Stuttgart – Starke Bauchschmerzen, hohes Fieber, ein Ausschlag oder Pusteln – nichts verunsichert Eltern so sehr wie ein krankes Kind und unklare Symptome. „Es gibt nichts Schlimmeres als ein krankes Kind, besonders wenn die Diagnose nicht eindeutig ist“, sagt Dr. med. Romanus Röhnelt, Autor des soeben erschienenen Ratgebers.

Mit diesem profunden Nachschlagewerk erhalten Eltern einen umfassenden Überblick über die häufigsten und typischsten Erkrankungen in der Baby- und Kinderzeit. Der erfahrene Kinder- und Jugendarzt begleitet die Leserinnen und Leser einfühlsam durch dieses auch für den medizinischen Laien verständlich verfasste Buch. Als vierfacher Vater kennt er die Sorgen besorgter Eltern. Die zahlreichen und ansprechenden Fotos und die ausführlichen Symptombeschreibungen helfen, schnell herauszufinden, was dem Kind fehlt. Dabei erfahren Eltern gleichzeitig, welche Erkrankungen sie einfach zuhause behandeln können und wann ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Der gut strukturierte Ratgeber informiert über die Zeit von der Geburt bis zum Schulkind-Alter: Welche Beschwerden und Erkrankungen in welchem Lebensalter typisch sind, und wie Eltern die gesunde Entwicklung des Kindes fördern können. In Teil 2 bietet das gründliche Nachschlagewerk einen ausführlichen Überblick über häufige Krankheiten – von Allergien und Asthma über Hautkrankheiten, orthopädische, neurologische und seelische Probleme bis Ziegenpeter … sowie auch die ‚klassischen‘ Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps und Röteln. Abgerundet wird das umfassende Werk durch die Kapitel „Unterwegs, aktiv und auf Reisen“ sowie „Hilfen in allen Lebenslagen“.

Dr. Romanus Röhnelt ist seit über zwanzig Jahren als Kinder- und Jugendarzt tätig. Der jahrelange intensive Kontakt mit Ratsuchenden, insbesondere jungen Familien, aber auch anderen Betreuern, hat ihn veranlasst, dieses empfehlenswerte und reich bebilderte Handbuch „Kindergesundheit“ zu verfassen. Einen breiten Raum nehmen auch die Infektionskrankheiten bei Kindern ein. Durch die Hinweise zu Ansteckungsfähigkeit und Wiederzulassung zu einer Gemeinschaftseinrichtung ist dieses Kompendium deshalb auch für Kindertagesstätten oder Schulen eine nützliche Hilfe.

Der über 500 Seiten starke Ratgeber richtet sich an alle, die für Säuglinge und (Klein)-Kinder Verantwortung tragen. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – sie unterscheiden sich in vielem sehr von uns ‚Großen‘ und teilen sich ganz anders mit“, betont der Autor, der über die Hilfen berichtet, die er tagtäglich in seiner kinderärztlichen Praxis gibt.

„Kindergesundheit“ von Romanus Röhnelt; TRIAS Verlag, Stuttgart, 2017; 520 Seiten, rund 300 Abbildungen, gebunden; ISBN: 978-3-432-10141-5; Preis: 29,99 € – 30,90 € [A]; der Ratgeber ist auch als E-Book erhältlich; ISBN: 978-3432- 10110-1

hbh

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Beim Shoppen in London stets von Paparazzi verfolgt: Diana (Naomi Watts) auf der Flucht. • Bild: obs/ZDF/Laurie Sparham

Mainz – Der Spielfilm „Diana„, den das ZDF am Sonntag, 20. August 2017, 14:45 Uhr, als Free-TV-Premiere zeigt, ist die auf wahren Ereignissen basierende Geschichte der 1997 tödlich verunglückten „Königin der Herzen„. Oliver Hirschbiegel inszenierte „Diana“ mit Naomi Watts in der Titelrolle.

Der britische Fernsehsender BBC sendete am 20. November 1995 ein Interview, das Diana, Prinzessin von Wales, im Kensington Palast aufzeichnen ließ. In dem Interview lässt Diana eine Bombe platzen: Sie spricht öffentlich von der Dauer-Affäre ihres Mannes Charles mit seiner Jugendfreundin Camilla Parker Bowles. Kurze Zeit später willigt die Queen in die Scheidung von Diana und Charles ein.

Diana lernte inzwischen den Herzchirurgen Hasnat Khan (Naveen Andrews) im Londoner Royal Kensington Hospital kennen. Die ständige Verfolgung und Belagerung durch Paparazzi macht es den beiden schwer, sich unbemerkt zu treffen und besser kennenzulernen. Eine Zeit lang gelingt es dem Paar, die Beziehung geheimzuhalten, doch schließlich findet sich Hasnat – sehr zu seinem Missfallen – als neuer Liebhaber der Prinzessin auf den Titelseiten der Klatschpresse wieder. Hasnats in Pakistan lebende Familie, insbesondere seine dominante Mutter, ist gegen die Verbindung mit einer geschiedenen Christin. Hasnat trennt sich von Diana.

In ihrer Verzweiflung nimmt Diana eine Einladung Dodi Al-Fayeds (Cas Anvar) an. Den Paparazzi gibt sie selbst einen verschlüsselten Tipp, wo sie zu finden ist. Fotografen lichten daraufhin die Prinzessin und Dodi auf dessen Jacht vor Sardinien ab. In der Nacht des 31. Augusts kommen Diana, Dodi und ihr Chauffeur auf der Flucht vor Paparazzi im Pariser Alma-Mater-Tunnel ums Leben.

Der Film, der nach einem Buch von Kate Snell mit dem Titel „Diana: Her Last Love“ entstand, stellt die wichtigsten Stationen im Leben der Prinzessin nach. Dazu gehören das legendäre BBC-Interview, das Engagement für die Ächtung von Landminen, Londoner Straßenszenen sowie die letzten Tage auf Dodi Al-Fayeds Jacht im Mittelmeer.

Das ZDF zeigt am Sonntag, 27. August 2017, 23:45 Uhr, die „ZDF-History“-Doku „Dianas Tod – Abschied von der Königin der Herzen“.

Am 20. Todestag der Prinzessin, am Donnerstag, 31. August 2017, beschäftigt sich „Leute heute“ ab 17:45 Uhr in der „spezial“-Sendung „Diana – Leben, Liebe und Leid einer Prinzessin“ mit dem Thema.

Außerdem zeigt ZDFinfo am Donnerstag, 31. August 2017, um 20:15 Uhr, die zweiteilige Dokumentation „Dianas Tod – Sieben Tage, die die Welt bewegten“. Im Anschluss, um 21:45 Uhr, ist noch einmal die Doku „Dianas Vermächtnis“ zu sehen.

gw

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Frankfurt am Main – Die neue Wechselausstellung „Oh Yeah! Popmusik in Deutschland“ im ‚Museum für Kommunikation‘ Frankfurt ist mit herkömmlichen Ausstellungen nicht zu vergleichen, denn diese geht richtig ins Ohr. Sie ist eine klingende Super-Schau!

Wie durch eine dreidimensionale Radiosendung führen zwei Moderatoren durch 90 Jahre deutsche Popmusikgeschichte. Mit Kopfhörern, die Besucherinnen und Besucher  am Ausstellungseingang erhalten, tauchen sie ein in die bunte und vielschichtige Welt des Pop. An zahlreichen Soundstationen können sie sich einstöpseln und Radio-Spots sowie die Musik der Zeit erleben. Insgesamt können Interessierte bei dem Rundgang 90 Musiktitel sowie weitere 90 Radio- und Filmbeiträge genießen.

Popmusik ist überall und jeder hört sie – ob ganz bewusst oder nur nebenbei. Sie tönt aus dem Radio, untermalt Filme, begleitet uns beim Einkaufen und bringt uns in Tanz-Cafés und Discos in Bewegung. Doch Popmusik ist mehr als das! Wir verbinden Erinnerungen mit ihr, sowohl individuelle als auch kollektive: Der erste Kuss, die große Liebe, der Mauerfall und die letzte Fußball-WM. „Popmusik ist in der Lage, uns zu berühren. Sie spiegelt das Lebensgefühl von Generationen wider, stiftet Identitäten und befindet sich im stetigen Wandel. Bevor sie sich etabliert, muss sie sich oft gegen Widerstände behaupten“, sagt Museumsdirektor Dr. Helmut Gold.

Goldene Schallplatte von Elvis*) – Sammlung Richard Weize; © Martin Luther Fotos: Museum für Kommunikation Frankfurt

Welches sind die Ohrwürmer, Moden und vergessenen Hits der jeweiligen Jahrzehnte in Deutschland? Wie haben Popmusik und gesellschaftliches Leben sich gegenseitig beeinflusst? Welche Stile prägten die Musik zu unterschiedlichen Zeiten in Ost und West? Mit diesen Fragen beschäftigt sich bis zum 25. Februar 2018 die neue Wechselausstellung, die Sie besucht und ‚gehört‘ haben sollten!

„Das Herzstück der Ausstellung ist die „Main Road“, die anschaulich den kulturellen Background der jeweiligen Popmusik-Epochen vermittelt“, erläutert Projektleiter Jan Christoph Greim. Der musikalische Trip beginnt Mitte der 1920er-Jahre, als in Berliner Nachtclubs ausgelassen „Charleston“ und „Shimmy“ getanzt wurde und Schallplatte und Grammophon den Sound populär machten. In den 1950er-Jahren hielt der „American Way of Life“ Einzug in Deutschland: „Rock`n`Roll“ und „Twist“ wurden zum Inbegriff des Lebensgefühls der Nachkriegszeit.

In der Beat-Ära kam die Pilzkopf-Frisur groß in Mode und Radio Bremen strahlte die erste deutsche TV-Sendung für junge Leute aus: Den „Beat-Club“. In den 1980er-Jahren gaben die Neue Deutsche Welle und der Punk den Ton an. Über die 1990er-Jahre, in denen „Techno“, „Euro-Dance“ und „Deutschrap“ gleichzeitig in den Hitparaden waren, führt der erlebnisreiche Trip bis hinein in die Gegenwart, in der laut Jan Christoph Greim „Musik nicht mehr zum Anfassen ist, sondern in schillernder Vielfalt digital in Clouds existiert“.

Zu jedem der Zeitabschnitte zeigt die multimediale Ausstellung besondere Exponate – insgesamt über 300 – und hält kurzweilige Radio- und Filmbeiträge sowie Soundstationen mit passenden Musiktiteln bereit. Dabei werden nicht nur Hits präsentiert. Auch Schlager, nahezu Vergessenes und Kurioses, wie die Krone und den Umhang vom „König von Mallorca“ oder den skandalösen „Liebe ist für alle da“-Fankoffer von Rammstein, gibt es zu entdecken. Manche Erinnerung dürfte auch beim Anblick der zahlreichen Plakate, Platten- und CD-Cover im Backstagebereich wieder lebendig werden. Der Streifzug durch die Geschichte der Popmusik wird so schnell zu einer unterhaltsamen Zeitreise durch die eigene Vergangenheit. Beleuchtet wird auch, mit welchen Mitteln das Nazi-Regime und die DDR-Oberen versuchten, ihnen nicht genehme Musik-Richtungen und Auftritte missliebiger Musiker zu behindern oder zu verbieten; etliche der musikalischen „Störenfriede“ und Abweichler wurden gar inhaftiert.

Die hörens- und sehenswerte Schau entstand nach einem Konzept des Museums für Kommunikation in Bern und unter der Federführung des Focke-Museums in enger Zusammenarbeit mit Radio Bremen und dem Berliner Gestaltungsbüro ‚gewerkdesign‘. Sie ist anschließend in Berlin, Leipzig und Stuttgart zu sehen.

„Oh Yeah! Popmusik in Deutschland“ bis 25. Februar 2018 im Museum für Kommunikation Frankfurt – weitere Informationen unter: www.mfk-frankfurt.de

Bernd Heier

*) Der jüngste Coup von Elvis Presley Enterprises (EPE) ist das Gästehaus im Retro-Chic, das 2016 eröffnet wurde – und sich um das Erbe des Superstars kümmert. Es ist gut gebucht, vor allem jetzt: Seit dem 12. August 2017 läuft die jährliche „Elvis Week“, bei der Fans in Scharen nach Memphis pilgern. Im Badezimmer seiner Villa starb Elvis Presley am 16. August 1977. 40 Jahre danach hofft EPE auf die bestbesuchte ‚Elvis Week‘ mit 50.000 bis 70.000 Besuchern, die während der neuntägigen Veranstaltung gut 15 Millionen Dollar ausgeben sollen. Größte Besuchergruppe: Frauen zwischen 28 und 35 Jahren.  –  www.elvis.de

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Als Bildzusatz ist abgedruckt: Afrikanische Trommel mit trommelnden Händen – Der Textzusatz lautet: Deutsche Post / Erlebnis: Briefmarken / Museumsuferfest / Trommelperformance  •  Bild: Deutsche Post

Frankfurt am Main – Anlässlich des weit über die Rhein-Main-Region hinaus bekannten und beliebten „Museumsuferfests“ gibt die DEUTSCHE POST einen  eigens zu diesem Anlass erstellten Sonderstempel heraus!

Als Bildzusatz ist abgedruckt: Afrikanische Trommel mit trommelnden Händen – Der Textzusatz lautet: Deutsche Post / Erlebnis: Briefmarken / Museums- uferfest /  Trommel- performance

Das „Erlebnis: Briefmarken“-Team Hanau ist am 26. und 27. August 2017 jeweils in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr im Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, in Frankfurt am Main mit dem Sonderstempel vor Ort. Zusätzlich führt das „Erlebnis: Briefmarken“-Team sein umfangreiches Angebot an Briefmarkenmotiven und weiteren Raritäten der Philatelie mit.

Philatelie-Liebhaber erhalten den Sonderstempel außerdem ab 26. August 2017 für einen Monat bei der Deutschen Post AG, Niederlassung PRIVATKUNDEN/FILIALEN, Sonderstempelstelle Brief, 92637 Weiden.  –  www.dpdhl.de  –  https://twitter.com/dpdhl_fra

 

Deutsche Post – Die Post für Deutschland

Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Brief- und Paketmarkt. Mit der starken Marke Deutsche Post und rund 150.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die höchsten Servicestandards verpflichtet sind, ist das Unternehmen als „Die Post für Deutschland” sowie als einer der führenden Anbieter im internationalen Brief- und Paketversand anerkannt. Das Produkt- und Serviceangebot von Deutsche Post verbindet Gegenwart und Zukunft der Post- und Kommunikationsdienstleistungen: Von der Brief- und Paketzustellung über die sichere elektronische Kommunikation bis zum Dialogmarketing für Privat- und Geschäftskunden. Dabei entwickelt das Unternehmen als Vorreiter neue Technologien, wie den CO2-neutralen Versand und Logistiklösungen für den Online-Handel.

Deutsche Post ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL Group. Die Gruppe erzielte 2016 einen Umsatz von mehr als 57 Milliarden Euro.

gw

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… tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“

Diese weise Erkenntnis stammt von Margaret Mead (1901-1978), US-amerikanische Ethnologin.

„Wir dürfen nicht kapitulieren und müssen auf die Macht des Freiheitswillens der Menschen setzen. Diese Kraft hat die Mauer in Berlin, die Grenzziehung in unserem Vaterland und die sozialistische Diktatur zum Einsturz gebracht. … Soziale Sicherheit und Freiheit stehen übrigens nicht im Widerspruch zueinander, wie die Soziale Marktwirtschaft zeigt. Wir brauchen beides, aber beides gerät in Gefahr“, so Thorsten Schulte, Autor dieses wichtigen Buches …

… es ist ein Weckruf! Es ist hochpolitisch und benennt äußerst bedenkliche Fehlentwicklungen klar und deutlich. Während andere schweigen, redet Thorsten Schulte unmissverständlich Klartext. Schon Aristoteles wusste: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen!“

Es liegt an uns allen, unsere Freiheit und damit eine lebenswerte Zukunft zu verteidigen.

„Wir dürfen unsere Freiheit, den Schutz unserer Privatsphäre, das Recht auf eine eigene Meinung, den Anspruch auf Meinungsvielfalt, die Rechtsstaatlichkeit und unser Bargeld als Voraussetzung für Freiheit und Privatsphäre nicht preisgeben. Denn eines ist klar: Haben wir unsere Freiheit erst einmal verloren, werden wir sie nie wieder zurückbekommen. – Lassen Sie uns alle eine Leuchtfackel für unsere Freiheit werden. Wir dürfen nicht kapitulieren! Wir müssen für unsere Freiheit und unsere Selbstbestimmung kämpfen!“, betont Thorsten Schulte.

„Freiheit wird verspielt und bewusst eingeschränkt – und Thorsten Schulte redet und schreibt dagegen an. Dazu braucht es Mut, und den hat Schulte …“ heißt es im Vorwort von Willy Wimmer (CDU), 33 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestags, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung a.D.

Thorsten Schulte: „Kontrollverlust“, gebunden, 288 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Kopp Verlag, Rottenburg, Artikelnummer: 958400, ISBN: 978-3-86445-492-9, Preis: 19,95 Euro – Versandkostenfrei in Europa, inkl. MwSt.  –  www.kopp-verlag.de

gw

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Fraport reicht Bauantrag für Flugsteig G ein • Bild: Fraport AG

Frankfurt am Main „Flugsteig G“ ist die beste Option für wachsendes Low-Cost-Segment / Neuer Flugsteig wird in drei Bauphasen realisiert / Inbetriebnahme nach Abschluss der ersten Bauphase für 2020 geplant / Günstige und einfache Abfertigung für Low-Cost-Verkehre voll eingebunden in die Hub-Funktionalität des Frankfurter Flughafens.

Die Fraport AG hat jetzt den Bauantrag für die Errichtung des neuen Flugsteigs G beim zuständigen Bauamt der Stadt Frankfurt am Main eingereicht. Mit dem vorgezogenen Bau des neuen Flugsteigs reagiert der Flughafenbetreiber auf das Passagierwachstum, insbesondere im Low-Cost-Segment. „Flugsteig G“ war ursprünglich als zweiter Bauabschnitt von Terminal 3 geplant, wird aber nun vorgezogen realisiert und in Betrieb genommen.

Der neue Flugsteig ermöglicht eine günstige und einfache Abfertigung für Low-Cost-Verkehre und wird voll eingebunden in die Hub-Funktionalität des Frankfurter Flughafens. Die Entscheidung für den neuen Flugsteig wurde nach einer umfassenden Prüfung verschiedener Optionen getroffen und ist planfeststellungskonform. Flugsteig G soll nach aktuellen Planungen in der ersten Bauphase 2020 mit einer Jahreskapazität von 4 bis 5 Millionen Fluggästen an den Markt gehen und wird bis zu 200 Millionen Euro kosten.

„Mit der Einreichung des Bauantrags für den neuen Flugsteig G gehen wir einen wichtigen Schritt, um bereits 2020 Terminal 1 und Terminal 2 zu entlasten. Beide Bestandsterminals werden voraussichtlich bereits in diesem Jahr nah an die Kapazitätsgrenze von 64 Millionen Passagieren kommen, die sich auch nur zeitweise – und unter Qualitätseinbußen – auf etwa 68 Millionen Passagiere ausweiten ließe. Der ohnehin als zweiter Bauabschnitt von Terminal 3 geplante und nun zeitlich vorgezogene Flugsteig G wird als vollfunktionsfähiges Abfertigungsgebäude speziell für den Bedarf des Low-Cost-Segments zugeschnitten und auch optimal in das Hub-System des Frankfurter Flughafens eingebunden“, erläutert Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Bis zur geplanten Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts von Terminal 3 (2023) wird die Verbindung für Passagiere mit den Terminals 1 und 2 (Nordsystem) vorübergehend über einen Bus-Shuttle-Verkehr sichergestellt. Der Gepäcktransport zwischen Flugsteig G und dem Nordsystem ist in dieser Zeitspanne ebenfalls nur temporär über einen Ersatzverkehr geplant. Danach stehen das Personen-Transport-System und die Anbindung an die Gepäckförderanlage zur Verfügung. In einer zweiten Bauphase soll Flugsteig G für eine Gesamtkapazität von bis zu 7 Millionen Passagieren erweitert und an den ersten Bauabschnitt von Terminal 3 angebunden werden. In einer dritten und letzten Bauphase wird Flugsteig G um Brückenbauwerke und Fluggastbrücken erweitert.

Geplanter Baubeginn für den neuen Flugsteig ist Mitte 2018. Die Bauausführung soll durch einen Generalunternehmer erfolgen. Die Leistung wird bereits EU-weit ausgeschrieben. Die Fraport Ausbau Süd GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Fraport AG, übernimmt die Bauüberwachung und Projektsteuerung.

„Frankfurt ist und bleibt ein Hub-Flughafen. Die Gesamtentwicklung im Markt bedeutet für uns allerdings, dass wir neben dem klassischen Full-Service-Angebot, das viele Airlines selbstverständlich erwarten, auch die speziellen Bedürfnisse der Low-Cost-Anbieter zu berücksichtigen haben und unsere Prozesse kontinuierlich weiterentwickeln müssen. Wir wissen aus den Gesprächen, dass der Fokus dabei insbesondere auf schnellen Umdrehzeiten für deren Flugzeuge liegt. Wichtig ist uns aber auch, dass wir das Angebot in unserem Kerngeschäft mit den Netzwerk-Carriern, denen wir auch künftig guten Premium-Standard bieten wollen, ausbauen müssen. Deshalb wird der erste Bauabschnitt von Terminal 3 mit den Piers H und J sowie einer Kapazität von 14 Millionen Passagieren auch unverändert und wie geplant als unsere neue Visitenkarte im internationalen Verkehr gebaut. Mit dieser parallelen Planung und Umsetzung halten wir uns alle Optionen für die Zukunft offen und bieten jeglichen Segmenten optimale Bedingungen zum weiteren gemeinsamen Wachstum und für profitables Geschäft hier in Frankfurt“, betont Schulte abschließend.

www.fraport.de

gw

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Bild: Nichtraucherinitiative Deutschland e.V.

Bremen/Obernkirchen – Auch Passivrauchen kann töten! … Von 47.000 Todesfällen durch Lungenkrebs entfallen 6.000 auf Passivrauchen … Nebenstromrauch hat mehr Schadstoffe als Zigarettenrauch!

Wir haben uns bereits daran gewöhnt, dass auf Zigarettenpackungen Fotos aufgedruckt sind, die UNS ALLEN die Folgen des Rauchens drastisch zeigen. Gefäßschäden, die zu Durchblutungsstörungen oder zu Amputationen an Füßen und Beinen führen, dunkel gefärbte Lungen mit Teerablagerungen oder Krebs gehören zu den schlimmen Begleiterscheinungen von dauerndem Zigarettenkonsum – mit dem die Menschen sich selber schaden.

2012 sind in Deutschland 47.000 Menschen an Lungenkrebs gestorben. Aber es gibt weitere Folgen: Rauchen ist neben mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für chronische, nicht übertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Typ 2 Diabetes – nahezu jedes Organ im Körper kann geschädigt werden – besonders die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem.

Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, besser als COPD bekannt, sind fast ausschließlich auf das Rauchen zurückzuführen. Insgesamt kostet Rauchen nicht nur viel Geld, es „kostet“ auch Lebensjahre. Das Leben wird um durchschnittlich zehn Jahre verkürzt, jedes Jahr sterben 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Daher ist es längst überfällig, dass die Werbung und die Automaten für Zigaretten verboten und die Zigarettenpackungen teurer werden, damit gerade junge Menschen nicht mehr mit dem Rauchen anfangen.

Es sind aber nicht nur die Raucher selber, die sich schaden, sie schaden auch den Menschen um sie herum, wenn sie in geschlossenen Räumen rauchen. Von den 47.000 Todesfällen durch Lungenkrebs entfallen etwa 6.000 auf Passivrauchen, 7,6 Prozent der männlichen und 4,7 Prozent der weiblichen Lungenkrebstodesfälle. Dies sind die Folgen, die durch das Einatmen des Zigarettenqualms und vor allem durch das Einatmen des Nebenstromrauchs zustande kommen, der beim Glimmen der Zigaretten entsteht und mehr Schadstoffe enthält als der Zigarettenrauch.

Ein Rauchstopp wirkt sich sofort positiv auf die Gesundheit aus und reduziert langfristig das Risiko für die durch das Rauchen verursachten Erkrankungen. Im Präventionsprogramm „Länger besser leben.“ der Krankenkasse BKK24 werden beispielsweise verschiedene Methoden der Rauchentwöhnung angeboten, die helfen, von den Glimmstängeln loszukommen. Nutzen Sie dieses Angebot – Gesundheit, Wohlbefinden und Mitmenschen werden es danken:  –  www.bkk24.de/lbl-institut

ots/gw

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