Freiraum nachhaltig managen … LEBEN BRAUCHT PLATZ … Neues Studium zum sogenannten „Freiraummanager“!

10 Jun
2018

Bild: Tuxyso / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Lemgo – Der „Tiergarten“ in Berlin, der „Englische Garten“ in München, „Planten un Blomen“ in Hamburg, der „Palmengarten in Frankfurt am Main„:
Parks und Gärten, aber auch Sport- und Spielplätze oder andere Grünflächen machen unser Leben erst so richtig lebenswert.
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Natürlich ist von jeher ein verantwortungsvoller, nachhaltiger Umgang mit solch wichtigen Freiräumen eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. Damit das gelingt, bietet die Hochschule Ostwestfalen-Lippe jetzt ein neues Studium zum sogenannten „Freiraummanager“ an..

Professorin Dr. Yvonne-Christin Bartel: „Auf der einen Seite sind es natürlich Erholungsräume, die wir brauchen, sie sind Bewegungsflächen. Damit sind sie wichtig für die Gesundheit aller Altersgruppen. Auf der anderen Seite haben wir die Situation, dass sich auf diesen Flächen natürlich auch Pflanzen befinden, die Feinstaub und CO2 binden. Und wir haben Vegetationsflächen, die als Sickerflächen, Verdunstungsflächen zur Verfügung stehen – und damit tragen diese Flächen dann auch zum Hochwasserschutz bei, reduzieren die innerstädtische Erwärmung und schaffen Lebensräume für Menschen und Tiere.“

Ergänzend fügt Frau Prof. Bartel hinzu: „Jetzt hat sich aber in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass eben diese Außenanlagen im Gesamtlebenszyklus betrachtet werden müssen, dass wirtschaftliche Aspekte eine größere Bedeutung haben und dass auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Bau immer wichtiger wird.“

Um dem Rechnung zu tragen, und weil natürlich auch die Digitalisierung in diesem Bereich immer weiter voranschreitet, bietet die Hochschule Ostwestfalen-Lippe ab dem kommenden Wintersemester den neuen Studiengang „Freiraummanagement“ an.

Professorin Dr. Yvonne-Christin Bartel betont: „Ganz wichtig ist auf der einen Seite, dass ein wirtschaftliches, aber auch planerisches Interesse besteht – und dass die jungen Leute den Willen haben, ihre Umwelt um sich herum zu gestalten. Also grundsätzlich ist es so, dass Freiraummanager oder Freiraumökonomen gute Berufschancen haben werden – bei Projektentwicklern, Generalunternehmen des Garten- und Landschaftsbaus. Aber auch bei Institutionen, die große Liegenschaften haben, also so wie Wohnungsbaugesellschaften und Kommunen. Und da ist uns aus der Praxis bereits berichtet worden, dass ein hoher Bedarf besteht.“

Wer sich für das innovative und zulassungsfreie „Freiraummanagement“-Studium an der Hochschule OWL interessiert: Bis zum 15. Juli 2018 kann man sich zum Wintersemester einschreiben. Weitere Informationen unter:  www.hs-owl.de/freiraummanagement

ots/gw

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