht, um die wir nicht wußten.

Nach einem literarischen Gespräch mit dem georgischen Autor Zurab Karumidze und der norwegischen Autorin Åsne Seierstad wurde die GastRolle an Norwegen übergeben. Die Musiker Mathias Eick, Kjetil Bjerkestrand und Herborg Kråkevik aus Norwegen bereicherten die feierliche Übergabe mit Klängen aus dem hohen Norden. Durch die Veranstaltung führte der Autor und Moderator Thomas Böhm.

„Wir haben in diesem Jahr und ganz besonders in dieser Woche ein einzigartiges Fest der georgischen Literatur und Kultur gefeiert“, sagte Medea Metreveli, Direktorin des Georgian National Book Center: „Wir konnten georgische Literatur in all ihren Facetten zeigen. Unser Gastlandauftritt auf der Frankfurter Buchmesse war ein großer Erfolg – nicht nur, weil unser Team viel Arbeit in dieses Projekt investiert hat und gemeinsam mit den georgischen Verlegern gute Ergebnisse vorweisen kann. Sondern auch, weil die deutsche Leserschaft, die Besucher und unsere deutschen Partner so offen waren und uns mit Liebe und Emotionen empfangen haben.“ – Die Begeisterung und Aufgeschlossenheit gegenüber den „Georgian Characters“ sei überall spürbar gewesen. Dies sei eine hervorragende Basis, um den literarischen und kulturellen Austausch zwischen Georgien und Deutschland weiter zu vertiefen.

Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, sagte: „Der Ehrengastauftritt Georgiens hat die Herzen der Buchmessebesucher berührt. Eine Präsentation, in der das georgische Alphabet mit Leichtigkeit und Eleganz raumgreifend inszeniert ist, Performances, Musik, kulinarische Entdeckungen, Lesungen und vor allem eine beeindruckende Vielfalt literarischer Stimmen. Das Team um Medea Metreveli hat ein fulminantes Programm auf die Beine gestellt und uns in wenigen Tagen ‚Georgiens Characters‘ und ihre jahrtausendealte Kultur nahegebracht. Georgien hat uns auf eine Entdeckungsreise eingeladen – wir sind dieser Einladung sehr gern gefolgt.“

Margit Walsø, Direktorin von NORLA – Norwegian Literature Abroad, und Halldór Guðmundsson, Projektmanager des Ehrengastprojekts Norwegen 2019, gaben erste Einblicke, was die Besucher im kommenden Jahr erwartet: „Der Ehrengastauftritt Norwegens steht unter dem Stern eines berühmten Gedichts von Olav H. Hauge. Nach dem wunderbaren Auftritt Georgiens träumen wir davon, mit Literatur, mit Kunst und Kultur Geschichten von den Menschen aus dem hohen Norden zu erzählen. Mit diesen Geschichten wollen wir Lesebegeisterte im Sinne von Hauges Gedicht an einen faszinierenden Ort bringen, um den sie nicht wussten.“ Im Jahr 2016 wählten Zuschauer des norwegischen Senders NRK dieses Gedicht zum bedeutendsten norwegischen Gedicht aller Zeiten.

Organisator des Gastlandauftritts ist NORLA – Norwegian Literature Abroad. NORLA wurde 1978 gegründet und hat allein seit 2004 zur Übersetzung von rund 5.200 norwegischen Büchern in 65 Sprachen beigetragen. Im Jahr 2019 präsentiert das Gastland seine Literatur und Kultur auf der Buchmesse in Frankfurt am Main sowie an vielen weiteren Orten in Deutschland. – www.norway2019.com www.buchmesse.de

book-fair/gw

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