Tag der gesunden Ernährung am 07. März – ‚Rapsöl ist nicht gleich Rapsöl‘!

26 Feb
2016

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Raps • Bild: I, Jörg Hempel [CC BY-SA 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Ibbenbüren Der „Tag der gesunden Ernährung“ – an dem unser Bewusstsein für gesunde Lebensmittel und eben die Ernährung geschärft werden soll – ist am 07. März. Da gehören natürlich Obst und Gemüse dazu, Vollkornprodukte und auch Fett.

Doch allerdings hat Fett an sich ja einen eher schlechten Ruf und jeder versucht, es zu vermeiden. Das ist aber  gar nicht nötig, wenn man das richtige Fett zu sich nimmt. „Fett galt lange Zeit als ‚DER Dickmacher‘, was völlig falsch ist, denn das richtige Fett hilft nicht nur unserem Körper – zum Beispiel bei der Aufnahme von Vitamin D – sondern ist auch noch gesund“, so Sprecherin Helke Michael.

Dr. Michael Raß von der Teutoburger Ölmühle: „Pflanzenöle sind eher gesund, während man tierische Fette eher meiden sollte, genauso Fette und Öle mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, wie Palmöl, und stark verarbeitete Fette, die teilgehärtet sind oder raffiniert … weil dabei die eher gefährlichen Transfettsäuren entstehen können.“

Meiden sollte man also Blätterteig, Donuts, Berliner, Chips und fettes Fleisch. Gesunde, ungesättigte Fettsäuren findet man in Pflanzenöl – wie zum Beispiel in Rapsöl: „All dies enthält 60 Prozent einfach ungesättigte Ölsäure – und Rapsöl hat ein ideales Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäure. Dies ist besonders wichtig zur Reduzierung des ungünstigen LDL-Cholesterins im Blut. Darüber hinaus enthält Rapsöl viel Vitamin E. Das ist positiv zur Vermeidung von Arteriosklerose.“

„Die raffinierten Öle sind eher für die heiße Küche – also zum Frittieren – geeignet, während die kaltgepressten Rapsöle durch ihre schonende Verarbeitung einen hohen Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen haben, Vitamine, Phytosterole. Und sie sind bevorzugt zu verwenden, insbesondere für die kalte Küche, für Dressings aber auch zum Kochen und Backen,“ so Dr. Michael Raß.

Und dann gibt es noch die Raps-Kernöle, die ohne die schwarze Bitterschale kaltgepresst werden.

Dr. Michael Raß: „Wir pressen nur den gelben Kern, und das machen wir auch noch in gekühlten Pressen, damit wir die Temperatur reduzieren und damit haben wir ein besonders reines, feines Öl mit einem milden nussigen Geschmack. Wir beziehen unsere Rohware von heimischen Landwirten, die für uns gentechnikfrei diesen Raps anbauen und damit haben wir auch dort einen besonderen Qualitätsstatus.“

Mehr Infos finden Sie unter: www.teutoburger-oelmuehle.de

ots/gw

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