Bundessieg "bunt statt blau": Schülerin aus Bayern gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ 2021: Isabella Adelt aus Würzburg ist 1. Bundessiegerin und Landessiegerin – Bildrechte: DAK-Gesundheit – Fotograf: Manfred Wigger

Hamburg – Kunst gegen Komasaufen: Isabella Adelt aus Würzburg gewinnt den bundesweiten Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ 2021.

Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler hatten sich in diesem Jahr an der Präventionskampagne der DAK-Gesundheit zum Thema Alkoholmissbrauch beteiligt.

Seit dem Start von „bunt statt blau“ 2010 gestalteten insgesamt rund 115.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren kreative Plakate gegen das exzessive Rauschtrinken.

„Isabella Adelt hat diesen Wettbewerb mit einem ganz besonderen Bild für sich entschieden. Hier stimmt einfach alles: Die Komposition, der Stil und die Zusammenfügung sind sehr überzeugend“, lobt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, das Plakat der aktuellen Bundessiegerin aus Bayern.

Gemeinsam mit der geschäftsführenden Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig und Prof. Reiner Hanewinkel, Institutsleiter des IFT-Nords, wählte Storm in der Bundesjury die ersten Plätze aus: „Die Wahl fiel uns auch in diesem Jahr nicht leicht“, betont Storm: „Es ist schön zu sehen, wie viele Kinder und Jugendliche sich mit dem wichtigen Thema Alkoholmissbrauch auseinandergesetzt und kreative Plakate gestaltet haben. Mein Dank geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ganz Deutschland, die sich auch unter schwierigen Bedingungen in Zeiten der Corona-Pandemie mit ihren Kunstwerken engagiert haben.“      

Mit dem Bundessieg kann sich die 16-jährige Isabella Adelt über den Hauptpreis von 500 Euro freuen. Platz zwei geht an Emma West aus Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Nordrhein-Westfalen schimmert in diesem Jahr in Bronze: Merle Breuer aus Kreuzau holte sich Platz drei. Die Sonderpreisträgerin in der Kategorie „Jüngere Künstler“ kommt in diesem Jahr mit Luise Heimann aus Straußfurt in Thüringen. Der Sonderpreis „Instagram“ geht nach Magdeburg in Sachsen-Anhalt: Hier überzeugte Mia Noelle Tanner mit ihrem Plakatentwurf die Bundesjury.

„Mein Bild stellt mehrere Versionen einer Person dar, die unter den negativen Auswirkungen von exzessivem Alkoholkonsum leidet und gleichzeitig noch mit ihrer ‚Originalversion‘ verbunden ist“, beschreibt die Bundessiegerin Isabella Adelt vom Wirsberg-Gymnasium ihre kreative Bildidee: „Damit will ich zeigen, dass Alkohol in jungem Alter ein sehr großes Risiko darstellt – vor allem, wenn man die Kontrolle über den Konsum verliert.“

Aktuelle Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass Alkoholvergiftungen bei 10- bis 19-Jährigen 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent zurückgegangen sind. Dennoch war die Zahl der Krankenhausaufenthalte von Jugendlichen mit 20.272 Fällen in 2019 höher als die Zahl bei Erwachsenen, so die BZgA. In der Altersspanne der 10- bis 14-Jährigen stiegen die Zahlen zuletzt im dritten Jahr hintereinander an – von 2.630 Fällen im Jahr 2016 auf 3.227 Fälle im Jahr 2019. Das entspricht einem Anstieg um fast 23 Prozent.

„Immer noch trinken viele Jugendliche, bis der Arzt kommt. Wir müssen einen deutlichen Rückgang des Rauschtrinkens erreichen“, so die geschäftsführende Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig: „‚Bunt statt blau‘ leistet einen wichtigen Beitrag … Die Präventionskampagne setzt nicht auf den erhobenen Zeigefinger, sondern auf eine Kommunikation auf Augenhöhe. Das macht ‚bunt statt blau‘ so effektiv und wertvoll.“

Die Kampagne ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“ des IFT-Nords, mit der die DAK-Gesundheit auch Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt. … „Studien zeigen, dass Schülerinnen und Schüler nach der Teilnahme an ‚bunt statt blau‘ bewusster mit dem Thema Alkohol umgehen“, sagt Prof. Reiner Hanewinkel vom IFT-Nord: „Die Initiierung eines kreativen Prozesses ist für die Prävention sehr wirkungsvoll.“

Mit der Bundes-Siegerehrung 2021 endet der insgesamt zwölfte Durchgang von „bunt statt blau“. Wie auch im vergangenen Jahr wurden die Gewinnerinnen und Gewinner mit einem Video geehrt. “ … Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, ihren Familien und Lehrkräften alles Gute. Bleiben Sie gesund“, so DAK-Vorstandschef Storm. – Das Video zur Siegerehrung sowie die besten Plakate aus allen 16 Bundesländern gibt es unter:  dak.de/buntstattblau

ots/-gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

 

Beifahrer im Check - Eigene Mutter ebenso unbeliebt wie angetrunkene Freunde

HEM-Studie mit 2.611 Befragten zum Thema „Der perfekte Beifahrer“ / Beifahrer im Check – Eigene Mutter ebenso unbeliebt wie angetrunkene Freunde / Bildrechte: Getty Images – Fotograf: Carl Smith

Hamburg Autofahren kann der entspannteste Teil des Tages sein, kann aber auch einiges an Anstrengung kosten und manchmal einfach nur nerven.

Eine wesentliche Komponente, die darüber entscheidet, auf was für eine Autofahrt man sich einstellen muss, ist der Beifahrer. – Eine repräsentative Studie*) der Tankstellenkette HEM zum Thema „Der perfekte Beifahrer“ zeigt, dass immerhin 34 Prozent der Deutschen am liebsten ihre Lebensgefährtin oder ihren Lebensgefährten neben sich sitzen haben – während knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer doch lieber allein fährt.

Doch was macht den idealen Beifahrer aus? – Die Deutschen haben keinerlei Probleme damit, Langstreckenfahrten auch mal allein zurückzulegen. Knapp die Hälfte der Befragten zieht eine Fahrt in Gesellschaft jedoch vor.

Das trifft allerdings nicht auf die eigene Mutter oder angetrunkene Freunde nach einer langen Partynacht zu. Diese zwei Sitznachbarn werden immerhin von jeweils 20 Prozent als die schlimmsten Beifahrer eingeordnet – und diese Bewertungen stammen laut den Teilnehmern aus eigenen Erfahrungen.

Doch was zeichnet den perfekten Beifahrer der Deutschen aus? – Knapp ein Viertel der Befragten sieht die Verantwortung für Proviant und Getränke beim Mitfahrer. Auch die Navigations-Skills (14 Prozent), die Unterhaltung (13 Prozent) und die Funktion als DJ (12 Prozent) zählen zu den wesentlichen Bewertungskriterien – den Sicherheitsaspekt lassen sie aber nicht außen vor. Denn auch wenn mehr als die Hälfte der Teilnehmer angibt, beim Autofahren sehr konzentriert zu sein, legen immerhin 15 Prozent großen Wert darauf, dass Mitfahrende sie bei Müdigkeit am Steuer ablösen können. Mit nur fünf Prozent wird die Funktion als Parkplatz-Suchender kaum genutzt.

Die absoluten No-Gos:  Während es kein Problem ist, dass der Mitfahrer während einer langen Fahrt mal schläft (vier Prozent) und gut ein Drittel es nicht als notwendig erachtet, die Fahrtkosten aufzuteilen, gibt es dennoch einige Kriterien, die den Beifahrer doch direkt ins Out schießen – denn auch hier geht der Aspekt der Sicherheit vor. So geben 20 Prozent an, dass der Begleiter niemals ablenken darf.

Auch das Thema „Rauchen im Auto“ kommt bei 20 Prozent gar nicht gut an. Kritik am eigenen Fahrstil (17 Prozent) und schreckhafte Beifahrer (15 Prozent) können die Deutschen auch eher schlecht als recht ab. Was die Befragten allerdings nicht aus der Ruhe bringt, ist, wenn der Sitznachbar die Musik bestimmen will (vier Prozent) oder gar über andere Autofahrer schimpft (zwei Prozent).

Und wie stufen sich die Befragten selbst als Beifahrer ein? – Die männlichen Teilnehmer sehen sich als Navigator (38 Prozent), Entertainer (19 Prozent) und Besserwisser (15 Prozent). Auch wenn sich die weiblichen Teilnehmer ebenfalls mit der Rolle des Navigators (31 Prozent) und des Entertainers (19 Prozent) identifizieren, so sehen sich doch immerhin 16 Prozent als Angsthasen – wobei das mit Sicherheit an den jeweiligen Fahrern liegt.

*) Basierend auf einer Marktforschungsstudie zum Thema „Der perfekte Beifahrer“, die von der Tankstellenkette HEM im November 2021 mit 2.611 Personen ab 18 Jahren durchgeführt wurde.

ots/-gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

 

 

… von Thomas Alwin Hemming (Müller), unserem genialen Live- und Schnellzeichner (Messezeichner, Cortoonist, Illustrator & Grafik-Designer) – www.live-zeichnen.de

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

.

 

Trainerstab und Mitarbeiter*innen der BBITA mit BORIS BECKER – Bildrechte / Foto: BBITA

.

Hochheim am Main / Wiesbaden – Boris Becker, Gründer Khaled Ezzedine und Geschäftspartner Daniel Köhler haben die erste Halle der „Boris Becker International Tennis Academy“ offiziell eröffnet – sie ist weltweit das größte Tennisförderungsprojekt der letzten Jahre.

Der dreimalige Wimbledon-Sieger zeigt sich stolz bei der Eröffnung:  „Es ist eine Sache, ein Projekt auf dem Papier zu sehen und daran zu glauben. Jetzt hier zu stehen, zeigt überdeutlich, dass wir etwas Großes schaffen, mit dem wir die deutsche Tenniswelt weiter nach vorne bringen werden. Der erste große Schritt ist mit dieser Halle gegangen, ich freue mich auf alle weiteren.“  Auch Khaled Ezzedine ist begeistert, die erste Halle der Weltöffentlichkeit vorzustellen:

„Schon seit Januar trainieren bei uns zahlreiche Tennisfans und natürlich auch unsere Academy-Kinder. Wir haben mittlerweile 17 Trainer unter Vertrag, die unsere jungen Talente jeden Tag coachen und auf die kommenden Turniere vorbereiten. Da ist es jetzt noch einmal ganz besonders, dass wir die Halle mit Boris gemeinsam einweihen können und er auch vor Ort unsere Kinder und Trainer an seinem unfassbaren Erfahrungsschatz teilhaben lässt.Im Rahmen eines kleinen Festakts wurde die Halle symbolisch mit dem Durchschneiden des roten Bandes eröffnet, im Beisein von Trainerinnen und Trainern, Jungtalenten mit ihren Eltern und Geschäftspartnern der Academy.

Die Boris Becker International Academy ist das größte Tennisprojekt, das die jüngste deutsche Tennisgeschichte gesehen hat – und das Projekt der Superlative wird immer größer: Erst kürzlich erweiterten Khaled Ezzedine und Daniel Köhler durch Zukauf des Nachbargrundstücks das Academygelände um zusätzliche 5.700 Quadratmeter. Das bedeutet noch mehr Platz für eine weitere Tennishalle und einen großen Physio- und Fitnessbereich.

Die BBITA: Modernste Ausstattung, beste Lage und erste Erfolge: … Die hochwertigen und langlebigen Bodenbeläge der Tennisplätze – Tennis Force® ES (Elastic Slide) – sorgen für ein Spielgefühl wie auf dem Sandplatz – der Belag besonders gelenk- und muskelschonend – die Luftanlage arbeitet komplett geräuschlos.

Die Academytalente sind täglich mit ihren Trainer*innen in der Halle anzutreffen – und feiern bereits erste sportliche Erfolge. So schaffte es das Nachwuchstalent Selina Dal im September ins Finale der ITF-Tour in Hamburg und die U-15-Junioren konnten sich in spannenden Matches sogar den Hessenmeister-Titel sichern – der Sohn des Academygründers Hani-Luke Ezzedine war maßgeblich am Erfolg beteiligt.

Der Slogan der Boris Becker Academy „never stop playing“ wird – wenn auch leicht abgeändert – für die nächsten Bauabschnitte aufgegriffen. Ganz nach dem Motto „never stop building“ entsteht bereits die nächste Tennishalle mit weiteren vier Tennisplätzen, einem Indoor-Centre-Court und einem weiteren großen Physio- und Fitnessbereich. Khaled Ezzedine:  … Wir haben wirklich alle Voraussetzungen geschaffen, dass man selbst in deutschen Breitengraden mit den verschiedenen Wetterlagen niemals ein Turnier absagen muss oder eine Trainingsausrede hat – bei uns kann immer trainiert und gespielt werden.“

Abgesehen vom Campus wird auf dem Areal unter anderem ein Dorint 4-Sterne-Superior-Hotel mit 110 Zimmern, zusätzlichen Wohneinheiten für Eltern und erstklassiger Gastronomie errichtet sowie ein TENNIS-POINT-Proshop – insgesamt werden 65 Mitarbeiter*innen beschäftigt. – Neben der Voll- und Teilzeitausbildung werden auch ganzjährig Ferien-, Tenniscamps und Trainings angeboten. – Alle weiteren Informationen unter:  www.bb-ita.de

public-star.de/-gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

 

Bildrechte / Foto: „Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst“, Frankfurt am Main

Frankfurt am Main – Das „Caricatura Museum Frankfurt Museum für Komische Kunst“ präsentiert vom 02. Dezember 2021 bis 18. April 2022 in der neuen Ausstellung „Hurzlmeier Malerei“ die besten und komischsten Arbeiten von Rudi Hurzlmeier aus den vergangenen 35 Jahren.

Rudi Hurzlmeier wurde 1952 im Klostersanatorium der Armen Franziskanerinnen zu Mallersdorf als mittleres von sieben Kindern geboren. Mit 16 Jahren brach er seine Schullaufbahn ab und begann eine Lehre als Schaufensterdekorateur, die er ebenfalls nicht beendete.

Es folgten verschiedenste Jobs als Hotelbus-Koch, als Bühnenbauer des Filmarchitekten und Oskar-Preisträgers Rolf Zehetbauer, Spezialausstatter der Fernsehserie „Aus heiterem Himmel“, als Taxifahrer und als Antiktrödelhändler. Für bekannte Komiker schrieb er zahlreiche Gags. Während dieser Tätigkeiten folgte er seiner wahren Leidenschaft – dem Zeichnen und Malen, was er schon damals gerne zu seinem Hauptberuf gemacht hätte.

Gleich viermal lehnte man ihn an der Kunstakademie ab, so studierte er als Autodidakt intensiv die großen Meister in Büchern und Museen. Bei der frisch gegründeten Münchner Stadtzeitung erhielt er 1980 eine feste Seite für seine Cartoons. Für das P.M.-Magazin illustrierte Hurzlmeier Wirtschafts- und Spionagethemen. Er zeichnete Cartoons für Zeitschriften wie „Gong“, „HörZu“, „Stern“ und „Bunte“.

Auf sein Talent aufmerksam wurde auch Robert Gernhardt, der die Satirezeitschrift TITANIC 1979 mitbegründet hatte. – Unter der ersten Bewerbungs-Zeichnung, die Hurzlmeier einsandte, bemerkte er: „Der Zeichner könnte zu uns passen.“ Seit 1985 ist er als ständiger Mitarbeiter des Satiremagazins tätig. In seiner langen Laufbahn als Cartoonist und Maler lieferte Hurzlmeier zudem Beiträge für „Penthouse Magazin“, „Eulenspiegel“, „Nebelspalter“, „Die Zeit“, „Stern“, „FAZ Sonntagszeitung“, „Spiegel online“, „Die Presse/Wien“ und „Süddeutsche Zeitung“.

Über vierzig Bücher und Kataloge dokumentieren das Schaffen des Künstlers. Mehr als hundert Einzel- und Themenausstellungen im In- und Ausland stellen seine Popularität als Meister der Komischen Kunst unter Beweis. Als Illustrator arbeitete er für namhafte Autoren – wie Robert Gernhardt, Elke Heidenreich, Truman Capote, Peter Hacks, Thomas Gsella, Hans Zippert, Wiglaf Droste und Klaus Bittermann.

In gleich sieben Bänden dichtete Harry Rowohlt kongeniale Verse zu Hurzlmeiers Tierbildern. Mit dem Cartoonisten Peng zusammen entwickelte er die Zeichenmethode HIRAMEKI, eine Klecks- und Kritzeltechnik für Groß und Klein. Als Dozent der Sommerakademie für Komische Kunst in Kassel gab er 2008 und 2010 sein Wissen an junge Zeichner weiter.

Rudi Hurzlmeier wurde mehrfach für sein Werk ausgezeichnet:  2004 mit dem Deutschen Karikaturenpreis in Silber, 2010 und 2014 in Gold, 2005 mit dem Sondermann-Preis für Komische Kunst, 2015 mit dem Göttinger Elch und 2020 mit dem Ernst-Hoferichter-Preis. Heute lebt Hurzlmeier mit seiner Frau Gabriella Watenphul überwiegend in München. Seine beiden Kinder sind ebenfalls Künstler*innen. Unter dem Dynastie-Label „The Hu“ sind ihre Werke in gemeinsamen Ausstellungen zu sehen. …

Weitere interessante Informationen gibt es unter:  www.dff.film

dff/-fh/-gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

 

Bildrechte / Foto: Gertrud E. Warnecke

… erkannte schon Denis Diderot (* 05. Oktober 1713 in Langres / † 31. Juli 1784 in Paris), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Übersetzer, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker sowie Kunstagent für die russische Zarin Katharina II.

Zusammen mit Jean-Baptiste le Rond d’Alembert war Diderot, der über ein herausragendes universales, laut Voltaire „pantophiles“ Wissen verfügte, Herausgeber der großen französischen Encyclopédie, zu der er selbst als Enzyklopädist etwa 6000 von insgesamt 72.000 Artikeln beitrug. Als Autor von Bühnenwerken und theaterästhetischen Schriften hatte er großen Anteil an der Entstehung eines bürgerlichen Dramas.

.

ZITATE sind kluge Lebensweisheiten –

sie regen zum Nachdenken an –

und leisten oft auch Hilfestellung!

.

Achten Sie auf das Gute und Schöne, schenken Sie Ihren Mitmenschen ein Lächeln und genießen Sie Ihr Leben!

 

Ich wünsche Ihnen einen mutigen und

positiven Start in diesen neuen Tag –

.

Herzlichst

Gertrud E. Warnecke

.

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

 

Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen: Wir sind 1 Milliarde. Schau hin! / CBM fordert Chancengerechtigkeit für Menschen mit Behinderungen

Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen: Wir sind 1 Milliarde. Schau hin! / CBM fordert Chancengerechtigkeit für Menschen mit Behinderungen / „Wir sind 1 Milliarde. Schau hin!“ – Mit dieser Kunstaktion fordert die CBM Chancengerechtigkeit für Menschen mit Behinderungen. – Bildrechte: cbm Christoffel-Blindenmission e.V. – Foto: Anika Büssemeier/CBM

Bensheim / Berlin – Unsichtbar, ausgeschlossen und benachteiligt. Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen (03. Dezember) weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf einen erschütternden Fakt hin:

Es gibt weltweit mehr als 1 Milliarde Menschen mit Behinderungen, aber zu oft werden sie übersehen und vergessen. Mit der Aktion „Hinschauen“ fordert die Organisation alle Menschen, Institutionen und die Politik auf, die Augen nicht zu verschließen und sich für die Chancengerechtigkeit von Menschen mit Behinderungen einzusetzen.

Sie sind fast nicht wahrzunehmen: Drei Menschen wurden so bemalt, dass sie mit ihrer Umgebung verschmelzen. Landscape Bodypainting heißt diese Kunst. Zwei Männer und eine Frau mit Behinderungen stehen vor dem Gemälde von Fulvio Pinna an der East Side Gallery in Berlin. Ihre Hilfsmittel sind zu sehen, aber man muss schon genau hinschauen, um die Menschen im Kunstwerk zu entdecken.

Hartmut-Matthias Graf von Matuschka hat es im Auftrag für die CBM umgesetzt. Die Botschaft der Illusion: „Wir sind 1 Milliarde. Wir sind da, auch wenn Du uns nicht siehst. Schau hin!“ – Denn nach wie vor werden Menschen mit Behinderungen oft nicht wahrgenommen und vergessen.

Bildung, Arbeit und Gesundheit: Menschen mit Behinderungen sind nicht berücksichtigt:  Besonders in den ärmsten Regionen der Welt bleiben sie meist ungesehen. Es werden politische Papiere geschrieben und Projekte geplant und wenn sie dann umgesetzt werden, ist ein großer Teil der Menschheit doch nicht berücksichtigt – geschweige denn eingebunden. Es werden Schulen gebaut und Universitäten und so viele Schülerinnen und Studenten profitieren nicht davon, weil die Treppe eine unüberwindbare Hürde ist, weil die Bücher nicht in Brailleschrift verfügbar sind, weil der Unterricht nicht in Gebärdensprache stattfindet.

Es zieht sich durch alle Lebensbereiche der Betroffenen. „Sei es das Arbeitsleben oder die Gesundheitsversorgung: Auf Grund ihrer Behinderung werden Erwachsene und Kinder oft daran gehindert, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Fähigkeiten voll zu entfalten“, erklärt Dr. Rainer Brockhaus, Vorstand der CBM. Das gilt vor allem für die, die im Globalen Süden leben. Und für genau diese Menschen setzt sich die CBM*) ein – mit der Aktion genauso wie in ihrer Projektarbeit.

„Es kann nicht sein, dass eine Milliarde Menschen kaum Zugang zu Bildung oder einer Erwerbstätigkeit haben. Beides ist genauso wie medizinische Hilfe ein Menschenrecht.“ Seinen Appell richtet Brockhaus nicht nur an die Politik, sondern an alle Menschen. Denn: „Es fängt mit dem Wahrnehmen an. Nur wer hinschaut und Menschen mit Behinderungen mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen sieht, wird ihnen Teilhabe ermöglichen.“

*)  Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den international führenden Organisationen für inklusive Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Ländern der Welt – und das seit mehr als 110 Jahren. … Ziel ist eine inklusive Welt, in der Menschen mit und ohne Behinderungen ihre Fähigkeiten einbringen können und niemand zurückgelassen wird. Im vergangenen Jahr förderte die CBM 460 Projekte in 48 Ländern. – Weitere Informationen unter:  www.cbm.de

ots/-gw

 

oben