Serviceaufgaben erledigen jetzt ‚Humanoide Roboter‘ … und darauf ist die ‚Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau‘ stolz!

13 Sep
2017

Humanoider Roboter „Wilma“ als Helfer in der TH-Hochschulbibliothek • Bild: Technische Hochschule Wildau

Die neue Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau feiert in diesen Tagen in der Halle 10 auf dem Campus ihr zehnjähriges Bestehen.

Vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. wurde sie bereits 2012 zur „Bibliothek des Jahres“ gewählt. Die Jury begründete ihre Wahl insbesondere damit, dass die TH-Bibliothek über ein hochmotiviertes Personal verfügt, das mit neuen Ideen eine Vielzahl von zukunftsweisenden Serviceleistungen anbietet.

Exemplarisch dafür nannte die Jury den Einsatz der RFID-Technologie – Identifizierung von Objekten mit Hilfe elektromagnetischer Wellen – Radio-Frequenz-Identifikation zur Optimierung und zuverlässigen Kontrolle der Ausleihe und Verbuchung von Medien.

Nun wartet das Team mit einer weiteren Neuerung auf: Zum 10. Wildauer Bibliothekssymposium wurden jetzt die humanoiden Roboter „Wilma“ und „Bernd“ vorgestellt, die Dienstleistungen für Studierende in der Bibliothek auch außerhalb der bisherigen Öffnungszeiten anbieten werden.

So sollen sie bei der Orientierung in der Handbibliothek helfen bzw. beim Scannen und Drucken von Dokumenten unterstützen. Ziel ist es, grundlegende Funktionen der Bibliothek rund um die Uhr und auch an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung zu stellen und so das Studium und Selbststudium flexibler zu gestalten. Der Regelbetrieb soll im November 2017 starten.

Die Entwicklungen zum Einsatz der humanoiden Roboter in der Hochschulbibliothek erfolgen gemeinsam mit dem Studien- und Forschungsschwerpunkt Telematik, Fachgebiet Robotic, unter Leitung von Professorin Dr. Janett Mohnke.

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg.

Ihr attraktives Studienangebot umfasst 31 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Knapp 25 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe.

mynewsdesk/wk

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