Bild: Caricatura Museum Frankfurt

Frankfurt am Main – Noch bis zum 12. Mai 2019 zeigt das Caricatura Museum Frankfurt die Werke des Malers, Zeichners, Autors, Lyrikers, Musikers, Drehbuchschreibers und Schauspielers „Ernst Kahl – Vergessene Katastrophen“.

Karl Kahl gilt als wahres Multitalent: Ein „Feingeist der Hochkomik“, ein „Poet des Alltäglichen“, ein „Magier des Undenkbaren“. Ernst Kahl ist mit vielen Preisen ausgezeichnet – darunter der Göttinger Elch für sein Lebenswerk 2007, der Wilhelm-Busch-Preis 2011 und schließlich 2014 der Sondermann-Preis für Komische Kunst. Im Zuge der Nacht der Museen wird Ernst Kahl zum Signieren in das Caricatura Museum kommen.

Gedichte von und mit Thomas Gsella: Der ehemalige TitanicChefredakteur Thomas Gsella präsentiert zur Nacht der Museen neben Werken von Ernst Kahl Gedichte aus seinem aktuellen Buch „Personenkontrolle – Leute von heute in lichten Gedichten“.  Gsella schreibt u.a. für Titanic, taz, konkret, FAZ, DIE ZEIT sowie wöchentliche Reimkolumnen im Stern, dem Schweizer „Magazin“ und auf Spiegel online www.thomasgsella.de

Das Spardosen-Terzett: Das Essener Spardosen-Terzett, bestehend aus Kai Struwe, Rainer Lipski und Mickey Neher, überzeugt seit 1989 mit großer Musikalität. Auf der Bühne zeigt die „größte kleine Kapelle der Republik“ (Thomas Quasthoff) ein vielseitiges Repertoire an vertrauten Jazz-Stücken über Melodien bis hin zur James Brown Interpretation. Auch geben sie Lieder von Ernst Kahl zum Besten. –  www.spardosen-terzett.de

Zeichnen-Workshop für Groß und Klein: Unter der Leitung der mehrfach ausgezeichneten Illustratorin und Kinderbuchautorin Eva Muggenthaler verwandelt sich das Caricatura Museum zur diesjährigen Nacht der Museen in eine Talentschmiede für Groß und Klein. Es wird gezeichnet und gemalt, was das Zeug hält. Die Künstlerin studierte Illustration und Grafik an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Sie arbeitet als freischaffende Illustratorin für verschiedene Verlage. –  www.eva-muggenthaler.de

CARICATURA MUSEUM FRANKFURT: Das übergeordnete Ziel, die „Weltherrschaft der Komischen Kunst“, verfolgt das Caricatura Museum Frankfurt mit Leib, Seele und Humor.

Die Idee für das Museum wurde bereits 1999 auf den Weg gebracht, als Titanic-Zeichner und -Autoren das Projekt gemeinsam mit Vertretern aus der Politik anstießen. Damals noch als Abteilung „Caricatura“ im Historischen Museum Frankfurt organisiert, besteht es seit 01. Oktober 2008 als „Caricatura Museum“ im Leinwandhaus in Sichtweite zum Frankfurter Dom.

Das Museum verfügt über mehr als 7.000 Originale von Zeichnern der Neuen Frankfurter Schule. Im ersten Stock werden in wechselnder Hängung die Arbeiten von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter präsentiert. Das Erdgeschoss, eine 250 Quadratmeter große und sechs Meter hohe Halle mit eingebauter Galerie, bietet mit seinen massiven Holzpfeilern und steinernen Kreuzgewölben den schönsten Gegensatz zu seinem Inhalt: Wechselnde Ausstellungen namhafter Vertreter des angriffslustigen Humors wie z.B. Tomi Ungerer, Ralf König, Gerhard Glück, BECK und aktuell Ernst Kahl.

Vor dem Haus grüßt ein bronzenes Tierchen von seinem Denkmalsockel. Es ist das Maskottchen der Neuen Frankfurter Schule, ein Elch mit Hut und Mantel, gegossen nach einer Zeichnung von Hans Traxler. Was es mit Humor zu tun hat, geht aus einem eingemeißelten Reim hervor, der mahnenden Erkenntnis von F. W. Bernstein: „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche“. Das Caricatura Museum ist als Museum für Komische Kunst einzigartig in Europa und untermauert den Anspruch Frankfurts als Hauptstadt der Satire.

„Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst“, Weckmarkt 17 – 60311 Frankfurt am Main – www.caricatura-museum.de  –  Zur ‚Nacht der Museen‘ ist das ‚Caricatura Museum Frankfurt‘ bis 02:00 Uhr geöffnet.

ffm/gw

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Das Nürnberger Frühlingsfest feiert 100 Jahre Jubiläum •  Bild: obs/Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg/Uwe Niklas

Nürnberg – Zu dieser großen Feier findet das „Nürnberger Frühlingsfest“ eine Woche länger als gewohnt statt: Bis zum 12. Mai 2019 werden zahlreiche Besucher zum zweitgrößten Volksfest in Bayern erwartet.

Die Geschichte der Nürnberger Volksfeste reicht weit zurück, zum hundertjährigen Jubiläum des Frühlingsfestes bieten die Veranstalter ein besonderes Programm mit Superlativen, aber auch Traditionellem. –

Alle Mutigen können dieses Jahr erstmals mit dem höchsten mobilen Freifallturm „Sky Fall“, der Schaukel „XXL Höhenrausch“, mit einer Schaukelhöhe von 45 Metern, und dem 50 Meter hohen Oktoberfest-Riesenrad“ in ungekannte Höhen aufsteigen.

Wer es gemütlicher mag wird beim „Alt-Wiener Pferdekarussell“, dem weltweit größten seiner Art, fündig. Auch das Rahmenprogramm hält besondere Termine bereit. Die Pocket Opera Company führt am 05. Mai an verschiedenen Fahrtgeschäften eine neue Version von Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ auf. Beim „Lichterzauber“ am 03. Mai wandeln Leuchtgestalten und LED-Roboter über den Volksfestplatz.

Hoch über dem Frühlingsfest zeigt die Hochseiltruppe der Geschwister Weisheit Europas größte Hochseilshow. Wer wissen möchte, wie es hinter den Kulissen des Volksfestes aussieht, kann jeden Sonntag an einer Führung des Vereins der Gästeführer e.V. teilnehmen. Beim Museumstag am 01. Mai zeigt das Spielzeugmuseum Nürnberg unter dem Motto „Kleines Spielzeug und große Vorbilder“ besondere Schätze.

Tradition wird bei den Nürnberger Volksfesten großgeschrieben. So dürfen die Klassiker wie Schiffschaukel, Autoscooter und Geisterbahn ebenso wenig fehlen wie das gemütliche Miteinander in den Festzelten, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte. Weitere Programmpunkte beinhalten einen Trachten- und Biertag, eine große Nostalgieausstellung und das Musikfeuerwerk am 26. April.

Neuanfang des Nürnberger Volksfestes 1919

Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges erhielt der Süddeutsche Schaustellerverband e.V. vom Nürnberger Stadtrat die Genehmigung zur Erneuerung des Nürnberger Volksfestes. Planung und Verantwortung lagen erstmals vollständig beim Verband. Das Nürnberger Herbstvolksfest bestand bereits seit 1826. Jetzt nutzte man die Chance, erstmals ein Frühlingsfest während der Osterzeit – damals noch an einem anderen Standort – zu etablieren. Das Fest sollte die Bevölkerung von den Schrecken und Auswirkungen des Krieges ablenken. Seit 1953 finden die Volksfeste am Dutzendteich statt, zum Herbstvolksfest im letzten Jahr kamen rund zwei Millionen Besucher. –  www.tourismus.nuernberg.de

ots/gw

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Frankfurt am Main – Premiere am Freitag, 26. April 2019, 19:30 Uhr, Historisches Museum Frankfurt (HMF), Neues Ausstellungshaus, Ebene 0: »Weiße Flecken« von Martina Droste und Philipp Boos – Jugendperformanceprojekt im Rahmen der Ausstellung »Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern«

Zwölf Jugendliche befragen die Sonderausstellung »Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern« anhand der Exponate und im Hinblick auf ihre eigenen Biografien nach den Funktionen und begleitenden Vorgängen des Vergessens: In mehreren Stationen, im Spiel und Dialog mit dem Publikum entsteht ein gemeinsamer Gedankenraum, der die Chance bietet, neu und anders auf die Werke der Ausstellung zu blicken:

Vergessen ist normal. Wir alle tun es. Ständig. Lautlos und unspektakulär. Erinnern hingegen ist eine Auflehnung gegen den Lauf der Zeit. Gemeinsam sind sie notwendige Komponenten des Lernens, des Begreifens, der Verarbeitung von Erfahrungen. Wie konstruieren wir Erinnern, Vergessen und Identität? Wie bereiten wir uns mit Hilfe dieser Prozesse auf die Zukunft vor?

Zur Sonderausstellung im HMF: »Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern« (bis zum 14.07.2019) ist eine Sonderausstellung des Historischen Museums. – www.historisches-museum-frankfurt.de … Die Schau nimmt eine interdisziplinäre Perspektive auf das Vergessen ein. Geschichte, Medizin, Psychoanalyse und Kunst begegnen sich. Ein Ausstellungsschwerpunkt liegt im künstlerischen Blick auf das Phänomen.

Werke von 22 international renommierten Künstler*innen durchziehen Themen und Raum der Ausstellung. In diesen Rahmen fügt sich die Kooperation mit dem Schauspiel nahtlos ein. – Gefördert von Beate Heraeus Foundation … Weitere Vorstellungen: 30.04., 14.05. und 14.06.2019 – jeweils um 19:30 Uhr.  –  www.schauspielfrankfurt.de

-/gw

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V.l.n.r: Jörg Beckmann, Kurator Opel-Zoo, Alexandra Arnold, Geschäftsführerin Deutscher Forstverein, Dr. Thomas Kauffels, Direktor Opel-Zoo, an der neu gepflanzten ‚Flatter-Ulme‘ im Opel-Zoo – Bild: Archiv Opel-Zoo

Kronberg im Taunus – Lehrpfad ‚Baum des Jahres‘ im Opel-Zoo um „Flatter-Ulme“ ergänzt! Jedes Jahr seit 1989 wird der „Baum des Jahres“ von einem Kuratorium um die Dr. Silvius Wodarz Stiftung ausgerufen.

Das Ziel ist, auf die jeweilige Baumart aufmerksam zu machen, zur intensiven Beschäftigung mit ihr anzuregen und die auf den Jahresbaum bezogenen Aktivitäten zu publizieren. So wird beispielsweise jedes Jahr am 25. April der „Tag des Baumes“ als eine bundesweite Naturschutzaktion begangen, bei der Städte, Kommunen, Forstämter Bäume als „Zeichen für die Zukunft“ pflanzen.

Auch im Opel-Zoo wird jedes Jahr der ‚Baum des Jahres‘ gepflanzt. In diesem Jahr ist es die Flatter-Ulme, die von Alexandra Arnold, der neuen Geschäftsführerin des Deutschen Forstvereins, Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels und Zookurator Jörg Beckmann offiziell auf dem Lehrpfad ‚Baum des Jahres‘ aufgenommen wurde.
Von den drei heimischen Ulmenarten ist sie die wohl widerstandfähigste gegen Pilzerkrankungen, die die Bestände der Berg- und Feldulmen in Deutschland nahezu ausgerottet haben.

Doch auch der Bestand der Flatter-Ulme ist in Deutschland nicht gesichert: In sieben Bundesländern gilt sie laut der Roten Liste für bedrohte Arten als gefährdet, in Nordrhein-Westfalen sogar als stark gefährdet. Am ehesten findet man sie noch in Nordostdeutschland, wo sie wie die Linde häufig als Allee-Baum gepflanzt wurde. Ursache für den Bestandsrückgang ist der Verlust ihrer natürlichen Lebensräume im Verlauf der letzten zwei Jahrhunderte.

Die Flatter-Ulme ist vor allem an feuchten Standorten anzutreffen. So findet man sie auf den Überflutungsflächen der großen Flusstäler. Mehr als drei Monate lang kann Hochwasser ihren Wurzelraum umspülen, ohne dass sie größeren Schaden davonträgt. Da die Samen zum Keimen offene, vegetationsfreie Böden benötigen, die großen Gewässer in den letzten Jahrhunderten aber reguliert und eingedeicht wurden und somit keine Flut mehr neue Böden aufspült oder die Streu- und Humusschicht wegschwemmt, gibt es kaum noch natürliche Chancen für Nachkommenschaft dieses imposanten Baumes, der mehrere Jahrhunderte alt werden kann.

Der Mensch kann aber durch neue Anpflanzungen helfen, denn obwohl die Flatterulme die Nähe des Wassers liebt, kommt sie auch auf trockeneren Standorten zurecht. Sie ist recht tolerant gegenüber Luftverschmutzung, Streusalz und Bodenverdichtung und somit ein idealer Stadtbaum, der an Straßen, auf Plätzen und in Parks angepflanzt werden kann. Im Opel-Zoo ist der neue Baum des Jahres 2019, die Flatter-Ulme, neben dem Gehege der Berberaffen zu finden. Der gesamte Lehrpfad ‚Baum des Jahres‘ folgt dem großen Rundgang und die Zoobesucher finden an jedem Baum interessante Erläuterungen.

Warum der Namen „Flatter-Ulme“? – Die Blüten und Früchte dieser Baumart hängen in Büscheln an den Zweigen und sind lang gestielt. Wenn der Wind durch diese Büschel weht, flattern sie. Also: Flatter-Ulme!  –  www.opel-zoo.de

oz/gw

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Sandro Bohrmann • Foto: Martin Joppen

Kronberg im Taunus / Frankfurt am Main – Mit personellen Veränderungen in der Führungsriege schreitet die Neuausrichtung der Unternehmensgruppe Prinz von Hessen voran.

Die neu geschaffene Position des Chief Operating Officer (COO) – Hospitality übernimmt Sandro Bohrmann und verantwortet künftig die Weiterentwicklung der Hotels und der gastronomischen Betriebe. Tina Groth-Müller fungiert ab sofort als Chief Commercial Officer (CCO) und leitet weiterhin das Commercial Office. Beide Executives sind in Frankfurt beziehungsweise Kronberg angesiedelt und berichten direkt an Donatus Landgraf von Hessen, Vorstandsvorsitzender der Hessischen Hausstiftung.

Sandro Bohrmann bringt mehr als 25 Jahre internationale Branchenerfahrung und eine starke Expertise im Bereich Logis und Food & Beverage in die Gruppe ein. Er kommt von Marriott International und war seit Anfang 2017 als Market Vice President – Luxury Brands, Eastern Europe tätig.

Zuvor arbeitete der 47-Jährige über zwei Jahrzehnte für Starwood Hotels & Resorts. In dieser Zeit agierte er als Area Manager Germany North und leitete darüber hinaus viele Jahre lang als General Manager verschiedene renommierte Starwood Häuser – darunter das Hotel Imperial Kuala Lumpur, den Le Méridien Komplex Piccadilly & Café Royal in London oder die Westin Hotels in Paris und Frankfurt. Die Grundlage für den beruflichen Werdegang legte Sandro Bohrmann mit seiner Ausbildung zum Hotelfachmann, die er mit Zusatzqualifikation Hotel Management von 1991 bis 1994 im Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center absolvierte.

Tina Groth-Müller • Foto: Martin Joppen

Die Marketing- und Vertriebsspezialistin Tina Groth-Müller stieß bereits Anfang 2018 zur Hessischen Hausstiftung und verantwortete als Director of Business Development den Aufbau des neuen Commercial Offices in Kronberg. Sie agiert künftig als Chief Commercial Officer und verantwortet den Bereich Kommunikation, Revenue, Sales, Marketing & E-Commerce sowie Distribution.

„Mit der neuen Dachmarke Prinz von Hessen haben wir erst kürzlich alle Marken der Hessischen Hausstiftung und der Kulturstiftung des Hauses Hessen gebündelt. Um die Synergien noch besser zu nutzen, passen wir die Organisationsstruktur jetzt auch personell an und haben dafür zwei Corporate Positionen geschaffen. Ich freue mich sehr, dass Tina Groth-Müller den Vertrieb der Dachmarke in ihrer neuen Funktion weiter ausbauen wird. Sandro Bohrmann soll die Hotels und gastronomischen Betriebe unserer Unternehmensgruppe vereinen und weiterentwickeln“, sagt Donatus Landgraf von Hessen.

Über die Marke „Prinz von Hessen“

Die Dachmarke „Prinz von Hessen“ umfasst alle touristischen und gastronomischen Untermarken der Hessischen Hausstiftung und der Kulturstiftung des Hauses Hessen. Flaggschiffe der im März 2019 präsentierten Marke sind zwei der besten Hotels in Deutschland: Das Schlosshotel Kronberg im Taunus und das Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main. Außerdem zählen zum Portfolio das Weingut Prinz von Hessen im Rheingau sowie Gut Panker mit dem Restaurant Ole Liese und einem traditionsreichen Trakehner-Gestüt, außerdem landwirtschaftliche Betriebe in Schleswig-Holstein.

Die Hessische Hausstiftung richtet zudem seit vielen Jahren erfolgreich Open-Air-Events aus, etwa die Veranstaltungen „Das Fürstliche Gartenfest“ auf Schloss Wolfsgarten und Schloss Fasanerie und „FEINWERK, Markt für echte Dinge“. Vorstandsvorsitzender der Hessischen Hausstiftung ist Donatus Landgraf von Hessen. Mehr Informationen unter:  www.prinzvhessen.com

wilde.de/gw

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Bild: Fördergemeinschaft Gutes Hören

Lärm wird je nach Ursache und Intensität unterschiedlich störend empfunden. Die Auswirkungen auf die Ohren und die Gesundheit sollten in jedem Fall ernst genommen werden.

„Alles laut, oder was?“ ist das Motto des diesjährigen Tags gegen Lärm am 24. April. Dazu hat die Fördergemeinschaft Gutes Hören aktuell und repräsentativ nachgefragt: „Wie sehr nerven diese Geräusche?“ Die Ergebnisse zeigen, dass bei der persönlichen Wahrnehmung laut nicht gleich laut und lästig nicht gleich lästig sein müssen. Vielmehr kommt es auf die Ursache, die Dauer und die Intensität der Schallereignisse an.

Den Ohren und dem Hören kommt demnach eine extrem weitreichende Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden zu. Im Bereich des Zusammenlebens werden etwa die lauten Nachbarn tendenziell nerviger erlebt als Kindergeschrei oder Hundegebell. Und während der Baulärm mit Abstand am häufigsten als sehr störend empfunden wird, bewegen sich Verkehrslärm und Geräuschbelastungen am Arbeitsplatz eher im Mittelfeld.

Die Musikberieselung in Läden nervt dagegen mehrheitlich deutlich weniger. Trotz der unterschiedlichen Herkunft und Einschätzung können jedoch alle diese Geräusche die Ohren und den Hörsinn belasten.

Die Gefahr eines bleibenden Hörschadens besteht schon bei einem Lärmpegel von rund 80 Dezibel und einer Belastungsdauer von etwa 40 Stunden pro Woche. Nach der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutz-Verordnung, kurz „LärmVibrationsArbSchV“, ist dies der gesetzliche Grenzwert, ab dem an Arbeitsplätzen mit entsprechender Lärmexposition Gehörschutz getragen werden muss. Denn die berufsbedingte Schwerhörigkeit zählt zu den statistisch am häufigsten erfassten Berufskrankheiten.

Hohe Lautstärken werden häufig aber auch in der Freizeit erreicht: Sogar 100 Dezibel und mehr sind beim Musikhören über Kopfhörer, in Diskotheken oder bei Rockkonzerten keine Seltenheit. Eine kurzzeitige Belastung reicht dann schon aus, um einen irreversiblen Hörschaden zu verursachen. Schon bei einem andauernden Lautstärkepegel von etwa 40 Dezibel können Konzentrations- und Hörstörungen auftreten. Bei einer Dauerbelastung von 65 Dezibel (60 Dezibel entsprechen in etwa der normalen Gesprächslautstärke) besteht ein erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen. Zum Vergleich: Der Schallpegel an einer Hauptverkehrsstraße liegt tagsüber bei durchschnittlich 70 Dezibel.

Wie kann man sich also vor übermäßiger und gefährlicher Lärmbelastung schützen? Grundsätzlich gilt: Das Risiko für Hör- und Gesundheitsschäden steigt, je lauter die Belastung ausfällt und je länger sie andauert. Selbst wenn sich die Ohren nach intensiver Beschallung wieder erholt haben, können unauffällige kleine Hörschäden entstanden sein, die sich über einen längeren Zeitraum summieren. Die Betroffenen gewöhnen sich dabei unmerklich an eine immer schlechtere akustische Verarbeitung des Gehörten.

Der Vorsorge kommt im Hinblick auf die Hörgesundheit größte Bedeutung zu. Die von Hörexperten empfohlenen regelmäßigen Überprüfungen der persönlichen Hörleistung bieten die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören grundsätzlich kostenlos an. Informationen und kompetente Beratung inklusive. – Die FGH Hörakustiker sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem roten Punkt und deutschlandweit zu finden unter:  www.fgh-info.de

mynewsdesk/wk

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Hannelore Elsner • Bild: Foto: © JCS / Lizenz: CC-BY-SA-3.0 / GFDL, Hessischer Film- und Kinopreis 2012 – Hannelore Elsner 1, Ausschnitt von WK, CC BY 3.0

München – Die bekannte und äußerst beliebte Schauspielerin Hannelore Elsner ist am Ostersonntag überraschend im Alter von 76 Jahren verstorben.

Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film: „Hannelore Elsner hat die deutsche Kino- und Fernsehwelt geprägt wie keine andere. Der deutsche Film ist nun ärmer. Wir verneigen uns vor der Leistung dieser großen Schauspielerin. Wir verlieren eine Freundin. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihren Angehörigen.“

Doris Dörrie, Autorin und Regisseurin: „Für mich war Hannelore Elsner eine große Abenteuerin, die sich mit Neugier, Hingabe und Tapferkeit in jede Rolle und in ihr Leben gestürzt hat. Ich werde sie sehr vermissen.“

Hannelore Elsner war eine gefeierte Charakterdarstellerin und eine der letzten Schauspieldiven in der deutschen Filmlandschaft. Seit Jahrzehnten zog sie ein großes Publikum in ihren Bann.

Gleichzeitig inspirierte sie Autoren und Regisseure immer wieder zu neuen Meisterwerken. Dabei ließ sie sich nie in eine bestimmte Richtung festlegen. Zuletzt war Hannelore Elsner im Kino in KIRSCHBLÜTEN & DÄMONEN zu sehen.

www.constantin-film.de

München – Aus Anlass des Todes von Hannelore Elsner ändert ‚Das Erste‘ HEUTE ABEND sein Programm und zeigt ab 23:00 Uhr den Film „Alles auf Zucker“.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Sie hat Film- und Fernsehgeschichte geschrieben. Über zwölf Jahre war Hannelore Elsner ‚Die Kommissarin‘ in der Mainmetropole Frankfurt und kreierte den neuen Typus der Ermittlerin in Lederjacke.

Ihre Lebensrolle aber war sicherlich die der Schriftstellerin Hanna Flanders in Oskar Roehlers Kinofilm „Die Unberührbare“, mit der sie auch internationales Aufsehen erregte.

Bis zuletzt stand sie für ‚Das Erste‘ vor der Kamera. Wir verlieren eine Ausnahme-Schauspielerin, die sich für ihre Rollen beispiellos einsetzte, eine mutige und sensible Charakterdarstellerin ersten Ranges.“

Der geänderte Programmablauf unter:  http://programm.daserste.de

ots/gw

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