Bild: Art of Giving

Bhubaneshwar, Indien – Im Jahre 2013 wurde ‚Art of Giving (AOG)‘ – eine Lebensphilosophie, die Frieden und Glück unter den Menschen verbreiten will – von Prof. Achyuta Samanta ins Leben gerufen, ein angesehener Pädagoge, sozialer Aktivist, Sozialreformer und Gründer des KIIT & KISS.

In diesem Jahr stand die Feier unter dem Motto ‚Pyaar Bhara Pack‘ (Brot geben mit Liebe). Menschliche Leistung sollte untrennbar mit menschlicher Teilhabe verknüpft sein. An mehr als 16.500 Zentren im ganzen Land, in allen Städten und allen Bundesstaaten wurden von großzügigen Menschen, inspiriert von der Philosophie der Kunst des Gebens, große Essensausgaben für bedürftige Menschen organisiert. Dieser bedeutende Tag wurde weltweit in 80 Ländern auf sechs Kontinenten gefeiert, darunter Südkorea, Kenia und Burundi.

In Odisha teilten 3,5 Millionen Menschen Mahlzeiten. … In Bhubaneswar wurden die Feierlichkeiten von Priyadarshi Mishra (Abgeordneter der Legislativversammlung, Bhubaneswar (North)), Ananta Narayan Jena (Bürgermeister Stadtregierung Bhubaneswar), Shri Ajay Agrawal (Distrikt-Governor Lions Club) und Prof. Achyuta Samanta eröffnet.

Bild: Art of Giving

An zahlreichen Zentren der Stadt wurden große Essensausgaben organisiert, darunter an acht Megastätten: Messegelände Janata Maidan, Laxmisagar Melan Padia, Kargil Basti, Mahisakhala, Niladrivihar, Patharbandh Basti und KIIT-Stadion. Darüber hinaus wurden in den Zwillingsstädten Cuttack und Bhubaneswar für die meisten Waisenhäuser, Altenheime und Tempel üppige Mahlzeiten gespendet.

Prof. Samanta bedankte sich bei den Tausenden großzügigen Menschen für ihre Mithilfe, um die Kunst des Gebens rund um die Welt zu feiern und Millionen Menschen eine Mahlzeit zu geben. Sein Dank galt auch den Studierenden, Ehemaligen und der Fakultät des Kalinga Institute of Industrial Technology (KIIT) und Kalinga Institute of Social Sciences (KISS) in Bhubaneswar für ihren engagierten Beitrag zum Erfolg der Feier.

Informationen zu AOG:

‚Art of Giving‘ ist eine gemeinnützige Initiative, die auf der ganzen Welt die Praxis des Gebens verbreitet und fördert. Sie beruht auf der Lebensphilosophie von Prof. Samanta, der in seiner Kindheit Armut, Hunger und Demütigung erlebte und die Freude des Gebens für sich entdeckt hat. Er macht ‚Art of Giving‘ für all seinen Erfolg verantwortlich und setzt sich seit 1987 unermüdlich für die Beseitigung von Armut, Hunger und Analphabetismus ein.

Weitere Informationen unter: http://www.artofgiving.in.net/  –  fb.com/artofgiving.in.net

ots/gw

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Rekrutierungskoordinator Stefan Naumann (links) und Personalleiter Jens Drüge (rechts) mit der Auszeichnung • Bild: Degussa Bank

Frankfurt am Main – Bei XING in Hamburg hat Stefan Naumann, Rekrutierungskoordinator der Degussa Bank, eine Auszeichnung für „innovatives Recruiting 2018″ entgegengenommen.

Diese Auszeichnung wurde der Degussa Bank überreicht, weil sie seit einiger Zeit moderne Online-Personalgewinnungstools einsetzt.

„Es reicht für Unternehmen in einer vernetzten Arbeitswelt nicht mehr aus, darauf zu warten, von Bewerbern gefunden zu werden“, betont Stefan Naumann bei der Übergabe.

Personalleiter Jens Drüge ergänzt: „Es hat sich inzwischen bewährt, in den Netzwerken mit interessanten und interessierten Personen in einen aktiven Dialog über eine Zusammenarbeit zu treten. Es wird gut angenommen und beide Seiten profitieren davon.“  –  www.degussa-bank.de

via  www.worksitenews.de

-/gw

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Zoo Leipzig – Blick in die südamerikanische Landschaft © Andreas Schmidt

LeipzigDie ‚Vision von Südamerika‘ inmitten von Leipzig ist nun Wirklichkeit: Ab sofort können Besucher im ZOO durch die Landschaften Pantanal, Pampa und Patagonien wandeln und die einmalige Tierwelt des Kontinents kennenlernen. 

Auf einer Fläche von 15.800 Quadratmetern kann man zahlreiche neue Tierarten bewundern. Bei der Eröffnungsfeier der Anlage sagte Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold: „Ich freue mich, dass unsere Vision von einem zeitgemäßen Zoo zunehmend Wirklichkeit wird und wir den nächsten Baustein im ‚Zoo der Zukunft‘ realisieren konnten. Mit den zahlreichen neuen Tierarten geben wir Einblick in einen neuen Lebensraum.“ 

Die Erlebniswelt Südamerika, die für 4,7 Millionen Euro gebaut wurde, ist naturnahe Heimat für Große Maras, Guanakos, Pekaris, Weißrüssel-Nasenbären, Capybaras, Große Ameisenbären, Mähnenwölfe und Darwin Nandus geworden. Durch diese führt ein über 100 Meter langer mäandernder Holzsteg. Der neugestaltete Freisitz des Restaurants „Hacienda Las Casas“ sowie der Abenteuerspielplatz „El Dorado“ mit Amazonasdampfer und Meerschweinchenanlage laden zum Verweilen ein.

Die Erlebniswelt Südamerika ist mit einem neuen Tierschutzprojekt verbunden, bei dessen Unterstützung vor allem die von den Zoobesuchern gespendeten Artenschutz-Euros helfen. Olivier Pagan, Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, betrachtet den Zoo Leipzig als einen der führenden Zoos weltweit, der „mit seinen Anstrengungen um ideale Bedingungen für die Zoobewohner sowie im Bereich der Bildung und für den Artenschutz Maßstäbe setzt.“

Die Eröffnung der Erlebniswelt Südamerika wird bis 27. Mai 2018 mit den Südamerika-Tagen gefeiert: Tierpfleger-Kommentierungen und Gespräche, Futter schneiden für die tierischen Neuankömmlinge, kreative Bastelaktionen, thematische Aktionsstände und südamerikanische Folklore lassen täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr die neue ‚Attraktion Südamerika‘ lebendig werden.

Weitere Informationen unter: www.zoo-leipzig.de

mynewsdesk/gw

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Bild: NABU/Eric Neuling

Berlin Wildkräuter, die Hobbygärtnern oft als „Unkraut“ ein Dorn im Auge sind, wurden Jahrhunderte lang als Heilpflanzen genutzt und geschätzt. Der NABU möchte anlässlich des ‚Tages der biologischen Vielfalt‘ am 22. Mai dieses fast vergessene Wissen wieder ins Bewusstsein bringen.

„Unkraut wird zu Unrecht so genannt, denn Wildkräuter sind besonders wichtig für Insekten und andere Tiere – und viele haben Heilwirkungen für den Menschen“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb: „Leider ist das Wissen darüber in großen Teilen der Bevölkerung verloren gegangen. Unsere Großeltern wussten noch, wie sie die Kräuter in Küche und Hausapotheke einsetzen konnten.“

So wird beispielsweise der Löwenzahn seit Jahrhunderten als Heilkraut genutzt. Durch seinen hohen Vitamingehalt, beispielsweise Vitamin A, C und K, aber auch dank der enthaltenen Bitterstoffe wirkt er positiv auf den menschlichen Körper. Eine Frühjahrskur mit frischen jungen Blättern wirkt Wunder bei Frühjahrsmüdigkeit, und nicht nur Galle und Leber, sondern auch der Darm und der Blutzuckerspiegel werden ausgeglichen.

Die Brennnessel kann mehr als bei Berührung brennende Quaddeln auf der Haut zu hinterlassen. Ihr Vitamingehalt ist wesentlich höher als der eines Kopfsalates, sie enthält Karotinoide, Kalium, Kalzium, Eisen und Chlorophyll. Dieser hohe Nährstoff- und Vitamingehalt machen die Brennnessel zu einem wahren Wundermittel. Sie wirkt stark harntreibend und blutreinigend. Auch die Samen sind essbar. Sie werden in vielen Kulturen als Aphrodisiakum eingesetzt. „Insekten und Vögel fliegen total auf die Brennnessel“, so Marja Rottleb: „Die Brennnessel ist Raupenfutterpflanze für mehr als dreißig heimische Falterarten, darunter Tagpfauenauge, Distelfalter und Admiral. Es lohnt sich also in jedem Fall, eine Brennnesselecke im Garten zu belassen, sei es als Superfood-Quelle oder Insektenbuffet.“

Die Blätter des Spitzwegerichs – auch König des Wegesrands genannt – hilft bei vielen Beschwerden. „Bei Mückenstichen verschafft es Linderung zerdrückte Blätter auf dem Stich zu verreiben“, so die NABU-Gartenexpertin. Spitzwegerich enthält Stoffe, die eine antibakterielle Wirkung haben, sowie Schleimstoffe, die reizmildernde Effekte besitzen. Sie bilden eine Art schützenden Film über die Schleimhaut in Mund und Rachen. „Damit kann der Spitzwegerich lästigen Hustenreiz mindern“, so Marja Rottleb.

Ein Tausendsassa unter den Wildkräutern ist der Afrikanische Beifuß – heimisch im Osten und Süden Afrikas von Äthiopien bis nach Südafrika. Die Pflanze kann zur Behandlung von Husten- und Fiebersymptomen eingesetzt werden, aber auch bei Magenschmerzen und Nierenleiden. Der Saft der zerstampften Beifußblätter wird mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen und dann getrunken oder inhaliert.

Der NABU baut Afrikanischen Beifuß und andere heilende Pflanzen im Kafa-Medizinalgarten in Südwest-Äthiopien an und bietet der lokalen Bevölkerung Führungen und Weiterbildungen für Kräuterzucht an. „Denn auch in Äthiopien geht das Wissen um Kräuter und ihre heilende Wirkung sukzessive verloren. Auch dort möchten wir diese Pflanzenarten erhalten und wertvolles Wissen um natürliche Heilung pflegen und weitergeben“, betont die NABU-Afrikaprogramm-Leiterin Svane Bender.

Weitere hilfreiche Tipps für Wildpflanzen im Garten unter: www.NABU.de/wildpflanzen – Mehr Infos zum Kafa-Medizinalgarten unter: www.NABU.de/Kafa-Garten

ots/gw

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11.000 Euro übergaben Landrat Ulrich Krebs (5. v.l.) und der Vorstandsvorsitzende der Taunus Sparkasse Oliver Klink (ganz rechts vorn), an Vertreter von Projekten, die Flüchtlinge im Hochtaunuskreis unterstützen • Bild: Taunus Sparkasse

Bad Homburg vor der Höhe – Wege in unsere Gesellschaft … „Integration ist und bleibt ein wichtiges Thema. Danke, dass Sie nicht nachlassen, Kindern den Weg in unsere Gesellschaft zu erleichtern“, so Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse und Mitglied des Stiftungsrats, bei der Übergabe an die Projekt-Vertreter, die Flüchtlinge unterstützen.

Wenn Jeevan Khurana seine Basketballschuhe anzieht und die Sporthalle der Christian-Wirth-Schule betritt, ist er ganz in seinem Element. Der heute 39-jährige Marokkaner ist vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen. Schon in seiner Heimat galt seine Leidenschaft dem Basketball. Heute gehört er zum Trainerstab von „Basketball macht Schule“. Das Projekt der Fraport Skyliners richtet sich an Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund.

Die Nachwuchsbasketballer in Jeevan Khuranas Gruppe lassen sich schnell von seiner Begeisterung anstecken. Sport – davon ist er überzeugt – verbindet Generationen, Kulturen und Religionen. Und beim offenen Training schauen gerne auch einmal Profis vorbei. „Basketball macht Schule“ ist eines von sieben Projekten, die die Taunus Sparkasse mit Mitteln ihrer Stiftung KINDER LACHEN fördert:

–  DRK Kreisverband Hochtaunus e.V. – „Hausaufgabenbetreuung“ für geflüchtete Kinder in der Gemeinschaftsunterkunft Niederstedter Weg, Bad Homburg.
–  Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Hochtaunus e.V. – „Sozialpädagogische Schülerhilfe“
Hausaufgabenbetreuung von Grundschulkindern mit besonderem Erziehungsbedarf mit und ohne Migrationshintergrund. Speisen werden selbst zubereitet und die Kinder haben die Möglichkeit, mit Gleichaltrigen zu spielen.
–  Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Hochtaunus e.V. – Traumagruppe“
Professionelle Betreuung traumatisierter Kinder durch zwei Therapeutinnen in der Gemeinschaftsunterkunft Niederstedter Weg, Bad Homburg.
–  fambinis Familienzentrum Friedrichsdorf e.V. – „Ferienbetreuung für Flüchtlingskinder“ mit Sing- und Gruppenspielen, kleinen Ausflügen und Werk- und Bastelangeboten für Flüchtlingskinder im Alter von 4 bis 11 Jahren.
–  Internationaler Verein WINDROSE 1976 e.V., Oberursel  – „Projekt Yalla!“: Offenes Ausflugsprogramm für Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien sowie deren Eltern.
–  Musikschule Friedrichsdorf – „Musikalische Sprachförderung“
Sprachförderung in Kooperation mit der Musikschule Friedrichsdorf, der Peter-Härtling Grundschule und der Initiative Sprache.Lesen.Lernen (INSL).

„Vom Sport bis zur Sprachbildung: Mit Ihren Initiativen beweisen Sie, dass Integration viele Facetten hat. Es gibt zahlreiche Wege, sich zu engagieren. Ihre Projekte sind vorbildlich. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement“, sagt Landrat Ulrich Krebs, derzeit stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Taunus Sparkasse und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats.

Das unabhängige Kuratorium der Stiftung entscheidet, welche Projekte gefördert werden. Die Landräte Ulrich Krebs und Michael Cyriax teilen sich den Vorsitz im Wechsel. Weitere namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Kultur sind vertreten, zum Beispiel: Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister, Hans-Dieter Hillmoth, Programmdirektor Radio FFH, und Fee Mietz, Songwriterin und Gewinnerin des Nachwuchspreises der Taunus Sparkasse beim W-Festival.

KINDER LACHEN ist eine von 58 Stiftungen der Stiftergemeinschaft der Taunus Sparkasse. Die Stiftergemeinschaft bietet Kunden die Möglichkeit, sich schon mit kleineren Summen in einer eigenen Stiftung zu engagieren. Durch professionelles Stiftungsmanagement und die gemeinschaftliche Anlage ist es möglich, höhere Erträge zu erwirtschaften, mit denen die gewünschten Projekte finanziert werden. Wer einen Beitrag einbringen möchte, kann mit Angabe des Verwendungszwecks „KINDER LACHEN – Stiftung für Flüchtlingskinder“ auf das Konto DE70 5125 0000 00010008 88 spenden. 

Alle Informationen zur Stiftung unter: www.kinder-lachen.org

www.taunussparkasse.de

-/gw

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Bild: Süddeutsche Zeitung Edition

Bücher, die gleichzeitig unterhalten, erziehen, Trost spenden und das Leben verändern können:

Die neue Buchreihe „The School of Life“ gibt Antworten zu den Themen „Gelassenheit“, „Traumjob“, „Kleine Freuden“, „Partnerschaft“, „Freundlichkeit“ und „Sex“ – herausgegeben von Philosoph und Bestseller-Autor Alain de Botton:

„Unsere Wissensgesellschaft basiert auf dem Erlernen spezieller Fähigkeiten, der Anhäufung von Wissen und dem, was wir Intelligenz nennen. Aber eine Gesellschaft besteht nicht nur aus Wissen, sie besteht aus vielen Individuen, die mit dem Leben zurechtkommen müssen. So wichtige Bereiche wie unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, die Liebe, Sex oder die Fähigkeit, sich gelassen und freundlich im gesellschaftlichen Umfeld zu bewegen, bleiben außen vor. Völlig selbstverständlich gehen wir davon aus, dass diese Dinge ganz von selbst funktionieren, dass es nicht notwendig ist, sie zu erlernen – und erleben tagtäglich, wie wir genau daran scheitern.“

Dem entgegen wagt der Autor mit „The School of Life“ einen neuen Blick auf die Dinge zu werfen, die uns wirklich bewegen. Seine „Schule des Lebens“ bedient sich dazu hilfreicher Ideen aus 3000 Jahren Kulturgeschichte, aus Philosophie, Psychoanalyse, Literatur und Kunst. In sechs Bänden geht es um die Entwicklung von mehr Ruhe und Gelassenheit, um die Entdeckung von wahren Talenten und um die kleinen Dinge im Leben, die uns das große Glück bringen können. Auch Fragen nach den Fähigkeiten, eine gute Partnerschaft zu führen, nach der Definition von erfüllendem Sex und nach einem Weg des guten und freundlichen Umgangs miteinander, werden geklärt.

Alain de Botton, 1969 in Zürich geboren, verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Der studierte Philosoph und Bestsellerautor („Wie Proust Ihr Leben verändern kann“) möchte dem modernen Menschen helfen, glücklich, zielstrebig und kreativ zu werden – kurz, ein erfülltes Leben zu führen. Seine Bücher sind in 30 Ländern erschienen. Sein weltumspannendes Unternehmen „The School of Life“, seit 2016 auch in Berlin vertreten, verfolgt eine neue Vision von Bildung und Erziehung – und widmet sich der Entwicklung emotionaler Intelligenz, in der Überzeugung, dass unsere größten Probleme durch fehlende Selbsterkenntnis, zu wenig Mitgefühl und einen Mangel an Kommunikation entstehen.

Bei der Süddeutschen Zeitung Edition erscheinen ausgewählte Bücher aus allen Themenfeldern, die Menschen bewegen. So unterschiedlich die Inhalte der zahlreichen Publikationen auch sind, sie folgen doch einem gemeinsamen Leitgedanken: Entdecke das Besondere! – www.sz-shop.de

-/gw

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Lucian Freud „Head of Bruce Bernard“, 1985, Radierung, Köln – Foto: Städel Museum; © The Lucian Freud Archive / Bridgeman Images

Frankfurt am Main – Städel Direktor Dr. Philipp Demandt freut sich, Leiter eines regen „Bürger-Museums“ zu sein, das von vielen Gönnern, Stiftungen und Leihgebern großzügig unterstützt wird.

Frank Auerbach „Self-Portrait“, 2017, Graphitzeichnung, Städel Museum, Frankfurt am Main; erworben 2017 mit Mitteln der Jürgen R. und Eva-Maria Mann Stiftung; Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V. – Foto: Städel Museum – ARTOTHEK; © Frank Auerbach, courtesy Marlborough Fine Art

Wegen des beschränkten Ankaufsetats ist nur dank dieses mäzenatischen Engagements der Erwerb von „preissensitiven“ Kunstwerken möglich. Dazu zählen auch die Werke von Frank Auerbach und Lucian Freud.

Das renommierte Museum am Schaumainkai hat in letzter Zeit einige Arbeiten dieser bedeutendsten figurativen Künstler der englischen Nachkriegskunst erhalten. So konnte der Städelsche Museums-Verein e.V. dank der Unterstützung der Jürgen R. und Eva-Maria Mann Stiftung das gezeichnete Selbstbildnis („Self-Portrait“, 2017) von Auerbach erwerben sowie die Radierung „Pluto“ (1988) von Freud mit Mitteln der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung. Hinzu kommen ausgewählte Druckgrafiken und Zeichnungen von Auerbach und Freud aus Kölner Privatbesitz, die dem Städel als Schenkung versprochen sind.

Diese Arbeiten fügen sich hervorragend in den Sammlungsbestand des Städel Museums ein. Dazu Demandt: „Das Städel Museum erwarb bereits 1994 mit Lucian Freuds „Large Head“ eine der ersten, wenn nicht sogar die erste Radierung des Künstlers für ein deutsches Museum überhaupt. Es ist ein großer Glücksfall, dass wir dieser Arbeit nun weitere neu in die Sammlung gekommene Werke von Auerbach und Freud an die Seite stellen können. Sie stärken diese herausragenden Positionen der figurativen Kunst des 20. beziehungsweise 21. Jahrhunderts und steigern die beachtliche Qualität der Graphischen Sammlung“.

Aus Anlass dieser exzeptionellen Neuerwerbungen zeigt das Städel die beeindruckende Sonderausstellung  „Frank Auerbach und Lucian Freud. Gesichter“. In der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung sind erstmals Hauptwerke der beiden Künstler in einer gemeinsamen Präsentation zu sehen. Insgesamt sind vierzig Zeichnungen und Druckgrafiken versammelt, insbesondere Bildnisse, die laut Demandt zu den kompromisslosesten und innovativsten der zeitgenössischen Kunst gehören.

Frank Auerbach (*1931) und Lucian Freud (1922–2011) waren über nahezu vier Jahrzehnte, bis zum Tod von Lucian Freud, eng befreundet. Sie verband nicht nur – trotz unterschiedlicher Formsprache – große Wertschätzung für die Kunst des anderen, sondern auch das Schicksal: Beide wurden in Berlin als Söhne jüdischer Familien geboren. Noch im Kindesalter mussten sie aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach England flüchten beziehungsweise emigrieren. Ihre Werke sind Ausdruck eines sehr persönlichen Sehens und Erlebens. Sie besaßen Werke des jeweils anderen und tauschten sich über ihr eigenes Schaffen und die westliche Kunst aus.

„Von Beginn ihres Schaffens an ringen Auerbach und Freud um ein tieferes Verständnis der sichtbaren Welt. Es geht ihnen nicht um Abbildhaftigkeit, sondern um Wahrheit, und dabei kommen sie immer wieder zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen, Erkenntnissen, müsste man korrekterweise eigentlich sagen“, erläutert Kuratorin Regina Freyberger, Leiterin der ‚Graphischen Sammlung ab 1750‘ am Städel Museum.

Die sehenswerte Schau „Frank Auerbach und Lucian Freud. Gesichter“ wird bis zum 12. August 2018 in der ‚Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung des Städel‘ gezeigt – weitere Informationen unter: www.staedelmuseum.de

Bernd Heier

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