SPANNEND: ‚Politischer Aschermittwoch‘ der Parteien, 14.02.2018, ab 09:45 Uhr, LIVE in phoenix // BOSBACH sieht keine Revolte gegen MERKEL!

12 Feb
2018

Bild: By SPD Presse und Kommunikation (Politischer Aschermittwoch der Bayern SPD) [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

BonnWährend sich die Jecken vom Karneval erholen, liefern sich die Parteien traditionsgemäß beim ‚Politischen Aschermittwoch‘ einen verbalen Schlagabtausch.

Die Seitenhiebe der frisch zusammengefundenen Regierungsparteien dürften weniger heftig ausfallen – schließlich hat die GroKo die Arbeit noch gar nicht aufgenommen und die SPD-Mitglieder müssen noch abstimmen. Bei den Oppositionsparteien stehen wohl der Koalitionsvertrag und die langwierigen Verhandlungen im Mittelpunkt der Generalkritik.

Aus den Festhallen berichtet phoenix LIVE den ganzen Tag über. Vor Ort sind die phoenix-Reporter Claudius Crönert (CDU), Michael Kolz (CSU), Hans-Werner Fittkau (SPD), Stefan Martens (AfD), Sascha Triefenbach (Linke), Eva Wormit (FDP) und Marlon Herrmann (Grüne).

Zum Auftakt meldet sich Michael Kolz vom Politischen Aschermittwoch der CSU aus Passau. Bei ihm zu Gast sind die Journalisten Olaf Opitz aus der Berliner Parlamentsredaktion von Focus sowie Wolfgang Wittl, Süddeutsche Zeitung. Im Laufe des Tages schaltet phoenix zu den verschiedenen Parteien, zeigt die wichtigsten Reden des Tages und fängt die Stimmung in den Sälen ein.

www.phoenix.de

Foto: Sven Teschke, via Wikimedia Commons

Wolfgang Bosbach sieht in der CDU keine Revolte gegen Angela Merkel

Düsseldorf – Der CDU-Innenexperte und frühere Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach rechnet trotz der parteiinternen Kritik an Parteichefin Angela Merkel nicht mit Umsturzversuchen. „In der CDU wird es ganz bestimmt keine Revolte geben“, sagte Bosbach der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Die CDU sei im Gegensatz zur SPD doch eher pflegeleicht. „Die Kanzlerin wird auf dem Parteitag erklären, dass alle Vereinbarungen mit der SPD alternativlos sind, und die Partei wird dem mit großer Mehrheit zustimmen“, so Bosbach.

An der von Merkel verteidigten Ressortverteilung übte Bosbach dennoch Kritik: „Es war doch nicht absolut zwingend, der SPD auch noch das Bundesfinanzministerium zu geben. Was hätte denn dagegen gesprochen, es bei der bisherigen Ressortverteilung zu belassen? Das hätte die SPD erklären müssen, nicht die Union“, betonte Bosbach. Viele Mitglieder und Wähler der CDU würden sich doch zu Recht fragen: „Die Union hat bei der Wahl deutlich besser abgeschnitten als die SPD. Warum spiegelt sich das im Koalitionsvertrag nicht wider?“

www.rp-online.de

ots/gw

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