Fazil Say – Bildrechte / Foto © Marco Borggreve (Alte Oper Frankfurt)

Frankfurt am Main – FAZIL SAY Klavier: Montag, 23. Mai 2022 ▪ Mozart Saal ▪ 20:00 Uhr▪(Nachholtermin vom 26. März 2022) – NUR NOCH WENIGE KARTEN !

Ulvi Cemal Erkin 7 kleine Stücke für Klavier aus: „Duyuşlar“ („Impressions“)  //  Franz Schubert Klaviersonate c-Moll D 958  //  Maurice Ravel Miroirs  //  Fazil Say Adagio (Uraufführung)

FAZIL SAY ist ein Künstler mit Mission: Das Schaffen dieses türkischen Pianisten und Komponisten ist geprägt von politischem und gesellschaftlichem Engagement. Gewürdigt wurde es unter anderem mit dem Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion, den Say 2016 erhielt.

Als musikalischer Vermittler zwischen Orient und Okzident hätte Fazil Say eigentlich im März dieses Jahres beim neuen Festival „Mitten am Rand“ der Alten Oper Frankfurt einen Soloklavierabend bestreiten sollen. Coronabedingt musste der Pianist seine Teilnahme absagen.

Das eigens für das Festival entworfene Programm wird er nun im Nachholkonzert am Montag, 23. Mai 2022, ab 20:00 Uhr, im Mozart Saal der Alten Oper spielen. In seinem Rezital gelangt der Pianist nicht nur vom 19. ins 21. Jahrhundert, sondern spannt auch Verbindungslinien zwischen östlichen und westlichen Klangwelten.

So werden Franz Schuberts Klaviersonate c-Moll D 958 – die erste in der Trias der ausdrucksstarken letzten Sonaten des Komponisten – und Maurice Ravels in üppigen Klangfarben und erweiterten Harmonien schillernde „Miroirs“ eingefasst von Werken türkischer Komponisten.

Ulvi Cemal Erkin, 1906 in Istanbul geboren und 1972 in Ankara gestorben, gilt als einer der ersten professionellen Komponisten der Türkei. Zu den Werken, die es hierzulande noch zu entdecken gilt, zählt auch sein 1937 komponierter Klavierzyklus „Duyuşlar“, aus dem Fazil Say einige Stücke vorstellt. – Erstmals zur Aufführung gelangt abschließend ein neues Werk aus der Feder von Fazıl Say, sein Adagio für Klavier.

Projektpartner: Aventis Foundation ▪ Abonnement Klavier ▪ € 27,- / 37,- / 49,- / 55,- (Endpreise) ▪ Tickethotline: 069 / 13 40 400 ▪ www.alteoper.de

AM-K/-gw

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Bildrechte / Foto: Gertrud E. Warnecke

… sagte schon Erica Jong (* 26. März 1942 in New York City), US-amerikanische Schriftstellerin – und Bestsellerautorin. Nach ihrem Studium der englischen Literatur an der Universität von Maryland unterrichtete sie zunächst an diversen Colleges, neben den USA auch in Österreich und Israel.

Berühmt wurde sie durch ihr erstes Buch, den autobiographisch beeinflussten Roman „Angst vorm Fliegen“ (1973), das weltweit 18 Millionen Mal verkauft wurde und in 27 Sprachen erschien. Es gilt als Klassiker der weiblichen erotischen Literatur, was Jong den Titel „Königin der Erotik“ bescherte. Jong freundete sich in diesem Zusammenhang mit Henry Miller an und widmete ihm die Studie „Der Teufel in Person – Henry Miller und ich“ (1993), in der sie sich zugleich mit der Kulturpolitik des amerikanischen Puritanismus und des zeitgenössischen Feminismus auseinandersetzt. …

Erica Jong ist zum vierten Mal verheiratet. Mit ihrem zweiten Mann Allan Jong, einem Psychoanalytiker und Facharzt für Kinderpsychiatrie chinesischer Abstammung, lebte sie von 1966 bis 1969 in Heidelberg. In dieser Zeit pendelte sie nach Frankfurt am Main, wo sie sich einer Psychotherapie bei Alexander Mitscherlich unterzog, die sie vom Einfluss ihrer dominanten Mutter und von ihrer Selbstzensur „befreite“. Den Aufenthalt in Deutschland verarbeitete sie in „Fear of Flying“. 1975 ließ sie sich scheiden und heiratete 1977 Jonathan Fast.

Erica Jong lebt abwechselnd in New York City und in Weston, Connecticut. Ihre Tochter Molly ist ebenfalls Schriftstellerin. … – (wikipedia)

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ZITATE sind kluge und wichtige Lebensweisheiten –

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Achten Sie auf das Gute und Schöne, schenken Sie Ihren Mitmenschen ein Lächeln und genießen Sie Ihr Leben!

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Ich wünsche Ihnen einen risikofreudigen und positiven Start in diesen neuen Tag

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Herzlichst

Gertrud E. Warnecke

 

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Stadtarchivarin Dr. Alexandra König, Kuratorin und stellv. Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt Rhein Main (li.) und Dr. Julia Cloot sitzend auf der „Liege“ – hinten: Erster Stadtrat Jörg Pöschl (li.) und Landrat Ulrich Krebs – Bildrechte/Foto: Gertrud E. Warnecke

Königstein im Taunus Aufgrund seiner ausgezeichnete Lage wurde die ‚Kur in Königstein‘ schon sehr früh entdeckt und gilt schon sehr lange als bevorzugter Wohnort. Bereits im 19. Jahrhundert residierte hier der Landesherr, der Herzog von Nassau.

Wohlhabende Frankfurter Bürgerfamilien taten es ihm gleich. Die Familie Rothschild errichtete in einem weitläufigen Park ihren Sommersitz – auch: „Haus der Länder“ und „Wiege der Bundesrepublik Deutschland“ – und heute das außergewöhnliche Boutique-Hotel „Villa Rothschild“.

Die lebendige und beliebte Stadt Königstein macht immer wieder auf sich aufmerksam – so ist sie jetzt um zwei Attraktionen reicher:  Die Klanginstallation „Liegekur“ der Künstlerin Lea Letzel  steht jetzt im Kurpark auf der großen Wiese mit Blick auf die Königsteiner Burg.

Das Besondere:  Es handelt sich um eine ‚klingende Liege und Schaukel‘, die ab sofort alle Königsteiner*innen und Gäste einlädt, die Objekte zum Klingen zu bringen und für einen Moment Geschichte und Gegenwart des Ortes mit Blick auf die Taunuslandschaft und den Kurpark zu erleben. – In der Liege befinden sich Stahlkugeln, die sich bei Gebrauch bewegen, in der Schaukel verbirgt sich eine Windharfe. – Beides ist so leise, dass es die Umgebung nicht beeinträchtig.

Stadtarchivarin Dr. Alexandra König:  „Lea Letzel bezieht sich in dieser Arbeit auf Heilungspraktiken, die in den Lufttherapien des Königsteiner Kurarztes Dr. Georg Pingler ihren Anfang nehmen und eine besondere Ausprägung in der „Liegekur“ fanden. Diese wurde maßgeblich von dem Falkensteiner Arzt Dr. Peter Dettweiler zur Behandlung von Lungenkrankheiten entwickelt.“

Die beiden Arbeiten der in Köln lebenden Künstlerin entstanden im Rahmen des Projektes »Klangkunst in Industriekultur« 2021, einer gemeinsamen Reihe von ‚Kulturfonds Frankfurt RheinMain‘ und ‚KulturRegionFrankfurtRheinMain‘. Die Schaukel und die Liege waren am Zauberberg in Kelkheim während der Tage der Industriekultur Ende August 2021 zu bestaunen und finden jetzt eine dauerhafte Heimat im Kurpark in Königstein.

„Schaukel“ – Bildrechte/Foto: Stefanie Wagenknecht, Stadt Königstein im Taunus

Ermöglicht wurde der Ankauf der Objekte durch die Stadt mit einer großzügigen Spende der Taunus-Sparkasse.Landrat Ulrich Krebs, jeweils stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses des Kulturfonds und des Verwaltungsrates der Taunus Sparkasse, ist hoch erfreut:  »Wie schön, dass die Stadt Königstein ein solches Interesse an den Skulpturen der Künstlerin Lea Letzel gezeigt hat und gleich begeistert war von der Idee, sie zur dauerhaften Installation in ihren Kurpark aufzunehmen.«

Ermöglicht wurde der Ankauf der Objekte durch die Stadt mit einer großzügigen Spende der Taunus-Sparkasse.Landrat Ulrich Krebs, jeweils stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses des Kulturfonds und des Verwaltungsrates der Taunus Sparkasse, ist hoch erfreut:  »Wie schön, dass die Stadt Königstein ein solches Interesse an den Skulpturen der Künstlerin Lea Letzel gezeigt hat und gleich begeistert war von der Idee, sie zur dauerhaften Installation in ihren Kurpark aufzunehmen.«

Auch Bürgermeister Leonhard Helm freut sich über den Neuzugang:  »Unser reiches Kulturangebot bekommt mit Hilfe des Kulturfonds neue Facetten: Mit dem Kirchner-Kubus hat die Stadt Königstein sich auch überregional als Ort für ungewöhnliche künstlerische Projekte präsentiert. Nun sind wir froh, diese besonderen Arbeiten einer zeitgenössischen Künstlerin im öffentlichen Raum zeigen zu können.«

Markus Franz, Vorstandmitglied der Taunus Sparkasse, betont, dass die Bitte um Unterstützung gleich auf offene Ohren gestoßen sei:  »Immer wieder unterstützt die Taunus Sparkasse qualitativ hochwertige künstlerische Projekte, so das Musikfestival ‚Allegro!‘ oder das Festjahr zu Friedrich Hölderlins 250. Geburtstag 2020 in Bad Homburg.«

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain unterstützt derzeit die Installation des Kubus in der Königsteiner Konrad-Adenauer-Anlage, in dem eine Rekonstruktion des Gemäldes »Die Badenden« von Ernst Ludwig Kirchner zu sehen ist. – Dr. Julia Cloot schätzt die Zusammenarbeit mit der Stadt und ihrer Fachdienstleiterin Dr. Alexandra König:  »Die Stadt Königstein ist eine starke Partnerin für Projekte, die der Kulturfonds gemeinsam mit Institutionen vor Ort durchführt und wird nun erstmals auch zum Schauplatz für zwei Installationen aus dem Bereich der Klangkunst.«

SW/-gw

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Die Bibi & Tina Bienenweide bietet Unterschlupf und Nahrung für Wildbienen / Bildrechte: KIDDINX – Fotograf: KIDDINX GmbH

Berlin Am 20. Mai 2022 ist Weltbienentag. Etwa die Hälfte der über 560 Wildbienenarten in Deutschland sind bedroht.

Die bekannten Freundinnen Bibi & Tina setzen sich schon länger für den Tierschutz ein. Jetzt startet KIDDINX gemeinsam mit Rossmann – mein Drogeriemarkt – eine Aktion, um die Bienen zu retten:

Ab 30. Mai 2022 gibt es bei der Drogeriemarktkette 72.000 kostenlose Tüten Saatgut für die „Bibi & Tina Bienenweide“. Die verschenkten Beutel enthalten jeweils 40 verschiedene regionale Kräuter und Blumenarten, mit deren Aussaat jede:r etwas zum Schutz der Bienen beitragen kann.

Denn: Die kleinen Helferlein sind immens wichtig für uns alle. Sie sammeln Nektar und Pollen und bestäuben so weltweit ca. 90% aller Pflanzenarten. Ohne sie können Pflanzen weder Früchte noch Samen ausbilden.

Die gute Nachricht:  Jede:r von uns kann etwas für die Wildbienen tun! Ob eigener Garten, bepflanzter Balkon oder ein Blühstreifen am Wegesrand. Mit der richtigen Saatgutmischung greift man den Bienen unter die Flügel und bietet ihnen Unterschlupf und Nahrung.

So geht’s:  Zuerst das Saatgut auf dem aufgelockerten Boden ausstreuen. Dann die Samen leicht am Boden andrücken und mit Wasser übergießen. Regen und Sonne erledigen dann den Rest und die Bienen freuen sich über eine abwechslungsreiche Bienenweide. Die beste Aussaatzeit ist zwischen Anfang April und Ende Juni. Da es sich um mehrjähriges Saatgut handelt, werden die Pflanzen bis zu 5 Jahre lang immer wieder wachsen.

Medienpartner für die Aktion ist Radio Teddy. Auch die Schauspielerin Isabell Horn und das Model Barbara Meier unterstützen die gute Sache. – Weitere Informationen unter:  www.kiddinx.de

Über Kiddinx:  KIDDINX bietet Unterhaltung für Kinder – und das seit über 40 Jahren. Das Berliner Unternehmen produziert und vermarktet Hörspiele, Musik, Zeichentrickfilme, TV-Rechte, Apps und eBooks. Außerdem steht KIDDINX für Marken wie Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg, Bibi & Tina und viele mehr. Für eine ständig wachsende Fangemeinde betreut KIDDINX eigene Charakter-Kanäle auf YouTube, Facebook und Instagram, Fan-Webseiten sowie einen Online-Shop.

ots/-gw

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Bildrechte / Foto: Gertrud E. Warnecke

… wußte auch Noam Chomsky (* 07. Dezember 1928 in Philadelphia, Pennsylvania, USA), einer der weltweit bekanntesten Intellektuellen und seit den 1960er-Jahren einer der prominentesten Kritiker der US-amerikanischen Politik.

Chomsky war ab den 1960er und 1970er-Jahren oft im politischen und wissenschaftlichen Diskurs in den Massenmedien präsent. Seit seiner Kritik am Vietnamkrieg trat er immer wieder als scharfer Kritiker der US-amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik in Erscheinung und wurde als Kapitalismus- und Globalisierungskritiker weltweit bekannt.

Dem Arts and Humanities Citation Index von 1992 zufolge war Chomsky im Zeitraum zwischen 1980 und 1992 die am häufigsten zitierte lebende Person der Welt.

Chomskys politische Schriften erschienen in Deutschland prominent im Suhrkamp-Verlag. … Zwischen den Lagern werden seine Positionen zur Künstlichen Intelligenz genannt, wo er sowohl als Vater der Computerlinguistik verstanden wird. … (wikipedia)

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Herzlichst

Gertrud E. Warnecke

 

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ZDFinfo-Doku über "Russland, Putin und die Oligarchen"

Collage – von links: Oligarch Roman Abramowitsch, Wladimir Putin, Oligarch Michael Chodorkowski / Bildrechte: ZDFinfo – Fotograf: ZDF/Tobias Lenz/Autorenkombinat/[M]

Mainz – Seit dem Angriff auf die Ukraine gerät das Vermögen superreicher Russen ins Visier der westlichen Staaten.

Russische Oligarchen herrschen über Firmenimperien, haben Luxusvillen in Südfrankreich, teure Häuser in London und besitzen Jets und Jachten.  

Die ZDFinfo-Doku „Russland, Putin und die Oligarchen“, am Mittwoch, 18. Mai 2022 um 20:15 Uhr, fragt nach ihrem Verhältnis zu Putin, ihrem Einfluss im Westen und woher ihr Vermögen kommt. Der Film von Helen Lancaster ist am Sendetag ab 05.00 Uhr zwei Jahre lang in der ZDFmediathek verfügbar.

In den 1990er-Jahren, als Boris Jelzin regierte, herrschte in Russland große wirtschaftliche Not. Den Oligarchen gelang es, in den Besitz von Schlüsselindustrien zu kommen und so ihr Vermögen zu vermehren.

Seit Wladimir Putin Präsident ist, müssen sie sich klar zu ihm bekennen. Andernfalls drohen Gefängnisstrafen oder, wie im Fall Alexander Litwinenko, sogar der Tod.

Michail Chodorkowski, Chef des Ölkonzerns Yukos, geriet in Konflikt mit Putin. Als er ihn öffentlich kritisierte, wurde er 2003 verhaftet und des planmäßigen Betrugs und der Steuerhinterziehung angeklagt. Er wurde verurteilt, kam 2013 wieder auf freien Fuß und ging ins Exil.

Roman Abramowitsch besitzt nicht nur die 500 Millionen Dollar teure Jacht „Eclipse“, er kaufte auch den Premier-League-Verein FC Chelsea und spendet regelmäßig an Parteien und Politiker. Vorsichtig distanzierte er sich nach dem Angriff auf die Ukraine von Putins Krieg. Viele andere russische Milliardäre haben sich mit Putin und seinem Machtapparat arrangiert.

Im Anschluss an den Film über Russlands Oligarchen folgen in ZDFinfo politische Portraits der Länder Ukraine und Belarus. Um 21:00 Uhr wird der Film von Bettina Wobst „Im Schatten Russlands – Ukraine: Zerrissen zwischen Ost und West“ gezeigt, anschließend, um 21:40 Uhr, die Dokumentation „Undercover in Belarus: Protest, Propaganda und Putins Einfluss“ von Pierre Chabert und Emilie Lob. – Beide Filme sind bereits ab 05:00 Uhr in der ZDFmediathek verfügbar. https://zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku

ots/-gw

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Schwangerschaft: Zu viele Kilos sind schädlich / Werdende Mütter sollten auf eine gesunde Ernährung achten

„Schwangerschaft: Zu viele Kilos sind schädlich“ – Bildrechte: Wort & Bild Verlag – Fotograf: Getty Images/Zukovic

BaierbrunnZu viele Kilos sind schädlich – Werdende Mütter sollten auf eine gesunde Ernährung achten.

Kind, Fruchtwasser und Plazenta: Werdende Mütter tragen mehr in ihrem Körper und bringen daher selbstverständlich auch mehr Kilos auf die Waage. Dennoch sollten sie ihr Gewicht im Blick haben – denn eine übermäßige Gewichtszunahme erhöht gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind.

„Mittlerweile sind bereits fast 40 Prozent aller Schwangeren übergewichtig oder sogar adipös – Tendenz leider steigend. Die Mehrheit davon nimmt in der Schwangerschaft mehr zu als sie sollte“, warnt Professor Dr. Hans Hauner, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München.

Maximal 16 Kilos mehr für Normalgewichtige.

Normalgewichtigen Schwangeren wird in Deutschland eine Gewichtszunahme zwischen 11,5 und 16 Kilo bis zur Geburt empfohlen. Wer bereits übergewichtig ist, sollte hingegen nur noch sieben bis 11,5 Kilo zulegen.

Übergewichtigen Frauen mit Kinderwunsch empfiehlt Ernährungsmediziner Hauner, bereits vor der Schwangerschaft abzunehmen, um die Gefahr von Bluthochdruck und Schwangerschaftsdiabetes zu vermindern: „Schon eine Gewichtsreduktion von fünf bis zehn Prozent wirkt sich positiv auf die Gesundheit und den Schwangerschaftsverlauf aus.“

Ernährung mit viel Vollkorn, Gemüse und Obst:  Während der Schwangerschaft empfiehlt sich ein Frühstück aus einem Vollkornbrot mit Quark, Ei oder Käse, kombiniert mit – je nach Vorliebe – Tomaten, Gurke, Paprika und ein paar Himbeeren. Oder aus über Nacht in Wasser oder (Pflanzen-)Milch eingeweichten Haferflocken, garniert mit einer Handvoll Nüssen und Beeren. Für mittags oder abends sollte der Teller zur Hälfte mit Gemüse und Obst gefüllt sein. Die andere Hälfte entfällt auf eiweiß- und kohlenhydratreiche Lebensmittel. Zu den tierischen Eiweißquellen zählen zum Beispiel Eier, Fleisch und Fisch, zu den pflanzlichen gehören Nüsse, Samen, Kerne und Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen.

Wichtig ist es ebenso ausreichend zu trinken. Wasser, etwa aufgepeppt mit Gurken- oder Zitronenscheiben, sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees sind die beste Wahl. Ingwertee, warm oder kalt genossen, hat einen weiteren Vorteil für Schwangere: Er hilft gegen Übelkeit. – Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 05/2022 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele relevante Gesundheits-News gibt es zudem unter:  www.baby-und-familie.de  sowie auf Facebook und Instagram.

ots/gw

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