Weltbekannte Persönlichkeiten residierten schon früher im historischen „Falkenstein Grand Kempinski“

7 Apr
2010
Eroeffnung

Neueröffnung des Erholungsheims für Offiziere (1909)

Falkenstein/Frankfurt am Main  – Das „Falkenstein Grand Kempinski“ hatte im vergangenen Jahr gleich mehrere Gründe zum Feiern – allen voran: Das „kaiserliche Jubiläum“.

Vor über 100 Jahren, am 27. Januar 1859, wurde Kaiser Wilhelm II geboren. Er hatte eine besondere Beziehung zum Taunus, bereiste die Gegend häufig. So auch im Jahre 1909 zur offiziellen Neueröffnung des Erholungsheims für Offiziere der kaiserlichen Armee. Das elegante Falkensteiner Heim wurde zum taktischen Treffpunkt; so trafen sich hier unter anderem im August 1916 die in Berlin akkreditierten Militärattachés der neutralen Staaten unter der Leitung ihres rumänischen Kollegen. Nach dem Krieg wandelte sich das Offiziersheim Taunus zum Obertaunusheim.

Das Taunusgebirge wurde schon in römischen Überlieferungen wegen seines milden Klimas, seiner heilsamen Luft und der heilkräftigen Quellen als berühmt beschrieben. Der Ort Falkenstein ist besonders begünstigt, da er von Osten, Norden und Westen durch Höhenzüge geschützt ist. Nur im Süden liegt er offen gegen das Kronberger Tal, die Main- und Rheinebene. Die Ruine Falkenstein thront frech über dem Hotel, und ist ein beliebtes Motiv für Fotografen und Ziel eines erholsamen Spaziergangs mit weitläufigem Blick über die Rhein-Main-Region.

Speziell in der Romantik ließen sich über 30 Maler und Kupferstecher von den schroffen Formen animieren – natürlich war die nahegelegene Malerkolonie aus Kronberg ‚federführend‘.

Auch Alexander Dumas, der französische Dramatiker, und sogar die österreichische Kaiserin Elisabeth (Sissi) besuchten Falkenstein.

Alt-neu

Aus Alt wird Neu

1994 begann der Visionär Dr. Bernard gr. Broermann mit dem Umbau in ein Hotel. Dabei wurden die historischen Gebäude mit all ihren denkmal-schützenswerten Details erhalten. Am 9.9.1999 wurde das Hotel mit dem über fünf Hektar großen Park, der vom berühmten Frankfurter Gartenarchitekten Heinrich Siesmayer angelegt wurde, eröffnet. Das Hotel Falkenstein und Residence, wie Broermann es zunächst nannte, heftet sich den Namen Kempinski als erste Positionierungshilfe auf seine Flagge und segelt fortan auf Erfolgskurs. Schon 2001 wird es vom deutschen Hotel- und Gaststättenverband als Fünf-Sterne-Superior-Hotel ausgezeichnet. Im Wirtschaftsgebäude gegenüber wurde im Jahre 2004 das „Ascara Health&Beauty Center“ eröffnet … mit dem darüber liegenden großen Festsaal.

Als vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 bekannt wurde, dass die Brasilianische Nationalmannschft sich das Hotel für ihren Aufenthalt in Deutschland gesichert hatte, überschlugen sich die Schlagzeilen … und die ganze Welt kannte fortan Königstein-Falkenstein.

Studie aus dem Treppenhaus

Studie aus dem Treppenhaus

Diskretion ist ein ‚Vorname‘ von Falkenstein. Hier finden wir die größte „Millionärsdichte“ Deutschlands. Im „Falkenstein Grand Kempinski“ – so heißt das Haus seit Januar 2010 – geht die Society der Umgebung ein und aus. Man genießt und schweigt … so auch der King of Pop, Michael Jackson, der im März 2000 eincheckte. Er verbrachte hier mit seinen beiden Kindern, einem Kindermädchen und den obligaten Sicherheitsleuten vollkommen ungestörte Tage.

Auch Russlands Boris Jelzin wohnte mit Familie und eigenem Koch hier. Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl kam auf Besuch und zwei der vormals mächtigsten Männer der Weltgeschichte spazierten gemütlich und ungestört durch den Park.

„Das war doch gerade Mick Hucknall von Simply Red?“ … doch Hoteldirektor Henning Reichel lächelt und sagt nur: „Wo?“ Wie gesagt: Man genießt und schweigt. Das verleiht dem Haus seine unaufgeregte Atmosphäre.

Das Restaurant Siesmayer ist unter der kulinarischen Leitung von Küchenchef Oliver Heberlein ein Fixpunkt am deutschen Gourmethimmel.

Berühmt für ihre leckeren Himbeeren erwarben sich die Falkensteiner den Spitznamen „Hemmbern“. Im „Falkenstein Grand“ gibt es die vielleicht besten Himbeertörtchen der Welt!

Das Bistro (die Bar) ist ein beliebter Treffpunkt  – und berühmt für seine Jazzsessions. Auch findet an schönen warmen Sonntagen das sehr beliebte „Picknick im Park“ statt.

Anekdoten und Geschichten reihen sich so aneinander: Vom Heim für des Kaisers Offiziere zum „Falkenstein Grand“, einem 5-Sterne-Luxushotel mit über 100 Hochzeiten im Jahr, Kongressen, im Spa verwöhnten Gästen und verträumten romantischen Momenten, begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten und Weltklasse Jazz.    www.kempinski.com/de/falkenstein

(Quelle: „Falkenstein Grand“ von Andreas Augustin)            gw

Hotelfront

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