Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser • Bild: © HMUKLV / S. Feige

Wiesbaden – Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser dankte bei der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die Initiative „Rettet den Vorgarten“, die für eine vielfältige und insektenfreundliche Bepflanzung der Vorgärten wirbt.

„Dem innerstädtischen Grün kommt eine immer größere Bedeutung zu. Parks, Grünflächen und Gärten mildern die Folgen des Klimawandels ab, machen Wohnquartiere attraktiv und leisten entscheidende Beiträge zum Erhalt der Biodiversität“, betonte Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser bei der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen in Künzell. Der Verband vertritt rund 320 Mitgliedsbetriebe aus Hessen und Thüringen.

„Bereits kleinere bepflanzte Bereiche schaffen Lebensraum für zahlreiche Tiere. Wir alle können unsere Balkone, Terrassen und Vorgärten so bepflanzen, dass Bienen und andere Insekten Nahrung finden“, machte Tappeser deutlich und ergänzte: „Vorgärten aus Schotterflächen mit drei Buchsbaumkugeln oder auf Rasen reduzierte Gärten bieten Insekten und Vögeln leider keine Lebensgrundlage.“

Wie vielseitig private Gärten gestaltet werden können, konnten Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach sehen. „Mit sehr unterschiedlichen Mustergärten haben Betriebe der Gartenbaubranche auf der Landesgartenschau sehr anschaulich demonstriert, wie Gärten zu kleinen Paradiesen für Mensch und Tier werden können“, sagte die Staatssekretärin und betonte die Bedeutung der Landesgartenschauen.

„Ich freue mich auf die nächste Landesgartenschau 2023 in Fulda. Sie wird neue Grünstrukturen schaffen, die die Innenstadt mit einem neuen Stadtteil verbinden“, so Dr. Beatrix Tappeser.  –  www.umwelt.hessen.de    www.twitter.com/UmweltHessen

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz/-gw

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Bild: JoKo-Promotion

Idstein im Taunus – Auf der Messe „Handgemacht – Kreatives & Kulinarisches“ in der ‚Stadthalle Idstein‘ können sich Besucher am Sonntag, 24. Februar 2019, von 11:00 bis 18:00 Uhr, freuen!

Unter dem Titel „handgemacht“ präsentieren eine hochkarätige Schar von Handwerkern, Genusshandwerkern und Künstlern aus der Region und weit darüber hinaus, ihre Arbeiten und Erzeugnisse, um die Besucher mit ihren kreativen, künstlerischen und dekorativen Arbeiten und mit allerlei kulinarischen Spezialitäten zu erfreuen.

Die sehr beliebte Veranstaltung ist mit über 50 Ausstellern bis auf den letzten Platz ausgebucht, so dass die Besucher eine nahezu überwältigende Fülle von Angeboten erwartet. Nicht von ungefähr gehört die sehens- und erlebniswerte Veranstaltung in der Stadthalle Idstein zu den traditionsreichen Handwerkermärkten. Seit über 30 Jahren gibt sich, immer Anfang des Jahres, eine Elite von Kunsthandwerkern in Idstein die Ehre.

Wer auf der Suche nach handgefertigten kunsthandwerklichen Einzelstücken, künstlerischen Unikaten und kulinarischen Köstlichkeiten ist, sollte diesen spannenden Tag auf keinen Fall verpassen. Diese Veranstaltung findet nur ein einziges Mal im Jahr statt und gilt als einer der schönsten Märkte im weiten Umkreis. Auf dem „Markt der schönen Dinge“ ist alles zu finden, was Herz und Sinne erfreut: Von Textildesign, Wollartikel, Tusche-, Öl-, Acryl- oder Aquarell-Werke, über Accessoires, Dekoartikel, Holz-, Metall- und Glasarbeiten, sowie selbst gefertigte Schmuckkreationen aus verschiedensten Materialien.

Auch ragen immer wieder einzelne Aussteller ob der Originalität und Qualität ihrer Arbeiten heraus. – Der Markt ist geradezu ideal als Einkaufsquelle zur Verschönerung des eigenen Heimes oder um einmalige und originelle Produkte zum Verschenken zu finden.

Weitere Informationen unter:  www.joko.de

-/gw

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Diplomat Dr. Sven Mossler vom Auswärtigen Amt • Bild: rheinmaintv

Mörfelden-Walldorf – „rheinmain Wirtschaft“ berichtet: Das Rhein-Main-Gebiet ist eine sehr vitale Region – hier bewegen die Menschen etwas und werden bewegt von den globalen Finanz- und Warenströmen, aber auch von den Dienstleistungen auf einem hohen internationalen Niveau.

Städte wie Frankfurt und Darmstadt gehören zu den Top 20 der deutschen Städte und Landkreise. Dieser Anspruch spiegelt sich in der Wirtschaftskraft, den Innovationen und im Wettbewerb. „rheinmain Wirtschaft“ gibt einen Überblick über dieses komplexe Geschehen. Egal ob Großkonzern, mittelständisches Familienunternehmen oder Handwerk.

„rheinmaintv“ ist nah dran an den Machern und ihren Erfolgen, und den Verbrauchern – sie alle haben eine bewegende Geschichte zu erzählen. Das 30-minütige Wirtschaftsformat „rheinmain Wirtschaft“ präsentiert mit Anke Seeling und Frank Remmert folgende interessante Themen:

Das 3. Unternehmerforum Hochtaunus stand ganz im Zeichen des Brexits. Gastgeber war der Eventtechnik-Hersteller Adam Hall aus Neu-Anspach. Mittelständische Unternehmer im Hochtaunuskreis mit guten Kontakten nach Großbritannien befürchten einen ungeregelten Austritt der Briten aus der EU. Dr. Sven Mossler leitet die Abteilung „Grundsatzfragen und Koordinierung Brexit“ im Auswärtigen Amt. Er war eigens aus Berlin zum Unternehmerforum gereist, um über den aktuellen Stand der Gespräche zwischen Bundesregierung, EU und Großbritannien zu berichten.

Im Interview bezieht er Stellung zu den kritischen Punkten im Austrittsvertrag und welche Folgen ein ungeregelter Austritt für die deutsche Wirtschaft hätte.  „Wir haben eine Einigung auf dem Tisch. Sie ist das Ergebnis sehr langer und intensiver Verhandlungen. Die waren auch nicht immer einfach. Und wir denken, dass das ein guter Kompromiss ist, bei dem beide Seiten aufeinander zugegangen sind. Deshalb bleibe ich auch optimistisch, dass wir einen geregelten Austritt hinbekommen werden,“ kommentiert Sven Mossler, Diplomat im Auswärtigen Amt, die Brexit-Verhandlungen.

Manuela Engel-Dahan hat den 1. Hessischen Mutmach-Salon in Bad Orb gegründet. Dort gibt die Vorbildunternehmerin des Bundeswirtschaftsministeriums Einblick in ihr von Niederlagen und Erfolgen geprägtes Leben. Ihr Wunsch: Möglichst vielen jungen Frauen das Unternehmer-Gen einzuimpfen. Denn Engel-Dahan hat bis heute selbst zehn Firmen gegründet und geleitet. Im Studio sprechen Manuela Engel-Dahan und Georg M. Freund über ein neues Gesundheitsprojekt in Bad Orb. Freund ist Geschäftsführer der Reha-Kliniken Küppelsmühle. Ihn beschäftigt ein Heilwald, wie es ihn bereits auf Rügen gibt und den er gerne in seiner Heimatstadt aufbauen möchte.

Engel-Dahan findet die Ideen für ihre Projekte vor allem in der Natur und sieht darin eine große Kraftquelle, für die sie auch andere Unternehmerinnen sensibilisieren möchte. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz hat in Mainz ihre Bilanz für 2018 vorgestellt. Die ISB hat ihr Fördervolumen um 66 % gesteigert, auf 1,6 Milliarden Euro. Die landeseigene Förderbank unterstützt u.a. Wohnraumprojekte und Existenzgründungen.

rheinmain Wirtschaft auf rheinmaintv  –  Gäste im Studio: Manuela Engel-Dahan, Vorbildunternehmerin & Coach, Georg M. Freund, Geschäftsführer Reha-Kliniken Küppelsmühle

Ausstrahlungstermine:   24.02.2019, 21:00 Uhr  |  04.03.2019, 18:00 Uhr  |  05.03.2019, 18:00 Uhr  |  06.03.2019, 18:00 Uhr  | 07.03.2019, 18:00 Uhr  |  08.03.2019, 18:00 Uhr  –  rheinmaintv Mediathek  –  www.rheinmaintv.de

rmtv/gw

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(v.l.n.r.) Bernd Herkner, Gerald Mayr, Hendrik Leber, Claudia Giani Leber und Hildegard Enting präsentieren die neue Dodo-Rekonstruktion • Bild: Copyright: Senckenberg

Frankfurt am Main – Die Zoologische Präparatorin Hildegard Enting hat basierend auf zeitgenössischen Quellen die Rekonstruktion eines Dodos (Raphus cucullatus) für das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt erarbeitet. Hier wird er ab 23. Februar 2019 im Vogelsaal zu sehen sein.

Der Dodo, auch Dronte genannt, war ein flugunfähiger Taubenvogel, der ausschließlich auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean lebte. 1598 berichteten Seefahrer erstmalig von dem Vogel, 100 Jahre später war er bereits ausgestorben. Heute steht er ikonisch für von Menschen ausgerottete Tierarten. Seefahrer steuerten auf der Ostindienroute die Insel an und nahmen die Vögel als Proviant mit auf lange Seefahrten.

Hauptgründe für das Aussterben des Dodos waren neben der Bejagung eingeschleppte Ratten und ausgewilderte Haustiere, die die Gelege der bodenbrütenden Vögel zerstörten. – Bei den weltweit seltenen Museumsexemplaren des Dodos handelt es sich fast ausschließlich um Skelette. Nur ein mumifizierter Kopf ohne Federn ist in Oxford erhalten. Ein mumifizierter Fuß gilt als verschollen.

Abgesehen von diesen Relikten kann das Erscheinungsbild des Dodos nur anhand zeitgenössischer Zeichnungen und Gemälde rekonstruiert werden. Die Zoologische Präparatorin Hildegard Enting hat unter Berücksichtigung aktueller Forschungserkenntnisse eine Lebend-Rekonstruktion des Dodos erstellt.

Unterstützt wurde sie bei diesem Projekt von Dr. Bernd Herkner, Leiter der Abteilung Museum sowie vom Senckenberg-Ornithologen Dr. Gerald Mayr und dem Sponsor Dr. Hendrik Leber.

www.senckenberg.de

-/gw

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Bill Ramsey hört nach 30 Jahren mit der hr2 Swingtime auf • Bild: © hr/Norbert Klöppel

Frankfurt am Main – Über drei Jahrzehnte hat Bill Ramsey „seine“ hr2 Swingtime moderiert – mit unverwechselbarem „American Accent“, mit Esprit und profunder Kenntnis. Kurz vor seinem 88. Geburtstag hört der Jazz-Sänger und Entertainer aus Altersgründen auf.

„Es gibt nichts Schöneres, als einen Macher zu erleben, der Sendung für Sendung authentisch begeistert und überzeugt“, würdigt hr2-Programmchefin Angelika Bierbaum Bill Ramsey. Am Freitag, 01. März, 22:30 Uhr, läuft in hr2-kultur die letzte Ausgabe der „hr2 Swingtime“. – Über drei Jahrzehnte Anchorman der Sendung – was ist das Geheimnis? „Das Geheimnis liegt in der Musik selbst“, sagt Bill Ramsey: „Swingende Sounds, zeitlos und mitreißend, waren immer der Treibstoff der hr2-Swingtime.“

Zum Abschied wiederholt hr2-kultur am 25. Februar 2019, 12:05 Uhr, ein „Doppelkopf“-Gespräch, das 2011 anlässlich seines 80. Geburtstages aufgezeichnet wurde. Am 27. Februar 2019 zeigt die Sendung „Jazzfacts“ noch einmal, was das Besondere an der Präsentation des Swingtime-Moderators war. Mit der letzten, munteren Fastnachts-Swingtime am 01. März endet mit dem Ausscheiden  Bill Ramseys nach sechs Jahrzehnten auch das Sendeformat. Künftig präsentiert die neue Sendung „hr2-Jazz Classics“ freitags um 22:30 Uhr historische Aufnahmen, die die Jazz-Welt bewegt haben.

Alle Jazz-Sendungen können nach ihrer Ausstrahlung im Radio jeweils sieben Tage lang unter www.hr2-kultur.de gehört werden. Bill Ramsey selbst gibt seinen Hörerinnen und Hörern zum Abschied noch eine Empfehlung mit auf den Weg: „Keep Swinging!“ – Bill Ramsey in hr2-kultur im Überblick:

hr2-Swingtime, Die letzte Ausgabe, Fr, 01.03. / 22:30 Uhr
hr2-Jazzfacts, über Bill Ramsey, Mi, 27.02. / 22:30 Uhr
hr2-„Doppelkopf“ mit Bill Ramsey (Wiederholung von 2011), Mo, 25.02. / 12:05 Uhr (Wiederholung: 23:05 Uhr)

hr/gw

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Bild: Pixabay

Frankfurt am Main – Die Kartenzahlung und damit einhergehend auch das mobile Bezahlen mit Smartphone liegt im Trend. Neben girocards, die standardmäßig von Banken ausgegeben werden, erfreuen sich auch Kreditkarten (ebenso als Debit-Variante erhältlich) immer größerer Beliebtheit.

Um an die gesunde Obacht beim elektronischen Zahlungsverkehr zu erinnern, hat der Bankenverband WICHTIGE TIPPS für einen sicheren Umgang mit Karte gegeben:

Regelmäßig prüfen:  Die eigene Bank- oder Kreditkarte gehört nicht in fremde Hände, auch sollte der Besitz routiniert überprüft werden – z.B. bevor Sie Ihr Haus verlassen. Sollten Sie vertrauten Personen Zugriff gewähren, bestellen Sie am besten eine Partnerkarte über Ihr Finanzinstitut. Tipp: Bei Eröffnung eines Gemeinschaftskontos werden automatisch beide Kontoinhaber mit Bank- und/oder Kreditkarten ausgestattet.

Sorgsamer Umgang:  Bankkarten sind empfindlich. Damit Sie im entscheidenden Moment nicht den Dienst quittieren, sollten Sie schonend damit umgehen. Insbesondere der Chip sollte nicht geknickt, verschmutzt oder zerkratzt werden.

Vorsicht im Internet:  Seien Sie bei der Verwendung Ihrer Kreditkarte im Internet besonders achtsam. Die darauf befindlichen Daten werden nicht nur für finanzielle Betrügereien, sondern auch zum Identitätsdiebstahl genutzt. Antworten Sie niemals auf E-Mails, in denen z.B. zum Zwecke einer nachträglichen Authentifizierung Ihre Kreditkartendaten geprüft werden sollen. Nutzen Sie Ihre Karte online nur bei wirklich vertrauenswürdigen Händlern.

PIN geheim halten und vor fremden Blicken schützen:  Ihre PIN ist und bleibt geheim. Sie sollten sie weder an Familienmitglieder noch an andere vertraute Personen weitergeben. Achten Sie bei einer Wunsch-PIN darauf, dass Sie möglichst für jede Karte oder jeden Zugang eine separate PIN verwenden. – Auch wenn Sie Ihre Karten öfter benutzen als noch vor einigen Jahren, sollten Sie sich – sofern Ihre PIN abgefragt wird – stets vor neugierigen Blicken schützen.

Abstand halten und konzentriert bleiben: :  Halten Sie immer genug Abstand von Ihrem Hintermann, sei es im Supermarkt an der Kasse oder am Geldautomaten. – Sollte Ihnen am Bezahlterminal oder am Geldautomaten etwas ungewöhnlich erscheinen, brechen Sie den Vorgang ab und kontaktieren Sie ggf. Ihre Bank. Vor allem bei Geldautomaten an wenig besuchten Orten ist doppelte Vorsicht geboten.

Kontostand und Transaktionen oft prüfen:  Kontrollieren Sie bestenfalls täglich Ihren Kontostand sowie abgehende Transaktionen, um Fehlbuchungen sofort beanstanden zu können. Bei unrechtmäßigen Abbuchungen – auch bei kleinen Beträgen – kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank.

Karte sperren:  Sollten Sie Ihre Karte einmal verlieren oder haben Sie unrechtmäßige Transaktionen festgestellt, lassen Sie die Karte umgehend sperren. Dies geht am schnellsten über den Sperrnotruf 116 116 oder vom Ausland aus über 030 / 30 4050 4050. Bei unrechtmäßigen Abbuchungen ist zusätzlich eine Anzeige bei der Polizei notwendig, damit Sie die Beträge erstattet bekommen.

via  www.worksitenews.de

-/gw

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Bild: obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V./BfT/Stone36/Shutterstock

Bonn – Für Hund und Katze sind Impfungen die beste Gesundheitsvorsorge und damit aktiver Tierschutz. Unverzichtbar ist die Grundimmunisierung im frühen Lebensabschnitt. Je nach Lebensumstand schützen weitere Impfungen vor gefährlichen oder sogar tödlich verlaufenden Krankheiten.

Je mehr Tiere einer Population geimpft sind, desto besser die Schutzwirkung für alle. Es gibt viele gute Gründe für die Impfung. Sie schützt Hund und Katze vor schweren Infektionskrankheiten, die sogar zum Tod eines Tieres führen können. Da viele Krankheiten vom Tier auf den Menschen übertragen werden (Zoonosen), ist die Impfung des Haustiers auch ein wirksamer Schutz der ganzen Familie. Impfung senkt das Ansteckungsrisiko von Tier zu Tier, viele Epidemien gehören deshalb der Vergangenheit an.

Konsequentes Impfen hat auch dazu geführt, dass unsere Haustiere immer älter werden. Kaum eine andere medizinische Innovation hat also so viel Segen für die Gesundheitsvorsorge gebracht wie das Impfen. Deshalb gibt es seit 2016 den Welttag der Tierimpfung, der immer am 20. April an diese unvergleichliche Erfolgsgeschichte der Tiermedizin erinnert. Die bekannteste Krankheit ist die Tollwut. Aber auch die Staupe oder die Katzenseuche kennen die meisten Tierhalter nur noch vom Hörensagen. Gerne wird dabei vergessen, dass dieser hohe Gesundheitsstatus nur zu halten ist, wenn möglichst alle Tiere regelmäßig geimpft werden. Nur wenn 70 bis 80 Prozent einer Population durch Impfung geschützt sind, können auch ungeimpfte Tiere gesund bleiben. Sind etwa Reisen geplant, sind zusätzliche Impfungen empfehlenswert bzw. teilweise auch vorgeschrieben, die in Deutschland nicht notwendig sind.

Üblich ist die Einteilung der Impfungen nach Core- und Non-Core-Komponenten. Core-Komponenten sind jene, gegen die jedes Tier zu jeder Zeit geschützt sein muss, weil diese Erreger entweder zoonotischen Charakter haben und auch den Tierhalter gefährden, wie die Leptospirose, oder bei den Tieren selbst lebensgefährliche Krankheiten verursachen, wie die Staupe oder die Parvovirose. Die Non-Core-Komponenten sind nicht grundsätzlich weniger wichtig, aber nicht für jedes Tier zu jeder Zeit gleichbedeutend.

Unverzichtbar ist in jedem Fall die Grundimmunisierung. Die beginnt im frühen Welpenalter und ist nach dem zweiten Lebensjahr abgeschlossen. Danach reichen meist Auffrischungsimpfungen in festgelegten Abständen aus, um den Rundumschutz für Hund und Katze ein Leben lang aufrechtzuerhalten.

Weitere Informationen: Bundesverband für Tiergesundheit e.V. –  www.bft-online.de

ots/gw

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