„Zauberstab des Eros“: Warum gibt es eigentlich Lippenstifte? …

24 Jul
2016
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Bild: Pixabay

… damit Frauen noch schöner sind – das weiß doch jeder!

Am Anfang – also vor etwa 130 Jahren – musste sich der Lippenstift erst mühsam durchsetzen. Schauspielerinnen, denen die Männerwelt zu Füßen lag, machten den Lippenstift einst salonfähig … und so nach und nach wagten sich auch bürgerliche Frauen an den „Zauberstab des Eros“ heran.

1883 präsentierte auf der Weltausstellung in Amsterdam ein Parfümhersteller aus Paris einen in Seidenpapier gewickelten Stift aus gefärbtem Rizinusöl, Hirschtalg und Bienenwachs. Zunächst hatte er jedoch einen schweren Stand, da er nicht nur als sündhaft galt, sondern zudem auch sehr teuer war.

Die französische Schauspielerin Sarah Bernhardt, eine Diva des späten 19. Jahrhunderts, machte den Lippenstift populär, als sie mit kirschrotem Mund auf der Bühne stand. Guerlain hat den Lippenstift 1910 erstmals in eine Metallhülse gesteckt.

In den ‚Goldenen Zwanziger Jahren‘ war sein Siegeszug dann nicht mehr aufzuhalten!

Designer hüllten ihn ab 1948 in eine praktische Metallhülse mit Schiebemechanismus, damit sich die Damen nur die Lippen und nicht auch die Finger oder das Handtäschchen färbten. Die Revlon-Brüder Charles und Joseph produzierten nicht nur den ersten Nagellack, sondern waren auch die ersten, die die Farbe für die Nägel mit der für die Lippen aufeinander abstimmten.

Die amerikanische Chemikerin Hazel Bishop entwickelte den auch heute noch verwendeten Lippenstift auf Lanolin-Basis, der die Farbe nicht verschmieren lässt. Ein privates Lippenstiftmuseum wurde von René Koch in Berlin eröffnet.  –  (Wikipedia)

www.lippenstiftmuseum.de

gw

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