REGENWASSER – ideal und gratis … Nur wässern, was auch wirklich Wasser braucht!

12 Jul
2018

Bild: pxhere

Regenwasser ist kalkarm und hat den pH-Wert, den Pflanzen lieben. Zudem kommt es kostenlos vom Himmel. Regenwasser ist also ideal zum Bewässern des Gartens oder Balkons.

Um das Wasser zu sammeln, kann es in einer Regentonne aufgefangen werden, die am Regenfallrohr angebracht wird. Ein Hahn an der Tonne erleichtert das Entnehmen. Aber auch andere Gefäße eignen sich zum Auffangen des Regenwassers.

Wer viel Wasser benötigt, kann auch eine Zisterne in den Boden eingraben. Generell gilt: Gefäße, Regentonnen oder Teiche dürfen nicht zur Falle für Tiere werden. Insekten und andere Tieren bietet sich ein großer Stein oder ein Ast an, den man in die Mitte legt. Er bietet durstigen Krabblern eine Ausstiegsmöglichkeit. Das Gefäß muss außerdem unbedingt kindersicher sein!

TIPP:  Für das Auffangen des kostbaren Regenwassers sind der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Ein ausgedienter Regenschirm zum Beispiel lässt sich auf dem Balkon prima zum „Rain-Catcher“ umfunktionieren.

Nicht jede Pflanze braucht permanent Wasser.

Manche können gut einige Zeit darauf verzichten. Wässern bedeutet Kosten- und Zeitaufwand und verbraucht gleichzeitig eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen, die wir haben. Satte, grüne Rasenflächen benötigen wöchentlich bis zu zwanzig Liter Wasser pro Quadratmeter.

Bei einer kleinen Rasenfläche kommen an die vierhundert Liter im Monat zusammen, das sind immerhin bis zu zwei Badewannen. Wer sparen will, verzichtet ganz darauf oder legt eine Wildblumenwiese an. Bei ihr entfällt das Sprengen ganz. Auch ein Rasen kann längere Trockenperioden ertragen und wird danach wieder grün. Also keine Panik, wenn der Rasen phasenweise mehr braun als grün ist.  –  www.NABU.de

NABU/-gw

Bitte besuchen und liken Sie auch unseren Facebook-account

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben