„Kleider machen Leute“ – Fraport-Mitarbeiter Udo Peschel tauschte Arbeitskleidung gegen schicken Maßanzug

13 Jul
2018

Udo Peschel in seiner Arbeitsschutzkleidung • Foto: Angela Kropp (honorar- und rechtefrei)

Frankfurt am Main – Kräftemessen auf dem Vorfeld! – Urlaubszeit ist Reisezeit. Millionen Bundesbürger sind zur Zeit auf dem Weg in die wohlverdienten Ferien … vom Flughafen Frankfurt (FRA) aus starten 99 Airlines zu 311 Destinationen in 97 Länder rund um den Globus.

Allein am ersten Ferienwochenende flogen bis zu 230.000 Reiselustige von Frankfurt aus in den Urlaub … pro Tag! Damit dies reibungslos funktioniert, ist eine perfekte Logistik notwendig. Annähernd 81.000 Menschen arbeiten am Frankfurter Flughafen – mehr als 21.000 im Fraport-Konzern.

Udo Peschel (53) ist einer davon. Er ist seit 2006 Flugzeugschlepperfahrer und sorgt dafür, dass die Flugzeuge zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstehen … außerdem unterstützt er die Maschinen beim Verlassen der Parkpositionen. Mit seinem bulligen Schlepper, einem Goldhofer Ast 1, kann er große Maschinen aufnehmen und „umparken“.

Üblicherweise arbeitet er in Arbeitsschutzkleidung. Doch anlässlich der Kampagne „Kleider machen Leute tauschte er diese gegen einen schicken Maßanzug von Frankfurts Maßkonfektionär Stephan Görner. Kaum eine Stadt wird derart von „Nadelstreifen und Krawatten“ geprägt wie die Metropole am Main. Das ist jedoch nur eine Seite der Stadt.

Neben der glamourösen Geschäftswelt gibt es viele Menschen, die im „Maschinenraum der City“ oder eben am Flughafen Frankfurt arbeiten. Ob im Blaumann oder in der Uniform sorgen sie Tag für Tag dafür, dass Frankfurt sicher und sauber bleibt – und dass die Stadt und der Flughafen funktionieren. Leider ist die öffentliche Anerkennung dafür oft zu gering.

Der Frankfurter Maßkonfektionär und Herrenausstatter Stephan Görner, PR-Fachmann Sven Müller und die Fotografen Angela Kropp und Daniel Baldus (die neu im Team sind), setzen mit der Fotoserie „Kleider machen Leute“ auch 2018 wieder ein Dutzend Menschen in Szene, die Berufe ausüben, bei denen sie an ihrem Arbeitsplatz typischerweise keinen Anzug tragen.

Udo Peschel im Maßanzug • Foto: Angela Kropp (honorar- und rechtefrei)

Diese zwölf Personen werden an ihrem Arbeitsplatz in einem Maßanzug in Szene gesetzt – jeden Monat wird ein neues Foto publiziert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Ende 2018 stehen 12 Frankfurter Personen – stellvertretend für viele – in einem Blickwinkel, der Erstaunen, Bewunderung, Anerkennung und Freude hervorruft.

Auch Udo Peschel fühlte sich bei dem Fotoshooting, das erstmals Angela Kropp für die Kampagne umsetzte, sichtlich wohl, denn er fühlte sich wie Kultsänger Rod Stewart, den er sehr verehrt. Stolz kam er mit seinem neuen blauen Schurwolle-Anzug mit hellblauem Checkdesign, einem dazu passendem hellblauen Hemd, Krawatte und Einstecktuch die Treppe des Flugzeuges herunter.

Aus Spaß versuchte er mit seiner ganzen Muskelkraft eine Boeing 777 selbst einmal zu ziehen, doch 350 Tonnen – ohje !!! „Ein ungleiches Kräftemessen, aber mir machen solche Aktionen viel Spaß! Ein paar Mal habe ich auch schon als Komparse in TV-Kriminalfällen, wie ‚Ein Fall für zwei‘ oder ‚Tatort‘ mitgespielt“, so Udo Peschel. Außerdem geht er gern zu Konzerten von Peter Maffay, Udo Lindenberg oder dem Electric Light Orchestra, fährt Motorrad und macht viel Sport.

Den neuen Maßanzug darf Udo Peschel behalten und wird ihn bei der Charity-Gala „Kleider machen Leute“ am 10. November 2018 im Hotel Kempinski tragen, bei der er natürlich Ehrengast ist.  –  www.kleider-machen-leute.net

www.fraport.de

-/gw

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