‚Stiftung Menschen für Menschen‘ erzeugt mit Aufforstungsmaßnahmen sauberes Grundwasser: Dank ‚Dallmayr‘ 40 Millionen neue Bäume für Äthiopien!

1 Okt
2016

khb_imagesMünchen – Die ‚Alois Dallmayr KG, München‘, spendet seit 2008 für jede verkaufte Packung (500 Gramm) von sortenreinem äthiopischen Kaffee fünf Baumsetzlinge an die ‚Stiftung Menschen für Menschen‘. Damit konnte die Organisation über 40 Millionen Baumsetzlinge in Äthiopien pflanzen.

„Wir sind dem Unternehmen Dallmayr für die Unterstützung bei unseren Aufforstungsmaßnahmen sehr dankbar. Jeder fünfte Baumsetzling, den wir in den vergangenen Jahren gepflanzt haben, stammt aus der Aktion von Dallmayr“, sagt Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen und u.a. zuständig für die Projektarbeit in Äthiopien. Insgesamt hat die Organisation, die seit 35 Jahren in dem Land am Horn von Afrika Hilfe zur Selbstentwicklung leistet, rund 200 Millionen Baumsetzlinge gepflanzt.

Die meisten neuen Bäume werden zur Wiederaufforstung von erodierten und ausgelaugten Bodenflächen in den Projektgebieten der Hilfsorganisation eingesetzt. Hier haben die Menschen aus der Not heraus viele Wälder gerodet und die Bäume als Brenn- und Bauholz benutzt. Die Folge: Der Mutterboden hat keinen Halt mehr und wird bei Regenfällen ungehindert weggeschwemmt. Der Regen dringt nicht mehr in den Boden ein und speist das Grundwasser nicht mehr. So versiegen durch den Verlust von Bäumen, Sträuchern und Gras Quellen und Brunnen.

1 Million Kubikmeter neues Grundwasser

Die 40 Millionen Dallmayr-Baumsetzlinge ergeben eine Fläche von rund 1.000 Hektar. Je nach Baumart bildet ein Hektar Wald zwischen 80.000 und 160.000 Kubikmeter neues Grundwasser. Dies bedeutet, dass allein durch diese Aufforstungsmaßnahmen mindestens 1 Million Kubikmeter neues und vor allem sauberes Wasser erzeugt und gleichzeitig mindestens 15.000 Tonnen Sauerstoff freigesetzt wurden.

Seit 35 Jahren arbeitet die Stiftung mit einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Entwicklung ganzer Regionen in dem ostafrikanischen Land am Horn von Afrika. Der Leitgedanke der „Hilfe zur Selbstentwicklung“ steht dabei im Vordergrund. Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe setzt auf das Prinzip der „integrierten ländlichen Entwicklung“. Dazu werden Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen miteinander vernetzt.

Derzeit engagiert sich Menschen für Menschen in elf regionalen Projektgebieten für bessere Lebensbedingungen. Dazu kommen noch individuelle Fördermaßnahmen wie das Agro Technical und Technology College (ATTC) in Harar, in dem Frauen und Männer in den Bereichen Agrarökologie, Elektrik, Elektrotechnik, Fertigungstechnik und Automobiltechnik ausgebildet werden.

Mehr Informationen unter:  www.menschenfuermenschen.de  und  www.dallmayr.de/kaffee/nachhaltigkeit/menschen-fuer-menschen/

Hintergrundinformationen

In Äthiopien, das dreimal so groß ist wie Deutschland, sind nach Schätzungen lediglich noch 2 bis 3 Prozent bewaldet; in Deutschland sind es 31 Prozent. Rund 85 Prozent der Menschen arbeiten in der Landwirtschaft. Von der Leistung der landwirtschaftlichen Produktion hängt somit die Sicherheit der Lebensmittelversorgung der Menschen in Äthiopien ab. Äthiopien gehört mit seinen rund 99 Millionen Einwohnern nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei nur 1,8 US-Dollar (2015) pro Tag: Schätzungen des GIZ (2014) und Angaben des CIA World Factbook (2015)

Spendenkonto: Stiftung Menschen für Menschen, Stadtsparkasse München, IBAN: DE64701500000018180018, SWIFT (BIC): SSKMDEMM – Online: www.menschenfuermenschen.de

ots/gw

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