‚Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung‘ und ‚Hochschule für Musik und Darstellende Kunst‘ setzen Projekt „Kultur trifft Natur“ fort!

14 Jan
2018

Bild: Björn Hadem/HfMDK

Frankfurt am Main – Vier Konzerte mit Studierenden der ‚Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK)‘ im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt:

Nach der ersten gemeinsamen Konzertreihe BESTIARIUM im Jahr 2012 und der Veranstaltungsreihe „the elements“ in 2015, in der Musikerinnen und Musiker der HfMDK unter Walen, Elefanten und Dinosauriern zeitgenössische Musik zu den Themen Feuer, Wasser, Luft und Erde präsentierten, treten die schönen Künste in diesem Frühjahr im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt erneut in einen Dialog mit den Naturwissenschaften – und widmen sich den großen Themen der Menschheit:mensch – erde – kosmos – zukunft“.

Ein spannender Ansatz aus der Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft, der den Besuchern die Annäherung an ein und dasselbe Thema aus zwei unterschiedlichen Perspektiven ermöglicht – und der exemplarisch für die Projektarbeit auf dem geplanten Kulturcampus im Herzen Frankfurts steht.

Hier haben sich abermals zwei der insgesamt neun international positionierten Kulturinstitutionen zusammengeschlossen und stellen ihre jeweils charakteristischen Inhalte und Merkmale in Korrespondenz zueinander: Das Museum – seine großartige und vielfältige Sammlung in rege frequentierten Räumlichkeiten, die HfMDK – das hohe künstlerische Niveau ihrer unterschiedlichen Ausbildungsbereiche.

Der Auftakt der neuen Konzertreihe steht unter dem Motto MENSCH:

Donnerstag, 18. Januar 2018, 18:15 Uhr, Führung zum Thema „Mensch“ – Eintritt: 5,– Euro, Anmeldung unter: www.senckenberg.de/veranstaltungen

19.30 Uhr Konzert im Lichthof des Senckenberg Naturmuseums – Der Eintritt zu den Konzerten ist jeweils frei.

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Ein Mensch atmet täglich etwa 23.000 Mal und bewegt dabei rund zwölfeinhalb Kubikmeter Luft.

Das geschieht einfach so, mehr oder minder bewusst, und kennt viel Ausprägung von Atemlosigkeit bis hin zum achtsamen Luftschöpfen. Atem ist Leben. Das hat Dichter, Denker und auch Komponisten inspiriert, sich mit dem zutiefst menschlichen Thema zu beschäftigen und es auch klanglich zu erschließen. Vier Kompositionen des 20. Jahrhunderts, die sich mit Atembewegungen, dem Außeratemsein, den Grenzen des Atmens und natürlich der Geräuschhaftigkeit des Atems auseinandergesetzt haben, stehen im Zentrum der Neuauflage der Senckenberg-Konzertreihe der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

Und natürlich geht es deshalb in erster Linie um ein Blasinstrument. Ergänzt wird die Blockflötistin Caroline Rohde bei ihrem außergewöhnlichen Programm, bei dem sie das Publikum mit den verschiedenen Stücken auch an unterschiedliche Plätze im Senckenberg-Museum führt, von der Tänzerin Maria Kobzeva. In ihren Tanzimprovisationen bekommen der Atem und das Menschsein durch die verschiedenen Lebensphasen hindurch – eine ganz neue körperliche Form.

www.hfmdk-frankfurt.de  –  www.senckenberg.de

-/gw

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