„Einsam ist es schon manchmal. Doch der Bär kommt ja regelmäßig, so zwei Mal im Monat, vorbei.“ Jurek Zajac, 60, Bieszczady, Polen – © Fotografie und Text: Stefan Enders

Frankfurt am Main – Hommage an die EU: Das „Museum für Kommunikation“ zeigt „Weit weg von Brüssel“ … Der Brexit beherrscht seit Monaten die Schlagzeilen der Medien.

Randgebiete der EU werden kaum noch wahrgenommen. Das war auch bereits 2015 so, als Stefan Enders sich zu einer siebenmonatigen Reise aufmachte, um Gesichter und Geschichten Europas einzufangen. Als Fotograf wollte er etwas über die Menschen in der Europäischen Union erzählen, aber nicht in den politischen Zentren, sondern an den Rand- und Grenzregionen.

Sein Weg führte ihn 31.000 km von Schottland über den westlichsten Zipfel Portugals bis zum äußersten Nordosten Skandinaviens und zu den östlichsten europäischen Ländern Polen, Bulgarien und Rumänien – rund um die Europäische Union. Als er seine Reise begann, ahnte wohl noch niemand, welche Aktualität das Projekt bekommen würde.

Herausgekommen sind mehr als 200 beeindruckende Porträts und anrührende Lebensgeschichten von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Das Museum für Kommunikation Frankfurt zeigt noch bis 10. März 2019 in der Forumsausstellung unter dem Titel „Weit weg von Brüssel“ eine Auswahl großformatiger Schwarzweiß-Porträts und Farbaufnahmen aus den Grenzgebieten.

„Seitdem ich die Wasserrechnungen nicht mehr bezahlen konnte, müssen wir das ganze Wasser für zehn Personen in Flaschen vom nächsten Brunnen holen.“ – Stefan Dimitrov, 59, Zvezdets, Bulgarien – © Fotografie und Text: Stefan Enders

Was Enders Porträts so eindrücklich macht: Er zollt allen den gleichen Respekt –  der Straßenmusikerin genauso wie dem Gewerkschaftsboss, dem Arbeiter, dem Fischer bis hin zu den in Europa gestrandeten Geflüchteten. Dabei ist ihm besonders wichtig, das Verhältnis der Menschen zu ihrer Umgebung ungeschönt zu zeigen und ihnen mit ihren Lebensgeschichten eine Stimme zu verleihen. Und wie haben die Menschen auf das Projekt reagiert? Dazu erklärte Enders in einem Interview: „Absolut positiv! – Überraschend positiv! Entgegen aller heutzutage so gerne hochstilisierten ,Europa-Müdigkeit‘ habe ich bei den Menschen eine große Zustimmung über mein Europa-Projekt erlebt. Alle Beteiligten waren stolz und begeistert, durch ihr Porträt daran mitzuwirken“.

Durch die Reise habe sich, wie der Fotograf sagt, nicht nur seine Sicht auf Europa verändert, sondern auch die auf sein eigenes Leben: „Ich habe zwischen den Ländern große Unterschiede, aber auch große Gemeinsamkeiten festgestellt. Doch trotz aller Probleme, trotz aller Konflikte, erlebte ich ein Europa mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Seine Arbeiten waren zum ersten Mal in Brüssel direkt vor dem Europäischen Parlament ausgestellt und stießen auf intensives, positives Interesse. „Noch niemals wurden durch Arbeiten von mir derart viele und intensive Diskussionen ausgelöst. Man konnte spüren: Europa ist den Menschen wichtig!“ – betont Enders. Seine Fotografien und Texte sind eine Hommage an die Menschen dieses Europas. Gerade im Zusammenhang mit der 2019 anstehenden Europawahl und der politischen Umbruchstimmung ist diese Botschaft hochaktuell.

Stefan Enders „Weit weg von Brüssel“ bis 10. März 2019 im Museum für Kommunikation Frankfurt – weitere Informationen unter:  www.mfk-frankfurt.de

Bernd Heier

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Oberbürgermeister Peter Feldmann, © Stadt Frankfurt am Main / Frank Widmann Fotodesign

Frankfurt am Main – Die „FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM)“ und die „dfv Euro Finance Group“ laden auch im zehnten Jahr wieder hochrangige Gäste aus der internationalen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu der inzwischen traditionellen Veranstaltung „Frankfurt meets Davos“ ein.

Der Abendempfang findet am Mittwoch, 23. Januar 2019, im zentralen Hotel des World Economic Forums statt. Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, wird den Empfang zum fünften Mal in Folge in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der FRM mit einem Grußwort eröffnen: „Es ist mir eine große Ehre, auch in diesem Jahr wieder die Region FrankfurtRheinMain in Davos offiziell zu vertreten. Zum Weltwirtschaftsforum treffen sich jedes Jahr Entscheider aus Wirtschaft und Politik, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Insofern ist es wichtig, Flagge zu zeigen und aktiv für die Region FrankfurtRheinMain zu werben.“

In den vergangenen zehn Jahren hat sich „Frankfurt meets Davos“ zu einem der wichtigsten Abendempfänge im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos entwickelt. Die Veranstaltung bietet nicht nur dem Finanzplatz Frankfurt, sondern auch den anderen Branchen der Region wie ICT und Life Science die Möglichkeit, sich auf einer globalen Bühne zu präsentieren. Für die Region FrankfurtRheinMain ist das eine hervorragende Möglichkeit, für ihre zahlreichen Stärken zu werben. Die Veranstaltung „Frankfurt meets Davos“ ist insofern einmalig, als sie der einzige Empfang einer deutschen Region auf dem Weltwirtschaftsgipfel ist.

„Städte und Regionen stehen im internationalen Wettbewerb um Investitionen und Fachkräfte. Deshalb ist es wichtig, dass FrankfurtRheinMain die internationale Positionierung weiter ausbaut. Unser Empfang in Davos ist eine besondere Chance auf globaler Bühne zu werben“, sagt FRM-Geschäftsführer Eric Menges. – www.frm-united.com

ffm/gw

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Bild: Pixabay

Baierbrunn – Viele Singles sind der Meinung, dass es zu schwierig ist, ausgewogen und gesund zu kochen. Doch das stimmt nicht!

Damit Lebensmittel nicht schlecht werden und in den Mülleimer wandern, sollte man darauf achten, was und wie viel man kauft, erklärt Chefredakteurin Claudia Röttger vom „Senioren Ratgeber“ und weiß, dass es für eine Single-Küche oftmals nicht ganz so leicht ist:

„Man sollte vor dem Einkauf darüber nachdenken, wie viel man tatsächlich in welcher Zeit verbraucht und ob Alternativen nicht genauso gut schmecken. Zum Beispiel Gulasch oder Schnitzel statt Schweinebraten – oder ein Forellenfilet statt eines ganzen Fischs. Und kauft man zum Beispiel Käse an der Theke statt abgepackt, kann man die Menge selber bestimmen.“

Wenn man für sich alleine kocht, bleibt trotz geschicktem Einkauf immer mal etwas vom Essen übrig. Schnell und unkompliziert kann man mit den Resten eine neue Mahlzeit kreieren, die gesund und lecker ist: „Ob man Kartoffeln, Gemüse, Fisch oder Fleisch noch übrig hat, all diese Lebensmittel eignen sich wunderbar für einen Auflauf. Alle Zutaten schneidet man klein, gibt sie in eine Auflaufform und gießt eine Ei-Sahne-Masse drüber. Zum Schluss kann man noch Käse auf den Auflauf streuen und dann geht es ab in den Ofen,“ so die Chefredakteurin.

Mit ein paar Basiszutaten im Haus, die sich lange halten, kann man viele Gerichte auch prima abwandeln: „Dazu gehören zum Beispiel Dosentomaten, mit denen man Gemüsereste aufpeppen kann oder Kapern, mit denen man prima Huhn-, Lachs- oder Blumenkohlreste würzen kann. Und Kokosmilch aus der Dose eignet sich prima als sämige Sauce zu Gemüse- und Kartoffeln,“ betont Claudia Röttger.

Mit diesen wertvollen Tipps kann man ganz fein Übriggebliebenes wiederverwerten und auch als Single gesund und schmackhaft kochen. –  www.wortundbildverlag.de

ots/gw

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Walter Zieglgänsberger • Bild: Max-Planck-Institut für Psychiatrie

München Chronische Schmerzen sind im Gedächtnis gespeichert – Gesundheitsforum informiert am 22. Januar 2019 über ‚Entstehung, Ursachen und Therapie‘.

Es ist nicht definierbar, ab wann SCHMERZ chronisch ist. Wohl aber, dass chronischer Schmerz nicht einfach ein länger andauernder akuter Schmerz ist. Es handelt sich um eine eigene Erkrankung mit vielfachen Ursachen. Dabei beeinträchtigt Betroffene die Erinnerung an den Schmerz meist stärker als der auslösende Schmerz. Für die Schmerzchronifizierung spielen Lern- und Gedächtnisprozesse eine wesentliche Rolle.

Einer der Entdecker dieses „Schmerzgedächtnisses“, Walter Zieglgänsberger, informiert gemeinsam mit Kollegen beim Max-Planck-Gesundheitsforum am 22. Januar 2019 über chronischen Schmerz. Die Fachleute des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) sowie von der München Klinik Schwabing beleuchten die Erkrankung aus ihrem Blickwinkel als Internist, Neurologe, Psychiaterin, Psychologin und Schmerzmediziner.

Ob Schmerzen chronisch werden, hängt unter anderem von der anhaltenden Alltagsbelastung, dem Lebensschicksal, Alter und insbesondere vom ärztlichen Verhalten bei früheren Konsultationen des Patienten ab. Die bio-psycho-sozialen Komponenten chronischer Schmerzzustände erfordern interdisziplinäre Disease-Management-Programme, die den psychischen und körperlichen Wünschen des einzelnen Patienten entgegenkommen. Das Ziel ist ein personalisierter, verhaltensbezogener, kombinierter pharmakologischer Behandlungsansatz.

„Chronische Schmerzen sollten multimodal und langfristig behandelt werden“, weiß Gastgeber Ludwig Schaaf, Internist und Oberarzt am MPI. Die pharmakologisch gestützte Verhaltenstherapie zielt vor allem auf eine Revision des ‚Schmerzgedächtnisses‘ ab. Neue positive Erfahrungen können über eine „Umprogrammierung“ von Nervenzellen zu einer positiveren Erwartungshaltung führen. Während dieser pharmakologisch gestützten Verhaltenstherapie soll der Patient erkennen, dass er wieder aktiv werden kann.

Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Referenten Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie findet um 18:30 Uhr im Hörsaal des MPI im Erdgeschoss der Kraepelinstraße 2, 80804 München, statt. –  www.psych.mpg.de

ots/gw

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Bild: © LEO Verlag

München – Ständig streben wir nach Perfektion: Wir wollen uns bestmöglich fühlen, bestmöglich aussehen, den bestmöglichen Job ergattern. Aber lässt sich dieses ideale Bilderbuch-Leben überhaupt verwirklichen?

„Das Leben könnte so schön sein, wenn wir uns ab und an einfach mal locker machen würden“, betont Jelle Hermus. Der Autor des Ratgebers „Mach dich locker“ hat dazu eine klare Meinung: Perfektion ist Quatsch. Wie wäre es denn stattdessen mit einem angenehmen, lustigen und sinnerfüllten Leben?

Das inspirierende Buch des jungen Niederländers ist eine humorvolle Gebrauchsanweisung für alle Menschen, die sich auch mit einem „fast perfekt“ und „gut genug“ zufriedengeben und denen echte Tiefe wichtiger ist als eine aufpolierte Fassade.

Hermus dazu wörtlich: „Ich wollte einen praktischen Leitfaden schreiben, der meinen Lesern hilft, ihr Leben mit geringstem Aufwand zu verbessern. Ich sehe es als meine Mission, unsere Gesellschaft zu einem liebevolleren Ort zu machen; das Buch war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg“. Sein Motto: Weniger Ärger und Kummer, dafür mehr Lachfalten.

Mit viel Witz und Empathie erklärt der Autor, wie wir es schaffen können loszulassen, um frei und zufrieden zu sein. Die als „Bestes spirituelles Buch des Jahres 2018“ ausgezeichnete, ansprechend bebilderte Publikation, zeichnet sich durch erfrischende Weisheit und holländischen Humor aus.

Jelle Hermus, Gründer der Online-Plattform „soChicken“, ist überzeugt, dass ein Leben voller Freiheit, Glück und Bedeutung viel einfacher zu erreichen ist, als die meisten glauben. Er lebt in einem alten Haus in Delft in den Niederlanden.

Jelle Hermus: „Mach dich locker – Der schnelle Weg zu einem fast perfekten Leben“, aus dem Niederländischen übersetzt von Ingrid Ostermann, 288 Seiten, Broschur, durchgehend vierfarbig; Preis: 20,00 Euro; ISBN: 978-3-95736-117-2; weitere Informationen unter: https://sochicken.nl

hbh

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… von Thomas Alwin Hemming (Müller), unserem genialen Live- und Schnellzeichner (Messezeichner, Cartoonist, Illustrator & Grafik-Designer) –  www.live-zeichnen.de

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Höhlenwandern ist ein Erlebnis für die ganze Familie • Bildrechte: Landkreis Amberg-Sulzbach / Anton Mirwald

Amberg / Sulzbacher Land – Höhlen, Felsen, Abenteuer – Der Bayerische Jura gehört mit zu den felsen- und höhlenreichsten Gebieten Deutschlands.

Die zerklüftete Karstlandschaft mit ihren Felsformationen, Jurariffen, Dolomitklötzen und zahlreichen Höhlen dient als einzigartige Kulisse für abenteuerliche Höhlenwanderungen.

Auf mehreren Touren kann man in die versteckte Felsenwelt eintauchen und zahlreiche Höhlen erkunden. Doch sollte man immer eine Taschenlampe dabei haben und niemals alleine in eine Höhle kriechen. Am bekanntesten ist der Höhlenrundwanderweg im Hirschbachtal. Die Wanderung verbindet auf etwa 13 Kilometern mehr als 30 Höhlen zu einem einzigartigen Wandererlebnis.

Die Wandertour führt durch Höhlengänge und windet sich durch faszinierende Felslandschaften. Für den anspruchsvollen Höhlenrundwanderweg sind mindestens 6 Stunden Gehzeit einzuplanen – sie kann auch als geführte Ganz- oder Halbtagestour gebucht werden. Weniger anstrengend – aber nicht weniger spannend – sind weitere Höhlenwanderungen im Amberg-Sulzbacher Land:

Der Auerbacher Felsenweg führt durch das Felsenlabyrinth von Sackdilling. Die Neukirchner Felsentour verbindet unter anderem die Geiskirche, das Franzosenloch und die Osterhöhle. Auf dem Karstkundlichen Wanderpfad liegen die Mysterien-, die Vogelherd- und die Maximiliansgrotte mit dem größten Tropfstein Deutschlands. Und auf einer Wandertour um Königstein kann man neben der Schelmbachsteingrotte und der Anton-Völkl-Höhle auch einen Abstecher zur Bismarckgrotte unternehmen.

Von 01. Oktober bis 31. März dürfen die Höhlen übrigens nicht betreten werden. Da gehören sie allein den Fledermäusen, die hier ihren Winterschlaf halten.

Eine Broschüre hat mehrere Tourentipps für Höhlenwanderungen mit Kartenmaterial, wichtigen Hinweisen und Einkehrmöglichkeiten zum Inhalt. Der Flyer kann kostenlos unter:  www.amberg-sulzbacher-land.de  bzw.  tourist@amberg-sulzbach.de  bestellt werden.

ots/gw

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